Highway

Darsteller für Lommbock gesucht! Nächsten Monat beginnen die Dreharbeiten für den Nachfolger von Lammbock, alleine schon mangels Konkurrenz der deutsche Kifferfilm überhaupt. Und für den Dreh werden noch Komparsen gesucht, jeder ab 16 Jahren kann sich bewerben.

 

Schon seit geraumer Zeit kursierte das Gerücht um einen Nachfolger von Lammbock. Wie wir in Highway 01/2016 berichteten, wurde Anfang des Jahres vom Team um Regisseur Christian Zübert Lommbock, so der Name des Lammbock-Nachfolgers, angekündigt. Die beiden Hauptdarsteller Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz sind wieder beide mit dabei und schlüpfen in die Rollen von Kai und Stefan. Letzterer ist in der Fortsetzung nach Dabei gezogen, während Kai (Bleibtreu) in Würzburg den asiatischen Lieferservice „Lommbock“ betreibt – daher auch der Name des neuen Films. Weitere Fakten zum Film sind bislang rar gesät, allerdings gibt es eine heiße Info für alle Film-Fans.

 

Denn jeder, der möchte, kann sich bewerben, um eine Komparsenrolle im Film zu ergattern. Bewerben kann man sich sowohl für den Drehort Würzburg als auch für den Drehort Köln, an dem unter anderem Szenen, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten spielen, abgedreht werden. Der Tageslohn für Komparsen liegt bei 85 Euro, Drehbeginn ist bereits im Juli.

 

Bewerbungen gehen an die Agentur Producer’s Friend. Mehr Informationen erhaltet ihr auch auf der Website „tvtickets.de“:

 

Weblink: tvtickets.de

Weblink: p-f.tv/komparsen

Handeltreiben ohne Handel zu treiben

 

Wenn es um Cannabis geht, gehen die Meinungen auseinander. Und wenn es um die rechtlichen Aspekte von Cannabis geht, herrscht häufig Unklarheit. Um dem entgegenzuwirken, klärt Rechtsanwalt Steffen Dietrich aus Berlin in jeder Ausgabe von Highway über das Betäubungsmittelgesetz in Theorie und Praxis auf. Der vollständige Artikel ist in Ausgabe 03/2016 von Highway enthalten, die an jedem gut sortierten Kiosk erworben werden kann.

 

 

Was versteht man unter Handeltreiben?

 

Unter Handeltreiben wird zunächst jedes eigennützige Bemühen verstanden, das darauf gerichtet ist, den Umsatz von Betäubungsmitteln zu ermöglichen oder zu fördern, selbst wenn es sich um eine einmalige, gelegentliche oder vermittelnde Tätigkeit handelt (vgl. BGHSt 30, 277). Reine Vorbereitungshandlungen reichen allerdings noch nicht aus. Da der Gesetzgeber aber möglichst jeden unerlaubten Umgang mit Betäubungsmitteln verbieten wollte, wird der Begriff des Handeltreibens von der Rechtsprechung weit ausgelegt. In der Folge sieht die Rechtsprechung beispielsweise auch schon den bloßen Erwerb von Betäubungsmitteln als Handeltreiben an, wenn der Erwerb mit dem Ziel der späteren Weiterveräußerung der Drogen erfolgt. Nach der Rechtsprechung kann unter Umständen auch ein vollendetes Handeltreiben vorliegen, wenn ein potenzielles Drogengeschäft von der Polizei beobachtet wird und es schließlich gar nicht mehr zur Übergabe der Betäubungsmittel kommt. Auch können bloße Verkaufsverhandlungen schon ein vollendetes Handeltreiben darstellen (BGH, Beschluss vom 26. Oktober 1977 – 3 StR 537/77).

 

Die Plantage zu Hause – wann beginnt das Handeltreiben?

