Highway

Je mehr Nachrichten aus Amerika rüberschwappen, desto neidischer werden die europäischen Cannabis-Liebhaber. Die ehemals altehrwürdige Tradition des Amsterdamer High Times Cannabis Cups ist praktisch schon Geschichte: in den Staaten wird ein High Times Cannabis Cup nach dem nächsten abgehalten.

Heute startet ein neuer Cannabis Cup – und zwar der High Times Medical Cannabis Concentrates Cup, der von heute bis einschließlich Sonntag in San Bernadino in Kalifornien abgehalten wird. Der Cup dreht sich ausschließlich um Cannabisextrakte in flüssiger und fester Form.

 

flickr.com/photos/cannabiscultur15953338492e/

 

Insgesamt gibt es 13 Kategorien, in denen die verschiedenen Extrakte bewertet und prämiert werden. Die Namen der diversen eingereichten Produkte dürften europäischen Cannabiskonsumenten praktisch nichts sagen – genormte flüssige Extrakte wird es hier erst in einigen Jahren geben können, wenn die Legalisierungswelle endlich auch die alte Welt erreicht hat.

 

Die Kategorien sind unterteilt in „Solvent“ (mit Lösungsmittel) und „Non-Solvent“ (ohne Lösungsmittel). Nachfolgend alle Kategorien im Überblick:

 

Solvent

Single-Strain Extracts Indica (Konzentrate von einem einzelnen Indica-Strain)

Single-Strain Extracts Sativa (Konzentrate von einem einzelnen Sativa-Strain)

Single-Strain Extracts Hybrid (Konzentrate von einem einzelnen Hybrid-Strain)

Pure Extracts (Konzentrate aus mehreren Sorten und/oder Terpenen)

Compound Extracts (Extrakte mit Beigaben von Geschmacksaromen etc.)

CO2 Extractions (Kohlenstoffdioxid-Extrakte)

CBD Concentrates (CBD-Konzentrate)

 

Non-Solvent

Water Hash & Kief (Water-Hash und Skuff)

Rosin Technology Hash (Rosin-Hasch)

 

Sonstiges

Vape Pen Cartridge Indica (Indica-Kapseln für Vaporisierer)

Vape Pen Cartridge Sativa (Sativa-Kapseln für Vaporisierer)

Vape Pen Cartridge Hybrid (Hybrid-Kapseln für Vaporisierer)

Medically Infused Products („normale“ Produkte, die mit Cannabis verfeinert wurden)

Cannabis ist immer weiter auf dem Vormarsch und auch das legale Cannabusiness in Europa boomt. Dieses Jahr sind in allen drei großen deutschsprachigen Ländern Cannabismessen abgehalten worden oder kommen noch auf uns zu. Nach der Mary Jane in Berlin (wir berichteten) steht als nächstes die Cannatrade in der Schweiz auf dem Plan – eine Messe, die schon seit über 15 Jahren im Geschäft ist. 2001 wurde sie erstmals in Bern durchgeführt, zog 2008 nach Basel und findet seit 2012 im Zweijahresrhythmus in der Stadthalle Dietikon bei Zürich statt.

 

 

Am Freitag, den 2. September ist es soweit und ab 11 Uhr öffnen sich die Pforten für die Besucher, die sich dann das ganze Wochenende an allen drei Tagen bis Sonntagabend über Hanf in all seinen Formen informieren können. Es haben sich bislang schon über 100 Aussteller aus allen möglichen Ländern angemeldet, um die Besucher über ihre Produkte aus den Bereichen Gartenbedarf, Paraphernalia, Natur und Medizin zu informieren.

 

 

Aber auch abseits der Stände wird ein großes Rahmenprogramm geboten: Eine Outdoor-Area lädt zum Verweilen ein, Tombola und Joint-dreh-Wettbewerb zum Mitmachen und Live-Glasbläserei zum Staunen. Daneben gibt es einige Vorträge und Referate einschlägiger Szenegrößen.

