Highway

Heute vor 30 Jahren ereignete sich die Nuklearkatastrophe in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat – mindestens 8.000 Menschen starben an den Folgen. Grund für die Katastrophe war die fehlgeschlagene Simulation eines Stromausfalls.

 

Wie nun der Breeder Subcool von der Seedbank TGA Genetics auf die Idee kam, seine Kreuzung aus den Sorten Train Wreck, Trinity und Jack the Ripper auf den Namen Chernobyl – so die englische Schreibweise von Tschernobyl – zu taufen, ist nicht überliefert. Vermutlich fühlte er sich nach dem Rauchen einfach ultra-verstrahlt. Denn der gemessene Spitzenwert lag bei dieser Sorte bislang bei knapp zwanzig Prozent THC, wohingegen CBD und CBN bei Werten um die 0,1 Prozent herumkrebsen.

 

Der Anbau ist drinnen wie draußen möglich und bringt normale Erträge mit Blüten hervor, die allesamt von einem Aroma durchzogen sind: Zitrus, Zitrone, Limette – dies sind die Assoziationen, die unmittelbar hervorgerufen werden. Chernobyl vereint Sativa (60 %) und Indica (40 %) und versorgt den Konsumenten mit einem starken High ohne in die Paranoia abzurutschen.

 

 

  

  

 

Konsumenten berichten immer wieder davon, der Genuss von Cannabisprodukten beflügle das Vorstellungsvermögen und steigere die Kreativität. In Wissenschaftskreisen umstritten, scheinen unzählige im Cannabisrausch angefertigte (vorzugsweise surrealistische) Scribbels und Zeichnungen diese Theorie zu belegen. Eine andere, noch direkter mit dem Cannabiskonsum verknüpfte Kunstfertigkeit, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut, ist das Bauen außergewöhnlicher Joints und Blunts. Wie aus hauchdünnem Blättchenpapier, einem kleinen Stück Karton und etwas (teilweise auch etwas mehr) Weed verschiedenste Formen und Figuren aus Popkultur, Religion und Technik regelrecht konstruiert werden, ist beeindruckend und zeugt in vielen Fällen von hoher Geschicklichkeit und sorgfältiger Detailverliebtheit. Nur für ihren eigentlichen Zweck, den Konsum, sind die Joint-Kunstwerke dann doch vielleicht fast zu schade... na ja, oder auch nicht.

      

 

      

 

  

 

  

Dies war ein trauriger Monat für alle Fans und Verehrer von Mr. Nice alias Howard Marks, der am 10. April verstarb. Mr. Nice wird aber nicht nur dank seiner Geschichten und Erzählungen in unseren Herzen weiterleben, sondern auch durch die wortwörtlichen Blüten der Arbeit der Mr. Nice Seedbank.

 

An dieser Stelle wollen wir daher den Klassiker Critical Mass vorstellen (vormals auch bekannt als Big Bud). Diese Sorte ist fast so berühmt wie Mr. Nice selbst – das gilt auch für die beiden Vorfahren, aus denen dieser Strain gekreuzt wurde (Afghani und Skunk #1). Angebaut werden kann Critical Mass indoor und outdoor und entwickelt dabei extrem dichte Blüten – sogar so dicht, dass man hier wirklich von einer „critical mass“ sprechen muss. Denn wenn nicht rechtzeitig (outdoor im September!) geerntet wird, ist die Schimmelgefahr aufgrund der Dichte schwer erhöht. Indoor kann hier durch eine rechtzeitige Verringerung der Luftfeuchtigkeit gegengearbeitet werden.

 

Critical Mass Cannabis    Critical Mass Cannabis    

 

Doch nicht nur die Blüten sind heftig, sondern auch das High. THC-Werte bis zu 20 Prozent können den ein oder anderen ungeübten Cannabiskonsumenten schnell in die Knie zwingen. Obwohl Indica-lastig, ist diese Sorte allerdings dennoch kein Instant-Couchlock.

 

Mehr Informationen zu Growing im Allgemeinen und zu den Sorten der Mr. Nice Seedbank findet man in der aktuellen wie auch in der kommenden Ausgabe von Highway. Für nur 2,30 Euro an jedem gut sortierten Kiosk oder für schlappe 1,89 Euro als E-Paper erhältlich!

Malia Obama, die Tochter des amerikanischen Präsidenten Barack Obama, scheint hoch im Kurs zu stehen. Vor nicht all zu langer Zeit bot ein Anwalt aus Kenia 50 Kühe, 70 Schafe und 30 Ziegen, wenn der US-Präsident ihm seine Tochter zur Frau geben würde. Bereits vergangenes Jahr gab es allerdings ein neues Angebot für Malia, dieses Mal aus einer ganz anderen Ecke der Welt – so berichtet es zumindest das kanadische Cannabisportal „cannaSOS“.