 

Diese weite Interpretation des Handeltreibens verfolgt die Rechtsprechung auch in Bezug auf den Anbau von Cannabispflanzen. Bereits im Jahr 2005 hat der Bundesgerichtshof (BGH) klargestellt, dass der Anbau von Cannabispflanzen mit dem Ziel der gewinnbringenden Veräußerung der aus dem Anbau gewonnenen Betäubungsmittel ein vollendetes Handeltreiben darstellt (BGH, Beschluss vom 12. Januar 2005 – 1 StR 476/04). Zielt der Anbau der Cannabispflanzen auf gewinnbringende Weiterveräußerung, beginnt das Handeltreiben nach ständiger Rechtsprechung dadurch bereits mit dem Einpflanzen der Cannabissetzlinge. Dass die erwarteten Cannabisprodukte zu diesem Zeitpunkt tatsächlich noch gar nicht verkauft wurden, spielt dabei keine Rolle. Darüber hinaus ist das Fehlen eines Verkaufs auch unschädlich für die Annahme eines Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, was gemäß § 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG ein Verbrechen darstellt und dementsprechend mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft wird. Ob eine nicht geringe Menge von Cannabis vorliegt, bestimmt sich normalerweise nach dem THC-Gehalt der jeweils hergestellten Cannabisprodukte. Im Fall des bereits vollendeten Handeltreibens durch bloßes Einpflanzen von Cannabissetzlingen reicht es jedoch aus, dass mit der Aufzucht der Pflanzen eine nicht geringe Menge des Betäubungsmittels erreicht werden sollte (BGH, Urteil vom 20. Dezember 2012 – 3 StR 407/12). In diesem Fall ist also nicht auf den THC-Gehalt der vorhandenen Setzlinge abzustellen, sondern auf den Gehalt, mit dem nach Aberntung der Pflanzen gerechnet werden konnte. Dass diese Berechnung spekulativ ist, muss hier nicht weiter ausgeführt werden.

 

...die Fortsetzung des Artikels findet ihr in der aktuellen, soeben erschienenen Ausgabe 03/2016 von Highway – Das Cannabismagazin. Highway 03/2016 ist ab sofort für schlappe 2,30 Euro am Kiosk oder im Head-/Growshop erhältlich. Alternativ kann Highway auch für 1,89 als E-Paper erworben werden.

 

 

Weblink: Highway am Kiosk finden

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Weblink: www.strafrechtskanzlei.berlin

Kein Monat vergeht ohne Meldungen von Leuten, die sich selbst in die Pfanne gehauen haben: Aus Österreich wurde nun vermeldet, dass am Mittwoch ein Gerichtsvollzieher im Ort namens Favoriten zu einer Zwangsräumung anrückte. Der Wohnungseigentümer war nicht da, also wurde die Tür gewaltsam geöffnet. Etwas von Wert fand der Gerichtsvollzieher im Inneren auf jeden Fall – und zwar eine Cannabisplantage, die mit 117 Pflanzen bestückt war. So berichtete es „heute.at“.

 

Wer weiß, ob der Wohnungseigentümer vorhatte, seine Schulden durch den Cannabisanbau zu verringern? Jedenfalls scheint der Plan, einfach die Tür nicht aufzumachen, wenn der Gerichtsvollzieher kommt, gründlich in die Hose gegangen zu sein. Auf den Grower wartet nun eine Anzeige.

Heute beginnt die Fußball-EM! Von vielen sehnsüchtig erwartet, findet nun einen ganzen Monat lang die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich statt und Millionen Menschen werden sich die Spiele gemütlich vor dem heimischen Fernseher oder im Biergarten ansehen. Doch natürlich muss man kein passionierter Biertrinker sein, um mitzufiebern – auch Cannabisfreunde verfolgen die Spiele mit Interesse.

 

Daher haben wir, auch wenn ansonsten wenig Schnittpunkte zwischen Profi-Fußball und Cannabis bestehen (übrigens genau so viele wie zwischen Profi-Fußball und Bier), die Teilnehmerländer der Euro 2016 dem Cannabis-Check unterzogen: Wie gut kommt man in den jeweiligen Ländern an Gras und Hasch und wie gut ist die Qualität im Durchschnitt? Wie hoch sind die Preise, die allgemeine Akzeptanz und die Strafen für Konsumenten in Europa? Aber auch Starspieler und Titelchancen der Mannschaften werden genannt, damit der Überblick behalten wird.

 

Denn es spielen erstmals 24 Mannschaften um den Pokal, anstatt 16 Mannschaften wie bei den vergangenen Europameisterschaften. Daher greift auch die bislang gültige Regel, dass es bei der EM keine leichten Gegner gibt, bei dieser Europameisterschaft nicht. Besonders traurig sind daher auch die Niederländer, die sich im Gegensatz zu den Auswahlen von etwa Slowakei, Ungarn oder Albanien nicht qualifizieren konnten. Bei unserem Cannabis-Check würde Holland dafür mit Sicherheit ganz weit vorne liegen.