 

 

Cannatrade

Termin: 2. September 2016 bis 4. September 2016

Öffnungszeiten: Freitag 11-19 Uhr, Samstag 11-20 Uhr, Sonntag 11-18 Uhr

Veranstaltungsort: Stadthalle Dietikon bei Zürich (Fondlistraße 15, 8953 Dietikon)

Preis: Tagesticket 15 CHF im Vorverkauf, 19 CHF regulär; 3-Tagesticket 35 CHF im Vorverkauf, 39 CHF regulär (Vorverkauf: www.starticket.ch)

Website: www.cannatrade.ch

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir drei Jahresabos von unserem Cannabismagazin Highway! Alles, was du tun musst, ist uns zu sagen, welche drei Cannabissorten von uns gesucht werden. Du kannst oben unsere redaktionseigenen Strain-Cards sehen und musst uns entweder auf Facebook unter dem Gewinnspiel-Post die Antworten kommentieren oder diskret und frei von Nachahmern per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Einsendeschluss ist der 29. Juli... vielleicht findest du in den nächsten Tagen ja auch ein paar Hinweise auf unserer Website.

 

Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nicht nur andere Mütter haben schöne Töchter, auch andere Länder und Kontinente haben Mütter, die Töchter haben. Manche von diesen sind sogar waschechte Ganja Girls. Besonders oft anzutreffen ist diese Spezies im liberalen Kanada, wo in Kürze Marihuana und Haschisch landesweit freigegeben werden sollen.

 

Wir haben uns bei den Kollegen von „Cannabis Culture“ umgeschaut, um euch ein paar der kanadischen Ganja Girls vorstellen zu können.

 

Viel Spaß dabei!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Galerie mit kanadischen Stoner-Girls darf natürlich nicht ohne die langjährige Cannabis-Aktivistin Jodie Emery auskommen, der Ehefrau des „Prince of Pot“ Marc Emery.

 

 

Alle Bilder stammen von der Flickr-Seite der Kollegen von der kanadischen Website „Cannabis Culture“.

Amerika, Land des Cannabis – zumindest in den letzten Jahren. Nicht nur die Legalisierungen in einigen Bundesstaaten und die weitreichende Versorgung mit Cannabis-Medikamenten ist ein toller Erfolg für alle Anti-Prohibitionisten, auch die öffentliche Akzeptanz nimmt immer mehr zu. Noch in diesem Jahr wird auch in dem größten amerikanischen Bundesstaat Kalifornien von der Bevölkerung darüber abgestimmt, ob Cannabis legalisiert werden sollte.

 

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass auch dieses Votum eine Legalisierung herbeiführen wird. Das beste daran: In Kalifornien liegt auch Hollywood. Das kann für die weltweite Akzeptanz von Cannabis nur von Vorteil sein. Viele amerikanische Promis tun eh schon so, als gäbe es gar keine Cannabisverbote mehr.

 

Und nun hat der Streaming-Dienst Netflix eine reine Cannabis-Comedy in Auftrag gegeben. Für die erste Staffel sollen 20 Folgen produziert werden, eine Pilotfolge (mit der normalerweise die Reaktionen des Publikums abgeschätzt werden sollen) wird gar nicht erst produziert. Und das aus gutem Grund: Bestellt hat Netflix die Serie mit dem Namen „Disjointed“ bei niemand geringerem als Chuck Lorre, der unter anderem für die Serien „Big Bang Theory“ und „Two and a Half Man“ verantwortlich ist. Chuck Lorre sollte übrigens nicht mit unserem Autor und Do-it-yourself-Experten Chuck Lore verwechselt werden, der in der Print-Version von Highway viele interessante Artikel schreibt, in der aktuellen Ausgabe Highway 03/2016 beispielsweise über die Gewinnung von Skuff (oder auch Kief genannt).

 

Autor Chuck Lorre (Bild: wikipedia.org)

 

Wie heute verkündet wurde, wird die Hauptrolle von der Schauspielerin Kathy Bates, die unter anderem aus „American Horror Story“ bekannt ist, übernommen. Bates spielt eine Frau, die nach jahrelangem Einsatz für die Legalisierung nun in Los Angeles endlich ihren Traum wahrmachen und eine Dispensary für Cannabis eröffnen kann. Mit ihrem Sohn und einem vierköpfigen Team muss sie sich mit diversen Problemen des Cannabisgeschäfts auseinandersetzen. Eines der Probleme: Alle sind ständig dicht.

