Highway

Oh, welch Verschwendung! Im Zuge einer rückwirkend zum 1. Juli greifenden Regel müssen in Kalifornien Schätzungen zufolge Cannabisblüten-und Produkte im Wert von 350 Millionen Dollar vernichtet werden. Der Vorgang, von Dispensary-Betreibern auch „Marihuanapocalypse of 2018" genannt, war aufgrund einer Regelung nötig geworden, die zukünftig bestimmte Qualität- und Fertigungsstandards für kalifornisches Cannabis sichern soll. Ein „Seed to Sale" genannter Trackingstandard soll für bestmögliche und sauberste Qualität sorgen. Ein gutes halbes Jahr ab dem Stichtag der kompletten Legalisierung (1. Januar 2018) ließen die kalifornischen Behörden den Cannabis-Unternehmern Zeit, sich darauf einzustellen. Währenddessen durften auch Cannabisprodukte verkauft werden, die nicht dem „Seed to Sale"-Goldstandard entsprachen. Mit dem 1. Juli endete schließlich die Übergangsfrist und alles, was nicht bis zu diesem Termin verkauft wurde, muss nun systematisch vernichtet werden. Dementsprechend lieferten sich die Ausgabstellen zur Freude ihrer Kundschaft im Vorfeld der Deadline regelrechte Rabattschlachten.

Was für Familienverhältnisse! Hausarrest als Strafe für Kinder und Jugendliche mag ja schon fragwürdig sein, aber die Erziehungsmethoden dieses lesbischen Paars aus Indiana, USA, sind wirklich das Allerletzte. Melissa B. (auf dem Foto links) und ihre Lebenspartnerin Susan G. belohnten und bestraften Burtons Sohn mit der Gabe beziehungsweise dem Entzug von Marihuana. Um die 50 Mal in den letzten drei Monaten verabreichten die beiden dem Kind Marihuana. Sie brachten ihm auch das Drehen von Joints bei. Der Großvater des Sohns sprach gegenüber der Polizei von schrecklichen, auch von häuslicher Gewalt geprägten Lebensumständen. Die beiden Rabeneltern, zur Zeit auf Kaution frei, werden sich wohl wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht verantworten müssen.

 

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In Hamburg Allermöhe stürmte die Polizei vergangenen Freitag einen unterirdischen „Drogenbunker“, den zwei Cannabisdealer in einem zentral gelegenen, aber dicht bewachsenen Waldstück angelegt hatten. Die beiden Brüder schlugen sich durchs Dickicht, fällten sogar ein paar Bäumchen, und gruben sich etwa zwei bis drei Meter tief in den Erdboden. Durch den Eingang der Drogenhöhle (siehe Bild) gelangte man über einen etwa zwei Meter langen Gang in den Hauptraum, der mit einer Couch, einer Matratze und ein paar Stühlen gemütlich eingerichtet war. Der Aufwand, den die Beamten trieben (inkl. Drogenspürhund und Helikopter) hat sich allerdings nicht ausgezahlt. Außer einer geringen Menge Marihuana und etwas Drogengeld konnten eine Feinwaage und ein Springmesser sichergestellt werden. Die Beschuldigten befinden sich aus diesem Grund mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

 

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Ein aufregender Tag für die Polizei Braunschweig: da sind doch tatsächlich ein paar Typen, die seit einem Jahr ein legales Hanfgeschäft betreiben – die Hanfbar – und nun, endlich, oh endlich, der Beweis: dort wird illegales Psychosen und Flug-Halluzinationen auslösendes Marihuana verkauft.

 

Die Staatsanwaltschaft hatte glaubhafte Hinweise erhalten, dass man in der Hanfbar Marihuana zum Rauschkonsum erwerben könne. Deshalb wurde beim Amtsgericht ein schriftlicher Durchsuchungsbeschluss beantragt“, so Julia Meyer von der Staatsanwaltschaft Braunschweig gegenüber der „Braunschweiger Zeitung“. War doch klar, dass die Hanf-Heinis es nicht lassen können! Wo Hanf draufsteht, da werden Drogen verkauft.

