Highway

Umfragen in den drei amerikanischen Bundesstaaten Florida, Ohio und Pennsylvania haben ergeben, dass die Legalisierung von Cannabis weitaus höher im Kurs steht als irgendeiner der Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur. In allen drei Staaten wurde die Legalisierung von über der Hälfte der Bewohner gewünscht (Florida 56 %, Ohio 52 %, Pennsylvania 57 %). Die Zustimmung unter Anhängern der Demokraten betrug zwischen 63 % und 67 %, bei Anhängern der Republikaner zwischen 30 % und 41 %. Die Zustimmung medizinisches Cannabis betreffend ist sogar sehr hoch und beträgt in Florida 80 % und in Ohio 90 %. In Pennsylvania wurde diese Frage nicht gestellt.

 

Mit so einer hohen Unterstützung konnten die Präsidentschaftskandidaten nicht mithalten. Die Zustimmung mit den Ansichten der Kandidaten war bei den Umfrageteilnehmern jedenfalls überall deutlich geringer als bei der Frage nach einer Cannabislegalisierung. Hillary Clinton kam in keinem der drei Staaten über 37 % hinaus, Donald Trump konnte nicht mehr als maximal 39 % herausholen und nur Bernie Sanders konnte immerhin zwischen 43 % und 50 % Zustimmung vorweisen.

 

Weblink: Umfrage 10. Mai 2016 auf qu.edu

Weblink: Umfrage 11. Mai 2016 auf qu.edu

Eine große Online-Umfrage unter den Schweizer Bürgern ergab ein deutliches Votum für den Wunsch nach einer liberaleren Cannabispolitik und zeigte, dass sich die meisten der Teilnehmer eine Legalisierung von Cannabis wünschen würden.

 

Der Zusammenschluss „Newsnet“, der die vier Schweizer Tageszeitungen „Basler Zeitung“, „Berner Zeitung“, „Der Bund“ und „Tages-Anzeiger“ vereint, führte nun eine nicht repräsentative Umfrage unter der Schweizer Leserschaft durch, um zu erfahren, was diese von der aktuellen Cannabispolitik hält (Links am Ende des Artikels). 6.232 Teilnehmer folgten dem Aufruf und klickten sich durch die Fragen. 35,6 % von ihnen gaben dabei an, noch nie oder nur ein einziges Mal Cannabis konsumiert zu haben. 27,4 % der Befragten stuften sich selbst als tägliche oder wöchentliche Konsumenten ein.

 

Das Ergebnis erstaunt vermutlich gar nicht besonders viele Menschen, weder auf Seiten der Befürworter noch der Legalisierungsgegner: 83,8 % der Umfrageteilnehmer sind für eine Liberalisierung von Cannabis und auch eine regulierte Abgabe von Marihuana und Haschisch in der Schweiz wird mit einer großen Mehrheit von 71,5 % befürwortet. Der Wunsch nach einer Liberalisierung wird vor allem mit der Aushebelung des Schwarzmarkts (79 %) und der Entkriminalisierung der Konsumenten (88,9 %) begründet. Die Freigabe-Gegner begründeten ihre Sorgen mit Angst um die Jugendlichen (62,3 %), Angst um steigende Konsumentenzahlen (36 %), ganz allgemein dem Wunsch nach einer drogenfreien Gesellschaft (25,2 %) und mit der unsäglichen Einstiegsdrogen-Theorie (46,9 %). Eine ärztliche Verordnung von Cannabisprodukten lehnten allerdings nur 3,8 % der Umfrageteilnehmer ab.

 

Besonders interessante Ergebnisse: 13,1 % der Konsumenten gaben Eigenanbau als Bezugsquelle für Marihuana an. Für den Fall einer Freigabe durch die Schweizer Regierung sahen über die Hälfte (52,2 %) aller Befragten ihr favorisiertes Abgabemodell im Freien Markt, also einer Behandlung ähnlich der von Tabak. 29,2 % stimmten für die Produktion und den Vertrieb durch nicht gewinnorientierte Organisationen. Staatliche Produktion und Abgabe konnten sich nur 18,6 % der Befürworter vorstellen.

