Highway

Es ist zum Haareraufen. Die amerikanische Drogenbehörde DEA bleibt dabei: Cannabis ist gefährlicher als Kokain und Crystal Meth und bleibt weiterhin in der höchstmöglichen Gefährdungskategorie „Schedule I“ – zusammen mit Heroin und Ecstasy. Nicht in dieser Kategorie eingestuft – und damit angeblich weniger gefährlich – sind beispielsweise die Drogen Kokain und Crystal Meth, die zusammen in Amerika schon mindestens Zehntausende Menschenleben gefordert haben dürften. Amerikanische Senatoren hatten eine Petition eingereicht, um eine Neueinstufung von Cannabis in eine niedrige Gefährdungsklasse zu erwirken.

 

Genutzt hat es nichts. Eine wirklich merkwürdig Entscheidung. Das gibt sogar die DEA zu und begründet die Einstufung damit, dass nicht die Gefahr durch Cannabis im Vordergrund stehe, sondern das hohe Missbrauchspotential und der nicht belegte Nutzen als Medizin. „Witzig“ nur einerseits, dass Cannabis bereits in der Hälfte aller amerikanischen Bundesstaaten legal als Medizin verschrieben werden kann – und anderseits die weitere Forschung auf dem Medizinsektor durch genau diese Einstufung in die „Schedule I“-Klasse zu großen Teilen blockiert wird. Denn wissenschaftliche Forschung an Substanzen aus dieser Gruppe unterliegt allerstrengsten Auflagen. So dürften willige Forscher beispielsweise auch nicht in einem der vier Bundesstaaten, in denen Marihuana komplett zur Belustigung freigegeben wurde, Gras kaufen und dies zu Forschungszwecken nutzen, sondern müssten langwierige und kostspielige Anträge einreichen, die teilweise auch gar nicht bewilligt werden.

Wie der Vater so die Tochter: Kaum 18 Jahre alt geworden, sorgt Malia Obama gleich zweifach für Schlagzeilen, die ihrem Vater, dem amtierenden US-Präsidenten Barack Obama, nicht unbedingt gefallen werden. Beide Vorfälle fanden schon vor knapp zwei Wochen auf dem Lollapalooza-Festival in Chicago statt und wurden beide auf Video festgehalten.

 

Wie die Augenzeugin Jerrdin Selwyn „RadarOnline“ berichtete, sah sie die Präsidententochter während eines Auftritts des Rappers Bryson Tiller einen Joint rauchen, den sie anhand des Geruchs als solchen identifizierte. Tatsächlich tauchte auch ein sehr kurzer Videoschnipsel auf, der das Ganze zu bestätigen scheint, der betreffende Ausschnitt ist auf dem obigen Bild zu sehen.

 

Doch damit nicht genug – vermutlich noch weniger gefallen dürfte Barack Obama die kleine Tanzeinlage seiner ältesten Tochter auf demselben Festival, die von einer jubelnden Menge begleitet und natürlich auch auf Video festgehalten wurde: Malia twerkt eine kleine Runde und zeigt der Menge (und den Kameras) währenddessen ihr Hinterteil sowie ihre Unterwäsche.

 

Aber wer kann ihr schon einen Vorwurf machen? Kiffen ist in Chicago dekriminalisiert und warum sollte sie als eine der wenigen jungen Erwachsenen auf dem Festival darauf verzichten, nur weil ihr Vater zufällig der Präsident der Vereinigten Staaten ist? Das gleiche gilt natürlich für ihre Tanzeinlage – eine andere Person hätte damit für keinerlei Aufsehen gesorgt.

 

Wenn Malia nun Freude am Cannabiskonsum entwickelt hat, dürfte sie vielleicht auf das Angebot eines jamaikanischen Farmers zurückkommen, der Barack Obama vor geraumer Zeit eine riesige Weedfarm anbot, falls Malia seinen Sohn heiratet (Highway berichtete).

Mitten in Wien existierte ein Supermarkt der ganz besonderen Art. Zwei Wiener im Alter von 40 und 42 Jahren hatten sich als Geschäftsmodell wohl eine Mischung aus Coffeeshop und Walmart vorgestellt – und das ganze auch tatsächlich in die Tat umgesetzt, ungeachtet der Tatsache, dass auch in Österreich bis auf Alkohol und Tabak keine Drogen verkauft werden dürfen.

