Highway

Das hat Signalwirkung für die ganze Cannabis-Branche weltweit – und darüber hinaus. Der Software-Gigant und Global Player Microsoft steigt mit kleinen Schritten ins legale Cannabusiness ein, finanziell kleinen Schritten. Die Außenwirkung hingegen ist riesig – nachdem die „New York Times“ über diese Entscheidung Microsofts berichtete, gab es ein riesiges Medienecho aus allen Teilen der Erde.

 

Eins der größten und anerkanntesten Unternehmen überhaupt macht nun in Gras? Eigentlich nur ein logischer Schritt für eine gewinnorientierte Firma, denn in der gerade in Amerika entstehenden legalen Cannabis-Branche sind Millionen und Milliarden zu holen. Dennoch sind größere Unternehmen ziemlich einheitlich nicht bereit, sich mit dieser Branche in Verbindung zu stellen, denn es werden statt Gewinnen Umsatzeinbrüche befürchtet. Das liegt daran, dass Cannabis leider von vielen Menschen fälschlicherweise immer noch als schlimme Droge, die die Menschen verdirbt, angesehen wird. Große, etablierte Firmen gehen hier kein Risiko ein und warten auf eine flächendeckende Legalisierung, bis sie sich auf den Markt wagen.

 

Dies ist aber natürlich auch eine Chance für viele kleine und mittelständische Unternehmen, die sich gerade in Amerika ihr Netzwerk aufbauen. Ein weiteres Problem ist aber, dass das legale amerikanische Weed-Geschäft auf Bargeld basiert, da die Banken aufgrund der amerikanischen Bundesgesetze, die Marihuana als illegale Droge einstufen, ebenfalls keine Risiken eingehen möchten und den Shops beispielsweise erst gar keine Konten einräumen. (Die deutschen Sparkassen eröffnen übrigens auch keine Konten für deutsche Cannabis-konnotierte Unternehmen – vermutlich befürchtet man, die Sparstrümpfe diverser Omas zu verlieren.)

 

Microsoft hat schon einmal rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und übernimmt nun wieder eine Vorreiterrolle. Praktisch natürlich, dass der Firmensitz im Bundesstaat Washington liegt, wo Cannabis neben drei weiteren Bundesstaaten und der Hauptstadt Washington (nicht zu verwechseln mit dem Bundesstaat) vollständig legalisiert ist. Mindestens fünf amerikanische Bundesstaaten stimmen dieses Jahr noch über eine komplette Legalisierung ab, medizinisches Cannabis ist sogar bereits in über der Hälfte aller US-Staaten erlaubt und an der Tagesordnung.

 

Allerdings ist es nicht so, dass Microsoft nun Weed statt Windows vertickt. Die ersten Schritte im Cannabusiness gestalten sich im Zuge einer Kooperation mit dem Start-up Kind aus Los Angeles. Kind offeriert viele verschiedene Produkte für den legalen Weed-Markt, etwa kleine Geldautomaten-ähnliche Marihuana-Ausgabeboxen. Microsoft wird zusammen mit Kind aber an einem Produkt für die Regierung feilen: Mithilfe der Microsoft-Cloud „Azure“ sollen Cannabissamen getaggt werden und ihre Lieferkette vom Einpflanzen bis zum Verkauf des Cannabis-Endprodukts überwacht werden können. So soll sichergestellt werden, dass die Samen, die Pflanzen und die Produkte dieser alle im Rahmen der legalen Bedingungen verarbeitet und konsumiert werden.

Die Hawaiian Snow ist legendär und stolzer Gewinner des High Times Cannabis Cups 2003 und anderer Veranstaltungen. Geschmack und Geruch sind einzigartig hazig und gut wiederzuerkennen. Die THC-Werte liegen sehr hoch und es wurden schon bis zu 23 Prozent THC gemessen. Die CBD-Werte liegen bei dieser Sorte deutlich unter einem Prozent. Diese Sativa ist daher aus medizinischen Gesichtspunkten vor allem in der Schmerztherapie geeignet – oder aber auch als Antidepressivum.