 

Alle Umfrageergebnisse gibt es hier zu finden:

Weblink: „Tages-Anzeiger“ – Cannabis-Umfrage: Die Resultate

Weblink: SurveyGizmo – Auswertung der Cannabis-Umfrage

Vor einem knappen Monat startete eine weltweite Crowdfunding-Kampagne mit dem Ziel, auf der ganzen Welt zur Aufklärung über den medizinischen Nutzen von Cannabis beizutragen. Ins Leben gerufen wurde sie durch den 2013 in Deutschland gegründeten gemeinnützigen Verein The Medical Cannabis Declaration. Die Aktion „Yes to Cannabis as Medicine“ läuft noch bis zum 18. Juni und bittet um finanzielle Unterstützung. Mit dieser soll eine weltweite und mehrsprachige Aufklärungskampagne zur medizinischen Nutzung von Cannabis, die sich insbesondere an politische Entscheidungsträger, medizinische Fachkräfte und Patienten richtet, finanziert werden.

 

Erklärtes Crowdfunding-Ziel sind 85.000 Dollar. Bis heute wurden bereits mehr als 14.000 Dollar von insgesamt 72 Spendern aufgebracht. Die Aktion läuft über die Plattform Indiegogo und wurde als Kampagne mit flexiblem Funding-Ziel eingerichtet, das bedeutet, dass nicht zwangsläufig die 85.000 Dollar erreicht werden müssen, und die Gelder so oder so in die Kampagne fließen. Führende Köpfe hinter der Aktion sind der Kölner Luis Sarmento und der bekannte deutsche Cannabismediziner Franjo Grotenhermen. Wie bei Crowdfunding-Aktionen üblich werden je nach Spendenumfang verschiedene Belohnungen ausgelobt, in diesem Fall zum Beispiel T-Shirts, Hanfprodukte oder Zertifikate.

 

Weblink: Die Crowdfounding-Kampagne „Yes to Cannabis as Medicine“ findet ihr auf der Indiegogo-Seite – https://www.indiegogo.com/projects/say-yes-to-cannabis-as-medicine--5#/

Toll eingefangene Eindrücke vom Global Marijuana March (GMM) aus der ganzen Welt – am 7. Mai haben nicht nur 23 deutsche Städte den GMM abgehalten (zum Beispiel Köln – wir berichteten), sondern über 300 Städte weltweit, beispielsweise Kapstadt, Kingston, Prag, Ketama oder Madrid. Am nächsten Samstag werden übrigens auch noch einige Märsche stattfinden, so auch der Wiener Hanfwandertag (mehr dazu in unserer Terminübersicht).

 

In diesem Video findet ihr einen Zusammenschnitt verschiedener Aufzeichnungen vom 7. Mai 2016 aus der ganzen Welt:

Update vom 11.5.: Der unten kritisierte Text auf „fudder.de“ wurde nachträglich auf den Druck der Leserschaft in der Kommentarfunktion und per Mail deutlich geändert. Die ganzen Beleidigungen, mit denen die Cannabiskonsumenten zuvor beschimpft wurden, fehlen nun und auch die Unwahrheiten wurden gegen Allgemeinplätze ausgetauscht. Den ganzen Spuk kommentiert die „fudder.de“-Redaktion wie folgt:

 

Liebe Fudder-Leser,

wie ihr seht, haben wir obigen Text überarbeitet. In der Tat hatten sich ein paar Fehler eingeschlichen, die so nicht hätten passieren sollen. Die haben wir korrigiert. Unsere noch sehr junge Mitarbeiterin hat einen (wie wir finden) unterhaltsamen Text geschrieben - leider wurde der an manchen Stellen als "diffamierend" verstanden, was weder ihre noch unsere Absicht war.

Zu der Thematik lest ihr morgen außerdem ein Meinungsstück - aus Sicht eines Demonstranten, der Cannabis legalisieren möchte.

