Highway

Heute neu: Highway 02/2016 ab sofort am Kiosk erhältlich

 

Kein Aprilscherz! Ab heute ist die neue Ausgabe von Highway für schlappe 2,30 Euro beim Kiosk eures Vertrauens erhältlich. Klickt hier für eine Übersicht aller deutschen Kioske, die Highway führen. Außerdem sind wir auch in Österreich und der Schweiz oder als E-Paper erhältlich.

 

Unter anderem findet ihr folgende Inhalte in der neuen Ausgabe:

Titelstory: High Finance – Geld verdienen mit Cannabisaktien? Finanzexperte Thomas Hohler (Stuttgart) klärt auf

Who’s Who: Interview mit Dominique Sarres von „Marlene Mortler absetzen“

Kiffertypen: Satirische Rubrik des Autors Jörg Auf dem Hövel (Hanfblatt, Telepolis, Der Spiegel) über Stereotype unter den Cannabiskonsumenten

Growing: Schädlinge – der Feind in meinem Beet. Vor allem im Garten warten viele Schädlinge auf Heimgärtner. Tipps zur Identifizierung und Beseitigung

News: Aktuelle politische und medizinische Entwicklungen aus Deutschland, Österreich und der ganzen Welt

Sorten: Die Marihuana-Varietäten „Money Maker“ und „Devil“ auf dem Prüfstand

Szeneberichte: Berühmte Cannabiskonsumenten und Cannabis konsumierende Berühmtheiten – in dieser Ausgabe unter anderem mit Woody Harrelson (Tribute von Panem, Natural Born Killers)

Growing: High School – Einfach ernten! So gelingt die Ernte ohne Probleme

Recht: Rechtsanwalt Steffen Dietrich berät über Hausdurchsuchungen wegen Cannabisanbau

Event: Informationen, Termine und Treffpunkte zum „Global Marijuana March 2016“

Growing: Der perfekte Geschmack beim Hydrokultur-Anbau

Reise: Das Vaporizer-Restaurant „Green House Kitchen“ in Amsterdam

Update vom 2.4.: Viele haben es schon geahnt... April, April!

 

In Japan nahe Fukushima wurde vom Kamerateam der holländischen Web-Show Ganja Hunters eine neue Cannabis-Landrasse entdeckt, die bislang noch nicht bekannt war. Es handelt sich um eine reinrassige Indica, die etwa anderthalb Meter hoch wächst und dicke, feste Blüten ausbildet. Das Besondere ist der im Labor festgestellte THC-Gehalt, der zwischen 70 und 78 Prozent beträgt und damit alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt und die Weed-Welt auf den Kopf stellen wird. Bisherige Spitzenwerte des Wirkstoffs THC lagen bei Marihuana bei etwa 30 Prozent, sodass diese neue Varietät die bisherigen Top-Sorten um mehr als das Doppelte überbieten kann.

 

Diese neuentdeckte Cannabissorte, die bislang nur nahe der kleinen Ortschaft Zasso bei Fukushima ausgemacht werden konnte, scheint bei der einheimischen Bevölkerung schon lange fester Bestandteil des Lebens zu sein. Eine Spezialität der Dorfbewohner ist die Zubereitung von Rauchmischungen mittels Zibetkatze. Diesen kleinen Meerkätzchen wird etwas noch frisches Cannabis mit ein wenig Honig verabreicht. Wenn die Tiere die Nahrung später wieder ausscheiden, wird das Cannabis dann wieder vom Kot separiert und zum Trocknen an die frische Luft gelegt. Falco Hagen vom „Ganja Hunters“-Team spricht von einem erlesenem Geschmack und einem zerebralen Body-High.