 

Ein jamaikanischer Mann, Roy Chambers aus St. James, soll Barack Obama seinen einzigen Besitz – eine riesige Grasplantage von 10 Morgen Fläche – im Tausch für die Tochter des Präsidenten angeboten haben. Chambers will Malia aber nicht selbst heiraten, sondern diese Ehre soll seinem einjährigen Sohn überlassen werden. Weder persönliche Kontaktversuche des Mannes noch seine Briefe wurden bisher allerdings vom Weißen Haus beantwortet... vermutlich überlegt Obama noch, ob er sich für die 50 Kühe oder die Grasplantage entscheiden soll.

Die Polizei wird gerufen, um Ermittlungen anzustellen. Was hat da Priorität? Na klar: Wenn es irgendwo nach Gras riecht, dann wird das natürlich vorgezogen! Hier die Kurzversion der Geschichte, die am Mittwoch durch die „Tiroler Tageszeitung“ publik gemacht wurde: Am 8. April halten sich zwei Streifenbeamte „zu Erhebungen“ in einem Wohnblock im österreichischen Innsbruck auf. Dort riechen sie durch eine geschlossene Wohnungstür Marihuana und klingeln, um den Bewohner zu belästigen. Dieser agierte aber auch nur bedingt geschickt und händigte den Beamten anscheinend unmittelbar eine kleine Menge Cannabis aus. Die Beamten vermuten aber mehr Cannabis in der Wohnung und forderten daher einen Drogenspürhund ein. Noch bevor dieser eintrifft, lässt der 55-jährige Bewohner der Wohnung die Beamten allerdings herein und führt sie zu 65 Kilogramm Haschisch, die später von der Polizei freudetrunken vorgezeigt werden. Der 55-Jährige scheint allerdings bloß für das Bunkern der Ware und nicht für An- und Verkauf zuständig gewesen zu sein, vermutet die Polizei.

 

Der ein oder andere Verschwörungstheoretiker mag hier anmerken: Wie soll es nach Gras gerochen haben, wenn am Ende foliertes Haschisch aufgefunden wurde? Weswegen kümmerten sich die Polizisten nicht um ihren eigentlichen Zweck, der sie in den Innsbrucker Wohnblock geführt hat? Wieso wurde nicht veröffentlicht, was der eigentlich Grund des Polizeibesuchs dort war? Und wieso feiert sich die Polizei eigentlich anschließend so sehr, wenn sie angeblich alles Kommissar Zufall zu verdanken hat? War hier etwa doch Kommissar Asozial im Spiel?

Die Bremer wieder: Gestern, am Welt-Cannabis-Tag, wurde ein Antrag der rot-grünen Regierungskoalition nach einer kontrovers geführten Debatte durch die Bremer Bürgerschaft angenommen. In diesem Antrag wird der Senat aufgefordert, „alle Möglichkeiten für eine liberalere Handhabung des Cannabis-Konsums von Erwachsenen auf Landesebene auszuschöpfen“ sowie eine Bundesratsinitiative zu starten, um eine dementsprechende Anpassung des Betäubungsmittelgesetzes zu bewirken.

 

Vorgesehen ist laut Antrag, bei Volljährigen in Bremen den Besitz von geringen Mengen Gras und Haschisch sowie den Anbau von wenigen Cannabispflanzen zu tolerieren, also nicht länger strafrechtlich zu verfolgen. Weiterhin sollen Führerscheine nur bei einem akuten Rauschzustand des Fahrenden entzogen und eine Möglichkeit zur Prüfung der Cannabisprodukte auf Verunreinigungen und Streckmittel eingerichtet werden.

 

Wie „NWZ Online“ berichtete, verwies die Fraktionsvorsitzende der Linken, Kristina Vogt, zu diesem Anlass darauf, dass alleine in Bremen 60 Justiz- und Polizeibeamte ausschließlich mit Cannabisdelikten von Konsumenten beschäftigt sind. Der „Weserreport“ zitiert die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Kirsten Kappert-Gonther, dahingehend, dass in Bremen für die Strafverfolgung neun Mal so viel Geld ausgegeben wird wie für die Prävention.

 

Der von SPD und Grünen vorgebrachte Antrag wurde gemeinsam mit der Linken und der FDP beschlossen. Die einzige Partei, die etwas gegen diese Pläne hatte, war die Alkohol-Partei CDU, die aber erfreulicherweise überstimmt wurde. Schauen wir mal, welche Früchte dieses Vorhaben nun tragen wird...

