Highway

Das YouTube-Duo Space Frogs hat inzwischen schon über eine Millionen Abonnenten, nicht schlecht, nicht schlecht. Und erfreulicherweise wurde diese Reichweite diese Woche in höchstem Maße sinnvoll eingesetzt: Und zwar zur Analyse der Cannabis-Situation in Deutschland und Berlin und dem Umgang der deutschen Parteien mit Gras und Hasch. Das Ergebnis fällt dabei eigentlich wenig überraschend aus, die Präsentation ist aber doch mal etwas anderes. Das Video findet ihr direkt unter dieser Nachricht:

Als kleines Dankeschön an unsere Leser und Fans verlosen wir an dieser Stelle etwas ganz besonderes. Unter allen, die die drei Fragen am Ende des Artikels richtig beantworten, verlosen wir in Zusammenarbeit mit den Experten von vaposhop.de den edlen High-End-Vaporizer Firefly 2 im Wert von 369 Euro.

 

Im Vergleich zu seinem Vorgänger deutlich handlicher und leichter, kann der tragbare Vaporisierer nun dank eines kleinen Aufsatzes, der über den Ofen gestülpt wird, endlich auch Öle vaporisieren. Die Batterielaufzeit, einer der großen Kritikpunkte am Firefly 1, wurde nun um das zweifache gesteigert und sollte nun auch anspruchsvolleren Cannabisfreunden genügen.

 

Das Gewicht wurde gegenüber dem Vorgänger hingegen um die Hälfte reduziert und liegt nun bei nur noch 140 Gramm. Auch die Maße sind etwa um ein Drittel geringer ausgefallen (12,7 x 4 x 2 cm). Das Erhitzen dauert nun etwa fünf Sekunden, die Bereitschaft zum Verdampfen wird über ein LED signalisiert.

 

Smombies haben übrigens die Möglichkeit die Modalitäten des Firefly 2 über ihr Smartphone (Android und iOS) zu steuern und können so unter anderem erweiterte Temperatureinstellungen vorzunehmen. Die App erlaubt das Einstellen von sechs verschiedenen Temperaturen, inklusive einer Super-heiß-Einstellung für Konzentrate. Auch zeigt die App exakt an, wie lange die Batterie des Vaporizers noch anhält, ein nicht zu vernachlässigender Pluspunkt. Durch das Auslagern der Funktionen ans Smartphone wird natürlich Platz, Gewicht und Batterie des Vaporizers selbst eingespart. Dennoch funktioniert der Vaporizer auch ohne Anschluss ans Telefon hervorragend.

 

Der Firefly 2 ist seinen stolzen Preis von 369 Euro jedenfalls wert, das sieht auch die Kundschaft so. Wie man uns bei Vaposhop mitteilte, war die erste Lieferung des neuen Vaporisierers innerhalb von einer Woche ausverkauft und die Nachfrage ist höher als die Produktion hinterherkommt.

 

Doch ihr habt nun die Chance sowohl kostenlos als auch schon in Kürze an einen Firefly 2 zu kommen:

Wir verlosen in Kooperation mit dem Onlinehändler www.vaposhop.de ein blaues Exemplar des brandneuen Firefly 2 im Wert von 369 Euro. Alles was ihr dafür tun müsst, ist uns drei kleine Fragen zur neuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin zu beantworten, die seit Dienstag an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop zu erhalten ist.

 

Frage 1: Wie teuer ist Highway – Das Cannabismagazin am Kiosk?

Frage 2: Welcher YouTuber wird im aktuellen Magazin Highway 04/2016 interviewt?

Frage 3: An welchem Datum im Oktober erscheint Highway 05/2016?

 

Am leichtesten sind die Fragen natürlich zu beantworten, wenn ihr die aktuelle Ausgabe Highway 04/2016 schon gelesen habt, allerdings sind die Antworten auf alle drei Fragen auch an verschiedenen Stellen auf unserer Website zu finden.

 

Schickt eure Antworten per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, als PN via Facebook oder einfach über unser Kontaktformular auf unserer Website.

Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner/die Gewinnerin muss innerhalb von 48 Stunden nach Bescheid seine Anschrift mitteilen, sonst wird der oder die Nächste angeschrieben. Der Firefly 2 wird Mitte September versendet. Einsendeschluss für das Gewinnspiel ist der 9. September 2016.

Als Cannabisfreund hat man es nicht leicht, egal worum es sich dreht. Immer muss man Repressalien befürchten und oft genug bekommt man diese dann auch irgendwann zu spüren. Und das ist einfach immer ärgerlich, ob es sich um strafrechtliche, familiäre oder auch sonstige Probleme handelt, die man durch sein Faible für Cannabis bekommt.