 

In der aktuellen Ausgabe von Highway (seit Freitag am Kiosk oder als E-Paper erhältlich) bekommt ihr den ultimativen Cannabis-Check für alle Teilnehmer-Länder der Fußball-EM geliefert. An dieser Stelle präsentieren wir euch eine kleine Vorschau:

 

                           

    

...die Cannabis-Checks aller 24 Mannschaften findet ihr in der gerade erschienenen Ausgabe 03/2016 von Highway. Es warten auch noch weitere sportliche Cannabis-Artikel auf euch, etwa „Cannabis und Profisport“ oder aber „Runner’s High“, die Geschichte von Mr. Haze Amaze, der nur durch Cannabiskonsum Sport treiben kann. Highway 03/2016 ist ab sofort für schlappe 2,30 Euro am Kiosk oder im Head-/Growshop erhältlich. Alternativ kann Highway auch für 1,89 Euro als E-Paper erworben werden.

 


 

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Weblink: www.cannabisanbauen.net von Junior Gong

Mit 12 Kilo Gras erwischt werden und dann nur auf Bewährung verurteilt werden, das muss man erst einmal schaffen. Diese Glanztat vollbrachte nun ein 66-jähriger Rentner, der vor Gericht glaubhaft beteuern konnte, mit dem angepflanzten Cannabis nicht seine Rente aufbessern zu wollen.

 

Doch von vorne: Ein Rentner aus Sachsen-Anhalt entdeckte die heilende Wirkung von Cannabis auf seinen Körper. Um seine diversen Schmerzen zu bekämpfen, habe er mittels Blättern, Tee und in Form von Umschlägen und Badesätzen Cannabis genutzt. Und das auch noch höchst erfolgreich.

 

Vermutlich ist es als 66-Jähriger allerdings ein wenig schwerer an frisches Cannabiskraut zu kommen als in jungen Jahren. Übrigens nicht, um es zu rauchen, sondern ausschließlich, um die gerade genannten Zubereitungen daraus herzustellen. Was liegt also näher als selbst anzubauen? Nichts. Gut – 100 Pflanzen waren jetzt eventuell übertrieben, vor allem outdoor, aber was soll’s. Nach Aussage des Angeklagten war auch das gesamte Material für ihn selbst bestimmt, Verkäufe sollen nicht stattgefunden haben. Der Richter amüsierte sich jedenfalls über die ganze Angelegenheit, als gäbe es sonst nichts zu tun, wie das „Naumburger Tageblatt“ berichtete: „Während andere ein Schaumbad nehmen, baden Sie in Cannabis.“ Ja, ja. Cannabis, total witzig und so weiter.

 

Und bei der Urteilsverkündigung gab es dann auch neben dem Alters- einen Witzigkeitsbonus und so kam der gute Mann mit dem riesigen Garten schlussendlich mit einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten davon – dies entsprach der Forderung des Verteidigers. Zudem muss der Rentner 500 Euro an die Deutsche Arthrose-Hilfe zahlen. Zu den 12 Kilo Gras mit einem Wirkstoffgehalt von reinen 103 Gramm THC merkte der Richter an: „Das schaffen nicht mal Großdealer.“ Das ist dahingestellt, allerdings schaffen Großdealer mit Sicherheit nicht, mit 12 Kilo Cannabis dem Gefängnis zu entgehen.

Aus mitteleuropäischer Perspektive ist die kanadische Handhabung Cannabis betreffend beinahe so undurchsichtig, wie uralte Gebietskonflikte am anderen Ende der Welt: Eigentlich ist Marihuana und Haschisch verboten, der Bevölkerung ist das aber egal, so auch weiten Teilen der Exekutive, aber so richtig halt dann doch nicht. Der neue Ministerpräsident Trudeau hat eigentlich für nächstes Jahr eine vollständige Legalisierung von Cannabis in Aussicht gestellt, aber dennoch begann vor zwei Wochen das „Project Claudia“ – in Kanadas berühmtester Stadt Toronto wurden 78 Dispensaries, also Ausgabestellen von (medizinischem) Marihuana, darüber informiert, dass bei ihnen ungesetzliche Aktivitäten festgestellt wurden, wie bei „Vice“ zu lesen ist.

