Highway

Viele Grower kennen die Situation, dass man ältere Samen seiner Lieblingssorte oder einer tollen Ernte findet. Solche Samen wurden meist nicht optimal gelagert und die Chancen des Auskeimens unter üblichen Bedingungen sind gering. Aber auch eine geringe Chance kann genutzt werden. Daher führt unser Grow-Guru Mr. José im Folgenden seine Überlegungen aus, wie man alte Samen am besten wieder zum Leben erweckt.



Häufig hebt man Samen auf, die aus eigenen Pflanzen oder aus Pflanzen von Bekannten entstanden sind, und von denen man denkt, dass es gut wäre, aus ihnen etwas großzuziehen. Nur leider verrinnen die Jahre schneller als man denkt und die Samen werden vergessen. Eines Tages öffnet man seinen Schrank oder die Schublade und schon schauen einen die Samen an, die gute Erinnerungen an eine alte Sorte oder eine besonders erfolgreiche Pflanze wiedererwecken. Schnell werden diese Samen dann ausgesät oder zum Keimen ausgelegt – und nichts passiert. Die Samen öffnen sich nicht und die, die sich öffnen, entwickeln sich nicht weiter. Viele werden jetzt sagen, dass es keinen Sinn mehr hat, noch etwas anderes zu versuchen und würden die Samen wegwerfen. So leicht sollte man aber nicht aufgeben.



Der erste Fehler beim Keimen älterer Samen ist, diese direkt in die Erde oder das Keimmedium zu geben. Denn die Samen sollten erst einmal richtig angefeuchtet werden, da sie wahrscheinlich besonders trocken sind. Man kann also erst einmal ein paar Samen nehmen und mit ihnen die einfachste Methode ausprobieren: Die Samen werden 24 Stunden mit abgestandenem Wasser bei Zimmertemperatur befeuchtet und nach Ablauf dieser Zeit in eine kleine Menge leichten Erdsubstrats gesetzt. Das Substrat hilft den Samen, da es eine gewisse Nährstoffmenge enthält, aus der die Samen ihre Energie für die Entwicklung hin zur Pflanze schöpfen können. Wenn Rockwool oder Kokos verwendet werden sollen, wäre es gut, das Substrat mit einer Düngelösung anzufeuchten. Die Düngemenge sollte allerdings nur die Hälfte oder ein Drittel der üblichen empfohlenen Menge betragen. Wenn diese Methode funktioniert und aus den Samen wachsen Pflanzen, ist das erfreulich.



Sollte sich aber auch nach sieben Tagen noch nichts tun, sollte man die Samen vorsichtig aus dem Anzuchtmedium entnehmen und den Zustand kontrollieren. Hier gibt es zwei Möglichkeiten...



...für den ganzen Artikel und weitere wertvolle Hinweise und Tipps, schaut einfach in die neuste Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die seit Kurzem für den Spottpreis von 2,30 Euro im gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Growshop erhältlich ist.

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Die Deutsche Cannabis AG ist die erste europäische Private-Equity-Gesellschaft für die Cannabisindustrie und hat in ihrer jungen Geschichte schon für einiges Aufsehen gesorgt – allerdings leider nicht nur durch positive Meldungen. Nun reiht sich eine neue Nachricht in diese Linie ein: Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) hat dem börsengelisteten Unternehmen Deutsche Cannabis AG ein Zwangsgeld von 140.000 Euro aufgebrummt, was einen recht außergewöhnlichen Vorgang darstellt. Grund ist die nicht eingereichte Jahresbilanz, die innerhalb von vier Monaten nach Abschluss eines Geschäftsjahrs veröffentlicht werden muss. Es geht um die Bilanz für 2015, die immer noch nicht veröffentlicht wurde.

 

Der Firma gelingt es auch abseits solcher Meldungen nicht, erfolgreich auf den Cannabis-Zug, der Nordamerikas Finanzwelt im Griff hat, aufzuspringen. Bereits Anfang des Jahres warnte Highway-Autor Thomas Hohler in Highway – Das Cannabismagazin 02/2016:

Highway-Finanzexperte Thomas Hohler

 