 

In der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die am Dienstag frisch im Handel erschienen ist, haben wir ein Interview mit einem der erfolgreichsten Cannabis-YouTuber Deutschlands, einem jungen Mann namens Leon Stürmer, geführt. Einen Auszug aus dem Interview im neuen Heft findet ihr unter diesem Artikel.

 

Doch pünktlich zum Erscheinen der neuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin und pünktlich zum Geburtstag von Stürmer kam eine niederschmetternde Meldung von YouTube a.k.a. Google: Der Kanal wurde gelöscht. Widerruf nicht möglich. Ursache war vermutlich ein Video über Cannabis-Öl, das irgendein automatisiertes Reizwort für YouTube zu sein scheint. Leider sind damit auch alle Videos der Cannabis Show von Stürmer gelöscht worden. Auch alle 20.000 Abonnenten sind natürlich auf einmal futsch. Ein herber Schlag! Doch Stürmer lässt sich nicht entmutigen und macht auf seinem Side-Kanal weiter wie gewohnt. Das Video anlässlich der Sperrung seines Hauptkanals findet ihr ganz unten unter diesem Artikel. Der neue Kanal von Stürmer ist hier zu finden: www.youtube.com/c/RandomStuermer Unterstüzt Stürmer doch einfach, indem ihr seinen Kanal abonniert!

 

Hier ein kleiner Auszug aus dem Interview mit Stürmer, das in der am Dienstag veröffentlichten Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin zu finden ist:

 

 

Hallo Stürmer, erzähl uns, wie ist es dazu gekommen, dass du Cannabis-YouTuber geworden bist? Und was war zuerst da, YouTube oder Cannabis?

 

Bevor es mit der Cannabis Show losging haben mein Kumpel und ich schon circa ein halbes Jahr Gras konsumiert. Vor meinen Cannabis-Videos habe ich Lets Plays und Commentaries auf meinem Kanal gemacht und irgendwann kam die Frage, ob ich Gras rauche, und dann habe ich darüber ein Video gemacht und dieses war schon nach ein paar Tagen das erfolgreichste Video auf meinem Kanal. Dann gab es immer mehr Fragen in der Richtung und ich habe weiter darüber Videos gemacht.

 

Wie alt bist du und wie lange machst du das Ganze jetzt schon – also sowohl das Kiffen als auch das YouTuben?

 

Ich bin 21 Jahre alt und kiffe seitdem ich 19 bin. YouTube mache ich schon seit circa fünf Jahren.

 

Wieso hast du dich für das Thema Cannabis entschieden, hast du ursprünglich auch über andere Themen nachgedacht?

 

Für das Thema Cannabis habe ich mich entschieden, da mich das Thema ziemlich interessiert und es leider nur sehr wenige Videos auf deutsch dazu gibt, die zum Beispiel den gesunden Konsum erklären (etwa Vaporizer oder Joints ohne Tabak) und Leuten helfen können, bewusst darauf zu achten, wie oft und wie viel sie rauchen.

 

Du arbeitest mit festen Sendeterminen, ist dies ein Muss für einen erfolgreichen YouTuber? Gibt es Marketing-Regeln, die du befolgst?

 

Nein, ein Muss ist es nicht. Es gibt viele Leute auf YouTube, die sehr unregelmäßig Videos hochladen und trotzdem Erfolg haben. Ich persönlich komme aber besser damit klar, einen Termin in der Woche zu haben, an dem ich immer ein Video hochlade – in diesem Fall die Cannabis Show. Vor allem wissen dann die Leute, die weniger Zeit auf YouTube verbringen, immer, wann sie mit einem Video rechnen können.

 

Das ganze Interview findet ihr in Highway 04/2016.

 

Weblink: Highway am Kiosk finden

Weblink: Highway 04/2016 als E-Paper (PDF) kaufen

Dass es in Deutschland außerhalb von Bayern eigentlich keine Leute unter 40 Jahren mehr gibt, die gegen die Freigabe von Cannabis sind, ist eigentlich bekannt. Umso erfreulicher, wenn sich auch Stimmen für eine Legalisierung stark machen, deren Meinung aufgrund ihrer Position oder ihrer Lebensweisheit in der Öffentlichkeit als besonders wertvoll wahrgenommen werden.

