Bahnbrechende Studie: Cannabiskonsumenten verdienen mehr und sind sozialer Eugenio Marongiu, Adobe Stock

Bahnbrechende Studie: Cannabiskonsumenten verdienen mehr und sind sozialer

Von  Jun 23, 2017

Cannabis macht dumm, doof, müde? Cannabis macht antriebsschwach, impotent und blöde? Schon gemerkt? Es ist 2017, die Zeiten als man auch abseits von bayrischen Stammtischen Cannabiskonsumenten solchen Unsinn ankreiden wollte, sind zu großen Teilen vorbei.

 

Jeder kennt ein Dutzend Kiffer, die sich nicht von Cannabis runterziehen lassen, sondern erfolgreich Beruf und Familie bewältigen. Oft sogar erfolgreicher als andere Menschen, natürlich besonders im Gegensatz zu regelmäßigen Alkoholkonsumenten.

 

Und das dies nicht nur gefühlt so ist, wurde nun durch eine Studie aus Kalifornien und Colorado in den USA, wo Cannabis komplett legalisiert wurde, wissenschaftlich untermauert: BDS Analytics befragte 2.000 Teilnehmer, die grundsätzlich in Konsumenten und Nichtkonsumenten unterschieden wurden.

 

Und siehe da: die Cannabiskonsumenten lagen in allen untersuchten Bereichen vorne. 20 Prozent der Kiffer hatten einen Master-Abschluss, bei den Nichtkonsumenten waren es nur 12 Prozent. Auch das durchschnittliche Einkommen von Cannabisfreunden lag deutlich über dem Durchschnittseinkommen der Nichtkiffer – letztere verdienen durchschnittlich exakt 70.000 Dollar jährlich, wohingegen die Konsumenten von Cannabis ein durchschnittliches Einkommen von 93.800 Dollar vorweisen konnten.

 

Von den Cannabis konsumierenden Beschäftigten, waren 64 Prozent in Vollzeit angestellt, von den nicht Cannabis konsumierenden Beschäftigten hingegen nur 55 Prozent. Aber auch die allgemeine Zufriedenheit war unter den sogenannten Kiffern höher: fünf von zehn Befragten waren zufriedener als ein Jahr zuvor, von den Cannabis-Verweigerern nur vier von zehn.

 

Und um das Paket rund zu machen: die Studie belegt auch deutlich, dass Cannabiskonsumenten die sozialeren Menschen sind: 38 Prozent der Cannabisfreunde in Kalifornien betreiben in irgendeiner Form ehrenamtliche Arbeit, bei den Nichtkonsumenten sind es bloß 25 Prozent.

 

36 Prozent der Grasraucher schätzen sich selbst als „sehr sozial“ ein, bei den Nichtrauchern waren es nur 28 Prozent. So wundert auch nicht, dass 64 Prozent der Cannabis rauchenden Befragten Eltern sind, während die Nichtkiffer nur zu 55 Prozent Kinder bekommen haben.

 

Die Moral von der Geschichte: Schluss mit den Lügen über Cannabis! Es ist Zeit für die Legalisierung!

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