Ansonsten raten wir aber zu Gelassenheit - noch selten fühlte sich gleich eine ganze Gruppe Menschen von einem doch eigentlich harmlosen Text auf Fudder so verunglimpft. Und wahrscheinlich noch nie wurde eine Mitarbeiterin von uns auf ihren privaten Profilen mit Nachrichten überschwemmt, sie hätte ihren Job verfehlt, ganz abgesehen von Beleidigungen aller Art.

Fehler passieren!

Liebe Grüße,
die Redaktion“

 

Die ursprüngliche Meldung: Meinung. Unfassbar, dass im Jahr 2016 noch solche Artikel verfasst werden und auch unfassbar, dass die Autorin vermutlich auch noch Geld für diesen bekommen hat. Oder ist der Artikel der Grund, dass das Freiburger Online-Portal „fudder.de“ gestern eine Stellenanzeige für einen Redakteursposten veröffentlicht hat?

 

Denn die hauseigenen Regeln des Portals sehen vor: „Verleumdungen, üble Nachrede und Provokationen werden von uns gelöscht.“ Demnach dürfte der Artikel über den Samstag abgehaltenen Global Marijuana March in Freiburg eigentlich gar nicht mehr auf der Seite zu finden sein. Die Autorin feiert in diesem „Artikel“ 50 Jahre alte Klischees, macht sich dabei selbst zu einem und ihr Plan, andere Menschen als lächerlich darzustellen, schlägt ins Gegenteil um.

 

Die ersten Zeilen sind eigentlich Einstimmung genug: „Sie bewegen sich immer langsamer, lassen ihre Arme baumeln und schlurfen barfuß die Pflastersteine entlang. Manchen ist die strahlende Sonne zu heiß, das Stehen zu anstrengend - sie müssen sich jetzt setzen.“ Wer sich noch ein wenig weiter vorarbeitet, darf auch noch erfahren: „Der Großteil der Demonstranten haben (sic!) ihre Haare zu Braids geflochten oder tragen Dreads.“

 

Zu diesen beiden Behauptungen liefert die Gute 26 Fotos, auf den eindeutig zu sehen ist, dass die Menschen mit Braids oder Dreads hoffnungslos in der Unterzahl sind. Und nicht einmal eine Handvoll Leute läuft barfuß über die Straße. Möchte die Autorin auf diesem Weg darauf hinweisen, dass sie im Text nur Lügen verbreitet? Damit niemand auf die Idee kommt, den Rest zu glauben? Denn auch dort lauern nur ausgedachte Unwahrheiten. Entgegen der Behauptungen der Verfasserin endete die Demo beispielsweise gar nicht auf dem Rathausplatz.

 

Der Artikel ist mehr oder weniger komplett ausgedacht und bildet die Realität kaum ab. Hier wird einfach nur Hetze gegen Cannabiskonsumenten betrieben. Besonders dreist etwa solche Passagen: „Ein Reggae-Song tönt aus den Boxen: "Bushman – Legalize it". Dass immer wieder der gleiche Song abgespielt wird, fällt den Kiffern gar nicht auf.“ Entweder handelt es sich bei dieser Aussage einfach nur um eine dreiste Lüge, um die Cannabisfreunde möglichst schlecht zu machen, oder die Autorin ist akustisch derart inkompetent oder unwillig, dass sie tatsächlich nicht fähig ist, verschiedene Reggae-Lieder auseinanderzuhalten. Denn kein einziges Lied lief auch nur ein zweites Mal.

Unseriös? Neben der Spur? Enttäuschend? Harte Worte, die hier zwischendurch in der Beurteilung des Global Marijuana Marchs 2016 durch Cannabis-YouTuber Stuermer fallen. Doch seine Meinung ist durchaus plausibel begründet und nicht aus der Luft gegriffen. Denn mit Sicherheit kann man sagen, dass die Global Marijuana Marchs in Deutschland auf verschiedenen Wegen noch ein gutes Stück optimiert werden könnten.

