Highway

Dienstag fiel die erste Klappe für Lommbock, den heiß ersehnten Nachfolger der Kult-Kifferkomödie Lammbock mit Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz als Kai und Stefan. Wie wir in Highway 01/2016 berichteten, wurde der Film Anfang des Jahres offiziell angekündigt, vergangenen Monat berichteten wir auf unserer Website über die Möglichkeit, sich für Komparsenrollen zu bewerben.

 

Diese Woche war es dann so weit – in Köln wurden die ersten Aufnahmen für den Nachfolger von Lammbock getätigt. Fans mussten 15 Jahre auf diesen Moment warten. Zugleich wurden ein paar weitere Information zum Plot des Films bekanntgegeben, die wir euch nicht vorenthalten möchten:

 

Die beiden Helden Stefan und Kai mögen älter und (ein kleines bisschen) weiser geworden sein, doch ihr Humor ist geblieben. 15 Jahre sind vergangen seitdem Stefan (Lucas Gregorowicz) seiner Heimatstadt Würzburg den Rücken gekehrt hat. Eigentlich wollte er sich den Wunschtraum erfüllen, in der Karibik eine Strandbar zu eröffnen. Stattdessen hat er Karriere gemacht und steht nun in Dubai kurz davor, die toughe Geschäftsfrau Yasemin zu heiraten, deren Vater einer der einflussreichsten Männer der Emirate ist. Allerdings braucht er dafür noch seine Geburtsurkunde, die er sich in Deutschland abholen muss. Kein Ding. Kurz einfliegen und gleich wieder raus. Denkt sich Stefan.

 

Doch dann trifft er seinen alten Kumpel Kai (Moritz Bleibtreu) wieder, mit dem er damals den Cannabis-Pizzalieferservice „Lammbock“ betrieben hat. Kai lebt jetzt in einer Kleinfamilie und schlägt sich mit einem neuen Asia-Lieferservice durch, den er „Lommbock“ nennt. Mit einem gemeinsamen Joint beginnen ungeahnte Probleme. Und auf einmal fliegt den beiden ihr Leben, wie sie es kennen, gehörig um die Ohren: Denn die Vergangenheit kickt mitunter zeitverzögert...

 

Die Dreharbeiten finden bis Ende August in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Dubai statt. Auch Alexandra Neldel und Wotan Wilke Möhring sind wieder mit von der Partie.

 

Lommbock kommt voraussichtlich am 23. März 2017 in die deutschen Kinos.

 

Achtung! Dieses Video ist nichts für Zartbesaitete: Schon die ersten Sekunden des Berichts aus der Wissenschaftssendung „Planetopia“ machen es auf schockierende Weise deutlich. Das Tourette-Syndrom macht ein auch nur ansatzweise normales Leben für die Erkrankten so gut wie unmöglich. Von unaufhörlichen Krämpfen und Spasmen geschüttelt, werden selbst alltägliche Bewegungsabläufe wie das Schmieren eines Frühstücksbrötchens für den 28-jährigen Billy zur fast unlösbaren Aufgabe. An besonders schlimmen Tagen kann der Körper dann den unaufhörlichen Zuckungen überhaupt nicht mehr standhalten: Muskel- und Bänderrisse, Rippenbrüche und ausgeschlagene Zähne sind die furchtbare Folge. Eine Qual, die man sich als gesunder Mensch wohl kaum vorstellen kann.

 

Umso erstaunlicher der Kontrast etwa zwanzig Minuten später: Von Krämpfen keine Spur, ruhig und gelassen in Körperhaltung und Artikulation sitzt Billy auf der Couch und zieht an dem Joint, der die ersehnte Linderung bewirkt hat. Fast glaubt man, eine andere Person vor sich zu haben! Sechs bis acht Joints braucht der Hobbymusiker, um beschwerdefrei über den Tag zu kommen, high wird er nach eigenen Angaben davon nicht, aber dafür „lebensfähig“. Als Besitzer einer Ausnahmegenehmigung hat er Konflikte mit dem Gesetz glücklicherweise nicht zu befürchten, die Kosten seiner Medizin muss er jedoch komplett selbst tragen. Große Teile seiner Musikanlage musste Billy aus diesem Grund bereits verkaufen. Bleibt zu hoffen, dass sich das für ihn ab nächstem Jahr ändern wird und die Krankenkasse ihren Beitrag leistet.

Gras aus dem Fenster zu werfen ist immer eine schlechte Idee, aus welchen Gründen auch immer. Selbst wenn man sein Gras verschenken wollte, wäre dies vermutlich kein guter Weg, um es unters Volk zu bringen. Noch schlechter ist die Idee sein Weed aus dem Fenster zu werfen allerdings, wenn die Polizei vor der Wohnung steht. Denn wenn die Polizei mit ernsthaftem Interesse vor der Wohnungstür steht, wird sie auch einen oder zwei Beamte an allen anderen Fluchtwegen positionieren – und dazu zählen nun mal auch Fenster.