 

Kaum zu glauben, aber wahr: In der Grohgasse im Wiener Bezirk Margareten mieteten die beiden eine alte Fabrikhalle an und eröffnen ihren Drogen-Supermarkt – inklusive ganz normaler Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Freitag von 12 bis 18 Uhr, Donnerstags eine Stunde länger. Der Mittwoch war Ruhetag und wurde unter anderem genutzt, um neue Kundschaft in Clubs anzusprechen, wie „heute.at“ berichtet.

 

Und das Geschäft lief richtig gut! Teilweise standen Kunden bis zu 30 Minuten in der Schlange an, um die Einkäufe zu bezahlen. Die beiden Dealer verzichteten auf Handys und andere elektronische Kommunikation und operierten in beide Richtungen nur durch mündliche Absprachen. So ging das Ganze trotz riesigem Publikum tatsächlich über ein Jahr lang gut, auch niemand aus der Kundschaft verpfiff die beiden jemals. Aufgeflogen ist der Supermarkt, da die Polizei einige Kunden observierte und so zufällig auf den Supermarkt stieß.

 

Auch wenn andere Drogen verkauft wurden, bestand die größte Nachfrage doch nach Gras und Hasch. Beim Zugriff durch die Polizei wurden sieben Kilo Weed entdeckt, laut Ermittlern wanderten insgesamt etwa 27 Kilo Marihuana und 2,5 Kilo Haschisch über die Ladentheke. Und wie es sich für einen ordentlichen Supermarkt gehört, war natürlich auch das Sortiment nicht zu verachten: Permanent waren zwischen zehn und 15 verschiedene Sorten Gras auf Lager.

Unglaublich, da will wohl jemand in den Knast – das ist der erste Gedanke, der sich beim Lesen dieser Nachricht zunächst aufdrängt. Eine Frau zeigte am Montag den Raub von 1.300 Kilogramm Marihuana an, das ihr Ehemann gerade im Städtchen Itakyry in Paraguay auf einen Lastwagen verlud, als er Opfer eines Überfalls wurde. Laut Bericht des „Sterns“ ging sie daraufhin zur Polizei.

 

„Wir dachten erst, dass es sich um einen Scherz handelt“, wird Juan Alonso, der Polizeichef des Departements Alto Paraguay, zitiert. Allerdings zeigte die Frau anschließend auch die Entführung ihres Ehemanns an, der beim Verladen des Marihuanas von den Räubern ebenfalls mitgenommen wurde. Das erklärt dann wohl auch zumindest in Teilen, wieso sich die Frau mit diesem unglaublichen Vorwurf selbst belastete.

 

Die Polizei kümmerte sich zunächst um den Entführungsfall, der sich allerdings von selbst aufklärte: Tags darauf wurde der Mann von seinen Entführern freigelassen – und erklärte der Polizei, dass seine Frau und er nun mal vom Cannabisanbau leben würden. Nun wird auch gegen das Paar ermittelt. Einer der Marihuana-Räuber konnte sogar auch ermittelt und festgenommen werden.

Eigentlich ist es kein Grund zur Freude, wenn ehrenwerte Pflanzenfreunde sich bereits das zwanzigste Jahr in Folge treffen (müssen), um für die Legalisierung von Cannabis auf die Straße zu gehen. Denn Gras und Haschisch gehören einfach nicht verboten! Doch so ist nun mal die Gesetzeslage und daher findet im Jahr 2016 bereits zum zwanzigsten Mal die Hanfparade statt. Und natürlich soll auch bei bester Laune gefeiert werden – die Legalisierungsbefürworter können sich immerhin auf trockenes Wetter bei Temperaturen von 20 Grad einstellen, sodass zu hoffen ist, dass die Besucherzahlen im fünfstelligen Bereich liegen werden: Auf der Facebook-Seite der Hanfparade haben bislang knapp 10.000 Personen ihre Teilnahme bekanntgegeben, fast doppelt so viele zeigen sich interessiert. Nach Veranstalterangaben konnten im vergangenen Jahr auch etwa 10.000 Demonstranten mobilisiert werden.

