Links: Vor dem Runterbinden, rechts: Runtergebunden Links: Vor dem Runterbinden, rechts: Runtergebunden

Teaser: Bending – Das Runterbinden von Cannabispflanzen

Von  Nov 06, 2016

Durch das Runterbinden der Stängel von Cannabispflanzen kann nicht nur eine ausgeglichene Kultur erzielt werden, sondern auch eine reichere Ernte und festere Blüten. Durch das Runterbinden (oder nach dem englischen Wort dafür auch „Bending“ genannt) kann zudem auch der freie Platz im Raum ausgefüllt werden. Wie das funktioniert, erklärt Mr. José in diesem Artikel.

Mr. José

Cannabiszüchter binden ihre Pflanzen gleich aus mehreren Gründen runter. Die Begründung dafür ist, dass so allen Pflanzenteilen beziehungsweise allen Pflanzen der gleichmäßige Zugang zum Licht gewährt wird. Auch kann durch das Bending eine gleiche Höhe aller Pflanzen erzielt werden. Außerdem kann dadurch auch leerer Platz im Anbaugebiet genutzt werden.

 

Wann sollte runtergebunden werden?

Das Runterbinden kann prinzipiell zu jedem Zeitpunkt während des Wachstums und Blühens durchgeführt werden, es muss nur darauf geachtet werden, dass die Pflanzen nicht umknicken oder brechen. Es ist gut, mit dem Bending erst dann anzufangen, wenn die Pflanzen gut verwurzelt und bereits ein bisschen hochgewachsen sind. Denn dann kann erst gesehen werden, wie sich der Aufbau einer Pflanze entwickelt und welche Stängel zum Runterbinden geeignet sind. Auch ist es nicht ratsam, das Bending in den letzten zwei Wochen vor der Ernte durchzuführen. Die Spitzen der Pflanzen sind dann meistens schon ziemlich fest und ihre Verformung ist sehr beschwerlich. Der geeignetste Zeitpunkt überhaupt ist die Wachstumsphase und der erste Monat der Blüte, besonders wenn die Methoden Sea of Green (SOG) oder Screen of Green (SCROG) eingesetzt werden.

 

Welche Zweige können gebogen werden und wie?

Zum Runterbinden kann ein Gartendraht, der mit einem Isolierrohr beschichtet ist, oder ein Stütznetz benutzt werden. Auch sind manchmal Plastikklammern erhältlich, die man über die Stängel zieht, sodass sie sich unter dem Druck biegen. Am einfachsten ist ein Runterbinden mithilfe des Stütznetzes möglich – und das gleich aus mehreren Gründen. Auf der einen Seite ermöglicht es einem, die Zweiglein ohne größere Komplikationen im Verlauf des gesamten Zuchtzyklus zu biegen. Der zweite Vorteil besteht darin, dass man bei der Ernte das Netz viel einfacher beseitigen kann als den Gartendraht. Wenn man zum Beispiel die Methode See of Green mithilfe des Gartendrahtes ausprobiert, wird man bei der Ernte mit dem Entfernen desselben von den Stängeln völlig überflüssige Arbeit haben. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass der Gartendraht die Zweiglein zuverlässig biegt, während das Netz die Zweige anheben kann – die Lösung für dieses Problem ist jedoch, das Netz fest genug zu spannen. Das Netz wird über der Pflanzenkultur in so einer Höhe befestigt, dass man die gebogenen Stängel in dessen Löcher richten kann. Stütznetze haben gewöhnlich verschiedene Maße viereckiger Maschen. Zum Bending eignet sich am besten eine Lochgröße von 12 mal 12 Zentimetern und weniger, weil so mehr Möglichkeiten zum Auffangen der gebogenen Zweige geboten werden. Zusätzlich verhindert das Stütznetz das Brechen der Stängel vor der Ernte, wenn die Buds schon groß und schwer sind. Es muss angemerkt werden, dass man bei der Verwendung von Gartendraht mehr Möglichkeiten zum Runterbinden hat. Die Löcher des Stütznetzes sind oft nicht dort, wo man sie gerade gebrauchen kann...

 

...den vollständigen Artikel (u.a. wie runterbinden?, Was sind die Effekte?, Sea of Green) findest du in der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin.

 

Außerdem findest du in Highway – Das Cannabismagazin weitere Infos über den Cannabis-Anbau, News und Entertainment. Die neue Ausgabe (05/2016) ist nun für schlappe 2,30 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich.

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