Highway

Die TV-Show Die Höhle der Löwen, in der Start-ups finanzstarke Investoren vor laufender Kamera von ihrer Idee überzeugen müssen, erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Auch in Österreich läuft inzwischen ein Ableger des Formats unter dem Namen 2 Minuten 2 Millionen: Hier stand vergangenen Dienstag Roland Birner, seines Zeichens Geschäftsführer des Österreichischen Growshops und Stecklingshändlers Plants4friends, für besagte zwei Minuten im Mittelpunkt des Geschehens und stellte sein Unternehmenskonzept vor.

 

Mit einem professionellen Auftritt verschaffte Birner, der nach eigenen Angaben schon Wochen vor seinem Auftritt aus Lampenfieber nicht mehr richtig durchschlafen konnte, seiner Firma eine gehörige Portion Öffentlichkeit. „Seit dem Tag der Ausstrahlung stehen unsere Telefone nicht mehr still“, so der gelernte Ingenieur gegenüber dem Highway-Magazin.

 

Zwar gingen Birner und Plants4friends letztendlich ohne Investment nach Hause, doch die Investoren lobten den versierten Auftritt, zeigten sich durchweg interessiert an der Thematik und ließen sich sogar zu einem Statement pro Legalisierung hinreißen. Doch wer weiß, vielleicht war ein Investment auch gar nicht Birners eigentliches Ziel. Allein die geballte Aufmerksamkeit eines Millionenpublikums konnte schließlich schon einige junge Unternehmen beflügeln.

 

Schaut euch den Auftritt im untenstehenden Video einfach selbst an, gleich nach unserer kleinen Werbeeinblendung zur Dienstag erschienenen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin ;-)

 

Weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch findet ihr ab sofort in der brandneuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

 

Weblink: Highway am Kiosk finden

Cannabis und der Führerschein – die endlose Geschichte. Immerhin wurde nun ein neues Kapitel aufgeschlagen: Der Bayrische (!) Verwaltungsgerichtshof sprach nun ein interessantes Urteil. Ein junger Mann klagte, da ihm bei einer Verkehrskontrolle im Jahr 2014 Cannabiskonsum nachgewiesen wurde. Die Polizei verhängte damals eine Geldstrafe von 500 Euro und einen Monat Fahrverbot. Erträglich, immerhin.

 

Doch dann meldete sich das Landratsamt Starnberg bei ihm und entzog ihm gleich komplett den Führerschein. Dauerhaft. Begründung: der damals 20-Jährige sei im Grundsatz ungeeignet ein Auto führen zu dürfen. Aufgrund des Nachweises eines einmaligen Cannabiskonsums.

 

Solche Frechheiten muss man sich nicht gefallen lassen, auch nicht, wenn man erst 20 Jahre alt ist. Und so zog der Mann vor das Verwaltungsgericht München – dort wurde sein Klage allerdings abgewiesen. Also ging die Reise weiter und am Montag dieser Woche entschied nun der Bayrische Verwaltungsgerichtshof.

 

Ergebnis: Das Landratsamt hätte den Führerschein nicht entziehen dürfen, ohne vorher eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) anzuordnen. Eine Entscheidung über einen grundsätzlichen Führerscheinentzug könne und dürfe ohne eine solche MPU nicht gefällt werden. Der Bayrische Verwaltungsgerichtshof hat eine Revision zugelassen – schauen wir, ob eine weitere Runde eingeläutet werden wird.

 

Weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch findet ihr ab sofort in der brandneuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

 

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Unter Naturfreunden und Hobby-Schatzsuchern ist Geocaching, eine Art Schnitzeljagd mit GPS, ein beliebter Zeitvertreib: Man kraxelt stundenlang durch Wald und Wiese, immer auf der Suche nach kleinen Schätzen, die andere Spielteilnehmer zuvor versteckt haben.

 

Vergangenen Sonntag gingen zwei Frauen und ein Mann im Eilbeker Bürgerpark in Hamburg mithilfe der App Geocaching eben dieser Beschäftigung nach. Doch ihr verrückter Fund ließ die drei Spieler nicht schlecht staunen. Eingegraben unter nassem Laub bei einem Gebüsch legten sie vier mit Klebeband umwickelte Pakete frei. Als sie eines davon aufgeregt öffneten, stieß ihnen bereits der intensive Marihuana-Duft entgegen. Insgesamt etwa zwei Kilo davon stellte die herbeigerufene Polizei daraufhin sicher.

