Neu auf der Straße: Sportcabrio aus Hanf Screenshot: youtube.com/watch?v=Kgg0zpckGRU

Neu auf der Straße: Sportcabrio aus Hanf

Von  Mai 25, 2016

Dass man aus Hanfpflanzen allerlei Nützliches herstellen kann, dürfte für Cannabis-Liebhaber nichts neues sein. Von Tauwerk über Kleidung bis hin zu Kosmetikprodukten, die Verarbeitungsmöglichkeiten der Cannabispflanze sind vielfältig und in vielen Fällen ökologisch nachhaltiger als die Nutzung handelsüblicher Industrierohstoffe.

 

Das findet auch Bruce Michael Dietzen aus Florida, ehemaliger Verkaufsmanager beim IT-Konzern Dell: „Cannabis/Hanf wird von der US-Regierung immer noch als gefährliche Droge angesehen – auf einem Level mit Kokain und Heroin. Das ist Wahnsinn!“ Dietzen weiß um die Vorteile der Verarbeitung von Hanf, denn er ist Ingenieur des schnittigen Hanf-Flitzers, der zurzeit in den USA für Gesprächsstoff sorgt. Inspiriert vom weltweit ersten „Hemp Car“, das bereits 1941 von Automobil-Pionier Henry Ford erbaut wurde, verarbeitete Dietzen gewobene Hanffasern aus China, die die Karosserie einerseits besonders leicht, aber gleichzeitig auch sehr widerstandsfähig und robust machen.

 

Hemp Car von Henry Ford

 

Der Tüftler investierte bis jetzt bereits 200.000 Dollar in die Entwicklung des schicken, mit Biokraftstoff betriebenen Sportwagens und sein Engagement und sein handwerkliches Know-how scheinen sich auszuzahlen: Zur Zeit arbeitet er an einer Doku-Serie namens „Hempsters Cannabis Car Tour“, die unter anderem bereits das Interesse von Netflix, iTunes und Amazon wecken konnte.

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