 

Zu diesem Personenkreis gehören sicherlich auch die deutschen Bundesrichter. Einer von ihnen, Thomas Fischer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe, hat nun im Fachblatt „Deutsche Anwaltsauskunft“ ein Plädoyer für die Freigabe von Cannabis verfasst. Schon die einleitende Zusammenfassung bringt die wesentlichen Aussagen auf den Punkt:

 

Über eine Legalisierung des Umgangs mit Cannabis wird in der deutschen Gesellschaft diskutiert, als ob es sich um eine zivilisatorische Grundentscheidung handele. Das ist unangebracht. Ob – verkürzt gesagt – in der Anlage zum Betäubungsmittelgesetz (BtMG) der Wirkstoff „THC“ aufgeführt ist oder nicht, hat im Ergebnis keine ernsthafte Bedeutung für die Volksgesundheit.“

 

Das ganze Elend hat Bundesrichter Fischer in seinem Plädoyer gut erkannt und zusammengefasst: die Ungefährlichkeit von Cannabis gegenüber anderen illegalen und legalen Drogen, die meisten Menschen (er spricht von einer Milliarde Dauerkonsumenten weltweit) haben keine Probleme mit Marihuana und Haschisch sowie die Sinnlosigkeit der Prohibition inklusive deren Geldverbrennung, mangelnden Erfolgen und der Vermischung des Marktes mit den Anbietern von harten Drogen.

 

Guter Mann! Der ganze Text ist bei der „Deutschen Anwaltsauskunft“ einzusehen.

Ab sofort ist die aktuelle Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin erhältlich. Für schlappe 2,30 Euro findet ihr das brandneue und schon jetzt heiß geliebte Cannabismagazin an jedem Bahnhof und Flughafen, in vielen Head- und Growshops und auch an einigen Tausend Kiosken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben. Highway bedient keine Vorurteile, sondern räumt mit ihnen auf!

 

Inhalte von Highway Ausgabe 04/2016 (Auswahl):

 

Titelstory Do-it-yourself-Growsysteme Der Trend geht in den letzten Jahren wieder verstärkt zum Selbermachen. Und auch im Bereich des Growings muss man nicht nur auf Gekauftes zurückgreifen. Einige Growsysteme mit automatischer Bewässerung können auch selbst hergestellt werden. Grow-Guru Mr. José liefert die Blaupausen.

 

Interview Cannabis-YouTuber Stürmer – In medialer Hinsicht steht kaum etwas so sehr für Do-it-yourself wie YouTube. Unser Interviewpartner Stürmer hat sich gleich zwei oft genannte Wünsche junger Menschen erfüllt, indem er nicht nur auf dem besten Wege zum YouTube-Star ist, sondern das auch noch als Teil der deutschsprachigen Cannabisszene.

 

High School Haschöl und E-Liquid selbst gemacht Do-it-yourself-Experte Chuck Lore beschreibt verschiedene Möglichkeiten, um Haschöl und daraus dann THC-haltiges Liquid für elektrische Zigaretten herzustellen.

 

Galerie CBD-Strains – CBD (Cannabidiol) ist der neue Trend in der Cannabislandschaft, vor allem hinsichtlich medizinischer Einsatzzwecke, aber auch als rauscharme Alternative zu hochgezüchteten Marihuanasorten. Wir stellen die neuen CBD-Sorten der Samenbank Dinafem vor.

 

High School Drehanleitungen – So werden die speziellen Jointformen „Zopf“ und „Tulpe“ zum Erfolg!

 

Growing Wie man alte Samen auf Trab bringt – Alte Cannabissamen wurden meist nicht optimal gelagert und die Chancen des Auskeimens unter üblichen Bedingungen sind gering. Aber auch eine geringe Chance kann genutzt werden, Highway zeigt wie.

 

Event Mary Jane Berlin 2016 – Nachlese der ersten großen Cannabismesse in Deutschland seit über zehn Jahren, abgehalten mitten in Berlin gegenüber einer Polizeistation

 

Weitere Artikel in Highway 04/2016 Satire: Kiffertypen – Der Fressflashkiffer +++ High Court: Rechtsanwalt Steffen Dietrich über Cannabis und Führerscheinentzug +++ High School: Cannabisanbau und der optimale EC-Wert +++ Film: Grasgeflüster +++ Sortenportrait: Auto Goverla und Ice +++ Event: Hanfparade 2016 +++ High Five: Hilfe! Ich bin zu dicht! Was tun? +++ u.v.m.