 

Hanfparade 2014

 

Die Hauptforderungen des Demonstrationszuges (diesjähriges Motto: „Legalisierung liegt in der Luft“) umfassen die gesellschaftliche Akzeptanz für Hanf als Rohstoff, kostenloses Cannabis als Medizin, für alle die es benötigen, sowie die Freigabe von Marihuana und Haschisch als Genussmittel. Gestartet wird die Hanfparade am Samstag, den 13. August um 13 Uhr am Washingtonplatz (neben dem Hauptbahnhof). Zwischen 13 und 14 Uhr gibt es verschiedene kürzere Reden von Cannabisaktivisten, etwa Steffen Geyer, Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband, Frank Tempel von den Linken oder Cannabis-YouTuber Danny-Ralph Cäsar („Mein Leben mit Cannabis“). Um 14 Uhr startet dann der Demonstrationszug, ein Zwischenstopp wird vor dem Bundesministerium für Gesundheit eingelegt, wo Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung ihren Sitz hat.

 

Um 16 Uhr endet der Zug dann am Roten Rathaus in der Spandauer Straße (Alexanderplatz), wo die Abschlusskundgebung abgehalten und die große Leafly-Bühne eröffnet wird. Das amerikanische Unternehmen wagt sich erstmals auf einen anderen Kontinent (Highway berichtete) und kann hoffentlich von einem stärkeren Engagement in Deutschland überzeugt werden. Die Bühne wird auch für musikalische Untermalung (etwa von Eko Fresh oder Ganjaman) genutzt und in den Abendstunden wird die Veranstaltung immer mehr Festivalcharakter annehmen und sich auf verschiedene Afterparties verteilen.

 

Highway wird natürlich für euch vor Ort sein und berichten!

 

Hanfparade

Termin: 13. September 2016, 13 Uhr

Veranstaltungsort: Berlin, Washingtonplatz (neben dem Hauptbahnhof)

Preis: kostenlos

Website: www.hanfpara.de

Wenig Zeit? Unter dem Artikel gibt es die Zusammenfassung in einem Satz.

 

Kann man allergisch auf Cannabis beziehungsweise Marihuana reagieren? In seltenen Fällen schon, allerdings ist eine Cannabis-Allergie oft auch nicht der Grund, der hinter verschiedenen realen Allergiesymptomen wie zum Beispiel Schnupfen und Niesen steckt, die der ein oder andere aufs Gras selbst schiebt.

 

Einige Cannabiskonsumenten haben tatsächlich verschiedene allergische Reaktionen im Zusammenhang mit Cannabis aufzuweisen – einige Kiffer berichten von laufender Nase und Niesanfällen, die schon beim Zerkleinern des Grases oder dann beim Rauchen auftreten. Menschen, die regelmäßig mit größeren Mengen Cannabis hantieren oder sich des Öfteren als Erntehelfer verdingen, berichten von leichten Rötungen oder sogar Ausschlägen an Händen und Armen.

 

Wie beim amerikanischen Onlineportal „merryjane.com“ berichtet wurde, arbeitet der amerikanische Arzt Dr. Sean Darcy von der Hollywood Easy Clinic seit 2010 mit Patienten, denen medizinisches Marihuana verschrieben wurde, zusammen und befasste sich ausführlich mit der Thematik einer möglichen Marihuana-Allergie. Das Phänomen ist jedoch nicht nur Medizinpatienten, sondern natürlich auch illegalen Freizeitkonsumenten auf dieser Seite des Atlantiks bekannt.

 

Doch gibt es wirklich eine Allergie auf Cannabis? Dr. Sean Darcy sagt, dass dies schon vorkommen kann, grundsätzlich ist theoretisch jederzeit eine Allergie gegen alles mögliche denkbar. Aber von hundert Konsumenten mit Allergiesymptomen haben laut Darcy nur etwa ein Prozent tatsächlich eine Cannabis-Allergie. Weitaus relevanter aber: Von hundert Konsumenten mit Allergiesymptomen, seien achtzig Prozent dieser Symptome auf Schimmel zurückzuführen. Daher sollte bei entsprechenden Reaktionen immer zunächst einmal das Gras genau untersucht werden.