 

Der nächste Schritt ist nun, Samen nach Europa zu importieren, wie Ned Erland von Ganja Hunters berichtet: „Wir werden einige Samen nach Europa schmuggeln. Dazu benutzen wir die Meerkatzen – statt ihnen direkt das Ganja zu verabreichen füttern wir sie mit Samen, sodass wir die kleinen Racker als Body-Packer nutzen können. Wir hoffen, eine stabile Linie für den Indoor-Markt züchten und schon bald vertreiben zu können.“

Der Cannabis-Verband Bayern (CVB) um Wenzel Cerveny hat einen Eilantrag bei der Bayrischen Staatskanzlei auf eine Anbau-Erlaubnis von medizinischem Cannabis nach §3 des Betäubungsmittelgesetzes gestellt: Vorgesehen sei ein Cannabisanbau im bayrischen Gewerbegebiet Forstinning auf 600 Quadratmetern in einem leerstehenden Gebäude, das dementsprechend abgesichert werden soll. Begleitend sollen in den nebenstehenden Räumlichkeiten Forschungsarbeiten und Seminare durchgeführt werden, wie die „Süddeutsche Zeitung“ gestern berichtete.

 

Das geplante Projekt nennt sich „Cannabis Therapie Center Bayern“ und soll in Zusammenarbeit mit einem Ärzteteam dafür sorgen, dass einwandfreies Cannabis angebaut und im Labor getestet wird, sodass das anzubauende Cannabis an Patienten mit bereits erteilter Genehmigung verteilt werden kann. So sollen monatlich sechs Kilogramm Marihuana produziert werden, womit für jeden offiziell anerkannten bayrischen Schmerzpatienten mit Erwerbsgenehmigung etwa 60 Gramm pro Monat produziert werden würden.

 

Dass es zu diesem Projekt kommt, ist aber nicht besonders wahrscheinlich: Nur wenige Stunden nach der Meldung auf der „Süddeutschen Zeitung“ dementierte der Besitzer des angedachten Gebäudekomplexes konkrete Kooperationspläne – weder habe er dem CVB das Gebäude in Forstinning zugesagt noch in Aussicht gestellt. Im Gegenteil bevorzuge er sogar einen Käufer, der nichts mit Cannabis am Hut habe, und daher bezweifle er dass es überhaupt zu einem Geschäft zwischen ihm und dem CVB kommen könnte. Außerdem seien auch andere Interessenten für das Gebäude vorhanden. Mit Wenzel Cerveny habe es bloß einen Besichtigungstermin gegeben. Davon abgesehen ist auch nicht davon auszugehen, dass dem Eilantrag auf Cannabisanbau stattgegeben wird.

Der berühmte Herausgeber des Porno-Magazins „Hustler“, Larry Flint, steigt ins legale Cannabusiness ein. Porno-Legende Flint ist schon lange ein öffentlicher Verfechter der Legalisierung und investierte nun die Summe von 100.000 Dollar in die Firma Pineapple Express, die den gleichen Namen trägt wie die berühmte Grassorte. Vize-Präsidentin der Akquise-Abteilung des Unternehmens ist Flints Tochter Theresa. Zum Portfolio der Firma gehört die Website www.thc.com, das Trademark „THC®“ sowie der Weed-Themenpark „Pineapple Park“ in Kalifornien. Geplant ist zudem die Eröffnung der ersten landesweiten Kette von Marihuana-Ausgabestellen. Das Design dieser Kette soll von den Designern stammen, die auch die „Margaritaville“-Kette von Jimmy Buffet ausgestattet haben.

 

 

Dem Magazin „Forbes“ gegenüber sagte Theresa Flint, das das Pornobusiness viel mit dem Weedgeschäft gemeinsam habe: „Glauben Sie es oder nicht, aber die Herausforderungen in der Cannabisindustrie sind ähnlich wie in der Branche für Erwachsenenunterhaltung. Die Cannabisindustrie sieht sich mit Problemen konfrontiert wie sie die Pornoindustrie vor ein paar Jahrzehnten hatte. Die Gesetze ändern sich permanent, daher ist es von höchster Wichtigkeit ständig die aktuellen Entwicklungen zu verfolgen und informiert zu bleiben.“

Die sechs Angreifer waren teilweise als Polizisten verkleidet, setzten Störsender ein und schossen mit einer Schrotflinte auf die beiden Aufpasser der Plantage, die daraufhin lebensgefährlich verletzt wurden – am 16. Februar vergangenen Jahres überfielen sechs Männer im Alter zwischen 22 und 39 Jahren eine ebenso professionelle wie illegale Cannabisplantage in Altstätten in der Schweiz. Der ursprüngliche Plan sah vor, die Aufpasser zu fesseln, was auch geschah, und Geld und Gras von ihnen zu verlangen. Als die Angreifer aber bemerkten, dass einer der beiden Angeschossenen mit dem Tod kämpfte, zogen sie sich ohne Beute zurück und alarmierten den Rettungsdienst, sodass alle Beteiligten mit dem Leben davonkommen konnten.