„[...] Seit Anfang 2015 hat man nun ein komplett anderes Geschäftsmodell aufgetan: Cannabis. […] Trotz dieses ambitionierten Konzepts und dem vielversprechenden Namen war die Kriegskasse nach der Neuausrichtung leer und somit eine Kapitalerhöhung zwingend erforderlich. Diese sollte im Februar 2015 stattfinden, scheiterte im ersten Schritt jedoch daran, dass die für die Kapitalerhöhung erforderliche Mindestsumme nicht rechtzeitig eingesammelt werden konnte […] Kurz darauf verkündete die Firma im Mai 2015 ihre erste Beteiligung an dem in Florida ansässigen Manhattan Fund LLC, ohne jedoch die konkrete Beteiligungshöhe offenzulegen. Dieser positiven Nachricht folgte kurz darauf, die überraschende Offenbarung, dass plötzlich offene Forderungen aufgetaucht seien, die ihrer Höhe nach geeignet sein könnten, bestandsgefährdende Auswirkungen zu haben. Das Unternehmen schweigt sich bis heute über die Höhe dieser Forderungen aus. Wenig später las man in den Medien, dass eine Tochtergesellschaft […] Insolvenz beantragen musste. […] Jedenfalls sind solche Meldungen, gepaart mit der intransparenten Informationspolitik der Firma Gift für deren Aktienkurs und das Vertrauen potenzieller Anleger. Dies spiegelt die Entwicklung des Aktienkurses wider – die Aktie wird heute lediglich als Pennystock ohne nennenswerte Volumina an deutschen Börsenplätzen gehandelt, von ihrem Hoch ist man mittlerweile wieder weit entfernt und handelt in der Nähe der Kurse vor der Neuausrichtung.“

 

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Gestern traf der Bundestags-Gesundheitsausschuss zusammen, um den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften (hier der Link zum kompletten Gesetzesentwurf) zu besprechen. Mit dem Entwurf sollen Cannabisblüten und Cannabisextrakte auf ärztliche Verschreibung hin über Apotheken ausgegeben werden können, die bisher dafür benötigte Ausnahmegenehmigung soll entfallen. Das wäre dann wohl dennoch bloß eine Formalität, den de facto sollen die Patienten nach wie vor alle gängigen schulmedizinischen Leistungen erfolglos durchprobiert haben (sodass sie als „austherapiert“ gelten), bevor man ihnen Cannabis verschreiben darf. Dies wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe stark kritisiert.

 

Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen möchte aber gerne daran festhalten, denn erstmals werde ohne die Sicherheit einer arzneimittelrechtlichen Zulassung die Erstattungsfähigkeit hergestellt. Daher sollte man Cannabis nur verschreiben, wenn es keine Alternativen gebe. Befürchtet wird hier auch ein Präzedenzfall, der in Zukunft bei anderen Medikamenten herangezogen werden könne.

 

Auch wurde gestern oft angeführt, es gebe keine hinreichenden Belege für die Wirksamkeit von Cannabis als Medikament. Professor Kirsten R. Müller-Vahl vom Zentrum für Seelische Gesundheit an der Medizinischen Hochschule Hannover sprang für das Medikament Cannabis in die Bresche und sagte, dass in der Praxis zweifelsfrei belegt sei, dass Cannabis auch als Medizin wirke.

 

Auch diskutiert wurde die Apotheker-Vergütung. Normalerweise können Apotheken einen Aufschlag von einhundert Prozent berechnen, wenn sie Stoffe in unveränderter Form weitergeben. Bei den hohen Einkaufspreisen bei medizinischem Cannabis würde dies aber zu extrem hohen Preisen führen.

 

Wir werden sehen was die Zukunft bringt. Aber solange die Bundesregierung die Interessen der Pharma-Industrie in den Vordergrund stellt und mit allen Mitteln versucht, einen Eigenanbau deutscher Patienten zu verhindern, können eigentlich nur faule Kompromisse herauskommen, die nur wenigen Menschen helfen werden.

Autofahren und Cannabis – ein Thema, das die Gemüter der Menschen fast noch mehr bewegt als die Frage um eine Legalisierung. Besonders daher, weil auch nüchterne Menschen mit Abbaustoffen von THC im Blut belangt und vom Straßenverkehr ausgeschlossen werden dürfen. Übrigens ein Thema, mit dem wir uns in der aktuellen Print-Ausgabe von Highway (Highway 04/2016 – an jedem gut sortierten Kiosk und Growshop erhältlich) ausführlich beschäftigen.

