Weed – Die erste Marihuana-Mini-Mall der Welt HIGHWAY / Abwandlung von: flickr.com/photos/misteraitch/2972499058

Weed – Die erste Marihuana-Mini-Mall der Welt

Von  Feb 07, 2016

In Colorado, genauer gesagt in der 9.100-Einwohner-Stadt Trinidad wird die erste Marihuana-Mini-Mall der Welt eröffnen, wie koaa.com berichtete. Bereits im April wollen die beiden Gründer Sean Sheridan und Chris Elkins eröffnen, da die Gesetze es ihnen nun ermöglichen, ihren Traum in die Tat umzusetzen. Dieser wurde allerdings im Vorfeld schon etwas gebremst: Geplant hatten die beiden eigentlich mit 17 verschiedenen Geschäften in der kürzlich gekauften Anlage, die Stadt wird allerdings nur fünf erlauben. Daher werden alle fünf Geschäfte mit Dispensaries, also Ausgabestellen, gefüllt. Dafür ist den Kunden erlaubt, die in einer Reihe nebeneinander liegenden Geschäfte vom Bürgersteig aus zu betreten, so wie in einer normalen Einkaufsstraße. Eigentlich war vorgesehen, die Geschäfte nur von einem gemeinsamen inneren Zugang betreten zu können. Vier der fünf Läden sind schon vermietet – wenn die Stadt das endgültige Okay gibt, könnte bereits im April eröffnet werden. Die Einwohner der Stadt sind zuversichtlich, dass die Mini-Mall die Stadt mit zusätzlichen Einnahmen versorgen wird, sorgen sich allerdings vor einem Weed-Tourismus, der das Stadtbild stören könnte. Bereits jetzt kommen täglich Tausende Besucher. Denn Trinidad verfügt bereits über zahlreiche Weed-Shops und ist mit nur 14 Meilen Abstand zu New Mexico der nächstbeste Ort für Einwohner dieses Bundesstaats, um legal Weed zu kaufen.

 

In Deutschland haben sich zwei Männer (35 und 29 Jahre alt) ebenfalls die Eröffnung eines Marihuana-Kaufhauses vorgenommen. Dies sollte allerdings geheim bleiben, was nun fehlschlug: In einem ehemaligen Kaufhaus in Schwenningen trat Wasser aus und die angerückte Polizei wollte eigentlich nur den Schaden begutachten. Doch laut „Lahrer Zeitung“ stieß man im Inneren des Kellers auf eine Cannabisplantage mit über Hundert Pflanzen. Die beiden Plantagenbetreiber dürfen sich nun ausgiebig darüber ärgern, vergessen zu haben, das Wasser abzustellen.

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