Angst vor Kontrolle: 17-Jähriger isst Joint – Wohnungsdurchsuchung bringt geringe Menge

Von  Jun 24, 2020

Teenager sein in Bayern – das heißt in erster Linie saufen bis der Arzt kommt. Mit dem Weizen am Hals ist man fein raus, da wird auch gern ein Auge zugedrückt, wenn man die ohnehin schon niedrige Altersgrenze noch um ein paar Jährchen verpasst. Aber wehe man zieht zur Abwechslung mal an der Marihuana-Zigarette! Dann ist der Spaß ganz schnell vorbei und man riskiert, dass der eigene Lebenslauf mal so richtig durcheinandergewirbelt wird. Einem 17-Jährigen in Illertissen zogen vielleicht schon die entsprechenden Schreckensbilder von Führerscheinverbot und Jugendstrafe am inneren Auge vorbei, als er die Polizisten erblickte, die ihm zum zwecke einer Kontrolle entgegen kamen. Den Joint, den er gerade noch genüßlich rauchte, schluckte er deshalb kurzerhand runter.

 

Leider gab er genau das hinterher gegenüber den Beamten zu, was die ganze Aktion rückblickend gesehen relativ unnötig macht, zumal er noch Reste des Joints im Mund hatte. Tatsächlich folgte daraufhin nach richterlicher Anordnung zum allem Überfluss noch eine Wohnungsdurchsuchung, bei der, schockschwere Not, eine geringe Menge Marihuana gefunden wurde. Katastrophe! Bleibt zu hoffen, dass das nun anstehende Strafverfahren den Lebenslauf des jungen Mannes nicht allzu negativ beeinträchtigt...

 

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