 

Also schnell sieben Polizisten in den Bus und ab, das Ladengeschäft in Braunschweig kontrollieren. Die beiden Betreiber zeigten sich der „Braunschweiger Zeitung“ gegenüber überrascht über die Aktion. Denn natürlich werden in der Hanfbar nur legale CBD-Blüten, zur Tee-Zubereitung empfohlen, verkauft.

 

Es wäre wohl auch eine selten dämliche Idee, einen CBD-Laden aufzumachen und dort dann THC-haltiges Marihuana zu verkaufen. Dämlicher eigentlich nur, davon auszugehen, dass jemand genau dies tun würde. Von dieser Idee abzubringen ist die Staatsanwaltschaft trotz vorgelegter Dokumente über den legalen THC-Gehalt der Blüten von unter 0,2 Prozent jedoch nur durch eigene Tests.

 

Und so kassierte die Polizei drei Kilogramm Hanf-Tee aus dem Lager, für das noch schnell ein nachträglicher Durchsuchungsbeschluss per Telefon organisiert wurde. Auch die Privaträume der Hanfbar-Chefs wurden anschließend durchsucht, wie das Braunschweiger Portal „news38“ berichtet. Für den Moment bleibt unklar, ob und wann die Ware zurückgegeben wird – eine äußerst unbefriedigende Situation für das junge Start-up, das übernächste Woche eine zweite Filiale in Braunschweig eröffnen will.

 

Dies wäre insgesamt schon die dritte Filiale, denn im Mai wurde auch in Berlin eine Hanfbar eröffnet. Zu zusätzlicher Bekanntheit kam das Unternehmen kürzlich durch die Kooperation mit dem Berliner Rapper Marvin Game, der seine Cannabissorte Obstsalat über die Hanfbar auf den Markt gebracht hat.

 

Unterkriegen lassen will man sich durch die sinnlose Polizei-Aktion jedenfalls nicht, die Eröffnung der neuen Hanfbar-Filiale soll nicht verschoben werden. Wir drücken die Daumen, dass alles reibungslos gelingt.

 

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Fürs Angeln fehlt es den meisten Menschen ja an Muße. Stundenlang mehr oder weniger still sitzen und auf den Ozean starren ist für viele wohl eher eine Geduldsprobe als ein Freizeitvergnügen. Und man kann sich noch nicht mal darauf verlassen, etwas zu fangen, wenn man mal von ein paar Seegurken und tonnenweise Plastikmüll absieht. Im schlechtesten Fall heißt es dann nach sechs Stunden Langeweile mit leeren Händen die Heimreise anzutreten. Doch es geht auch anders: deutlich spannender verlief der Angeltrip des Fotografen und Kameramanns Jorge Bustamante, der sein Boot vor der Küste Floridas bei Pompano Beach, vor Anker setzte. Zu seiner Überraschung entdeckte Bustamante nämlich ein merkwürdiges Paket, das in der Nähe seines Schiffs durch den Ozean trieb und seine Neugier weckte. In dem Paket befand sich, wie könnte es anders sein, etwa ein Kilogramm wasserdicht verpacktes Marihuana, das vermutlich bei einer Schmuggelaktion abhandengekommen war. Der Glückspilz informierte sogleich die Küstenwache und übergab seinen Fund ordnungsgemäß den Behörden. Aber er ließ es sich zumindest nicht nehmen, vorher noch das obligatorische Trophäenfoto für seinen Instagram-Account zu schießen und fälschlicherweise dem King of Cocaine“, Pablo Escobar, für das „frühe Weihnachtsgeschenk“ zu danken

 