 

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Verglichen mit der sozialen Hierarchie einer Schule wäre OG Kush das beliebte Mädchen, die Klassenschönheit, diejenige, mit der sich alle gerne fotografieren lassen würden. Denn diese Cannabissorte ist wegen ihres exotischen Geschmacks und ihrer euphorisierenden Wirkung auf dem US-amerikanischen Markt zur Nummer Eins geworden (vgl. unseren Artikel mit der Top 5 meistverkauftesten Sorten Amerikas). Die spanische Samenbank Dinafem, die gerade eine CBD-Sorte nach der anderen auf den Markt wirft, wollte sich daher nicht nehmen lassen, die von Rappern und VIPs sehr gefragte Pflanze als CBD-Variante in ihr Sortiment aufzunehmen. Dieser besondere Cannabis-Strain kalifornischen Ursprungs ist aufgrund seiner in vielerlei Hinsicht hohen Qualität im Großen und Ganzen zur meistgefragten Sorte der USA geworden. Die Idee, diese Genetik mit Dinafems CBD-Elite-Linie zu kreuzen, kommt also quasi wie ein logischer und natürlicher Prozess daher.

 

 

 

Der hohe THC-Anteil der OG Kush hat bewirkt, dass sie aufgrund ihrer euphorisierenden und atemberaubenden Wirkung sehr beliebt geworden ist, hat jedoch auch dazu geführt, dass sie für Konsumenten, die auf eine mäßigere Wirkung setzen, nur bedingt geeignet ist. Dank des vorhandenen Cannabidiols (CBD), das als Antagonist gegenüber dem THC wirkt und dessen Effekt abschwächt, eignet sich die CBD-Variante OG Kush CBD jedoch für alle Arten von Konsumenten.

 

Der Geschmack kann sich wie derjenige der echten kalifornischen OG Kush vorgestellt werden, die Wirkung ist jedochsanfter und nachhaltiger – ein Marihuana, das es ermöglicht, das Aroma mit intensiven Zitrone-, Erdöl-, Holz- und Gewürz-Nuancen ganz in Ruhe zu genießen, den Konsumenten darüber hinaus aber nicht an der Verrichtung seiner täglichen Aufgaben hindert. Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen von THC (beschleunigter Puls, Paranoia, Angst, Pappmaul) werden mit dieser Variante nur schwer erreicht werden können.

 

Die Kreuzung der OG Kush mit der CBD-Samen-Linie von Dinafem kommt in dieser Varietät zum Ausdruck, die die Sativa-Dominanz ihrer Mutter teilweise bewahrt hat und ein minimales THC-CBD-Verhältnis von 1 zu 1 garantiert, das unter guten Anbaubedingungen auch 1 zu 2 erreichen kann. Die OG Kush CBD hat die leistungsstarken Eigenschaften ihrer Vorfahrin geerbt. Daher bildet sie bis zu insgesamt 20 Prozent an Cannabinoiden (THC und CBD) aus und erreicht eine beachtliche Höhe, wobei sie das typische Kush-Aussehen beibehält.

 

Darüber hinaus ist die Berühmtheit dieser kalifornischen Kostbarkeit nicht zu Kopf gestiegen. Die OG Kush CBD ist eine Pflanze, die keine große Aufmerksamkeit benötigt. Bereits mit wenig Einsatz seitens des Growers ist eine gute Ernte von Buds mit einem intensiven Aroma möglich – eine neue Version der legendären OG, die Pflanzen mit weiten Internodien, breiten Blättern und einzelnen, nicht besonders voluminösen Buds bildet, die jedoch sehr dicht sind. Die Blütezeit beträgt indoor 55 bis 60 Tage, outdoor wird von Dinafem Mitte Oktober als perfekter Erntezeitpunkt angegeben. Draußen können die Pflanzen bis zu drei Meter hoch werden und laut Samenbank bis zu ein Kilogramm pro Pflanze abwerfen. Diese Sorte eignet sich sowohl für den Freizeitgebrauch als auch die medizinische Anwendung sehr gut – wenn dieser Strain für die therapeutische Nutzung angebaut werden soll, wird empfohlen, auf eine organische Anbaumethode zu setzen. So können die medizinischen Eigenschaften am besten genutzt werden.

 

 

Die OG Kush CBD ist ein Cocktail, der Fans der kalifornischen Varietät faszinieren wird. Darüber hinaus ist er eine Reaktion auf die Nachfrage der zunehmende Anzahl von Konsumenten, die sich Cannabissorten mit einer mäßigen und angenehmen Wirkung wünschen. In dieser Hinsicht hebt sich diese neue Variante von ihren Schwestern, der feminisierten und der selbstblühenden OG Kush, ab. OG Kush CBD ist eine Cannabispflanze mit intensivem Aroma und Geschmack und einer verträglichen Wirkung, die eher geistig als körperlich ist und einen angenehmen, euphorischen Zustand von mittellanger Dauer hervorruft.