 

Die Aktion führte dann auch zur Schließung einiger Dispensaries. Und das war höchst unerfreulich für den Kanadier Raymond Hathaway, einen Rechtsanwaltsfachangestellten aus Toronto. Hathaway leidet an einem nicht zu operierenden Tumor an der Wirbelsäule und ist auf eine Behandlung mit dem sogenannten „Rick Simpson Oil“ angewiesen. Da die Ausgabestellen von Marihuana in seinem Wohngebiet dank „Project Claudia“ nun geschlossen wurden, kann er ohne das Öl nicht mehr seine Schwellungen und Schmerzen kontrollieren. Daher verklagt er nun die Stadt Toronto auf eine Million kanadische Dollar, wie „Cannabis Culture“ berichtet. Ihm den Zugang zu medizinischem Marihuana zu nehmen, sei ein Verstoß gegen die Menschenrechte und ein direkter Angriff auf die Unversehrtheit seiner Person.

 

Die Polizei von Toronto äußerte sich daraufhin, dass offizielle Medizin-Patienten weiterhin mit Cannabis von Health Canada versorgt werden würden, allerdings wird bei Health Canada kein Rick-Simpson-Öl angeboten, auf das der Kläger angewiesen ist. Bemerkenswert: Der Bürgermeister Torontos, John Tory, verkündete, er habe mit den Schließungen der Ausgabestellen nichts zu tun. Weitere Reaktionen der Stadt sind bislang nicht bekannt.

 

Cannabis Legalisation in the UK: A Cost-Benefit Analysis [INFOGRAPHIC] by Paul at Cassiobury Court.

Damit Cannabispflanzen füllige und potente Buds entwickeln, müssen sie optimal mit Nährstoffen versorgt werden. Doch nicht nur die bloße Versorgung spielt eine Rolle. Auch muss man im Growmedium eine Umgebung herstellen, bei der die Pflanze Nährstoffe überhaupt aufnehmen kann. Genau da spielt der pH-Wert eine wichtige Rolle.

 

In der aktuellen Ausgabe von Highway (seit Freitag am Kiosk oder als E-Paper erhältlich) befasst sich unser Grow-Guru Junior Gong mit dem pH-Wert und Allem, was dazugehört. Ein kleiner Ausblick:

 

Jeder Grower kennt es: Die Cannabispflanze zeigt Mangelerscheinungen, die einfach nicht verschwinden wollen. Und obwohl die Dünger-Dosis erhöht wird, leiden die Pflanzen weiterhin, als ob sie in den Hungerstreik getreten wären. Gerade Anfänger tappen in diese „mehr hilft mehr“-Falle und vergessen dabei, sich zunächst zu fragen, warum die Pflanze die Nährstoffe nicht aufnimmt. Im gerade genannten Fall hätte der Grower mit einem fünf Euro teuren pH-Test-Kit und fünf Minuten Zeit den pH-Wert messen können, der in den meisten Fällen für einen Nährstoffmangel verantwortlich ist.

 

Was ist der pH-Wert überhaupt?

 

Der pH-Wert gibt an, ob eine Substanz eher sauer (niedriger Wert) oder basisch (höherer Wert) ist. Die Skala reicht von 1 bis 14 und ist logarithmisch aufgeteilt. Ein pH-Wert von 7 gibt an, dass eine Substanz neutral ist. Der Bereich 7 bis 14 gibt an, dass eine Substanz eher basisch ist. Der Bereich 0 bis 7 gibt an, dass eine Substanz eher sauer ist. In der Pflanzenwelt bestimmt der pH-Wert im Boden, welche Nährstoffe in welcher Menge von der Pflanze aufgenommen werden können. Das Maß dieser Aufnahmefähigkeit ist als Bioverfügbarkeit bekannt. Manche Nährstoffe werden in sauren Böden besser aufgenommen, andere wiederum in eher basischen. Da jede Pflanzenart einen unterschiedlichen Mix an Nährstoffen braucht, hat jede Art auch einen eigenen „Lieblings-pH-Wert“-Bereich. Beim Cannabisanbau ist der Boden das Growmedium (beispielsweise Blumenerde), auf dem man growt. Auch zu beachten ist das Gießwasser, das auch einen eigenen pH-Wert hat und damit den pH-Wert des Growmediums bei der Bewässerung beeinflusst.