 

Vor Kurzem haben wir online und ebenfalls in der aktuellen Ausgabe Highway 04/2016 darüber berichtet, dass Dortmunder Forscher ein Atemtestgerät entwickelt haben, mit dem der Konsum von Cannabis nachgewiesen werden soll, ohne dass den Autofahrern diverse Körperflüssigkeiten abgezapft werden. Die Fehlerquote liegt zudem bei bloß einem Prozent. Ermittelt wird das ganze wie bei einem Alkoholtestgerät mittels Atemluft. Der Detektor weist in der ausgeatmeten Luft neben THC auch elf weitere Stoffe nach, mit denen Cannabiskonsum nachgewiesen werden kann.

 

Wie der NDR meldet, sind derartige Atemtestgeräte nun von der Hamburger Polizei angefordert worden und werden jetzt im Straßenverkehr getestet. Die Geräte wurden gestern zum ersten Mal eingesetzt, Testgebiet war der Hamburger Stadtteil Othmarschen. Ein Vorteil an dem Testgerät ist für Cannabiskonsumenten vielleicht, dass es nur einen bis zu acht Stunden zurückliegenden Konsum anzeigt, nicht wie bei anderen Testverfahren einen weitaus länger zurückliegenden. Grundsätzlich gilt aber auch hier wie bei jeder anderen Form von Drogen- oder Alkoholtest, das er verweigert werden kann.

 

Weitere Infos zu Cannabis und auch zum Themenkomplex Cannabis und Führerschein findest du in unserer aktuellen Ausgabe Highway – Das Cannabismagazin 04/2016. Das Magazin ist für schlappe 2,30 Euro jedem gut sortierten Kiosk und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich. Einen Teaser des enthaltenen Artikels unseres Rechtsanwalts zum Thema Kiffen und Autofahren erreichst du mit diesem Link.


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Im November finden parallel zu den US-Präsidentschaftswahlen in fünf Bundesstaaten Abstimmungen über eine jeweilige vollständige Legalisierung und in fünf weiteren Bundesstaaten Abstimmungen über die Legalisierung von medizinischem Marihuana statt.

 

Doch diese Abstimmungen werden nicht nur von Cannabisfreunden vorangetrieben, sondern sie haben auch einige Gegner, teilweise sehr mächtige und sehr wohlhabende. Wie die „Washington Post“ berichtete, ist nun bekannt geworden, dass das Unternehmen Insys Therapeutics aus Chandler in Arizona, Hersteller des teilweise tödlichen Schmerzmittels Subsys (Fentanyl) 500.000 Dollar an Arizonans for Responsible Drug Policy gespendet hat. Diese Organisation wirbt offensiv dafür, bei der Abstimmung über komplett legales Cannabis in Arizona mit nein zu votieren. Bis zu dieser Spende lagen die Cannabis-Befürworter in Arizona bei den Geldspenden 3 zu 1 vorne, nun sind die Spendensummen ungefähr ausgeglichen.

 

Begründet wird die Spende mit „mehr Sicherheit für die Kinder“, ein kaum verhohlener Versuch zur Verschleierung der Tatsachen: Die Firma hat Sorge, durch legales Marihuana viele ihrer Schmerzmittel-Kunden zu verlieren. Dabei verlieren sie sogar teilweise ihre Kunden durch ihr eigenes Opiat-Medikament: Subsys (Fentanyl) ist ungefähr 50 mal stärker als Heroin und viele Amerikaner haben sich mit diesem „Medikament“ schon aus dem Leben geschossen – vermutlich unter anderem auch der Popstar Prince, der im April dieses Jahres verstarb. Auch in Deutschland gab es schon einige Fentanyl-Opfer. In Amerika sieht sich Insys derzeit mit verschiedenen Ermittlungen auf Staats- und Bundesebene konfrontiert, dazu kommen noch weitere Verfahren, unter anderem wegen verschiedener illegaler Belohnungssysteme für Ärzte, die Subsys verschreiben sollen.

 

Grundsätzlich ist aber tatsächlich anzunehmen, dass die Firma durch eine Legalisierung Umsatzeinbußen zu erleiden hätte: Wie wir in der aktuellen Ausgabe Highway – Das Cannabismagazin 04/2016 berichten, erleidet die Pharmaindustrie enorme Einbußen durch Verschreibungen an US-Medizinpatienten im Alter von über 65 Jahren. Ebenfalls berichteten wir in zurückliegender Ausgabe, dass durch medizinisches Marihuana die Krankschreibungen in den USA signifikant zurückgehen. Auch nicht unerwähnt sollte bleiben, dass das Unternehmen außerdem eine synthetische THC-Variante entwickelt hat, die es vermutlich auch gerne unter die Leute bringen würde. Das geht natürlich besser, wenn kein Naturprodukt zugelassen ist.

