Grow-How-Report: Wappa (16% THC)

Von  Okt 28, 2016

In den bisher erschienenen Ausgaben von Highway hat unser Autor Mr. José seinen Ruf als Spezialist fürs Growen unter Beweis gestellt und seine Gedanken zu den verschiedensten Aspekten des Anbaus mit den Lesern geteilt. Im aktuellen Artikel aus Highway 05/2016 soll jedoch nicht eine bestimmte Thematik des Cannabisanbaus betrachtet werden, sondern eine bestimmte Sorte – und zwar der Strain Wappa von Paradise Seeds, der durch Mr. José vom Samen bis zur Ernte begleitet und auf Herz und Nieren (beziehungsweise Blüte und Harz) geprüft wurde.

 

 

Der Strain Wappa ist angeblich aus der Sorte Sweet Skunk gezüchtet worden. Es handelt sich dabei um eine 60-prozentige Indica- und dementsprechend um eine 40-prozentige Sativa-Sorte. Paradise Seeds hat sie als eine ertragreiche und beim Züchten anspruchslose Sorte beschrieben. Weil Wappa schon mehrere Auszeichnungen erhalten hat, fiel die Wahl für den nachfolgend beschriebenen Indoor-Grow auf diese Sorte – inzwischen ist auch schon eine Automatik-Variante erschienen, die in diesem Test allerdings nicht berücksichtigt wurde.

 

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Die in der Liste ersichtliche Zusammenstellung der unterschiedlichen „Zutaten“ für den Grow hat sich auch bei anderen Grows bewährt. Es ist hilfreich, immer die gleiche Zusammenstellung zu benutzen, um so den Unterschied zwischen den einzelnen Sorten besser erkennen zu können. Die Bedingungen bezüglich Wachstum und Blüte sind dann sozusagen identisch. Zusammen mit den Sorten selbst wird somit auch gleichzeitig die Beständigkeit des Growsystems unter herkömmlichen Bedingungen getestet. An dieser Stelle sollte der Vorteil des gewählten Systems mit den AIR-POT-Töpfen hervorgehoben werden, da diese leicht sauber gehalten werden können und dank der Aluminiumkonstruktion nicht deformiert werden. Die Entladungslampen liefen schon den dritten Zyklus hintereinander und das ohne Schwierigkeiten. Für den Wachstum wurde eine Halogenlampe und für die Blüte eine Natriumdampflampe (NDL) genutzt.

 

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Keimen und Anpflanzen

Weil Wappa in Packungsgrößen zu drei, fünf und zehn Samen angeboten wird, wurden zwei Packungen mit jeweils zehn Stück gewählt. Zuerst wurden die Samen 24 Stunden in gewöhnlichem Wasser eingeweicht. In diesem Zeitraum sind bereits vier von ihnen aufgekeimt. Das war ein Zeichen dafür, dass die Samen in einer guten Verfassung sind, und daher wurden sie direkt in Torfrollen gesät. Die Samen hatten eine Keimfähigkeit von 100 Prozent und da dieser Grow auf 16 Pflanzen ausgelegt war, konnten also vier der Setzlinge noch in einem anderen System benutzt werden. Nach dem Aufkeimen wurden die Pflanzen noch in kleinere Blumentöpfe umgesetzt und erst nach einer Woche in die AIR-POTs eingepflanzt. Dieser Zwischenschritt sollte allerdings eigentlich besser übersprungen werden. Denn es ist immer besser, die Pflanzen so wenig wie möglich durch Umpflanzen zu belasten. Unter normalen Umständen würde man die Torfrollen mit den Setzlingen direkt in das System einpflanzen. Wegen technischer Probleme konnte in der Growbox jedoch zunächst nicht das optimale Klima hergestellt werden und daher wurden die kleinen Setzlinge zuerst in die Pflanzentöpfe eingepflanzt, die in eine kleinere und besser platzierte Box für Klone passten, wo sie bis zur Beseitigung des Mangels ausharren mussten.

 

Nach dem Einpflanzen in das System

Nach 20 Tagen seit dem Keimen wurden die Pflänzchen dann in das vorbereitete System umgesetzt und weil sie schon einen schönen Wurzelballen hatten, wurde die automatische Bewässerung angeschlossen. Die Probleme mit der Beheizung hatten fünf Tage gekostet, aber es ging leider nicht anders. Das Ziel des Grows war aber auch nicht ein revolutionär schnelles Züchten. Beim Züchten aus Samen sollte man im Vergleich mit dem Züchten aus Klonen immer mit einer Verlängerung der Wachstumszeit von minimal einer Woche rechnen, gewöhnlich aber bis zu zwei Wochen. Den Pflänzchen ging es sehr gut und sie sahen zufrieden aus. Die Temperaturen bewegten sich zwischen 18,5 °C nachts und 26 °C tagsüber. Die relative Luftfeuchtigkeit schwankte zwischen 48 und 90 Prozent, der EC-Wert lag bei 1,25, der pH-Wert bei 6,37.

 

 

...für den ganzen Artikel und weitere wertvolle Hinweise und Tipps sowie News und Unterhaltung, schaut einfach in die neuste Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die seit Dienstag für den Spottpreis von 2,30 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich ist.

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