Highway

So, jetzt sind wieder die wahren Experten unter euch gefragt!
Wer hat das magische Auge und kann sagen, wie viel Gramm Weed (auf eine Nachkommastelle) hier auf der Waage liegen?

 

 

 

Unter allen richtigen Antworten verlosen wir 10 x 50er-Boxen lange Blättchen von Seedsman.com. Die Lösung wird morgen um 12.00 Uhr als Bild in die Kommentare auf unseres entsprechenden Facebookartikels gepostet. Kleiner Tipp: Bei dem Weed handelt es sich um kompaktes Haze. Und nutzt die Blättchenpackungen als Maßstab! Viel Spaß beim Schätzen!

 

 

 

Weblink: Highway am Kiosk finden // Weblink: Highway 03/2017 als E-Paper kaufen // Interner Link: Mehr über Highway 03/2017 erfahren

Cannabisbesitz ist auch in der Schweiz derzeit noch illegal. Doch dies könnte sich nun ändern – dank einem jungen Jura-Studenten, über den wir erst im vergangenen September berichteten, als er in Zürich vor Gericht einen Freispruch für einen Freund erwirkte, der mit acht Gramm Marihuana von der Polizei erwischt wurde.

 

Damals war der Jura-Student (oder Jus-Student wie es in der Schweiz heißt) im ersten Semester und wurde vor Gericht zunächst noch belächelt. Doch am Ende seiner Ausführungen gratulierte ihm der Richter sogar: Acht Gramm Cannabis seien eine geringe Menge und demnach nicht strafbar. Die Ordnungsbuße, die sein Freund ursprünglich zahlen sollte, sei demnach nicht zu zahlen. Besonders schön: die Stadtpolizei Zürich musste sich vom Gericht anhören, ungesetzlich gehandelt zu haben.

 

Und darauf will der Student namens Till Eigenheer, der inzwischen bei der Rechtsanwaltskanzlei Bühlmann & Fritschi in Zürich arbeitet, nun aufbauen, wie „watson.ch“ berichtet: denn seine erfolgreiche Argumentation vor Gericht stützte sich vergangenes Jahr auf Artikel 19b im schweizerischen Betäubungsmittelgesetz. Dieser Artikel besagt, dass geringe Mengen für die „Vorbereitung“ von Eigenkonsum straffrei bleiben. Unklar ist jedoch, was diese Vorbereitung genau darstellen soll, und auch, was eine geringe Menge ist.

 

Derzeit ist es in der Schweiz so, dass jeder, der mit Cannabis unter zehn Gramm aufgegriffen wird, eine Ordnungsbuße von 100 Franken zahlen muss – dies ist sogar bei legalem CBD-Gras aus der Schweiz immer wieder vorgekommen, wie wir berichtet haben. Doch diesen Umstand möchte Eigenheer nun ändern. Er vertritt nun einen Mandanten, der zweimal von der Stadtpolizei Zürich mit Cannabismengen unter zehn Gramm erwischt wurde.

 

Wie bei „watson.ch“ zu lesen ist, sieht der Plan des jungen Anwalts vor, dass das Bezirksgericht sein Urteil von 2016 bestätigt und das Stadtrichteramt daraufhin Einspruch einlegt. Dies würde zu einem Grundsatzentscheid des Obergerichts des Kantons Zürich führen. Dass das Stadtrichteramt mitspielt ist wahrscheinlich, da der Gemeinderat ebenfalls an einem Grundsatzentscheid interessiert ist.

 

Auch einen Gang bis vors Bundesgericht möchten Eigenheer und sein Mandant nicht ausschließen – dann müsste allerdings ein Kollege mithelfen, denn als Jus-Student kann Eigenheer nicht zur Verteidigung zugelassen werden. Eine Entscheidung des Bundesgerichts würde allerdings nicht nur Auswirkungen auf den Kanton Zürich, sondern die ganze Schweiz haben – die über 19.000 Ordnungsbußen für Cannabisbesitz, die 2016 in der Schweiz verhangen wurden, könnten sich dann in Zukunft auf null reduzieren.

 

Bis es so weit wäre, müssen allerdings noch ein oder zwei Jahre ins Land ziehen – zunächst einmal wird vor dem Bezirksgericht Zürich verhandelt werden, was im kommenden Monat der Fall ist.

