CPure: Legales Cannabis aus der Schweiz (2,20 Euro/Gramm)

Von  Okt 28, 2016

Bei Zürich wurde im September wieder die beliebte Fachmesse CannaTrade abgehalten, welche die Hauptbühne für Schweizer Cannabis-Unternehmen darstellt. Natürlich waren auch viele Aussteller aus den Nachbarländern und den Niederlanden vor Ort, aber es war ein Schweizer Heimat-Produkt, das bei allen Anwesenden ein besonderes Interesse hervorrief und somit auch den begehrten CannAward in der Rubrik „Natur“ gewinnen konnte: CPure – legale Cannabisblüten mit einem THC-Gehalt von unter 0,3 Prozent.

 

„Cannabisblüten ohne den psychoaktiven Wirkstoff THC? So etwas braucht doch keiner!“ Derartige Aussagen kann man problemlos einholen, wenn man Cannabiskonsumenten zu dieser Thematik befragt. Aber mindestens genau so groß ist auch der Anteil derjenigen, die mit Begeisterung antworten, dass dies eine super Idee sei. Und genau so sieht es auch Dario Tobler, Geschäftsführer der Bio Can AG aus der Schweiz. Seit vielen Jahren schon verfolgt er eine Vision: Kiffen ohne Rausch. Gras ohne THC. Konsum ohne Konflikte mit dem Gesetz.

 

Zu diesem Zweck experimentierten er und sein Team mit Cannabispflanzen der Fedora-Sorten und züchteten eine stabile Genetik, die mit einem THC-Gehalt von 0,2 Prozent auskommt, dafür allerdings einen möglichst hohen CBD-Gehalt von bis zu zehn Prozent aufweist. Somit ist sichergestellt, dass die Blüten beim Rauchen keinen durch THC (Tetrahydrocannabinol) induzierten Rausch auslösen. CBD (Cannabidiol) ist hingegen für die beruhigende Wirkung der Cannabispflanze zuständig und kann demnach leicht sedierend wirken. Hauptanwendungsfeld von CBD ist bislang die Medizin, da es auch entkrampfend und entzündungshemmend wirkt sowie weitere medizinische Vorteile birgt.

 

Aber auch viele langjährige Freizeit-Cannabiskonsumenten sind neuerdings sehr an diesem Wirkstoff interessiert. Cannabissamenbanken sind noch bis vor Kurzem oftmals bestrebt gewesen, den THC-Gehalt ihrer Sorten möglichst hoch zu züchten, den CBD-Gehalt hingegen möglichst zu vermindern. Doch inzwischen wird auch dieser Markt bedient, viele neue Sorten, die etwa über ein ausgeglichenes THC- und CBD-Verhältnis verfügen, werden derzeit kreiert, um die Nachfrage zu befriedigen. In Highway 04/2016 haben wir beispielsweise die neuen CBD-Varietäten der Cannabissamenbank Dinafem vorgestellt. Noch durch Studien zu belegen, aber plausibel, ist die Behauptung, dass durch besonders niedrig gehaltene CBD-Anteile die unerwünschten Nebenwirkungen von THC (etwa Angstzustände und Paranoia) bei manchen Konsumenten besonders begünstigt werden.

 

...für den ganzen Artikel sowie News, Unterhaltung, und alles über den Cannabis-Anbau schaut einfach in die neuste Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die seit dieser Woche für den Spottpreis von 2,30 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich ist.

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...auch enthält der Artikel ein Interview mit Dario Tobler, dem Geschäftsführer der Bio Can AG, aus dem wir an dieser Stelle auch noch drei Fragen vorab präsentieren wollen:

 

Was sagt die Polizei zum Produkt CPure?
Dass sie den Unterschied nicht mit bloßem Auge erkennen können und daher einfach mal Bußen verteilen. Das alles ist natürlich sehr verwirrend. Noch komischer finden wir jedoch die Aussage, dass wenn ein CPure-Konsument die Buße nicht akzeptieren würde, ein Verfahren eingeleitet wird, in welchem es zu einer Analyse kommt, die dann Kosten verursacht, bei denen nicht klar wäre, wer diese am Ende zu bezahlen habe. Wir meinen, in diesem Punkt ist das Gesetz eigentlich klar formuliert. Der Konsum von Cannabis mit einem oder mehr Prozent THC ist mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken geregelt, die vor Ort bezahlt werden kann und somit folgenlos und abgeschlossen ist. Man wird nicht registriert. Wenn man nun aber CPure raucht, dann hat man sich auch nicht strafbar gemacht! Und wenn ich mich mit dem Rauchen von CPure nicht strafbar gemacht habe, dann kann der Beweis zu meiner Entlastung mir auch nicht in Rechnung gestellt werden, denn dann muss es vor Gericht mit einem Freispruch enden. Eine Buße für den Konsum oder den Besitz von CPure muss daher in jedem Fall unbedingt verweigert werden! Es ist zwingend, auf ein Verfahren zu bestehen oder andernfalls auf die sofortige Rückgabe des beschlagnahmten CPures zu drängen.

 

Wo und wie wird CPure angebaut?
CPure wird derzeitig ausschließlich in der Schweiz an mehreren Standorten angebaut und direkt durch uns verarbeitet. Der Anbau erfolgt dabei hauptsächlich in vollautomatisierten Gewächshäusern, während wir natürlich auch Teile unserer Produktion auf Feldern und in speziell dazu eingerichteten Industriehallen unter Kunstlicht kultivieren. Beim Anbau verzichten wir gänzlich auf chemische oder künstliche Zusätze und Präparate wie Herbizide oder Pestizide.

 

Würdet ihr auch gerne in die Produktion von THC-haltigem Cannabis einsteigen, sollte sich die Gesetzeslage ändern?
Es macht in der Bewirtschaftung eigentlich keinen Unterschied, ob man jetzt mit THC-haltigen oder CBD-haltigen Pflanzen arbeitet, solange die Genetik stabil und vital ist. Unsere Motivation liegt mehr in der Freiheit beim Breeding als primär beim Anbau von THC-haltigem Cannabis, zumal es keinen Unterschied im Anbau macht, ob man nun Super Skunk oder unsere FedTonic großzieht.

 

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