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HEUTE AM 9. DEZEMBER IM ADVENTSKALENDER: Rhino-Pro-Aktivkohlefilter (425m³, 125er-Flansch) im Wert von ca. 80 Euro

 

Unangenehme Gerüche entstehen schnell. Be- und Abluftsysteme von Restaurants, Gärtanks, Fäkalientanks, Produktionsanlagen sind typische neuralgische Punkte, an dem schlechte Gerüche austreten können. Da keiner gerne von üblen Gerüchen belästigt wird, müssen diese effektiv und vollkommen beseitigt werden. Zum Beispiel beim Anbau von unangenehm stark riechenden Pflanzen im Gewächshaus oder einem Growzelt entsteht die Gefahr der Bildung spezifischer Gerüche, von denen sich Nachbarn oder Mitbewohner belästigt fühlen. Mit „Rhino Pro“-Aktivkohlefiltern lösen ambitionierte Gärtner dieses Problem schnell und effektiv.

 

Rhino Pro“-Aktivkohlefilter sind für Abluftreinigung sowie Frischluftfilerung geeignet. Abluft wird durch Rhino Pro Aktivkohlefilter von Pollen, Keimen, Sporen, Geruchsmolekülen und anderen Partikeln und Schadstoffen befreit. So wird die Umwelt geschont und es kann in Ruhe gearbeitet werden, ohne Folgeprobleme fürchten zu müssen. Rhino-Pro-Filter sind entwickelt für die Abluftreinigung und technisch auf dem besten Stand. Sie entfalten ihre besondere Stärke, wenn von Innen nach Außen gefiltert wird und sind dabei äußerst aufnahmefähig und langlebig. Mit Rhino Pro zu filtern, bedeutet auf seit Jahren bewährte Qualität zu setzen.

 

Filter von Rhino Pro haben einen äußerst geringen Asche-Anteil. Sie filtern staubfrei und setzen sich nicht selbst zu. Der Vorfilter, auch Grobstofffilter genannt, wird oft unterschätzt. Er erfüllt die sehr wichtige Funktion eines Staubfilterse und filtert Partikel heraus, die den Filter unnötig zusetzen würden. Und weil er so wichtig ist, kommt natürlich jeder Rhino-Pro-Filter mit einem eigenen, gut versiegelten Grobstoff-Filter.

 

Alle weiteren Informationen zu den Filtern von Rhino Pro findet ihr unter www.rhinofilter.de

 

Wir verlosen heute im Adventskalender einen Aktivkohlefilter von Rhino Pro (425m³, 125er-Flansch) im Wert von ca. 80 Euro.

 

Gewinnfrage:

Welche Kohle ist in den Filtern von Rhino Pro enthalten?

a) Passivkohle

b) Aktivkohle

c) Grünkohle

 

Alle richtigen Antworten bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Extra-Gewinnchance: Jeder Teilnehmer, der uns seinen Facebook-Namen in der E-Mail mitteilt und unter unserem heutigen Adventskalender-Facebook-Post zwei bis fünf Freunde im Kommentarbereich verlinkt, steigert seine Gewinnchancen um das 2-, 3-, 4- oder sogar 5-fache!

 

Gestern gewonnen (GEN200 Control) hat: Dominique J.

 

Viel Glück und eine frohe Weihnachtszeit an alle Leser!

Eure Highway-Redaktion

 

Teilnahmebedingungen: Alle Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Außerdem sollten die Teilnehmer im Idealfall direkt ihre Anschrift mitsenden, andernfalls haben sie 48 Stunden Zeit auf die Gewinnbenachrichtigung zu reagieren, sonst geht der Preis an den nächsten. Die Teilnahme ist bis Mitternacht des heutigen Tages möglich.

Wieder Erhellendes aus der Rubrik „Selbst Schuld im Sensi-Business“: Zunächst – warum fährt jemand aus Bremen nach Bayern zum Weed checken oder ticken? Dafür mag es vielleicht noch gute Gründe geben, aber für den Rest der Geschichte dann wohl eher nicht...