 

Natürlich besteht aber auch die Gefahr, dass allergische Reaktionen auf diverse Streckmittel, die im Straßenhandel auftauchen, zurückzuführen sind. Ein unsachgemäßer Grow oder eine Behandlung mit Pestiziden kann natürlich auch allergische Symptome auslösen. Aber auch allergische Reaktionen auf Mittel, die eigentlich im Sinne einer unbedenklichen Behandlung von Cannabispflanzen eingesetzt werden, könnten natürlich ein Auslöser sein, da Menschen theoretisch gegen so ziemlich alles allergisch sein können – bis hin zur extrem seltenen Wasserallergie. Eine ursprünglich nicht vorhandene Allergie gegen Cannabis kann sich auch über einen längeren Zeitraum entwickeln, wenn man viel damit arbeitet. Daher sollten Grower auch immer ihre Haut schützen und für eine gute Ventilation sorgen – Schimmel kann sich auch schon bei noch lebenden Pflanzen bilden.

 

Die meisten allergischen Reaktionen dürften sich bei Konsumenten allerdings schon durch qualitativ besseres Gras legen. Hier darf mal wieder den europäischen Damen und Herren Politikern gedankt werden, die angeblich im Sinne des Gesundheitsschutzes eine Legalisierung verhindern und somit vielen Menschen die Möglichkeit nehmen, ein gesundes Cannabisprodukt zu erwerben. Dennoch gilt: Genauso wie man niemals Legal Highs konsumieren sollte, sollte man auch niemals schimmeliges Gras rauchen. Da Schimmel nicht immer mit bloßem Auge zu erkennen ist, kann ein – bereits sehr günstig zu erwerbendes Mikroskop – weiterhelfen.

 

Zusammenfassung: Eine Cannabis-Allergie ist möglich, aber sehr selten – 80 Prozent der allergischen Reaktionen unter Konsumenten können auf Schimmel zurückgeführt werden.

 

Die Cannabisseite „CannabisPodcast.de“ hat ein Video zur Erkennung von Schimmel bei Cannabisblüten veröffentlicht, das wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchten:

Ein paar Hände voll Gras für ein paar Dollar? Dafür muss man schon an andere Ecken der Welt fahren – und damit die Daheimgebliebenen auch etwas davon haben, kann man schon mal mit der GoPro (Helmkamera) auf dem Kopf rumlaufen, wenn man sein Weed kauft... eigentlich eine schlechte Idee, aber in Jamaika scheint man das an der ein oder anderen Straßenkreuzung etwas anders zu sehen.

 

YouTube-User Swagg Jones besuchte diesen Sommer die jamaikanische Kleinstadt Runaway Bay (6.742 Einwohner) und deckte sich mit einer kleinen Mülltüte voll Gras und Hasch ein – für umgerechnet etwa 20 Euro. Probleme an Gras zu kommen, scheint es in dem Städtchen nicht zu geben, im Gegenteil: die Verkäufer scheinen ihre Ware schon fast verzweifelt loswerden zu wollen, sogar an einen Typen mit einer riesigen Helmkamera auf dem Kopf. Dabei würde sich der ein oder andere Tourist vermutlich auch ohne Kamera nicht auf diesen Markt trauen.

 

Hier gibt es direkt das Video:

Die Peyote Purple ist eine sehr eigentümliche Pflanze, die aus Abkömmlingen einer Bubba Kush selektiert wurde. Besonders auffällig ist die sehr starke Ausprägung der Farbe Lila, die die ganze Pflanze betrifft. Erdig-würzige, aber auch süße Töne bestimmen Geruch und Geschmack dieser Pflanze, die teilweise auch ein Aroma von Kaffee und Schokolade hinterlässt.

 

Die Wirkung ist stark und kann einen schon gelegentlich kalt erwischen, denn mit Peyote Purple liegt ein absolutes Indica-Schwergewicht vor. Kultiviert werden kann diese Sorte der relativ unbekannten Samenbank Cannabiogen, die zum Umfeld von ACE Seeds gehört, nicht nur indoor, sondern auch gut im heimischen Garten. Erntezeit ist hier Ende September.

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