 

J. P. Holyoak, Vorsitzender der Campaign to Regulate Marijuana like Alcohol, einer Gruppe, die sich für ein positives Abstimmungsergebnis einsetzt, fasste die Entwicklung sehr schön zusammen: „Unsere Gegner haben eine bewusste Entscheidung getroffen, mit diesem Unternehmen zu kooperieren. Sie finanzieren nun ihre Kampagne gegen Cannabis mit Profiten aus dem Verkauf von Opiaten – und vielleicht sogar aus dem unvorschriftsmäßigen Verkauf von Opiaten.“

 

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Wenn es um Cannabis geht, gehen die Meinungen auseinander. Und wenn es um die rechtlichen Aspekte von Cannabis geht, herrscht häufig Unklarheit. Um dem entgegenzuwirken, klärt Rechtsanwalt Steffen Dietrich aus Berlin in jeder Print-Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin über das Betäubungsmittelgesetz in Theorie und Praxis auf.

In der aktuellen Ausgabe 04/2016 von Highway – Das Cannabismagazin beschäftigt sich Rechtsanwalt Dietich mit dem leidigen Zusammenspiel von Führerschein und Cannabiskonsum im Allgemeinen und im Speziellen. Im Folgenden ein kurzer Auszug aus seinem im Magazin enthaltenen Artikel...

 

Kann man den Rausch aussitzen?

Mit seinem Beschluss vom 14. Oktober 2014 (Az.: 3 Ws (B) 375/14 – 162 Ss 93/14) hat das Kammergericht in Berlin über einen solchen Fall entschieden. Der Angeklagte war im Skiurlaub in der Schweiz gewesen und hatte dort ab und zu mit Freunden Cannabis konsumiert. Am Abend vor seiner Abreise nach Berlin fand eine Abschiedsfeier statt, die sich bis in die frühen Morgenstunden zwischen 03:00 Uhr und 04:00 Uhr hinzog und auf der von den Partygästen ebenfalls Joints geraucht und Haschischkekse konsumiert wurden. Nachdem der Angeklagte am Abend des Folgetages wieder in Berlin gelandet war, fuhr er mit einem Auto vom Flughafen aus weiter. Nach eigenen Angaben habe er sich dabei gut und fahrtüchtig gefühlt. Auf der Fahrt wurde der Angeklagte von der Polizei kontrolliert. Dabei fiel den Polizeibeamten auf, dass der Angeklagte geweitete Pupillen hatte, zitterte und grundlos kicherte, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Die Blutuntersuchung ergab einen THC-Wert von 1,4 ng/ml. Zwischen der Abschiedsfeier in der Schweiz und der Blutprobe in Berlin waren ca. 42 Stunden vergangen.

 

Das Amtsgericht Tiergarten in Berlin hat den Angeklagten in einem späteren Gerichtsverfahren wegen fahrlässigen Führens eines Kraftfahrzeugs unter der Wirkung des berauschenden Mittels Cannabis gemäß § 24a Abs. 2 und 3 StVG zu einer Geldbuße verurteilt und ein Fahrverbot von einem Monat ausgesprochen. Das Kammergericht hat dieses Urteil mit seinem Beschluss bestätigt. Zunächst stellt das Kammergericht klar, dass bei Vorliegen des THC-Grenzwertes von 1,4 ng/ml der analytische Grenzwert überschritten ist und daher auch von einer Wirkung des berauschenden Mittels ausgegangen werden kann. Eine Wirkung im Sinne des § 24a StVG sei nämlich bereits dann anzunehmen, wenn der Wirkstoff von dem entsprechenden Rezeptor im Zentralnervensystem aufgenommen wurde, ohne dass es noch eines tatsächlichen, die Wahrnehmung oder die Fahrtüchtigkeit beeinflussenden Effekts bedürfe. Ferner begründet das Kammergericht in seinem Beschluss, weshalb dem Angeklagten in dem vorliegenden Fall zu Recht ein Fahrlässigkeitsvorwurf gemacht werden kann. Im Allgemeinen handelt fahrlässig, wer eine ihm auferlegte und erfüllbare Sorgfaltspflicht außer Acht lässt. Im Hinblick auf die Wirkung von Cannabis im Sinne der Ordnungswidrigkeit des § 24a StVG fällt einem Verkehrsteilnehmer Fahrlässigkeit zur Last, wenn er eine mögliche Fortwirkung des Cannabiskonsums erkannt haben muss oder dies zumindest hätte erkennen können und müssen. Dabei genügt es, wenn der Betroffene bei Fahrtantritt mit der Möglichkeit rechnen muss, dass sich das Rauschmittel noch nicht vollständig abgebaut hat. Die Möglichkeit eines tatsächlichen beeinflussenden Effekts des berauschenden Mittels muss sich der Betroffene aber nicht vorstellen.

