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Aus dem neuen Heft: Das Haschisch-Lexikon (Marroko, Türkei, Libanon, Afghanistan, Indien, Nepal)

Von  Nov 01, 2016

Unser Autor „az“ ist schon ein paar Jährchen im Geschäft, hat schließlich schon im legendären, aber leider vor einigen Jahren eingestellten Magazin Hanfblatt über Cannabis geschrieben. Wir hoffen, dass wir die durch die Einstellung entstandene Lücke in den Zeitschriftenregalen würdig füllen können – eure Leserzuschriften lassen zumindest darauf schließen. Dieses Mal haben wir „az“ gebeten, einen Überblick über einige der klassischen Haschischsorten zu geben, die teilweise auch schon seit vielen Jahrzehnten in Europa bekannt sind. Dabei haben wir uns auf die großen Namen konzentriert, denn ein umfassender Überblick kann bei den Haschsorten ebenso wenig geboten werden, wie bei all den Grassorten, die im Umlauf sind.

 

Theoretisch kann überall auf der Welt, wo psychoaktiver Hanf gedeiht, auch Haschisch gewonnen werden. In bestimmten Ländern hatte sich allerdings traditionell oder infolge internationaler Nachfrage eine Hanfanbaukultur speziell zum Zweck der Haschischgewinnung etabliert. Dementsprechend bestimmten ihre Produkte den Markt. Infolge des Anfang der 1990er-Jahre beginnenden Anbau-Booms hochpotenter Indoor-Sorten dominieren Cannabisblüten mittlerweile den Markt. Aus bei deren Produktion anfallenden noch harzreichen Blüten- und Blattresten werden durch Siebung wie mit dem automatischen Trommelsieb („Pollinator“) oder durch Eiswasserfilterung („Ice-o-lator-Bags“) auch begehrte Haschisch-Produkte gewonnen. In den letzten Jahren erlebt allerdings die Gewinnung von zum Inhalieren mittels Verdampfung („Dabben“) geeigneten konzentrierten Extrakten, insbesondere mit Hilfe von Flüssig-Butangas einen Boom. Dennoch gibt es unter Connaisseuren immer noch eine Nachfrage nach exotischem „Oldschool“-Haschisch. Weil Haschisch ein Naturprodukt ist, gab und gibt es ähnlich wie bei Wein eine unbegrenzte Vielfalt schwankender Qualitäten.

 

Da leider keine wissenschaftlich fundierten Produktanalysen und Herstellungsbeschreibungen vorliegen, soll sich dieser Artikel ohne jede Verbindlichkeit der Produktvielfalt in Form eines kleinen, eher anekdotisch zu verstehenden Lexikons den ganz großen Namen annähern. Namensdeklarationen bieten unter Schwarzmarktbedingungen allerdings keinerlei Gewähr, dass das angepriesene Produkt auch den Phantasievorstellungen des Käufers entspricht.

 

Zero Zero

ist reines Haschisch aus dem Harzdrüsenpulver der feinen und vorsichtig durchgeführten ersten Siebung, meist marokkanischer Herkunft. Seine Potenz ist hoch, intensiv stimulierend bis psychedelisch, nicht allzu lange anhaltend, ohne zu sehr zu ermüden. „Zero Zero“ ist oft nur leicht gepresst, aber dennoch kompakt, geht gut auf, lecker aromatisch, ein echtes Naturprodukt. Es brennt relativ schnell weg. „Zero Zero“ hat sich über die Jahre einen exzellenten Ruf erworben. Der Name kommt vom Feinheitsgrad des verwendeten Seidensiebes. Das goldbraune, ungepresste „Zero Zero“-Pulver lässt sich auch ungepresst gut rauchen, ist wegen seines Volumens und der Schwierigkeit, es zu schmuggeln, allerdings nur sehr selten im Handel. Die ungepressten Drüsenköpfe konservieren Wirk- und Aromastoffe übrigens oft besser als das daraus gepresste Haschisch. „Double Zero Zero“ ist die Bezeichnung für eine goldgelbe Sondersiebung, die nur in sehr kleinen Mengen auf Nachfrage in Marokko angefertigt wird. „Zero“ bezeichnet die zweite Siebung durch ein etwas grober gewebtes Stoffsieb.

 

...ihr wollt mehr über die verschiedensten Haschisch-Sorten, ihre Herkunft, Wirkung und Verbreitung erfahren? In der soeben erschienenen Ausgabe 05/2016 von Highway – Das Cannabismagazin findet ihr unter anderem das vollständige Lexikon mit diesen Sorten:

 

Zero Zero (Marroko)

Sputnik (Marroko)

Pollen (Marroko)

Sierra Ketama (Marroko)

Grüner Türke (Türkei)

Roter Libanese (Libanon)

Gelber Libanese (Libanon)

Schwarzer Afghane (Afghanistan)

Charas (Indien)

Malana Cream (Indien)

Nepalese (Nepal)

Temple Balls (Nepal)

 

...das vollständige Haschisch-Lexikon, News, Infos, Entertainment und alles über den Cannabis-Anbau findet ihr ganz einfach in der neusten Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die seit dieser Woche für den Spottpreis von 2,30 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich ist.

 Weblink: Highway am Kiosk finden

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