Marihuana: Qualitätsverbesserung und Fermentation – aus dem neuen Heft Highway 02/2017 cannador.com

Marihuana: Qualitätsverbesserung und Fermentation – aus dem neuen Heft Highway 02/2017

Von  Mär 03, 2017

Was ist eigentlich Fermentieren bzw. Fermentation? Und was kann die so genau? Ein Thema, das unter Cannasseuren immer wieder heiß diskutiert wird. Highway-Autor und Do-it-yourself-Experte Chuck Lore lässt uns heute an seinen Gedanken zum Fermentieren teilhaben und er wäre nicht der Do-it-yourself-Experte, wenn er nicht auch eine Bauanleitung für einen einfachen und leicht umzusetzenden Cannabis-Humidor mitgebracht hätte, der Marihuana je nach Bedarf an- oder befeuchtet.

 

Wer kennt es nicht? Das Marihuana ist anscheinend verschnitten, schmeckt schlecht oder kratzt im Hals. Es stellt sich die Frage, ob es von einem selbst weiterkonsumiert werden soll, es an Feinde weiterverkauft wird oder ob es vielleicht doch noch eine Möglichkeit gibt, das Kraut zu retten. Die gute Nachricht gleich vorab: Wenn das Marihuana nicht durch klebrige Substanzen verunreinigt wurde und auch keine Schimmelbildung zu erkennen ist, besteht die berechtigte Hoffnung, es retten zu können. Dazu gibt es prinzipiell zwei Verfahren. Die eine ist das Auswaschen unerwünschter Substanzen, die andere ist das Fermentieren des Pflanzenmaterials. Dabei bietet sich das Auswaschen, das fälschlicherweise auch als Wasserfermentation bezeichnet wird, für verschnittenes Material an. Für rau schmeckendes Gras wird die echte Fermentation empfohlen, mit der sowohl der Geschmack als auch die Rauchbarkeit deutlich verbessert werden.

Der Do-it-yourself-Experte von Highway: Chuck Lore

 

Die echte Fermentation

Die meisten haben schon von der hohen Kunst der Fermentation von Marihuana gehört. Wer sich weiter schlaumachen möchte, findet unzählige Informationen in Büchern, Zeitschriften und im Internet. Viele der beschriebenen Verfahren sorgen allerdings dafür, dass die Ernte schimmelig und ungenießbar wird – im günstigsten Fall setzt die Fermentation wegen der ungünstigen Bedingungen erst gar nicht ein, so wird wenigstens kein Schaden angerichtet. Infolge wird ein Verfahren vorgestellt, das zum einen einfach umzusetzen ist und zum anderen hervorragende Ergebnisse liefert. Bei der Auswahl der Methode wurde darauf geachtet, dass diese fehlertolerant ist, aus diesem Grund ist auch das Risiko des Scheiterns marginal. Selbst für Anfänger ist es geeignet und wird jedem, der es ausprobiert, einen deutlichen Qualitätszuwachs sichern.

 

Fermentation oder Fermentierung kommt von dem lateinisch „fermentum“, was „Gärung“ oder „Sauerteig“ bedeutet. Gemeint ist damit ein Vorgang, in dem Mikroorganismen Teile des Pflanzenmaterials umwandeln – in diesem Fall in erster Linie das Chlorophyll, das für den rauen Geschmack verantwortlich ist. Der Vorgang ist mit dem der Tabakfermentation vergleichbar. Grüner Tabak ist kaum zu genießen und darum ist praktisch jede Form des käuflichen Tabaks fermentiert.

 

Zigarrenliebhaber wissen das Fermentieren besonders zu schätzen. Edle Zigarren reifen im Humidor (vom lateinischen „humidus“, was „feucht“ bedeutet) oft über Jahre. So lange braucht der Liebhaber des Rauschhanfes aber nicht zu warten. Eine Fermentation von Marihuana ist in der Regel nach acht Wochen so weit fortgeschritten, dass das Gras genussvoll geraucht werden kann. Übrigens brauchen Zigarrenraucher mit eigenem Humidor den folgenden Teil des Artikels nicht zu lesen. Sie legen das Pflanzenmaterial einfach zu ihren Zigarren und warten die Zeit ab.

 

Für das Fermentieren selbst wird also ein Humidor gebraucht. Viele empfehlen Einweckgläser oder Plastiktüten. Davon rate ich in jedem Fall ab! Nicht umsonst sind käufliche Humidore aus Zedernholz, das den Schimmel eindämmt und mit für eine konstante Feuchtigkeit sorgt. Für den Anfang reicht ein einfaches Modell, das im Internet für wenig Geld erhältlich ist, völlig aus. Meist haben diese Humidore bereits einen integrierten Befeuchter und ein Hygrometer. Beides hilft im angedachten Fall zwar nicht wirklich weiter, aber zumindest sorgt der Feuchtigkeitsmesser für ein ruhiges Gefühl.

 

Alternativ kann ein Humidor aus einer Zigarrenkiste einfach selbst hergestellt werden...

 

 

...mehr wollen wir aber an dieser Stelle natürlich nicht verraten, denn in unserem druckfrischen Magazin Highway 02/2017 findet man den vollständigen Artikel zur Qualitätsverbesserung und Fermentation. Weiter geht es mit diesen Punkten:

 

  • Anleitung: Cannabis-Humidor selbst herstellen

  • Einrichtung“ und Nutzung eines Cannabis-Humidors

  • Tipps und Tricks

  • Das Säubern von verunreinigtem Marihuana

  • Die sogenannte Wasserfermentation

 

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