 

Hauptdarstellerin Kathy Bates (Bild: wikipedia.org)

 

Wir sind gespannt und berichten spätestens erneut, wenn der Starttermin für „Disjointed“ bekannt gegeben wird. Um wenigstens ein paar Minuten der Warterei zu überbrücken, hier noch ein kleiner Ausschnitt aus „Two and a Half Man“:

Zeiten ändern sich! Das war nicht nur das Motto der diesjährigen Global Marijuana Marchs, es ist auch ganz allgemein ein Spruch, der perfekt zu den momentanen weltweiten Umbrüchen passt, die Cannabis und die Akzeptanz von Marihuana und Co. Betreffen. Viele amerikanische Promis stehen inzwischen offen zu ihrem Cannabiskonsum, Deutschland hängt in dieser Beziehung allerdings noch weit hinterher.

 

Und das muss sich ändern! Schauspieler, Musiker (fernab von Hip-Hop – die Rapper sind die einzigen leuchtenden Vorbilder in dieser Hinsicht), Sportler – kaum einer traut sich zuzugeben, was eh fast jeder macht.

 

Der Komiker Vincent Pfäfflin hat damit keine Probleme. Und nun hat er seine erste Werbung abgedreht – beworben werden die exzellenten Grow-Schränke von „Hazelbox“ (wir haben die „Hazelbox“ in Highway 01/2016 ausführlich vorgestellt), und das auf seine ganz eigene, unnachahmliche Art. Das Video findet ihr unter dem Artikel.

 

Daumen hoch für Vincent und die Hazelbox!

Mehr zur Hazelbox: www.hazelbox.com

Mehr zu Vincent Pfäfflin: www.vincentpfaefflin.de

Bei Golden Tiger handelt es sich um ein gefundenes Fressen für Sativa-Liebhaber. Dieser Strain wurde aus zwei Landrassen-Sativas gekreuzt, ACE Seeds’ Malawi und der Hmong Thai aus dem Portfolio von Cannabiogen. Der Anbau von Golden Tiger ist nicht nur outdoor möglich, sondern kann auch indoor vollzogen werden, wobei hier allerdings eine Blütezeit von bis zu 100 Tagen beachtet werden muss.

 

 

Dass Golden Tiger eine Sativa ist, kann man nicht nur an ihrem äußeren Erscheinungsbild erkennen, sondern auch an der Wirkung, die äußerst psychedelisch ausfällt und die den ungeübten Konsumenten unter Umständen ordentlich aus dem Konzept bringen kann. Für geübte Raucher auf der Suche nach einer Abwechslung von den üblichen Haze-Sorten, könnte dieser Strain allerdings eine gelungene Alternative darstellen.

 

 

 

 

Alle Pflanzenfotos von ACE Seeds: www.aceseeds.org

Die weiße Witwe in neuem Gewand, um nichts anderes handelt es sich bei der Black Widow von der Mr. Nice Seedbank. Als der Züchter Shantibaba Green House Seeds verließ, um die Mr. Nice Seedbank zu gründen, nahm er die Elternpflanzen – die Mutter eine Brasilianische Sativa, der Vater ein Indica-dominanter südindischer Hybrid – mit und schöpfte die White Widow erneut, dieses Mal allerdings mit dem neuen Kleid. Aufgrund der originalen Elternpflanzen ist für viele die Black Widow somit die einzig wahre White Widow.

 

 

Der Anbau ist überall möglich und stellt auch unerfahrene Grower vor keine großen Hindernisse. Von der Samenbank wird diese Sorte zudem, besonders die männlichen Exemplare, für Amateur-Züchter empfohlen. Diese Allround-Sorte ist ein wahrer Klassiker.

 

 

 

 

Alle Pflanzenfotos von der Mr. Nice Seedbank: www.mrnice.nl

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