Anlässlich des gestrigen 420-Days (Highway berichtete) veröffentlichte Snapchat einen neuen Filter für seine Lenses (Echtzeit-Gesichtsfilter). Und zwar konnten sich die Nutzer gestern statt Zombies oder Nachbarsgesicht die Visage von Bob Marley auf ihr eigenes Konterfei legen lassen. Dies stieß in den sozialen Medien unmittelbar auf einige Kritik. Zum einen wurde das „blackfacing“ kritisiert, da die Hautfarbe des Nutzers angepasst wird. Allerdings äußerten sich auch sehr viele Stimmen kritisch dazu, dass Bob Marley durch den 420-Filter auf seinen Cannabiskonsum reduziert werden würde. Dieser Vorwurf erscheint uns jedoch ziemlich lächerlich, da Bob Marley sich Zeit seines Lebens sehr stark für Cannabis und dessen Legalisierung einsetzte und der Snapchat-Filter zudem in Zusammenarbeit mit seiner Familie entwickelt wurde, deren Hauptprodukt zudem neuerdings der Cannabisverkauf mittels der Marke „Marley Natural“ ist.

 

Website von Marley Natural: www.marleynatural.com

Update vom 21. April: Die Gewinner unseres gestrigen 4/20 Gewinnspiels wurden soeben von uns per Mail kontaktiert. Platz 1 (großer CVault & ProMouse 500g) geht an Tim aus 31xxx, Platz 2 (kleiner CVault & KD-Germany Flash Pfeife) geht an Lena aus 47xxxx, Platz 3 (2 Mary-Jane-Tickets) geht an Gabriel aus 10xxx und Platz 4 (Highway-Jahresabo) geht an Tanja aus 92xxx. Vielen Dank fürs Mitmachen!

 

Heute ist der 20. April – oder auch 4/20, also sozusagen der inoffizielle Welt-Cannabis-Tag. Anlässlich dieses Freudentags haben wir für euch ein kleines Gewinnspiel vorbereitet. Alles was ihr dafür tun müsst, ist uns per E-Mail oder über unser Kontaktformular die Antworten auf die drei untenstehenden Fragen zu schicken. Der Rechtsweg ist so wie auch alle Personen unter 18 Jahren ausgeschlossen. Alle Antworten, die uns bis zum Ende des 20. Aprils erreichen, nehmen an der Verlosung teil.

 

Four Twenty Solutions GmbH und Highway – Das Cannabismagazin präsentieren:

DAS HAPPY-420-GEWINNSPIEL

 

Folgende Preise könnt ihr heute gewinnen:

1. Platz: Zu gewinnen gibt es einen CVault-Vorratsbehälter XL für Kräuter. Mit den eingelegten Boveda-Packs wird die Luftfeuchtigkeit auf konstant 62 % gehalten – ist das Enthaltene feuchter, wird diese Feuchtigkeit aufgenommen, ist das Enthaltene zu trocken, wird die relative Luftfeuchtigkeit erhöht. Zusätzlich bekommt der Gewinner die ProMouse 500g, die wir in Highway 01/2016 vorgestellt haben. Dabei handelt es sich um eine normale USB-Maus für den Computer, im Inneren ist jedoch eine Digitalwaage für bis zu 500 Gramm verborgen.

 

2. Platz: Auch der zweite Platz kann sich über doppelte Geschenke freuen. Den Gewinner erwartet ein CVault-Vorratsbehälter XS, der wie auch die anderen Modelle aus der CVault-Serie für die Regulierung der relativen Luftfeuchtigkeit auf 62 % zuständig ist. Mit im Paket ist eine edle und unauffällige Pfeife Flash aus dem Hause KD-Germany, die nach dem Gebrauch durch Aufschrauben des Deckels wieder geruchsfrei und brandsicher verschlossen wird.

 

3. Platz: Habt ihr am Wochenende vom 27. bis zum 29. Mai schon etwas vor? Falls nicht, solltet ihr euch die Mary Jane Berlin in der deutschen Bundeshauptstadt nicht entgehen lassen. Drei Tage lang werdet ihr auf dieser Messe über Cannabis in allen Facetten informiert. Der dritte Platz gewinnt zwei Tickets für das ganze Wochenende.

 

4. Platz: Der vierte Platz gewinnt ein Jahres-Abo von Highway – Das Cannabismagazin.

 

Mehr Informationen zu den Lagermöglichkeiten von CVault findet ihr auf www.tt-trade.at

Mehr Informationen zu den Pfeifen von KD-Germany findet ihr auf www.kd-germany.de

Mehr Informationen zur Cannabismesse Mary Jane Berlin findet ihr auf www.maryjane-berlin.com

 

Wenn ihr besonders gerne die Tickets für die Messe gewinnen möchtet – oder aber wenn ihr im Gegenteil wisst, dass ihr nicht teilnehmen könnt, dürft ihr dies gerne bei der Teilnahme an unserem Gewinnspiel vermerken.

 

Um teilzunehmen, müsst ihr folgende drei Fragen beantworten. Alle Antworten findet ihr ganz einfach auf unserer Website!

 

a) Wie teuer ist das Cannabismagazin „Highway“ am Kiosk?

b) Wie teuer ist das Cannabismagazin „Highway“ als E-Paper?

c) Wie heißt die Rubrik auf highway-magazin.de, in der über Cannabisanbau informiert wird?

 

Schickt eure Antworten an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder ganz einfach über unser Kontaktformular auf unserer Website.