 

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ nicht ohne eine Augenzwinkern berichtete, stritt sich ein 37-jähriger Mann aus Bremen, der in München mit einem 25-Jährigen aus Kaufering zusammenkam, mitten auf der Landsberger Straße so heftig, dass er meinte die Polizei rufen zu müssen. Als die Polizei dann erschien, hatten die beiden sich aber schon wieder beruhigt. Daraufhin wollte die Streife zumindest wissen, was denn in der Tasche und dem Rucksack sei, die neben den beiden standen.

 

Und was war in Tasche und Rucksack? 550 Gramm Marihuana, eine Waage, Tütchen und Einweghandschuhe. Und wer war kurz darauf in Untersuchungshaft? Die beiden streitenden Dealer. Hoffentlich müssen sie sich dort nicht eine Zelle teilen...

Ho, ho, ho – man kann es ja versuchen: Ein Familienvater aus Gelsenkirchen war zum Shoppen in den Niederlanden unterwegs. Zum Weed-Shoppen. Und zwar nicht zu knapp: drei Kilogramm Marihuana wollten wieder nach Hause geschmuggelt werden. Der 32-jährige Familienvater ließ sich also eine ganz besondere Tarnung einfallen, wie „Radio Emscher Lippe“ gestern Abend berichtete: Das Gras packte er schön in Geschenkpapier ein und legte es derart als Weihnachtsgeschenke getarnt in den Kofferraum.

 

Blöd nur, dass er auf dem Rückweg von Holland durch die Polizei gestoppt wurde, die auch in den Kofferraum gucken wollten. Ebenfalls blöd, dass er die Geschenke zwar hübsch verpackt hatte, dafür aber keinerlei Vorsichtsmaßnahmen gegen den Geruch, den drei Kilogramm Gras so von sich geben, eingeleitet hatte. Weihnachtsgeschenke, die nach Gras riechen? Da packt die Polizei auch schon mal vor dem 24. Dezember die Päckchen aus...

HEUTE AM 7. DEZEMBER IM ADVENTSKALENDER: Bernard Rappaz’ „Der Pionier“ und ein Kavatza-Pouch

 

Der Schweizer Hanfpionier Bernard Rappaz wird wegen Hanfanbaus zu einer Gefängnisstrafe von fast sieben Jahren verurteilt. Sein kämpferisches Wesen bringt ihm eine unverhältnismässig hohe Gefängnisstrafe ein, wie sie für politische Gefangene typisch ist. Seine zehn Hungerstreiks hinter Gittern führen zu öffentlichen Kontroversen. Im Jahr 2010 hungert er dreimal hintereinander, das letzte Mal für 120 Tage! Auf der Schweizer Cannatrade wurde die Autobiographie des „Hanfpioniers“ Bernard Rappaz am Stand des Nachtschatten Verlags vorgestellt. Rappaz war auch persönlich vor Ort und stellte sich den Fragen der Besucher. Wer nicht dabei war, ihn aber dennoch kennenlernen möchte, der hat nun die Gelegenheit, sein frisch erschienenes Buch „Der Pionier“ zu gewinnen.

 

Da wir wissen, dass einige unserer Leser Schwierigkeiten mit dem Stillsitzen haben, legen wir obendrauf noch einen Kavatza-Pouch, um sich auf der Liegewiese oder dem Balkon problemlos während des Lesens einen rollen zu können. Der Pouch besteht aus hochwertigem Leder, das natürliche Feuchtigkeit spendet, und kann mittels Druckknopf sicher verschlossen werden. In die kleine Tasche passen Feuerzeug, Filter und King-Size-Blättchen. Zudem ist der Pouch mit einer hölzernen Drehunterlage und einem kleinen Stopfer ausgestattet.

 

Mehr Informationen zu Bernard Rappaz’ „Der Pionier“ findet ihr unter www.nachtschatten.ch

Mehr Informationen zu Kavatza findet ihr unter www.originalkavatza.com

 

Wir verlosen heute im Adventskalender Bernard Rappaz’ „Der Pionier“ und einen Kavatza-Pouch – Der oder die Glückliche des Tages gewinnt beide Preise!

 

Extra-Gewinnchance: Jeder Teilnehmer, der uns seinen Facebook-Namen in der E-Mail mitteilt und unter unserem heutigen Adventskalender-Facebook-Post zwei bis fünf Freunde im Kommentarbereich verlinkt, steigert seine Gewinnchancen um das 2-, 3-, 4- oder sogar 5-fache!