 

 

Die starke Sativa-Wirkung ist allerdings nicht für jedermann geeignet, für Anfänger empfehlen sich vielleicht zunächst besser andere Sorten. Aber auch der Anbau dieser Sorte ist eher für erfahrenere Grower geeignet. Optimale Ergebnisse werden indoor erzielt, aber auch outdoor kann man sein Glück versuchen, jedoch sollte man sich dort besonders aufmerksam um die Pflanzen kümmern.

 

 

 

 

 

Alle Fotos von Green House Seeds: www.greenhouseseeds.nl

Wenn es um Samenbanken geht, fallen dem gemeinen Cannabis-Liebhaber oft gleich ein Dutzend Namen auf einmal ein, von denen viele einen ausgezeichneten Ruf genießen. Wenn es allerdings um Händler für Hanfsamen geht, wird die Luft schon bedeutend dünner. Da mit Samen für Hanf oftmals online gehandelt wird, ist es extrem wichtig, den Kunden ein gutes Gefühl zu geben. Und das schafft nicht jeder.

 

Einer, der sich bereits seit 15 Jahren in diesem Geschäft behaupten kann und dem es gelungen ist, sich im Laufe dieser Zeit einen etablierten Namen – Samenwahl.com – zu erarbeiten, ist der Hannoveraner Kay. Seit Beginn des Jahrtausends lebt und arbeitet er in Spanien.

 

Der Versand der Hanfsamen von Samenwahl erfolgt aber nicht nur in Spanien, sondern weltweit. Neben der deutschen Webseite gibt es auch englische, französische, portugiesische, spanische, russische und tschechische Versionen. Viele Bestellungen kommen aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich aber auch aus den USA oder Südamerika, etwa aus Brasilien oder Argentinien. Kein Wunder – das Sortiment ist beachtlich und setzt sich ebenfalls global zusammen. Über 50 Samenbanken sind im Sortiment vertreten. Darunter natürlich große Namen, aber auch viele kleine, aber feine Züchter. Denn aufgenommen wird ins Sortiment nur, wer sich am Markt etablieren konnte. Inzwischen sind bei Samenwahl über 1.000 Cannabissorten im Angebot.

 

Dieses Angebot wird vervollständigt durch Samen für Tabak, Kakteen und andere Pflanzen. Der Versand erfolgt äußerst diskret, was auch immer ein wenig von der ursprünglichen Verpackung der bestellten Samen abhängt. Da nicht alle Seedbanks an den unauffälligen Versand per Brief denken, wenn sie ihre Verpackungen kreieren, sind diese teilweise nicht so geräuscharm wie möglich. Daher bietet Samenwahl.com in naher Zukunft bei Bedarf auch an, die Samen aus der Originalverpackung zu nehmen und umzuverpacken.

 

In Spanien selbst sieht man deHandel mit Hanfsamen locker. Die Spanier sind auf dem Markt schon längst mit den Holländern auf einer Höhe angelangt. Namen von spanischen Samenbanken wie Dinafem, Kannabia, Mallorca Seeds oder Sweet Seeds sprechen inzwischen für sich. Und so auch Samenwahl.com – ein vollständig legales und erfolgreiches Unternehmen aus dem Süden Spaniens, das für faire Preise, gute Qualität und ausgezeichneten Kundenservice steht. Und das nun seit über 15 Jahren.

 

Die Website von Samenwahl ist unter www.samenwahl.com zu finden.

Weed-Werbung im TV! Eine super Aktion hat „Black Magic“, ein amerikanischer Händler von Blumenerde, die besonders für die Ansprüche von Cannabis zugeschnitten ist, nun abgeliefert: Da auf Bundesebene der Anbau von Marihuana in den USA immer noch illegal ist und demnach auch nicht beworben werden darf, haben die Jungs und Mädels von „Black Magic“ (www.blackmagic.com) einen Werbespot für ihre Blumenerde produziert, in dem Wörter wie „Weed“ gar nicht vorkommen. Dennoch weiß jeder Bescheid, der Bescheid weiß – der Sprecher des Werbeclips beginnt mit: „Dies sind Grower. Sie finden Sie über Spelunken, in Kellern und im Schutz der Dunkelheit.“ Doch schaut euch das Video einfach selbst an...

