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Medizinisches Marihuana: Der nächste Schlag für die Pharmaindustrie

Von  Aug 04, 2016

Wenig Zeit? Unter dem Artikel gibt es die Zusammenfassung in einem Satz.

 

Wie viele Studien müssen noch erscheinen, bis die Lügen über Cannabis endlich aufhören und die vielen Vorzüge von Marihuana und Haschisch, von THC und CBD, von Freizeitkonsum und medizinischem Konsum endlich überall bekannt und vor allem anerkannt werden? Die wenigen negativen Studien der letzten Jahre bescheinigten Cannabiskonsumenten im schlimmsten Fall schlechtere Zähne als den Nicht-Konsumenten – Studien, die diverse Vorzüge offenbaren, haben inzwischen ein extremes Übergewicht.

 

So wurde nun ergänzend in der Fachzeitschrift „Health Economics“ eine Studie veröffentlicht (Link zur Studie), die die Pharmaindustrie mal wieder in vieler Hinsicht verärgern dürfte. Es wurde untersucht, inwieweit sich die Krankschreibungen von Arbeitnehmern in den amerikanischen Staaten mit legalem medizinischem Marihuana erhöht oder reduziert haben. Und von einer Erhöhung kann nicht gesprochen werden, im Gegenteil:

 

Die Wahrscheinlichkeit von Krankschreibungen von Arbeitnehmern in Staaten mit medizinischem Marihuana sank gegenüber den Staaten ohne medizinisches Marihuana signifikant – und zwar zwischen acht und 16 Prozent. Am höchsten war der Effekt in den Staaten mit den lockersten Gesetzen, bei Arbeitnehmern in Vollzeitbeschäftigung und bei Männern im mittleren Alter (die auch die größte Gruppe an legalen Cannabispatienten darstellen). Ebenfalls Nutznießer dieser Umstände sind natürlich die Arbeitgeber, denen so einige Kosten durch Krankschreibungen erspart bleiben.

 

Zusammenfassung: Legales medizinisches Marihuana senkt Krankschreibungen und Kosten für die Arbeitgeber.

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