 

Des Weiteren beschäftigt sich Rechtsanwalt Steffen Dietrich in dem Artikel in Ausgabe 04/2016 mit der Frage, ob derartige Verkehrsverstöße als Straftat oder Ordnungswidrigkeit anzusehen sind, wie lange man berauscht ist – beziehungsweise wie lange man als berauscht gilt – und der Bedeutung der Entscheidung des Gerichts, die wir gerade in Auszügen vorgestellt haben. Den vollständigen Artikel sowie viele weitere Informationen und News rund um Cannabis findest du in Highway – Das Cannabismagazin 04/2016. Das Magazin ist für schlappe 2,30 Euro jedem gut sortierten Kiosk und Growshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich:


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Die Welt ist zweigeteilt – in Menschen, die Pokémon Go spielen und Menschen, die sich nicht dafür erwärmen können. Letztere wurden durch Erstere bislang allerdings eher selten gestört, der Anblick der Smartphone-Sammler sorgte zumindest im Anfangsstadium für einige Belustigung bei den Nicht-Spielern. Zudem produzierten die eifrigen Monster-Jäger bislang reihenweise amüsante News, etwa wenn sie auf vermintes Gebiet vordrangen, bloß um Pokémon zu fangen, oder versehentlich eine Klippe runterstürzten und (leicht verletzt) von der Küstenwache geborgen werden mussten.

 

Auch bei Highway – Das Cannabismagazin tauchten die Taschenmonster schon auf – wir berichteten über drei nächtliche Spieler, die von der US-Polizei versehentlich für Drogenhändler und -käufer gehalten wurden.

 

Gestern kam es allerdings zu einem Zwischenfall, der die Gemüter erhitzen dürfte: Ein 27-jähriger Österreicher, der mit seinem Mobiltelefon auf Pokémon-Hatz war, passierte in dem Ort Weibern ein Gewächshaus. Dort roch es nach Cannabis und so unterbrach der junge Verräter sein Spiel, um die Polizei herbeizurufen. Diese kam auch prompt und untersuchte den Garten, der laut „heute.at“ gar nicht von der Straße einsehbar ist. Dies legt die Vermutung nahe, dass der Pokémon-Go-Spieler zwecks Monstersuche auf Privatgelände unterwegs war.

 

Gefunden wurden bei Durchsuchung dann rund 40 Cannabispflanzen. Das betroffene Grundstück bewohnt ein 25-jähriger Mann aus Weibern, der Besitzer der Cannabiszucht soll allerdings dessen 50-jähriger Vater sein, der zuvor schon wegen ähnlicher Vergehen angezeigt wurde. Nun müssen sich Vater und Sohn gemeinsam auf eine Anzeige einstellen.

 

Welches Pokémon sich bei den Cannabispflanzen versteckt hielt, wurde übrigens nicht bekannt. Wir tippen auf Bisasam, ein Pokémon der Gattung Pflanze und Gift mit den Fähigkeiten Notdünger und Chlorophyll.

 

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Die beiden Männer, die nun des Anbaus von 2.400 Cannabispflanzen beschuldigt werden, fanden die Idee, in dem Gebäude des ehemaligen Amtsgerichts Magdeburg Marihuana anzupflanzen, vermutlich witzig – das Karma tat dies leider nicht. Zwar ist das Amtsgericht nicht mehr in Betrieb, allerdings wird das Gebäude immer wieder mal von staatlicher Seite aus genutzt, etwa für etwaige Übungen. Wie die „Mitteldeutsche Zeitung“ berichtete, war zuletzt die Bereitschaftspolizei zu Trainingszwecken in dem Gebäude und entdeckte die Pflanzen. Zwei Männer aus Schönbeck im Alter von 29 und 55 Jahren wurden gestern festgenommen und sitzen seitdem in U-Haft.

 

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