Highway

Wer kennt das nicht? Da will man sich gemütlich mit ein paar Kollegen eine schöne Tüte rauchen, aber wie aus dem Nichts taucht ein Schnorrer auf, der auch gern ein oder zwei Züge abhaben möchte. Das nervt vielleicht! Allerdings stellt sich der Schnorrer in unserem neuen Ganja-Clip dermaßen geschickt an, dass man ihm nicht wirklich böse sein kann. Das sehen wohl auch die Jungs im Clip so, auch wenn die Aufregung im ersten Moment verständlicherweise recht groß ist (man beachte den schrillen Schrei des "Opfers" im Moment des Diebstahls.).

Vor zwei Wochen haben wir vom Bonner Familienunternehmen berichtet, dass nun wegen dem Handel mit rund 200 Kilogramm Gras angeklagt wurde. Das 67-jährige Familienüberhaupt soll gemeinsam mit dem 40 Jahre alten Sohn und einem 38-jährigen Bekannten zwischen Ende 2014 und Mitte 2015 190 Kilogramm Gras verkauft haben. Bei der Festnahme wurden weitere 22 Kilogramm Marihuana sowie über 200.000 Euro beschlagnahmt.

 

Gestern begann nun der Prozess, wie heute in der Online-Ausgabe des „General-Anzeigers“ zu lesen ist. Zu den Angeklagten zählen aber nicht nur die drei Männer, sondern auch die 16 und 20 Jahre alten Töchter bzw. Enkelinnen der beiden miteinander verwandten Dealer. Die ehemalige Wohnung der 20-Jährigen wurde als Bunker genutzt und sie wurde auch bei einer Video-Observation aufgezeichnet, wie sie Taschen mit Marihuana aus dieser Wohnung trug. Auch die 16-jährige Tochter wurde mindestens einmal vom Vater darum gebeten, Taschen voller Gras zum Auto zu tragen.

 

Da die beiden Kinder die wenigste Schuld trifft, sollen deren Strafen zuerst verhandelt werden. Vermutlich wird bereits heute ein Urteil gefällt: Sowohl Jugendgerichtshilfe als auch Staatsanwaltschaft haben eine Einstellung des Verfahrens für die beiden Mädchen beantragt – im Fall der jüngeren bedingungslos, bei der älteren unter der Auflage abzuleistender Sozialstunden.

Artist: Black Sabbath

Titel: Sweet Leaf

Genre: Hard Rock

Jahr: 1971

 

Prägnante Line: You gave me a new belief, and soon the world will love you sweet leaf

 

Eines der Frühwerke der englischen Band Black Sabbath und auch eine der ersten musikalischen Verherrlichungen von Gras und Cannabis aus diesem Genre überhaupt. Das Lied beginnt mit dem hustenden Gitarristen Tony Iommi, der gerade einen Joint mit Bandkollege Ozzy Osbourne raucht. Falls ihr Besitzer diverser Plastikinstrumente seid, könnt ihr dieses Lied sogar für die Rock-Band-Spiele herunterladen, denn der Track ist auch in Guitar Hero 5 enthalten.

 

Im untenstehenden Video könnt ihr euch den Track reinziehen – die Bilder dazu haben allerdings nichts direkt mit dem Lied zu tun, sondern stammen aus der Muscial-Komödie Kifferwahn (Reefer Madness) von 2005.

Unser Grow-Guru Mr. José hat sich bereits einige Gedanken zur kommenden Saison gemacht, vor allem über den richtigen Ort für die Pflanzen. Denn dieser muss unter Umständen sorgfältig vorbereitet werden.

 

Die Wahl des richtigen Orts hat einen wichtigen Einfluss auf den Anbauverlauf und die Qualität der Ernte. Falls ein Gewächshaus bereitsteht, wird es wohl nicht mehr versetzt werden. Jedenfalls sollte es sich am besten in sonniger Lage und auch in Wassernähe befinden, damit das Bewässern nicht zur Qual wird. Im Nachfolgenden erläutere ich, wie der optimale Ort für einen Anbau am besten auszusehen hat. Es sollten bei der Auswahl keinerlei Kompromisse eingegangen werden, sondern ein Platz gesucht werden, der den festgelegten Kriterien voll entspricht. Falls ein Gewächshaus gebaut wird, sind besonders die Punkte 1–5 (siehe Grafik unten) zu beachten.

 

 

Töpfe oder Beet?

Bereits bei der Auswahl des Orts sollte entschieden werden, ob man die Pflanzen in Töpfen oder im Beet züchten möchte. Beides hat seine Vor- und Nachteile, mit denen man rechnen muss. Eine klare Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Alles hängt von den Umständen ab. Im Folgenden sollen diese Unterschiede herausgearbeitet werden. Töpfe haben den Vorteil, dass sie überall platziert werden können: unter freiem Himmel, im Gewächshaus sowie am Fenster, auf dem Balkon oder der Terrasse. Das bedeutet auch, dass die Pflanzen verstellt werden können, etwa wenn sie versteckt werden müssen oder die Witterungsverhältnisse dies verlangen, beispielsweise bei mangelnder Sonne, wegen Wind oder bei Hagel. Zwei weitere Vorteile sind die bessere und leichtere Dosierung von Düngemitteln sowie der einfachere Schutz vor Bodenschädlingen, Unkraut und dergleichen. Aber der Anbau in Töpfen birgt auch Nachteile. So haben die Wurzeln weniger Platz, wenn man einen kleinen Topf wählt – ein großer lässt sich dafür nur schlecht bewegen. Bei selbstblühenden Sorten ist dies zu vernachlässigen. Auch müssen Töpfe häufiger bewässert werden, während in Beeten immer ein Teil der Feuchtigkeit im Boden bleibt. Wenn man also verreisen muss und die Bewässerung nicht gesichert wird, werden Pflanzen eher in Beeten als in Töpfen überleben...