 

Wem das Weed gehört, wer es an dieser Stelle im Bürgerpark deponiert hat und ob es tatsächlich in irgendeinem Zusammenhang mit der Schnitzeljagd steht, ist bisher noch völlig unklar.

So, jetzt sind die wahren Experten unter euch gefragt! Wer hat das magische Auge und kann sagen, wie viel Gramm Weed (auf eine Nachkommastelle) hier auf der Waage liegen? Auf unserer Facebook-Seite könnt ihr euren Tipp in die Kommentare schreiben. Außerdem findet ihr dort ein weiteres Foto aus einer anderen Perspektive. Die Lösung wird um 20 Uhr als Bild in die Facebook-Kommentare gepostet. Die ersten drei richtigen Antworten gewinnen jeweils eine von Tommy Chong handsignierte aktuelle Highway-Ausgabe. Viel Spaß beim Mitraten!

 

 

 

Ab zu Facebook und mitraten!

Cannabisfreunden wird ja generell (durchaus nicht immer zurecht) nachgesagt, nur ungern die heimische Couch zu verlassen, es sei denn, es steht der obligatorische Gang zum Dealer beziehungsweise der Dispensary an.

 

Doch sogar diesen können sich zumindest einige amerikanische Stoner in Zukunft vielleicht sparen. Denn mit der Virtual-Reality-App Weed VR soll die Shopping-Tour in der Cannabisausgabestelle möglich werden, ohne dafür extra das Haus verlassen zu müssen. In einer virtuellen Dispensary kann man sich nicht nur über verschiedenste Cannabissorten informieren und diese dank einer hochwertigen Grafik im Detail begutachten, wie unten stehendes Video zeigt – Der Clou an der Sache ist, dass man sein Lieblingsweed dann auch direkt über die App tatsächlich bestellen kann. Zu diesem Zweck arbeiten die Entwickler von Weed VR an Kooperationen mit real existierenden Weed-Shops, die sich sozusagen ein virtuelles Regal für ihre Ware innerhalb der virtuellen Realität mieten können.

 

Nun muss sich zeigen, ob dieses innovative Konzept die Szene überzeugen kann, denn schließlich ist die Auswahl und der Kauf des geliebten Marihuanas auch ein Erlebnis für die Sinne, auf das manch einer wohl nur ungern verzichten will. Weed VR steht in den USA kurz vor der Veröffentlichung und wird für Oculus Rift und HTC Vive erscheinen. Tja, so kann es aussehen, wenn zwei Zukunftsmärkte verschmilzen…

Das neue Heft ist da! Die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin ist ab sofort für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Head- und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

Highway ist ein Lifestyle-Magazin, dessen vorherrschendes Thema Cannabis ist.  Ein junges und professionelles Team von Journalisten und Kommunikations-Designern treibt das Magazin voran. Dieses Magazin bedient keine Vorurteile – es räumt mit ihnen auf!

 

Inhalte von Highway 03/2017:

 

Titelstory Cannabis vom Arzt? Jetzt ist es amtlich: Theoretisch kann nun jeder deutsche Arzt seinen Patienten Cannabis verschreiben. Doch wie sieht es in der Praxis aus (auch durchaus ganz wörtlich gemeint)? Um dieser Frage nachzugehen, haben wir verschiedene Ärzte besucht, in der Hoffnung Cannabis verschrieben zu bekommen. Eine Reportage.

 

Growing Outdoor-Guerilla-Growing – Wo Cannabis anbauen, wenn kein eigener und geschützter Garten zur Verfügung steht? Beliebt ist das Guerilla-Growing an verschiedensten Stellen in der freien Natur. Wir zeigen auf, was einen guten Platz für den Guerilla-Anbau ausmacht, denn die Outdoor-Saison startet bereits in Kürze.

 

 

Buch Hanf als Heilmittel – Wir präsentieren einen Auszug aus dem Buch des Ethnopharmakologen Christian Rätsch, der drei Jahre mit Indianern im Regenwald lebte und sich der Erforschung psychoaktiver Pflanzen verschrieben hat. Der Text beschäftigt sich mit dem Einsatz von Hanf in der deutschen Volksmedizin des 19. Jahrhunderts.

 

 

Do-it-yourself Ein Zelt für kleines Geld – Kann man ein Pflanzenzelt für unter 50 Euro selbst bauen? Man kann: Unser Baumeister Chuck Lore zeigt in dieser Ausgabe, wie mit einem geringen Aufwand (finanziell wie handwerklich) eine Basisversion eines Growzelts hergestellt werden kann, die auch tatsächlich passable Ergebnisse produziert.