 

Das musste nun auch ein 20-jähriger Mann aus Berlin auf die harte Tour lernen, wie bei der „Märkischen Allgemeinen“ zu lesen war. Und dabei war die Polizei gar nicht wegen seines Weeds bei ihm. Im Rahmen einer Vermisstensuche klingelten zwei Beamte an der Wohnung des Manns in der Drewitzer Fritz-Lang-Straße. Aus dem Inneren der Wohnung bat er die Polizisten um einen Moment Geduld und teilte mit, er werde gleich die Tür öffnen. Vorher warf er aber noch eben schnell ein Kilo Marihuana aus einem seiner Fenster in die Grünanlage vor der Wohnung.

 

Durch die erbetene Verzögerung misstrauisch geworden, wurden mögliche Fluchtwege ins Auge gefasst und so blieb diese Aktion von den Beamten nicht unbeobachtet. Daher gab es dann anstelle einer kurzen Befragung wegen der vermissten Person eine Wohnungsdurchsuchung, bei der außer dem Gras auch noch eine Feinwaage vorgefunden wurde. Der 20-Jährige ist zwar inzwischen wieder auf freiem Fuß, dürfte sich aber auf eine unangenehme Anklage einstellen.

Da staunten die Polizisten am Ende der Telefonleitung nicht schlecht, als ein junger Mann vorgestern Abend den Notruf wählte, um seinen Vater anzuzeigen – und das nicht nur, weil hier ein Familienstreit an die Öffentlichkeit getragen wurde. Besonders pikant war auch der Grund, wegen dem der Sohn die Polizei rief: Der Vater hatte im Streit die Cannabisplantage des Sohns in Brand gesteckt und komplett niedergebrannt. Das wollte der Sohn nun zur Anzeige bringen.

 

Bei so einer Einladung lässt sich die Polizei natürlich nicht zwei Mal bitten, auch nicht (oder vielleicht auch erst recht nicht) in der Ortschaft Humpty Doo im nordaustralischen Verwaltungsgebiet Northern Territory, wo die ganze Geschichte ihren Lauf nahm. Der letzte spektakuläre Fall der ansässigen Polizisten betraf einen Esel, der zusammen mit einem Pony und einer Kuh das örtliche Hotel aufsuchte (nachzulesen auf der Facebook-Seite der Polizei von Humpty Doo).

 

Als die Polizei auf dem Gelände von Vater und Sohn, die dem Bericht des „Donaukuriers“ nach schon länger im Clinch liegen, ankam, war die komplette Cannabisplantage allerdings schon heruntergebrannt. Demzufolge konnten am Tatort auch keine Beweise mehr sichergestellt werden. Dies war Glück für den Sohn, der eigentlich seinen Vater anzeigen wollte. Denn die Polizei war eher daran interessiert, ihn wegen dem illegalen Anbau von Cannabis anzuzeigen, was sie sich aufgrund der nicht mehr vorhandenen Beweise dann allerdings sparte. Die Beamten fragten den jungen Mann jedoch noch, ob er nicht wisse, dass Cannabis und der Anbau von Cannabis illegal sei, woraufhin er entgegnete, das Abbrennen der Plantage sei ja wohl das schlimmere Verbrechen.

 

Der Sohn zog übrigens noch gestern Zuhause aus.

70 Tage zu Testzwecken im Bett liegen, zocken, lesen, telefonieren – und Gras rauchen – für 18.000 Dollar Lohn? Und das Ganze im Auftrag der NASA, der amerikanischen Raumfahrtsbehörde? Das hört sich fast zu gut an, um wahr zu sein. Seit Anfang des Jahres macht dieses Gerücht auf amerikanischen Cannabis-Seiten die Runde und ist nun auch nach Deutschland geschwappt. Wer würde auch nicht gerne im Auftrag der NASA 70 Tage im Bett liegen und dabei Gras rauchen?

 

Und tatsächlich: Die meisten Punkte dieser Job-Beschreibung stimmen tatsächlich, bloß das wirklich Interessante – die Erlaubnis, rund um die Uhr Gras zu rauchen – ist leider genau das Element, das nicht der Wahrheit entspricht. Die restliche Jobbeschreibung allerdings schon, erste Testreihen dieser Art wurden 2013 und 2015 bereits durchgeführt. Die Testpersonen sollen deswegen 70 Tage ohne es zu verlassen im Bett liegen, damit bestimmte körperliche Reaktionen in Gang gesetzt werden, die so in der Schwerelosigkeit auch auftreten würden. Wermutstropfen der ganzen Angelegenheit: Das Bett hat eine Neigung von sechs Grad in Kopfrichtung.

 

Wer sich nun bei der NASA als Testperson bewerben möchte, kann aber ja die Möglichkeiten ausloten, ob man vielleicht Cannabis-Cookies mit ins Test-Bett schmuggeln kann. Dann sind 18.000 Dollar für 70 Tage dicht im Bett liegen vielleicht doch noch möglich.