 

Die Polizei ermittelte nun in zwei Richtungen – einmal musste der Überfall aufgeklärt werden und auf der anderen Seite sah sich die Schweizer Polizei mit einer riesigen Plantage von über 10.000 Cannabispflanzen konfrontiert. Die Ermittlungen bezüglich der Plantage führten schlussendlich zu der Festnahme von 28 größtenteils Schweizer Personen und der Aushebung von sechs weiteren Plantagen. Gegen den Betreiber der ursprünglichen Riesenaufzucht läuft noch das Verfahren.

 

Nun stehen auch die sechs Angreifer vor Gericht, wie „toponline.ch“ berichtet. Die Vorwürfe decken neben anderen Anklagen Raub, mehrfache versuchte Körperverletzung, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Nötigung und Amtsanmaßung ab. Die Staatsanwaltschaft forderte neben Geldzahlungen Freiheitsstrafen zwischen zweieinhalb und vier Jahren für die Angreifer. Der Schütze wurde zusätzlich wegen Waffendelikten und mehrfacher versuchter Tötung angeklagt. Für ihn hat die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von elf Jahren gefordert.

Gestern Abend stritten sich in Wien-Margareten zwei Brüder im Alter von 17 und 26 Jahren so heftig, dass Nachbarn die Polizei alarmierten. Diese rückte gegen 22 Uhr an, um nach dem Rechten zu sehen. Daraufhin öffnete einer der beiden Männer blutüberströmt die Tür, wie der „Kurier“ meldet, ließ die Polizei aber nicht in die Wohnung. Als diese daher eine gewaltsame Türöffnung vorbereitete, ließen die Brüder die Polizei dann doch hinein. Im Inneren stießen die Beamten auf Anbau-Utensilien, 80 Pflanzen und zwölf nur mit Erde gefüllte Töpfe. Die beiden Männer machten keine Angaben zum Anlass des Streits und wurden festgenommen. Bilder vom Tatort veröffentlichte „heute.at“.

Die NPD ist weder dafür bekannt, besonders helle Mitglieder zu beherbergen, noch eine Politik zu fahren, die freundlich gegenüber Cannabis (oder sonst irgendwem oder irgendwas) ist. Dies führt in Kombination dann gelegentlich zu so schönen Aufnahmen, wie die, die ihr im Video unten betrachten könnt.

212 Kilo Cannabis stand in der Anklage, der sich zwei 39-jährige Männer aus dem Umkreis Köln-Bonn ausgesetzt sahen. Das Gras wurde in den Niederlanden gekauft und in Deutschland vertrieben. Bei einer Durchsuchung waren 22 Kilogramm Marihuana und eine Pistole gefunden worden. Einer der beiden Männer hatte zudem seinen Vater (67) sowie seine Töchter (16, 20) in seine Dealereien verwickelt, wie wir an dieser Stelle berichteten.

 

Nun wurde der Prozess beendet: Der 39-jährige Haupttäter wurde zu einer Haftstrafe von sieben Jahren verurteilt, sein familienbewusster Komplize zu vier Jahren Haft. Dessen 67-jähriger Vater, der hauptsächlich als Fahrer agierte, bekam eine Strafe von zweieinhalb Jahren aufgebrummt. Nur die beiden Töchter beziehungsweise Enkelinnen kamen glimpflich davon und wurden vom Gericht mit Verwarnungen und Sozialstunden eingedeckt, wie beim „Westfälischen Anzeiger“ zu lesen ist.

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