 

Schaut euch Stuermers untenstehendes Video zum Global Marijuana March an und teilt uns eure Meinung zu den GMMs auf unserer Facebook-Seite mit. Unsere eigene Beurteilung des Kölner GMMs könnt ihr hier nachlesen.

Das waren ideale Bedingungen für den Global Marijuana March (GMM) 2016 in Deutschland: Feinstes Wetter in allen Städten sorgte für gute Laune und auch bestimmt für den ein oder anderen Besucher, der sich den Marsch bei Regen gespart hätte. In 23 deutschen Städten wurden GMMs abgehalten – die Österreicher und vereinzelte deutsche Städte ziehen am kommenden Samstag noch nach (schaut euch hier die Termine auf unserer Karte an).

 

Insgesamt gingen am Samstag Tausende für die Legalisierung von Cannabis auf die Straße. Teilnehmende Städte waren Augsburg, Berlin, Braunschweig, Bremen, Dresden, Duisburg, Erfurt, Erlangen, Flensburg, Frankfurt am Main, Freiburg, Hannover, Heidelberg, Kempten, Köln, München, Osnabrück, Rostock, Stuttgart, Tübingen, Ulm und Viersen.

 

Die meisten Veranstaltungen starteten gegen 14 Uhr und die Redaktion von Highway war für euch in Köln unterwegs, um die Stimmung einzufangen: Treffpunkt war der Heumarkt direkt in der Innenstadt. Dort warteten eine Bühne sowie Infostände, etwa von Cannabis Colonia e.V. oder der Piratenpartei auf die Interessierten, aber auch auf eine Menge Passanten.

 

Anzumerken ist, das bereits eine halbe Stunde nach offiziellem Beginn der Veranstaltung und somit auch noch ein gutes Stück bevor sich der Marsch überhaupt in Bewegung setzte, viele Mitarbeiter diverser Presseorgane bereits verschwunden waren. 30 Minuten vor Ort, ein Foto und ein Zitat abgreifen und schnell in die Sonne legen – ganz ehrlich: so lesen sich viele Artikel zum Thema Cannabis auch. Eine Kein-Bock-Einstellung scheint also keine Spezialität von Cannabiskonsumenten zu sein. Interessant in diesem Zusammenhang auch, dass der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am späten Samstag meldete, dass in Berlin ein Global Marijuana March stattgefunden habe, Köln hingegen gar nicht erwähnt wird.

 

 

Das gute Wetter, das auch in Köln herrschte, hatte jedenfalls etwa fünfhundert Leute angelockt, die sich für eine baldige Cannabislegalisierung stark machen wollten. Zum Auftakt gab es verschiedene Redebeiträge von beispielsweise Cannabis Colonia, den Piraten, den jungen Liberalen, der Linken oder vom Deutschen Hanfverband (DHV). Zuletzt stieg Kai Langenberger, der auch im Anschluss den Marsch anleitete, auf die Bühne und beschalte den Heumarkt mit deutschsprachigen Cannabis-Songs, etwa zu den Melodien von Kölner Karnevalsliedern, Halleluja oder O Tannenbaum. Auch wenn diese Musikauswahl vielleicht nicht jedermann zu hundert Prozent zusagte, konnte er zumindest alle Teilnehmer des GMM charmant um den Finger wickeln. So lag es auch an ihm, die Stimmung des kurz vor vier Uhr gestarteten Marschs anzuheizen. Diesen Job erledigte er vom vorausfahrenden Wagen aus mit Bravour. Die Teilnehmer des Marschs wurden zum Skandieren diverser Parolen angeleitet und konnten dementsprechend viel Aufmerksamkeit beim Zug durch die Kölner Innenstadt erfahren. Dabei gab es je nach Standort kleine Anekdoten zu erfahren, vor einer Bank etwa, dass 30 Prozent eines Geldscheins aus Hanf bestehen. Natürlich wurde auch die Breite Straße besonders gewürdigt, als der Zug diese passierte. Immer wiederkehrendes Mantra der Truppe: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns das Ganja klaut!“

 

 