 

Mehr über die neuen CBD-Strains von Dinafem (inklusive großer Strain-Galerie) erfahrt ihr in der neuen Ausgabe von Highway, die ab morgen, den 30. August, an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop für den Spottpreis von 2,30 Euro zu erwerben ist.

Weblink: Samenbank Dinafem

Weblink: Highway am Kiosk finden

Weblink: Highway 04/2016 als E-Paper (PDF) kaufen (ab dem 30. August)

20 Jahre lang ging alles gut – dabei war das kleine Vorhaben gar nicht mal besonders diskret: Ein Headshop-Besitzer in der englischen Kleinstadt Glastonbury mit 8.800 Einwohnern pflanzte Jahr für Jahr ein paar Cannabissamen in den öffentlichen Blumenkübeln auf der Straße vor seinem Geschäftseingang. Die Pflege der Pflanzen übernahm dabei die örtliche Stadtverwaltung.

 

Das beste daran, so berichtet es die Zeitschrift „The Sun“: Im Jahr 1998 wurde der Blumenkübel vor dem Headshop von der Stadt sogar zum schönsten Blumenkübel in Glastonbury gekürt. Dass dort Cannabis wächst, hat man offenbar erst jetzt mitbekommen. Neben dem Headshop (und den Pflanzen selbst!) gab es eigentlich auch noch einen weiteren kleinen Hinweis – denn der Headshop-Besitzer ließ seinen bürgerlichen Namen schon vor geraumer Zeit in „Free Cannabis“ umändern.

 

Nachdem die Stadtverwaltung nun jedoch durch einen Hinweis darauf gebracht wurde, dass sie jahrelang gratis seine Pflanzen pflegte, stand Herr Cannabis nun deswegen vor Gericht. Free Cannabis räumte die Vorwürfe stolz ein und berichtete, dies schon seit 20 Jahren zu tun. Die Belohnung für die Ehrlichkeit: zwei Jahre auf Bewährung.

Dieser Fall ist gerade für deutsche Verhältnisse mehr als außergewöhnlich und bietet eigentlich alles für ein gutes Crime-Drama-Drehbuch. Vor den Toren Wuppertals, auf einer Straußenfarm in Sprockhövel, wurde bis 2013 eine unterirdische Cannabisplantage betrieben – und beileibe kein Hobby-Projekt: Auf dem 22.000 Quadratmeter großen Grundstück wurden acht Seecontainer unterirdisch vergraben und mit Cannabispflanzen ausgestattet. Beim Zugriff durch die Polizei im April 2013 wurden zum damaligen Zeitpunkt über 2.000 Pflanzen entdeckt.

 

Betreiber der beiden Farmen (der legalen Straußenfarm und der illegalen Marihuanafarm) waren ein 39-jähriger Ex-Polizist und ein 47 Jahre alter Mann aus Sprockhövel. Der Ex-Polizist wurde bereits 2013 wegen der Cannabiszucht (und dem Besitz einer halbautomatischen Kurzwaffe) zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und acht Monaten verurteilt. Schon früher war er zu sechs Jahren Haft verurteilt worden – wegen Vergewaltigung.

 

Doch dies soll laut Essener Staatsanwaltschaft nicht sein schlimmstes Verbrechen gewesen sein: Denn schon seit 2013 wird gegen den Ex-Polizisten wegen Mordes ermittelt – und zwar an seinem Kollegen und Mitbetreiber der unterirdischen Cannabisaufzucht. Denn der 47-Jährige ist verschwunden. Der Ex-Polizist sagte aus, er habe sich nach Südafrika abgesetzt, doch die Anklage geht davon aus, dass der 39-Jährige seinen Kollegen getötet, zerteilt und auf dem riesigen Gelände der Straußenfarm vergraben habe (so berichtete er es auch einem Zellengenossen). Über 1.000 Kubikmeter wurden seitdem durchsiebt, es wurden auch menschliche Knochen gefunden, die stammen aber nicht von dem Vermissten und können auch nicht zugeordnet werden.

 

Wie die Nachrichtenseite „lokalkompass.de“ heute berichtete, wurde das Verfahren wegen Mordes gegen den Ex-Polizisten nun eingestellt, da sich die Beweise nicht erhärten ließen. Durch die Einstellung hat die Staatsanwaltschaft zudem die Möglichkeit, erneut Anklage zu erheben, wenn sich neue Beweise finden lassen.

 

Im untenstehenden Video gibt es einige Einblicke in die Leichen-Sucharbeiten der Polizei aus dem Jahr 2014.