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Dicht ein Fahrzeug zu steuern, ist meistens keine gute Idee. Einerseits ist die deutsche Regelung bezüglich Cannabis eine ziemlich ungerechte und irrationale Angelegenheit. Andererseits gehört es einfach zum gesunden Menschenverstand, am Straßenverkehr nur mit möglichst klarem Kopf teilzunehmen, um das eigene Leben und das der Mitmenschen nicht zu gefährden. Ein 27-jähriger Mann aus dem Kreis Heilbronn sah das scheinbar anders, doch eine Verkehrskontrolle holte den Sportwagenfahrer auf den Boden der Tatsachen zurück. Die Beamten sahen sich bereits aufgrund seines benebelten Auftretens bestätigt und fanden nach kurzer Suche dann auch etwas Marihuana im Wagen. Um dem drohenden Führerscheinverlust doch noch zu entgehen, wurde der junge Mann kreativ und zog bei Abgabe seiner Urinprobe alle Register: anstatt sich selbst entleerte er seinen Pfirsich-Eistee in den Becher und reichte ihn den Beamten. Was im ersten Testlauf tatsächlich noch funktionierte, flog dann bei zweiten Probe auf (die keinen Eistee mehr enthielt) und bescherte den Polizisten schließlich das erwartete Ergebnis. Wegen der versuchten Täuschung hat der 27-Jährige übrigens nichts zu befürchten.

 

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Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung: Auch in Luxemburg wird bald medizinisches Cannabis legalisiert. Der entsprechende Gesetzentwurf wurde letzte Woche im Parlament einstimmig angenommen. Die Regelung erlaubt es jedem Arzt, egal aus welchem Fachbereich, Cannabisprodukte zu verschreiben. Einzige Voraussetzung: interessierte Mediziner müssen vorher an einer speziellen Fortbildung teilgenommen haben. Marihuanablüten werden allerdings zunächst nicht erhältlich sein, die Patienten müssen sich zunächst mit cannabinoidhaltigen Tropfen, Ölen und Kapseln begnügen. Der Import von Medizinalcannabis aus Kanada ist allerdings bereits fest eingeplant.

 

Die Meldung platzt mitten in das von der Luxemburger Börsenaufsicht ausgelöste Chaos um ein Handelsverbot von Cannabis-Aktien, das auch deutsche Anleger betreffen würde. Einer Ankündigung der Clearstream Holding Luxemburg zufolge, die für die Frankfurter Börse alle ausländischen Werte verwaltet, wird dieses Verbot Firmen, deren Hauptgeschäftsfeld medizinisches Cannabis ist, konsequenterweise nun doch nicht mehr betreffen. Eine aktualisierte Liste aller zukünftig verbotenen Papiere wird für nächste Woche erwartet, die Namen kanadischer Produzenten wie etwa Canopy Growth werden sich dann wohl glücklicherweise nicht mehr darauf befinden.

Es sei an dieser Stelle noch einmal festgehalten, nur um alle Klarheiten zu beseitigen: Gras anzubauen ist in den meisten Ländern nach wie vor illegal. Diese bittere Erfahrung musste kürzlich leider auch eine 50-jährige Italienerin aus der Provinz Nero in Sardinien machen, nachdem sie aufgrund der Pflanzung von Cannabis angezeigt wurde. Nach der Durchsuchung ihres Gartens durch die Carabinieri hatte die unauffällig wirkende Frau zugegeben, dass sie selbst für die Pflanzung verantwortlich gewesen sei und dass sie die benötigten Samen zuvor via Internet bestellt hatte. Kurios: die Cannabis-Liebhaberin zeigte sich ernsthaft überrascht darüber, dass sie nun mit einer Strafe zu rechnen habe und dass ihre Pflanzen beschlagnahmt wurden. Sie war nach eigenen Angaben fest davon ausgegangen, der Anbau von Gras sei mittlerweile ganz legal. Eine Erklärung, die durchaus glaubhaft wäre, wenn es sich um ein, zwei Pflänzchen auf dem Balkon gehandelt hätte und nicht, wie im vorliegenden Fall, um eine ausgewachsene Outdoor-Anlage, die knapp 450 etwa eineinhalb Meter hohe Cannabispflanzen umfasste…

 

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