 

Gewinnfrage:

Wie viel Prozent CBD hat OG Kush CBD?

a) 4 %

b) 7 %

c) 10 %

(Tipp: Die richtige Lösung findest du auf unserer Website)

 

Alle richtigen Antworten bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gestern gewonnen (1 Kilo Jah-B-Coffee) hat: Dietmar Z.

 

Viel Glück und eine frohe Weihnachtszeit an alle Leser!

Eure Highway-Redaktion

 

Teilnahmebedingungen: Alle Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Außerdem sollten die Teilnehmer im Idealfall direkt ihre Anschrift mitsenden, andernfalls haben sie 48 Stunden Zeit auf die Gewinnbenachrichtigung zu reagieren, sonst geht der Preis an den nächsten. Die Teilnahme ist bis Mitternacht des heutigen Tages möglich.

HEUTE AM 6. DEZEMBER IM ADVENTSKALENDER: Ein Kilogramm „Jah B Coffee“ aus Jamaika im Wert von 120 Euro!

 

In Jamaika gibt es im wesentlichen zwei Arten von Kaffeefarmen: Auf der einen Seite relativ große, meist zentral bewirtschaftete Farmen, die typischerweise im Besitz von wenigen sehr reichen Familien oder von ausländischen Investoren – oft aus Japan oder China – sind. Der meiste Kaffee wird jedoch von Kleinbauern angebaut, die oft nur sehr kleine Flächen bewirtschaften. Diese Kleinbauern müssen – da sie den Kaffee nicht selbst verarbeiten dürfen – die noch rohen Kaffeekirschen zu relativ niedrigen Preisen an die großen Kaffeeverarbeiter verkaufen, die den so erworbenen Kaffee dann mischen und unter ihrer eigenen Marke anbieten. Zu den größten und bekanntesten Firmen dieser Art zählen zum Beispiel die „Mavis Bank Coffee Factory“ mit ihrer Marke „Jablum“ oder die „Wallenford Coffee Company“, die ihre Wurzeln im kolonialen System hat. Jah B wollte sich nicht damit abfinden nur Kaffeekirschen-Lieferant für diese Konglomerate zu sein. Als er 2009 die Möglichkeit bekam, die seit 20 Jahren brach liegende Kaffeefarm „Radnor Estate“ zu bewirtschaften, begann er trotz bescheidenster Mittel sofort damit die Farm nach und nach wieder zu bewirtschaften.

 

Nach über vier Jahren harter Arbeit wurde im November 2013 dann ein wichtiges Etappenziel erreicht: Die Farm entsprach endlich den Anforderungen der lizenzierenden Behörde, dem Coffee Industry Board of Jamaica und Jah B erhielt die Erlaubnis seinen Kaffee selbst zu vermarkten und zu exportieren. Damit waren auch die Voraussetzungen für die Wiener von Bushplanet Grow City gegeben, eine Importlizenz zu beantragen. Nach der Überwindung einiger bürokratischer Hürden kann nun seit November 2014 Grow City als erstes österreichisches Unternehmen die begehrte Genehmigung in Händen halten.

 

Jamaikanischer Blue-Mountain-Kaffee gehört zur obersten Kategorie der Kaffeespezialitäten. Die Kaffeesträucher werden zwischen 910 Metern und 1.700 Metern Höhe angebaut. Das Anbaugebiet beträgt gerade mal 6.000 Hektar. Der Nebel, kühle Temperaturen und ein starker Niederschlag sind in den Blue Mountains die Hauptfaktoren für ein besonderes Klima. Dadurch reifen die Kaffeekirschen sehr langsam und entfalten ein wunderbar ausgewogenes und vollmundiges Aroma. Jah B Coffee wird im besten Anbaugebiet der Blue Mountains liebevoll von Hand gezüchtet und sorgfältig verarbeitet. Die Farm Radnor Estate liegt auf 1.000 m Seehöhe in der Nähe des Blue Mountain Peak.

 

Wir verlosen heute im Adventskalender 1 Kilogramm des begehrten Kaffees im Wert von 120 Euro.

