Cannabis kurios: Schafherde randaliert nach THC-Überdosis flickr.com/photos/pikerslanefarm/8478437833 / Adobe Stock

Cannabis kurios: Schafherde randaliert nach THC-Überdosis

Von  Jun 03, 2016

Die meisten Menschen werden nach dem Konsum von Cannabis eigentlich recht friedlich, ein schöner Nebeneffekt der Rauschmittel Marihuana und Haschisch. Doch was für Menschen gilt, trifft anscheinend nicht unbedingt auf Schafe zu. Denn von der britischen Insel Wales wurde Interessantes berichtet, so etwa auf msn.com.

 

In der Ortschaft Swansea machte schon vor geraumer Zeit eine latent kriminelle Schafherde auf sich aufmerksam, da sie des Öfteren mal ausbüxte und dabei sogar versuchte in Bauernhäuser einzudringen. Ein – aus Menschensicht – leicht asoziales Verhalten kann den Schafen also attestiert werden. Daher ließ sich der Stadtrat Ioan Richard dazu hinreißen, zu bemerken, dass die Schafe wenigstens kein Cannabis konsumieren, wer weiß, was dann geschehen würde.

 

Vermutlich sollte diese Aussage eine Spitze gegen die Dorfjugend darstellen. Diese ließ das natürlich nicht auf sich sitzen – und fütterte die kriminellen Schafe mit Cannabispflanzen. Davon scheinen in Swansea genug zu existieren, denn die Menge muss nicht unerheblich gewesen sein, da die Schafherde durch den Konsum angeblich in einen Rauschzustand versetzt wurde. Vielleicht können Schafe das in Cannabispflanzen enthaltene THC besser absorbieren, Menschen müssen geringe Mengen Cannabis in der Regel noch aufbereiten, wollen sie denn bei oralem Konsum eine Wirkung verspüren.

 

Nun ja, die Schafe waren jedenfalls schön dicht. Bei dem konsumierten Gras scheint es sich um eine Sativa-Varietät gehandelt zu haben, denn die kleinen Racker kamen richtig schön in Fahrt und zogen los in die Ortschaft Rhydypandy, um dort richtig Party zu machen. Die Crew verwüstete Gärten, blockierte ganze Straßen und brach sogar in einen Bungalow ein, um das Schlafzimmer zu verwüsten.

 

Nun werden die Scherzbolde gesucht, die die Tiere mit Cannabis gefüttert haben. Andere Theorien sprechen von entsorgten Grow-Abfällen oder illegalen Outdoor-Plantagen auf fremden Grundstücken. Auf der Weide ist inzwischen wieder Ruhe eingekehrt. Shaun S. sammelt nun Unterschriften unter den Schafen, um sich für eine Cannabislegalisierung für Tiere einzusetzen.

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