Cannabis-Growing – wo sparen, wo nicht? Die Beleuchtung... flickr.com/photos/132327282@N07/16840242350/

Cannabis-Growing – wo sparen, wo nicht? Die Beleuchtung...

Von  Mär 03, 2016

Sparen will gelernt sein – auch im Grow-Raum. Wer an der falschen Stelle spart, wird unter dem Strich eventuell sogar gegenteilige Ergebnisse erzielen und eine schlechte Ernte einfahren. Damit dies nicht passiert, sollte man sich im Klaren sein, woran man sparen kann und woran lieber nicht. Daher wirft Grow-Experte Mr. José im Folgenden einen Blick auf mögliche Sparmaßnahmen.

Beim Indoor-Anbau denken die meisten Grower daran, wie sie am günstigsten die größten Erfolge einfahren können. Sicher können sich viele eine mit modernsten Raffinessen ausgestattete Plantage und die Arbeit erleichternde Apparate vorstellen. Soll dann jedoch solch eine geplante Plantage in die Tat umgesetzt werden, wird festgestellt, dass diese Dinge sehr viel Geld kosten. In diesem Moment wird oft angefangen, sich nach Möglichkeiten umzusehen, wie man sein Geld beisammen halten kann, ohne dass es den potentiellen Ertrag der Plantage beeinflusst. Daher habe ich mir Gedanken darüber gemacht, an welchen Stellen man wirklich sparen kann und an welchen es gar keinen Sinn macht, daran auch nur zu denken.

Beleuchtung
Grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Indoor-Zucht ist eine hervorragende Beleuchtung. Man kann über ein ausgezeichnetes Bewässerungssystem, automatische Klimaanpassung, präzise Düngung und perfekte Genetik verfügen, aber ohne richtige Beleuchtung kann die erträumte Ernte einfach nicht erreicht werden. Deshalb sollte an der Beleuchtung ganz bestimmt nicht gespart werden. Aber leider ist genau dies der Punkt, an dem sich die meisten Züchter bemühen zu sparen. Sicher kann man theoretisch ordentlich am Vorschaltgerät oder am Reflektor sparen und das Billigste vom Billigen kaufen. Dann ist es aber schon völlig egal, welche Lampe an diese Zusammenstellung angeschlossen wird. Wenn um jeden Preis an der Beleuchtung gespart werden soll, dann sollte das kleinere Übel gewählt werden – das heißt, die Sparmaßnahme sollte an der Lampe selbst und nicht etwa am Vorschaltgerät oder Reflektor vorgenommen werden. Die Kombination von billiger Vorschaltung und Reflektor vermindert min-destens die Hälfte der Lichtleistung der Lampe. Das bedeutet, dass das Gleiche gezahlt werden muss, obwohl jedoch maximal die Hälfte des Lichts im Vergleich zu einem elektronischen Vorschaltgerät mit hochwertigem Reflektor geliefert wird. Die Investition in eine insgesamt hochwertige Beleuchtung zahlt sich schon bei der ersten Ernte aus, da gibt es nichts zu diskutieren. Die Beleuchtung kann durch reflektierende Materialien verstärkt werden. In meinem Buch „Indoor“ ist zu erfahren, dass die Unterschiede der Rückstrahlungs-Fähigkeiten der verschiedenen Reflektorfolien mitunter erheblich sind. Dort zeige ich auf, dass die Reflexfolie von ORCA am besten zurückstrahlt. Danach folgt die Diamantfolie (ca. 20 % schlechtere Eigenschaften) und die schwarz-weiße PE-Folie (ca. 40 % schlechter als ORCA). Im Fall von Growboxen ist es besser, weiße statt silberne Innenwände zu wählen.

 



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Im weiteren Verlauf des Artikels betrachtet Mr. José außerdem die Sparmöglichkeiten bei Samen und Klonen, Elektrizität, Ventilation, Dünger und Zuchtsystemen.

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