Weitere Informationen zum Kaffee findet ihr unter www.jahbcoffee.com

 

Extra-Gewinnchance: Jeder Teilnehmer, der uns seinen Facebook-Namen in der E-Mail mitteilt und unter unserem heutigen Adventskalender-Facebook-Post zwei bis fünf Freunde im Kommentarbereich verlinkt, steigert seine Gewinnchancen um das 2-, 3-, 4- oder sogar 5-fache!

 

Gewinnfrage:

Wer ist der Produzent des begehrten Jamaika-Kaffees?

a) Anthony B

b) Jah B

c) Macka B

 

Alle richtigen Antworten bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gestern gewonnen (Vaporizer „Vaporite“) hat: Jule J.

 

Viel Glück und eine frohe Weihnachtszeit an alle Leser!

Eure Highway-Redaktion

 

Teilnahmebedingungen: Alle Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Außerdem sollten die Teilnehmer im Idealfall direkt ihre Anschrift mitsenden, andernfalls haben sie 48 Stunden Zeit auf die Gewinnbenachrichtigung zu reagieren, sonst geht der Preis an den nächsten. Die Teilnahme ist bis Mitternacht des heutigen Tages möglich.

Alle Jahre wieder? Alle Tage wieder! Immer wieder berichten wir über Cannabis-Grower aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die irgendwie nicht ganz richtig im Kopf sein können und sich auf die vielfältigsten Weisen selbst in die Bredouille beziehungsweise den Knast bringen. Beispielsweise flogen dieses Jahr Cannabisplantagen auf, weil Grower ihr Essen auf dem Herd verbrennen ließen, eine Plantage am Ort einer Zwangsräumung betrieben, Selfies vor den Pflanzen machtensich gegenseitig blutig schlugen oder den entlaufenen Hund von der Polizei wiederbringen ließen.

 

Am 1. Dezember hat nun die Polizei in Ratingen einen ziemlich großen Grow entdeckt, weil sie zwei freilaufende Hunde wieder zu dem Besitzer bringen wollte. Moment, hatten wir das dieses Jahr nicht schon, wie gerade eben geschrieben? Doch, doch. Aber dieser Fall ist trotzdem eine Meldung wert, denn dieses Mal warteten nicht 37 Pflanzen auf die Ratinger Polizei, sondern ungefähr 900 – verteilt auf dem Gelände, den Nebengebäuden und dem Wohnhaus des ländlich lebenden Hundebesitzers.

 

Die beiden Hunde des 50-Jährigen Growers liefen frei im Ratinger Bereich Schwarzbach umher und sorgten für einen Polizeieinsatz, wie unter anderem die „WZ“ heute berichtete. Als Polizisten den Hundebesitzer ausfindig machten und ihn aufsuchten, fiel zunächst auf, dass noch ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Währenddessen stieg den Polizisten ein wohlbekannter Geruch in die Nase... 1,3 Kilo Weed und 900 Pflanzen wurden schnell ausfindig gemacht. Der Grower wurde in U-Haft gesteckt, den Hunden blieb dies aber erspart und sie wurden zu Familienmitgliedern des Mannes gebracht.

Seltsames aus Bayern: Ein Bekannter von zwei Schwestern im Alter von 17 und 19 Jahren, der gelegentlich einen Joint mit den beiden rauchte, fragte die jüngere Schwester, ob sie nicht Gras für 3.000 Euro klarmachen könnte. Auf die Schnelle vom Gedanken an einen schönen Schnapp angefixt, sagten die beiden Schwestern zu und setzten einen 19-jährigen Nachbarsjungen an, einen Verkäufer ausfindig zu machen. Das tat er auch und so wurden Zeit und Ort der Übergabe ausgemacht.

 

Der Schwätzer, der die Bestellung bei den beiden Mädels aufgegeben hatte, sagte vor lauter Schreck, dass das Ganze plötzlich tatsächlich funktioniert, aber ab. Und was machen brave Mädels? Nicht ebenfalls absagen, nein: Sondern Privatkredite aufnehmen und das Sparschwein plündern, um den noch nie getroffenen Dealer nicht zu verärgern. Gesagt, getan.