Alleine in Deutschland sind 1,5 Millionen Menschen an Demenz erkrankt, viele von ihnen an Alzheimer. Bei dieser Krankheit gibt es leider momentan noch keine Möglichkeit auf Heilung, allerdings kann der Fortgang von Alzheimer mit Medikamenten zunächst unterdrückt beziehungsweise verlangsamt werden.

 

Einer neuen Studie von Wissenschaftlern des „Salk Institute for Biological Studies“ in Kalifornien nach kommt nun auch Cannabis als Medikament gegen Alzheimer in Betracht. Die Forscher um Professor David Schubert entdeckten, dass Tetrahydrocannabinol (THC) Eiweiß-Ablagerungen an den Nervenzellen positiv beeinflussen kann – durch THC werden entzündliche Reaktionen abgesenkt und so können mehr Nervenzellen überleben. Die Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Journal „Aging and Mechanisms of Disease“.

 

Mit diesen Ergebnissen bestätigt das Forscher-Team aus Kalifornien ähnlich lautende Ergebnisse einer bereits ein paar Jahre alten amerikanischen Studie. Dennoch bedeutet dies nicht den Durchbruch in der Alzheimer-Forschung. Bis THC als Alzheimer-Medikament zugelassen werden könnte, müssten noch weitere umfangreiche Studien durchgeführt werden.

Der Name Bubblelicious kommt bei dieser Cannabissorte nicht von ungefähr! Nicht nur, dass die Pflanzen dieser Sorte während des Grows ein starkes Kaugummi-Aroma verströmen – nach der Ernte nimmt der Kaugummi-Geruch und -Geschmack sogar nochmals zu. Und darüber hinaus sind einige Phänotypen dieses Strains nicht nur olfaktorisch und geschmacklich auf Kaugummi-Ebene: auch optisch kann diese Sorte ein unglaubliches, richtiggehendes Bubblegum-Pink entwickeln, das seinesgleichen sucht.

 

 

Die Genetik geht auf die Bubblegum aus Indiana in den USA zurück, die schon Anfang der 1990er-Jahre in die Niederlande gebracht und bei der Samenbank Nirvana zu Bubblelicious weiterentwickelt wurde. Der Hybrid hat ein leichtes Indica-Übergewicht und die Pflanzen bieten daher ein entspanntes, körperbetontes High. Der Anbau ist für Indoor-Gärten vorgesehen und hat eine Blühzeit von grob zehn Wochen vorzuweisen. Outdoor-Grower können allerdings auf die Variante der selbstblühenden Bubblelicious ausweichen.

 

 

 

 

Fotos von Nirvana: www.nirvanashop.com/de

Die Amerikaner sind uns Europäern was Cannabis angeht inzwischen weit voraus. In den legalen Ausgabestellen sind daher auch nicht nur Gras und Haschisch zu erwerben, sondern auch diverse Lebensmittel-Zubereitungen, die THC enthalten. Wie erfahrene Cannabiskonsumenten wissen, ist aber gerade die Wirkung von Cannabis bei Aufnahme über Lebensmittel durchaus intensiver und auch länger anhaltend, zudem setzt die Wirkung auch erst zeitverzögert ein, was viele Leute zum verfrühten „nachlegen“ verleitet.

 

Dies hat seit der Cannabislegalisierung in Colorado zu vielen Krankenhausaufenthalten geführt, da die daraufhin entstehenden Angstzustände derart bedrohlich sein können, dass die Konsumenten in Panik verfallen. Außerdem besteht durch die Darreichung mittels Lebensmitteln natürlich die Gefahr, dass Personen zu diesen Snacks greifen, die gar kein Interesse an einem Cannabisrausch haben. So haben wir erst vergangene Woche über die 83-jährige Mutter von Weltstar Roseanne Barr berichtet, die versehentlich diverse THC-Lebensmittel zu sich nahm.

 

Ein besonders großes Problem stellt natürlich die unerwünschte Einnahme von THC-Lebensmitteln durch Kinder dar. Hunderte von Kindern mussten in Amerika schon behandelt werden, da sie so versehentlich einem Cannabisrausch ausgesetzt wurden. Um diesem Problem vorzubeugen, tritt heute in Colorado ein Gesetz in Kraft, das zumindest die Herstellung von THC-haltigen Lebensmitteln „in Form von Tieren, Menschen oder Früchten“ verbietet.

 

Da auch in Europa immer wieder gerne mit Marihuana und Haschisch gebacken wird, hier noch einmal der dringende Appell an alle Eltern, solche Lebensmittel unbedingt außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren! Schon viele Erwachsene vertragen über den Magen aufgenommenes Cannabis überhaupt nicht gut, dies ist jedenfalls keine Erfahrung, die man einem Kind in irgendeiner Form wünschen würde. Ein kleines Beispiel für einen Horrortrip nach Brownie-Konsum könnt ihr dem untenstehenden Video entnehmen – ein 29-jähriger US-Cop ist sich nicht mehr ganz sicher, ob er noch lebt oder schon tot ist und klingelt mal lieber beim Notruf durch.

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