Kiffen in NRW: Kiffende Polizistin klagt gegen ihre Entlassung HIGHWAY / www.flickr.com/photos/frnetz/17415123100/

Kiffen in NRW: Kiffende Polizistin klagt gegen ihre Entlassung

Von  Mär 08, 2016

Update: Der Fall wurde innerhalb eines Tages entschieden. Alle Infos hier bei Highway: „Die ,kiffende Polizistin’ akzeptiert ihre Entlassung vor Gericht“

 

Alle kiffen – jede Altersschicht und jede Berufsgruppe. Und natürlich wird auch bei der Polizei gekifft. Denn wenn schon verlogen, dann so richtig. Nur erwischen lassen sollte man sich auch als Polizist besser nicht (oder erst, wenn man genug Macht erarbeitet hat, um damit durchzukommen). Als 24-jährige Kommissarin in Ausbildung ist man jedenfalls besser beraten, nicht durch den Konsum von Cannabis aufzufallen.

 

Im November wurde gegen den Willen einer 24-jährige Beamtin auf Widerruf ihr Ausbildungsverhältnis bei der Polizei gekündigt, da sie vor anderen Kommissar-Anwärtern damit angegeben hatte, zu kiffen. Das war dann wohl doch die falsche Runde für derartige Prahlereien. Folge: Meldung an die Vorgesetzten und Entlassung der Frau, da sie „charakterlich ungeeignet“ für den Polizeidienst sei, schließlich müsse sie in Zukunft auch wegen Drogendelikten ermitteln.

 

Nun klagt die 24-Jährige vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf, wie der WDR berichtete. Highway wird darüber berichten, wenn es zu einer Entscheidung kommt.

12 Kommentare

  • Peter
    Auf diesen Kommentar antworten Peter Sonntag, 13 März 2016 14:51

    das ist leider überhaupt nicht deren sache. nach der vorauswahl steht für alle bewerber bei der polizei ein drogentest an. wenn sie sich schon im dienst befinden und in irgendeiner weise ein verdacht auf drogenkonsum entsteht, kann auch direkt ein drogentest beantragt werden. wenn dieser positiv ausfällt, was wahrscheinlich hier der fall war, wird man halt entlassen. also entweder klappe halten und weiter kiffen oder "prahlen" (versteh diese leute eh nicht) und sich nach nem anderen job umsehen. vielleicht ist es ganz gut dass diese frau nicht auf uns losgelassen wird, wenn sie so dämlich ist. ja, ich finde es auch unsagbar dämlich.

  • Vincent
    Auf diesen Kommentar antworten Vincent Donnerstag, 10 März 2016 13:43

    Aber nicht 2-3 Wochen nach dem Alkohol Konsum.

  • Rantanplan
    Auf diesen Kommentar antworten Rantanplan Mittwoch, 09 März 2016 23:41

    Während ihre prügelnden Kollegen sich unbehelligt Neonaziaufkleber auf Knüppel und Funkgerätebox kleben können wird dieser jungen Frau die Zukunft verbaut, nur weil sie gelegentlich eine Pflanze raucht...so sieht demokratischer Rechtsstaat aus.

  • Anita Bonghit
    Auf diesen Kommentar antworten Anita Bonghit Dienstag, 08 März 2016 23:45

    Bereits alles wieder gegessen, die junge Frau akzeptiert die Entlassung und verzichtet auf juristische Maßnahmen...

  • rudolf
    Auf diesen Kommentar antworten rudolf Dienstag, 08 März 2016 16:14

    Vielleicht hat die Polizistin den Wandel der Zeit gespürt und es deshalb ihren Kollegen anvertraut. Deshalb verstehe ich auch nicht wie sich einige hier freuen. Hoffentlich gewinnt sie vor Geriht und hoffentlich wird es mehr Polizisten geben die Cannabis konsumieren und auch dazu stehen. Cannabis ist nämlich längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, und wird immer noch so verteufelt als wenn wir im Mittelalter leben. Das paradoxe an der ganzen Geschichte ist dass Alkohol den Beamten nicht verboten ist, Cannabis hingegen schon.Dabei ist Cannabis ist im Vergleich zu Alkohol ein Chorknabe. Wir schreiben 2016 und sind kein bißchen klüger geworden. Verdammt heuchlerisch die ganze Angelegenheit.

  • Fab4
    Auf diesen Kommentar antworten Fab4 Dienstag, 08 März 2016 15:15

    Man kann halt nicht lles haben kiffen und bei den bullen sein geht halt nicht. Dann am besten noch bei der drogenfahnung wa

  • Harry
    Auf diesen Kommentar antworten Harry Dienstag, 08 März 2016 15:03

    Dämlich? Dämlich ist, dass man sich diesen bigotten Gesetzen unterwerfen muss. Also weiter Versteck spielen, was auch dämlich ist. Schlau wäre, wenn sich jeder Kiffer outen würde, dann brächen ganze Bereiche zusammen, wenn man dann alle Geouteten suspendieren würde.

  • manfred
    Auf diesen Kommentar antworten manfred Dienstag, 08 März 2016 13:56

    Dem normalen Bürger wird noch 3 Wochen nach einem Genuss bei einer Kontrolle der Führerschein entzogen! Da gilt dann ja wohl gleiches REcht für alle: Führerschein weg :-(
    Hier in diesem Lange ist ja erwünscht sich mit Alkohol zu betäuben!
    hätte sie damit angegeben, jeden Abend eine Flsche Schnaps zu trinken wäre sie gelobt worden: Die kann was vertragen :-)

  • Justin
    Auf diesen Kommentar antworten Justin Dienstag, 08 März 2016 13:31

    @Josh Aber man darf uns ja auch den Führerschein wegnehmen ohne dass man dicht Auto gefahren ist. Und das beinflußt ihre Arbeit ja auch außerdem wohl, weil sie vielleicht Kifferfreundlich ist, aber das darf sie nicht sein.

  • Josh
    Auf diesen Kommentar antworten Josh Dienstag, 08 März 2016 12:01

    Die Polizei darf sie gar nicht entlassen, da der Konsum in ihrer Freizeit ihre Sache ist und kein Kündigungsgrund dastellt, wenn es nicht die Arbeit beeinflusst. Steht so im Arbeitsschutzgesetz.

  • basti
    Auf diesen Kommentar antworten basti Dienstag, 08 März 2016 11:20

    was ist denn mit den leuten los? kann ja jeder kiffen und kann ja auch jeder bulle werden und meinetwegen sogar beides gleiczeitig. aber das dann den kollegen erzählen das ist doch einfach nur dumm. weiß die gute nicht dass das verboten ist? dann sollte sie kein polizistin werden. oder ist es ihr egal? ist das ein statement für die legalisierung? dann vielleicht schon eher. irgendiwe merkwürdig auf jeden fall die ganze sache

  • Tony
    Auf diesen Kommentar antworten Tony Dienstag, 08 März 2016 11:06

    Ahahahahahaha wie dämlich

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