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Legalisierung: Kanada plant Löschung von etwa 500.000 Vorstrafen wegen Cannabisbesitzes

Von  Okt 19, 2018

Nachdem in Kanada am gestrigen Mittwoch die Cannabislegalisierung in Kraft getreten ist –  eigentlich schon seit dem Tag, an dem das entsprechende Gesetz das Parlament passiert hatte – stellt sich eine Frage: wie soll mit den Menschen umgegangen werden, die in der Vergangenheit wegen Cannabisbesitz verurteilt wurden? Denn wenige sind das nicht, man spricht von etwa 500.000 Kanadiern, die betroffen sind.

 

Die Liberale Partei unter Führung von Justin Trudeau, der sich seit seiner Ernennung zum Premierminister maßgeblich für die Legalisierung eingesetzt hatte, stellte nun Amnestien und die Löschung von Führungszeugnissen in Aussicht. So weit, so gut – doch leider blieben die Äußerungen mit Verweis auf einen baldigen Gesetzentwurf bisher recht vage und detailarm.

 

Die wichtigste Frage ist dabei wohl, ob die Straftaten gänzlich aus den Akten gestrichen ("expungement") werden und somit keinerlei Hinweis auf Straftaten übrig bleiben oder ob die Regierung sich bloß auf das Aussprechen eines sogenannten "pardon" beschränken wird, nach denen der Betroffene immer noch als in der Vergangenheit verurteilter Krimineller gilt. Vieles ist also noch im Unklaren, das wissen auch Aktivisten und Strafverteidiger. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist die Ankündigung aber in jedem Fall.

 

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