Die Polizei ließ das Treiben praktisch ungestört zu. Zu Beginn am Heumarkt waren nur vereinzelt Beamte anzutreffen, die sich auch sehr schnell in den Hintergrund zurückzogen. Der Zug selbst wurde durch voranfahrende Polizisten begleitet, die aber zum Zweck eines reibungslosen Ablaufes eingeteilt waren, und nicht etwa, um die Teilnehmer zu schikanieren. Daher und dank der Sonne waren viele Demonstrationsteilnehmer auch schon recht angedichtet, als der Zug startete. Die Energie des Anheizers ließ sich aufgrund dessen nicht kontinuierlich auf die Masse der Marschierenden übertragen. So wurden die Rufe während der zweiten Hälfte des Marschs etwas schwächer und beim großen Finale direkt am Kölner Dom zeigten sich doch bei dem ein oder anderen sowohl leichte Ermüdungs- als auch Einschüchterungserscheinungen, sodass das Motto „Wir sind hier, wir sind laut“ teilweise nicht mehr ganz passen wollte.

 

 

Allerdings muss man sagen, dass der Demonstrationszug von den Passanten durchgehend äußerst freundlich begrüßt wurde. Jeder schien Sympathien für die Cannabisfreunde aufzubringen, Kritik am Zug konnte nicht ausgemacht werden. Es folgten sogar einige Bürger den Aufrufen aus den Lautsprechern, sich dem Zug anzuschließen. Allerdings wurden auch umstehende Jugendliche mit Hanfblatt-Kappen ausgemacht, die sich über die ganze Veranstaltung lustig gemacht haben – es bleibt also noch viel Aufklärungsarbeit zu betreiben.

 

 

Der Zug endete wieder am Heumarkt, wo THC-freie Hanf-Joints verteilt wurden. Dies nahm die Polizei zum Anlass, doch noch einmal darum zu bitten, keine „richtigen“ Joints zu rauchen und anzukündigen, bei Verstößen nun gegen diese vorzugehen. Diese Nachricht läutete dann auch gleich sozusagen das inoffizielle Ende des Kölner GMMs ein, da einige sie zum Anlass nahmen aufzubrechen.

 

Spätestens in den Abendstunden endeten dann die Märsche überall in Deutschland und erfreulicherweise gab es nichts Negatives zu berichten, etwa aus Reihen der Polizei. Der DHV meldete Samstagabend 400 Demonstranten in Rostock, jeweils über 300 in Berlin, Erfurt, Stuttgart und Ulm, etwa je 200 in Frankfurt und Tübingen, 150 in Osnabrück und 100 in Kempten. Die sowohl erstmals in Viersen als auch in Flensburg abgehaltenen GMMs kamen beide jeweils auf immerhin 25 Marschierende. Spitzenreiter waren die Dresdner mit circa 750 Teilnehmern, gefolgt von Bremen mit grob 700 und Freiburg mit über 600 Demonstranten.

Kurioses aus Würzburg. Am Vatertag feierte ein 30-jähriger Mann ausgiebig mit Alkohol, um nach eigenen Aussagen abends mit einem ihm unbekannten Holländer ins Gespräch zu kommen. Angeblich gab man sich gegenseitig eine Zigarette aus, wobei ihm von der Zigarette des Unbekannten schlecht geworden sein soll. So bewahrte er den Stummel auf, um ihn in der Nacht zu Samstag zur Polizei zu bringen – er wolle die Reste auf gesundheitsschädliche Substanzen überprüfen lassen.

 

Laut Polizei Würzburg identifizierte diese den Stummel als Rest eines Marihuana-Joints. Vermutlich ohne eine genauere Überprüfung wurde dies festgestellt, dabei könnten natürlich auch diverse „Legal Highs“ oder sonstwas in der Tausch-Zigarette gewesen sein. Um dem Ganzen dann die Krone aufzusetzen, schrieb die Polizei dem jungen Mann auch gleich noch eine Anzeige – Jointbesitz ist schließlich illegal.

 

Und die Moral von der Geschicht? Geh nicht zur Polizei – ob dicht oder nicht.

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