 

 

 

Grow-How Frisian Duck – Der Anbau von Cannabis birgt ein großes Problem: er ist in vielen Ländern illegal. Und auch sonst möchte man vielleicht aus verschiedenen Gründen nicht damit hausieren gehen. Wir haben die besondere Camouflage-Sorte Frisian Duck, deren Erscheinen so gar nicht an Cannabis erinnert, auf den Prüfstand gestellt.

 

 

Messe Spannabis 2017 – Die jährliche Spannabis in Barcelona ist eine der größten und richtungsweisenden Cannabismessen der Welt. In diesem Jahr fand bereits die 14. Auflage statt – für Highway war Grow-Experte Mr. José vor Ort und berichtet von den diesjährigen Branchentrends, die im cannabisfreundlichen Spanien vorgestellt wurden.

 

High School Kräuter statt Kippen – Nur weil man Gras raucht, muss man sich nicht dem Tabak ergeben. Die europäische Unsitte, Marihuana mit Tabak zu vermischen, kennt man beispielsweise in den Vereinigten Staaten gar nicht. Wir stellen einige Kräuter vor, die anstelle von Tabak in den Joint oder Vaporizer gepackt werden können.

 

Weitere Artikel Film: Grasalarm +++ Sortenportrait: Purple Kush +++ Kiffertypen: Der Paranoiker +++ Demos: Global Marijuana March 2017 +++ Growing: Starke Wurzeln, starke Ernte +++ Produkttest: Pollenmaschine Phönix MSE 75 +++ und vieles mehr...

 

 

 

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Ja liebe Leser, heute ist der 18. – und nicht etwa der 1. April. An dem haben wir euch, wie es sich gehört, mit einem schönen Aprilscherz versorgt. Aber heute (und allen anderen 363 Tagen) ist es mal wieder bitterer Ernst. Auch wenn es zum Lachen ist.

 

Aber von vorne: Vergangenen Mittwoch begab es sich, dass in einer Indoor-Cannabis-Aufzucht in Wien ein 38-jähriger Mann bei der Cannabisernte war. Irgendwie scheint er aber nicht ganz bei der Sache gewesen zu sein, denn wie „heute.at“ berichtete, muss er sich dabei seine Ernte-Schere versehentlich in den Oberschenkel gerammt haben.

 

Das war schon mal dämlich. Noch dämlicher war es aber, aufgrund der Schmerzen wie ein Bekloppter zu brüllen. Denn das rief die Nachbarn auf den Plan, welche die Polizei über das große Geschrei informierten.

 

Diese rückte an, fand den blutenden Schreihals – und aber leider auch 65 Cannabispflanzen sowie 3,5 Kilogramm Marihuana. An der Wohnanschrift des Manns wurden weitere 30 Pflanzen und 600 Gramm Cannabis aufgefunden, sodass er sich nun in Untersuchungshaft befindet.

 

Messer, Gabel, Schere, Licht... na ihr wisst schon Bescheid.

Wiz Khalifa, der erfolgreiche US-Rapper, der aus seiner Vorliebe fürs grüne Kraut schon lange keinen Hehl mehr macht, hat für seine Anhängerschaft und alle cannabisaffinen Zocker (von denen es bekanntlich einige gibt…) etwas Besonderes im Gepäck: „Wiz Khalifa’s Weed Farm", eine Art Grower- beziehungsweise Aufbausimulation für Android und iOS.

In Anlehnung an etwa das ähnlich gelagerte „Weed Farmer" hat der Spieler die Aufgabe, eine eigene Cannabisplantage aufzuziehen und beständig auszubauen. Je höher die Erträge, desto mehr kann der Spieler in besseres Equipment wie zum Beispiel Lampen investieren, was wiederum die Erntemenge vergrößert.

Khalifa selbst ist von dem Spiel mehr als angetan (welche Überraschung!), wie man auf seinem Instagram-Account erfahren kann: „Es ist ein unterhaltsames Spiel und ich zock es die ganze Zeit. Besser als Pokémon!“ Doch wie man sich im Gameplay-Video (siehe unten) überzeugen kann, macht das Ganze tatsächlich einen mehr als soliden Eindruck.

Passend zum Inhalt des Spiels ist der Veröffentlichungstermin gewählt worden: Das Spiel erscheint offiziell am 20. April, dem Weltkiffertag. Doch aufgepasst: Wer schon jetzt in den Genuss des Spiels kommen will, kann sich auf der Website für eine Testversion bewerben und mit etwas Glück auch noch ein Meet & Greet mit Wiz Khalifa im Kifferparadies Colorado gewinnen (natürlich inklusive Flug und Übernachtung).