In Highway 01/2016 berichteten wir über die Amerikanerin Charlo Greene, die ihren Moderatoren-Job live vor der Kamera kündigte, um sich ganz dem Cannabis-Aktivismus verschreiben zu können. Auch nicht schlecht war aber die Aktion des südafrikanischen Aktivisten Andre du Plessis, der während eines Live-Fernseh-Interviews seinen Gesprächspartner zunächst unterbricht, sich dann genüsslich einen Joint anzündet und sich schließlich schon mal frühzeitig seiner Verkabelung entledigt. Top!

Haben wir nicht erst wenige Tage zuvor an dieser Stelle geschrieben, dass kaum ein Monat vergeht ohne Meldungen von Leuten, die sich selbst in die Pfanne gehauen haben? Das müssen wir wohl korrigieren: Es vergeht kaum eine Woche, ohne Meldungen von Leuten, die sich selbst in die Pfanne gehauen haben.

 

Heutiger Spezialist ist ein zunächst hungriger, dann allerdings doch irgendwie satter oder zumindest sehr vergesslicher Zeitgenosse, der seine Wohnung kurzzeitig verließ. Mit dem Essen auf dem eingeschalteten Herd. Und der Cannabisplantage in den hinteren Räumlichkeiten. Es kam, wie es kommen musste: Das Essen kokelte vor sich hin, die Feuerwehr wurde gerufen und rückte natürlich an. Die Tür wurde gewaltsam geöffnet, die Gefahr gebannt – und dann wurde die Wohnung nach Verletzten abgesucht. Wie der WDR berichtet, wurden statt Verletzten allerdings bloß 136 Pflanzen der Gattung Cannabis angetroffen und von der hinzugerufenen Polizei eingesackt. Dazu noch etwas Gras und auch Anabolika. Der Wohnungsinhaber kam etwas später wieder hinzu und räumte die Vorwürfe auch gleich ein.

Darsteller für Lommbock gesucht! Nächsten Monat beginnen die Dreharbeiten für den Nachfolger von Lammbock, alleine schon mangels Konkurrenz der deutsche Kifferfilm überhaupt. Und für den Dreh werden noch Komparsen gesucht, jeder ab 16 Jahren kann sich bewerben.

 

Schon seit geraumer Zeit kursierte das Gerücht um einen Nachfolger von Lammbock. Wie wir in Highway 01/2016 berichteten, wurde Anfang des Jahres vom Team um Regisseur Christian Zübert Lommbock, so der Name des Lammbock-Nachfolgers, angekündigt. Die beiden Hauptdarsteller Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz sind wieder beide mit dabei und schlüpfen in die Rollen von Kai und Stefan. Letzterer ist in der Fortsetzung nach Dabei gezogen, während Kai (Bleibtreu) in Würzburg den asiatischen Lieferservice „Lommbock“ betreibt – daher auch der Name des neuen Films. Weitere Fakten zum Film sind bislang rar gesät, allerdings gibt es eine heiße Info für alle Film-Fans.

 

Denn jeder, der möchte, kann sich bewerben, um eine Komparsenrolle im Film zu ergattern. Bewerben kann man sich sowohl für den Drehort Würzburg als auch für den Drehort Köln, an dem unter anderem Szenen, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten spielen, abgedreht werden. Der Tageslohn für Komparsen liegt bei 85 Euro, Drehbeginn ist bereits im Juli.

 

Bewerbungen gehen an die Agentur Producer’s Friend. Mehr Informationen erhaltet ihr auch auf der Website „tvtickets.de“:

 

Weblink: tvtickets.de

Weblink: p-f.tv/komparsen

Handeltreiben ohne Handel zu treiben

 

Wenn es um Cannabis geht, gehen die Meinungen auseinander. Und wenn es um die rechtlichen Aspekte von Cannabis geht, herrscht häufig Unklarheit. Um dem entgegenzuwirken, klärt Rechtsanwalt Steffen Dietrich aus Berlin in jeder Ausgabe von Highway über das Betäubungsmittelgesetz in Theorie und Praxis auf. Der vollständige Artikel ist in Ausgabe 03/2016 von Highway enthalten, die an jedem gut sortierten Kiosk erworben werden kann.