 

 

Optimaler pH-Wert beim Grow

 

Alle Nährstoffe, die die Cannabispflanze braucht, haben dabei einen eigenen optimalen Bereich auf der pH-Wert-Skala, in dem sie optimal aufgenommen werden. Ist der pH-Wert rund um die Wurzeln zu hoch oder zu niedrig, können manche Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden. Ab einem bestimmten Wert kann die Aufnahme sogar komplett blockiert werden. Beispielsweise wird Stickstoff bei einem Grow auf Erde am besten bei einem pH-Wert von 7,0 aufgenommen. Mangan dagegen wird bei etwa 5,0 am besten aufgenommen – ein Wert bei dem Stickstoff allerdings nur noch in geringen Mengen in die Pflanze gelangt. Bei einem Hydroponik-Grow, also ohne Growmedium, weicht die Bioverfügbarkeit je nach pH-Wert etwas ab. Da man natürlich den Kleinen alle nötigen Nährstoffe zuführen möchte, muss ein Kompromiss-Wert her. Und da manche Nährstoffe nur in Kleinstmengen gebraucht werden, kann man einen optimalen Bereich für den pH-Wert wählen, bei dem noch genug von allem durchkommt. Insgesamt mag die Cannabispflanze eine leicht saure Umgebung rund um die Wurzeln. Damit können alle nötigen Nährstoffe aus dem Growmedium in ausreichender Menge aufgenommen und zur Pflanze transportiert werden. Je nachdem ob man mit Erde, Cocos oder Hydroponik growt, ist der optimale Bereich für den pH-Wert unterschiedlich (siehe Kasten).

 

...mehr zum pH-Wert findet ihr in Ausgabe 03/2016 von Highway. Der Artikel zum pH-Wert beschäftigt sich in Highway 03/2016 weiterführend mit folgenden Themen:

 

Den pH-Wert während des Grows regulieren

Wie den pH-Wert messen?

PH-Wert korrigieren

Was wird benötigt?

Gießmischung und Gabe

 

Highway 03/2016 ist ab sofort für schlappe 2,30 Euro am Kiosk oder im Head-/Growshop erhältlich. Alternativ kann Highway auch für 1,89 als E-Paper erworben werden.

 

Weblink: Highway am Kiosk finden

Weblink: Highway 03/2016 als E-Paper kaufen

Weblink: www.cannabisanbauen.net von Junior Gong

In manchen Familien geht es heiß her und gerade im Gras-Geschäft sind Zusammenschlüsse von Familienmitgliedern gar nicht mal selten – in der Regel handelt es sich aber um Vater-Sohn-Organisationen, wo dann auch oft der Vater den höherrangigen Geschäftspartner abgibt.

 

In Euskirchen wurde nun eine interessante Variante vor Gericht verhandelt, wie beim „Express“ zu lesen ist. Ein 26-jähriger Euskirchener wird der gewerbsmäßige Handel mit mindestens neun Kilogramm Marihuana vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft setzte den Kurs auf sechs Euro fest, sprach also von einem Mindestwert von 54.000 Euro.

 

Allerdings steht nicht nur der 26-Jährige vor Gericht, sondern auch dessen 50-jährige Mutter. Denn diese soll dem Sohn bei der Beschaffung des Marihuanas geholfen haben, angeklagt ist sie wegen einer telefonischen Bestellung von vier Kilo Gras, die sie für ihn in den Niederlanden aufgab. Zu diesem Zeitpunkt wurden die beiden allerdings schon überwacht, sodass der Sohn nach der Abholung von der Polizei gestoppt wurde. Die Mutter sagte nun aus, dass sie bloß ihrem Sohn aushelfen wollte, der durch seine Geschäfte immer mehr Probleme anzog.

 

Den telefonisch organisierten Vier-Kilo-Kauf bei einer niederländischen Weed-Händlerin machte die Mutter angeblich nur deswegen klar, weil das Handy des Sohnemanns keine Auslandsgespräche zuließ. Die Staatsanwaltschaft wird sich allerdings nicht nehmen lassen, nachzuhorchen, ob sie dies nicht vielleicht getan hat, weil ihr Sohn fünf Tage zuvor bereits zu einer Geldstrafe verurteilt worden war. Zum Dank für ihre Mithilfe sitzt die Mutter nun allerdings seit sieben Monaten in Untersuchungshaft. Diese wird wohl auch noch einen Moment andauern – der Prozess wird zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt.

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