 

...den Rest des Artikels (und sehr viele weitere Growing-Artikel) findet ihr in der aktuellen Ausgabe des Cannabismagazins Highway – für nur 2,30 Euro an jedem gut sortierten Kiosk und Head- oder Growshop. Verkaufsstellen in eurer Stadt findet ihr bei mykiosk.com. Oder holt euch das E-Paper für 1,89 Euro erhältlich bei united-kiosk.de.

Wie bereits zum Wochenende vorvergangener Woche von uns gemeldet, trafen sich Vertreter der Schweizer Städte Basel, Bern, Genf, Winterthur und Zürich, um über Modellprojekte für eine kontrollierte, legale Cannabisabgabe zu beratschlagen. Wie nun das Schweizer Radio SRF meldete, sind die Städte bis auf Winterthur gewillt, den legalen Verkauf von Cannabis in die Wege zu leiten. Startschuss soll bereits im kommenden Jahr sein.

 

Hier die Fakten im Überblick:

 

  • maximal 2.000 „Versuchspersonen“ dürfen an dem Experiment teilnehmen (von geschätzt über 500.000 Schweizer Konsumenten)

  • zwei der vier Städte wollen auch Cannabis an Jugendliche ausgeben

  • Ein großer Teil der Teilnehmer soll aus Freizeitkonsumenten bestehen, die ihren Konsum weitestgehend im Griff haben

  • Die Freizeitkonsumenten werden per Los ausgewählt

  • Die anderen Versuchsteilnehmer bestehen aus „Problemkonsumenten“ sowie Menschen, die Cannabis als Medizin nutzen (wollen)

  • Alle Teilnehmer werden wissenschaftlich begleitet

  • Das Pilotprojekt ist auf vier Jahre ausgelegt

 

Das ganze Projekt muss allerdings auch noch von Regierung und Bundesamt für Gesundheit genehmigt werden, was mit Sicherheit kein Selbstläufer sein wird.

Woody Harrelson ist einer der größten Kämpfer für Cannabis aus den Reihen Hollywoods. Der aus unzähligen Filmen und Serien bekannte Schauspieler (Natural Born Killers, True Detective, Die Tribute von Panem) möchte nun auch seine eigene Marihuana-Dispensary eröffnen. Harrelson ist eine von 60 Personen, die eine Lizenz für eine derartige Unternehmung in Honolulu auf Hawaii beantragt haben.

 

Im April werden acht Lizenzen vergeben, ein Jahr nachdem beschlossen wurde, dass medizinische Marihuana-Shops nun eröffnen dürfen. Zwar ist medizinisches Cannabis auf Hawaii schon seit einigen Jahren legal, aber der Besitz von Ausgabestellen war bislang nicht erlaubt. Falls Harrelson eine Lizenz zugeteilt bekommen sollte, darf er zwei Produktionsstätten und zwei Verkaufsstellen errichten. Die Bewohner von Hawaii würden sich bestimmt über „Woody Weed“ auf der Insel freuen.

Sorten mit „Cookies“ im Namen gibt es einige im Grasgeschäft. Vor allem die Girl Scout Cookies und die davon abgeleiteten unzähligen Varianten sind inzwischen recht bekannt. Aus dem Hause Dutch Passion kommt die Sorte AutoColorado Cookies. Auch hier stellte ein Girl-Scout-Cookies-Steckling einen Elternteil. Da dieser aus Colorado stammte und mit einer AutoBlueberry gekreuzt wurde, ist der Name dieser Sorte schnell erklärt.

 

Diese selbstblühende Sorte kann drinnen wie draußen angebaut werden und wirft recht starke Erträge ab. Die Zeit bis zur Ernte wird mit weniger als drei Monaten angegeben. Auch Geruch und Geschmack dieser Sorte sind stark und im Fruchtig-süßlichen einzuordnen. Das High ist ebenfalls kräftig und kann einem den ein oder anderen Strich durch die Tagesplanung machen. Daher kann man bei diesen Cookies nicht wirklich vom leichten Snack für zwischendurch sprechen. Umfangreiche Sortenportraits findet ihr in der aktuellen Ausgabe von Highway (für 2,30 Euro an jedem gut sortierten Kiosk erhältlich).

 

AutoColorado-Cookie-Pflanze

 

AutoColorado-Cookies-Pflanze

 

Alle Fotos von: www.dutchpassion.nl/de/

Der Trend geht eindeutig zum Familienunternehmen. Vergangene Woche berichteten wir auf unserer Website bereits über den Bonner Gras-Opa, der gemeinsam mit seinen Enkelinnen dealte, und das Mutter-Tochter-Gespann aus Oberösterreich, das jahrelang angebaut und gedealt haben soll. Nun meldete „nachrichten.at“ den Fall eines 45-jährigen Wieners, der laut Polizei in den vergangenen zweieinhalb Jahren etwa 400 Cannabispflanzen angebaut haben soll. Daraus, so schätzt die Polizei, habe er fünf Kilogramm Marihuana gewonnen und diese verkauft. Pikanterweise sollen zwei Kilo für seine 20-jährige Tochter bestimmt gewesen sein, die diese teilweise weiterverkaufte. Bei der Hausdurchsuchung bei dem Vater wurden vierzig erntereife Pflanzen aufgefunden.