 

 

Was versteht man unter Handeltreiben?

 

Unter Handeltreiben wird zunächst jedes eigennützige Bemühen verstanden, das darauf gerichtet ist, den Umsatz von Betäubungsmitteln zu ermöglichen oder zu fördern, selbst wenn es sich um eine einmalige, gelegentliche oder vermittelnde Tätigkeit handelt (vgl. BGHSt 30, 277). Reine Vorbereitungshandlungen reichen allerdings noch nicht aus. Da der Gesetzgeber aber möglichst jeden unerlaubten Umgang mit Betäubungsmitteln verbieten wollte, wird der Begriff des Handeltreibens von der Rechtsprechung weit ausgelegt. In der Folge sieht die Rechtsprechung beispielsweise auch schon den bloßen Erwerb von Betäubungsmitteln als Handeltreiben an, wenn der Erwerb mit dem Ziel der späteren Weiterveräußerung der Drogen erfolgt. Nach der Rechtsprechung kann unter Umständen auch ein vollendetes Handeltreiben vorliegen, wenn ein potenzielles Drogengeschäft von der Polizei beobachtet wird und es schließlich gar nicht mehr zur Übergabe der Betäubungsmittel kommt. Auch können bloße Verkaufsverhandlungen schon ein vollendetes Handeltreiben darstellen (BGH, Beschluss vom 26. Oktober 1977 – 3 StR 537/77).

 

Die Plantage zu Hause – wann beginnt das Handeltreiben?

 

Diese weite Interpretation des Handeltreibens verfolgt die Rechtsprechung auch in Bezug auf den Anbau von Cannabispflanzen. Bereits im Jahr 2005 hat der Bundesgerichtshof (BGH) klargestellt, dass der Anbau von Cannabispflanzen mit dem Ziel der gewinnbringenden Veräußerung der aus dem Anbau gewonnenen Betäubungsmittel ein vollendetes Handeltreiben darstellt (BGH, Beschluss vom 12. Januar 2005 – 1 StR 476/04). Zielt der Anbau der Cannabispflanzen auf gewinnbringende Weiterveräußerung, beginnt das Handeltreiben nach ständiger Rechtsprechung dadurch bereits mit dem Einpflanzen der Cannabissetzlinge. Dass die erwarteten Cannabisprodukte zu diesem Zeitpunkt tatsächlich noch gar nicht verkauft wurden, spielt dabei keine Rolle. Darüber hinaus ist das Fehlen eines Verkaufs auch unschädlich für die Annahme eines Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, was gemäß § 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG ein Verbrechen darstellt und dementsprechend mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft wird. Ob eine nicht geringe Menge von Cannabis vorliegt, bestimmt sich normalerweise nach dem THC-Gehalt der jeweils hergestellten Cannabisprodukte. Im Fall des bereits vollendeten Handeltreibens durch bloßes Einpflanzen von Cannabissetzlingen reicht es jedoch aus, dass mit der Aufzucht der Pflanzen eine nicht geringe Menge des Betäubungsmittels erreicht werden sollte (BGH, Urteil vom 20. Dezember 2012 – 3 StR 407/12). In diesem Fall ist also nicht auf den THC-Gehalt der vorhandenen Setzlinge abzustellen, sondern auf den Gehalt, mit dem nach Aberntung der Pflanzen gerechnet werden konnte. Dass diese Berechnung spekulativ ist, muss hier nicht weiter ausgeführt werden.

 

...die Fortsetzung des Artikels findet ihr in der aktuellen, soeben erschienenen Ausgabe 03/2016 von Highway – Das Cannabismagazin. Highway 03/2016 ist ab sofort für schlappe 2,30 Euro am Kiosk oder im Head-/Growshop erhältlich. Alternativ kann Highway auch für 1,89 als E-Paper erworben werden.

 

 

Weblink: Highway am Kiosk finden

Weblink: Highway 03/2016 als E-Paper kaufen

Weblink: www.strafrechtskanzlei.berlin

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