 

Die Übergabe, zu der der Nachbarsjunge die ältere Schwester zum Schutz begleitete, funktionierte reibungslos und der jungen Frau wurde ein Plastikeimer mit dem Gras übergeben, dass sie ohne die Menge zu überprüfen entgegennahm. Jetzt stand ein Plastikeimer voll Gras in ihrem Kleiderschrank und das gute Geld war in Weed investiert. Also ging sie auf Kundensuche und fand einen Abnehmer, dem sie zwei Gramm verkaufte. Natürlich nicht ohne ihm vorher den Eimer voll Gras zu zeigen.

 

Na klar: Die Gelegenheit ließ sich der junge Mann nicht nehmen und drang später unerlaubt in die Wohnung ein, um den ganzen Graseimer zu stehlen. Also Geld und Drogen weg. Was tun also die beiden Schwestern? Natürlich: Die Bullen anrufen. Wenn man einem Dealer einen Kauf zusagt, dann nimmt man einen Privatkredit auf, und wenn man etwas gestohlen bekommt, dann ruft man die Polizei an. In Bayern ist die Welt halt noch in Ordnung.

 

Und die Polizei zwar blöd, aber nicht dumm: Daher kam ziemlich schnell raus, dass es sich bei dem Diebesgut um Marihuana handelte. Der Dieb wurde inzwischen sogar vor Gericht gestellt und (noch nicht rechtskräftig) verurteilt. Die beiden Mädels hingegen durften sich nun Anfang der Woche zusammen mit ihrem Nachbarn vor dem Jugendrichter einfinden, wie „OVB online“ meldete. Dort konnten sie glaubhaft machen, das Gras nach der Absage des ursprünglichen Käufers nur aus Angst vor dem unbekannten Verkäufer trotzdem gekauft zu haben. Des Weiteren gab es ein umfassendes Geständnis aller Beteiligten. Alle waren sich daher einig, dass solche Spezialisten nicht nach Erwachsenenrecht verurteilt werden dürften. In Bayern sieht eine angeblich milde Jugendstrafe dann so aus: 500 Euro Bußgeld und eine Woche Arrest für die 19-Jährige, acht Tage gemeinnützige Arbeit und Wochenendarrest für die jüngere Schwester und 500 Euro Bußgeld für den nachbarlichen Unterstützer.

 

Und da wir in Bayern sind, sorgt die Gesellschaft noch für die Zusatzstrafe: Die Schwestern haben nicht nur das Geld beziehungsweise Gras verloren, nein, im Zuge der Entdeckung ihrer Aktivitäten wurden sie auch noch aus ihrer Wohnung geschmissen und ihre Arbeitsstellen wurden gekündigt. So macht man die Leute fertig! Ein Prosit auf Bayern!

Wie in den vergangenen Wochen zu hören war, hat nicht nur die Pharma-Industrie die Kampagnen gegen Cannabis-Legalisierungen, über die am 8. November in den USA abgestimmt wurden, unterstützt, sondern auch die Alkohol-Industrie hat sich nicht lumpen lassen und Kohle in den Topf geworfen. Doch wie wir wissen, hat es kaum etwas gebracht: die Amerikaner wollen endlich legal kiffen und die vielen Vorzüge (nicht zuletzt die gewaltigen Steuereinnahmen) genießen.

 

Doch wie nun von den Finanzanalysten von Cowen & Company Anfang Dezember berichtet wurde, hat die Alkohol-Industrie natürlich recht mit ihrer Panik (die Pharma-Industrie übrigens auch, wie wir mehrfach berichtet haben): In den US-Staaten Oregon, Colorado und Washington, wo überall Gras zu Freizeitzwecken legal gekauft und konsumiert werden darf, wurden die Bierverkäufe des Jahres 2016 mit dem landesweiten Durchschnitt verglichen – und siehe da: In diesen Staaten liegen die Bierverkäufe tatsächlich 2,6 Prozent hinter dem Durchschnitt. In der Region um Denver liegen die Verkäufe sogar um 6,4 Prozent seit Jahresbeginn zurück.

 

Dennoch sollte man keine voreiligen Schlüsse ziehen, die Daten werden gerade einmal seit Jahresbeginn erhoben, auch der Zufall kann hier durchaus noch mit reinspielen. Aber es ist durchaus vorstellbar, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.