Wer kennt nicht das Problem? Man sitzt auf 30 Kilo Weed und weiß nicht, wie man die heiße Fracht am besten durchs Land transportiert. Na gut, die meisten kennen das Problem wohl nicht – aber wenn es auftaucht, muss man erfinderisch werden! So auch ein 28-jähriger Amerikaner, der in der Stadt Tucson, die an der mexikanischen Grenze liegt, unterwegs war.

 

Getarnt hatte er sich in einem weißen Leichenwagen, sein Weed lag hinten im Sarg. Damit der Marihuana-Geruch bei einer zufälligen Kontrolle übertüncht werden würde, lagerte er noch Mist neben dem Weed. Allerdings hilft das alles nicht, wenn sich der US-Zoll über einen Leichenwagen auf dem Highway wundert und man sich in seinen Aussagen verstrickt: Wie der Zoll twitterte, schlug der herbeigerufene Drogenspürhund direkt an, woraufhin der Weed-Sarg geöffnet wurde.

Was die Champions League für die Fußballer ist, das ist die National Joint League (kurz NJL) für Joint-Künstler. Hier treten die fantasievollsten, kreativsten und geschicktesten Bauer gegeneinander an und kämpfen mit Weed und Blättchen um die Gunst der anspruchsvollen Cannabis-Fans. Und trotz des "National" im Namen darf von jedem Land aus teilgenommen werden.

 

Denn im Rahmen eines gut besuchten Instagram-Accounts kann hier jeder durch Kommentieren zum Jury-Mitglied werden und seine Stimme für den favorisierten Joint abgeben. Das Werk, das die meisten Stimmen für sich verbuchen kann, kommt eine Runde weiter und muss sich einem neuen Joint-Gegner stellen. Über 30.000 Fans verfolgen die NJL auf Instagram, an den Abstimmungen beteiligen sich regelmäßig hunderte Joint-Kritiker. Den NJL-Instagram-Account, über den ihr auch an den Abstimmungen teilnehmen könnt, findet ihr hier. (Übrigens hat auch Highway einen Instagram-Account, den ihr hier begutachten könnt.)

 

Vor gut einem Monat wurde übrigens der Gewinner von Saison 7 der National Joint League bekanntgegeben: Eine kunstvoller Iron-Man-Joint von Artist „FlipU4Real“ (siehe unten).

 

Der Gewinner-Joint von Saison 7

 

Ein weiters Kunstwerk von FlipU4Real

 

 

 

Jointbau-Profis bei der Arbeit

Blöd gelaufen für einen 22-Jährigen, der sich mit seinem Sitznachbarn im Zug von Nürnberg nach München über Cannabis und Cannabiskonsum austauschte, wie „merkur.de“ meldete: Nicht wissend, dass die Polizei ebenfalls im Zug anwesend war, erschrak der 22-Jährige vielleicht zu heftig, als er die zwei mitreisende Polizisten als solche wahrnahm und äußerte sich dann merkwürdigerweise lauthals dahingehend, dass er die „Taschen voller Joints und Marihuana“ habe.

 

Nun gut: da dieser Vorfall in Bayern spielte, werden viele wieder vermuten, dass dieser Satz fiktiv und eventuell nur im Nachhinein ganz allein in den Ohren der beiden Polizisten erklungen ist. So oder so, der junge Mann wurde untersucht. Dabei fand sich ein Joint und eine Tüte mit Cannabis. Da die Polizei kein Gewicht angab, darf hier von einer minimalen Menge ausgegangen werden. Zudem fand die Polizei auch noch etwas im Gepäck des jungen Mannes, das es wohl auch nur in den Gehirnen der bayrischen Polizei gibt: ein „Drogenbesteck“ für Cannabis. Was das ist und wie man damit sein Weed raucht, wurde von den Profis der bayrischen Polizei allerdings nicht verraten.

Solche Leute braucht das Land! Gestern stand ein 30-Jähriger in Düsseldorf vor Gericht. Nach elf Vorstrafen war er erneut mit einer geringen Menge Haschisch zum Eigenkonsum erwischt worden. Vor Gericht schimpfte er heftig auf die deutsche Justiz: „Ich habe gebettelt, dass ich eine frühere Strafe von drei Monaten endlich absitzen kann. Ich will einen Schlussstrich, alles vom Tisch haben, dann kann ich einen Job und eine Wohnung suchen“, zitiert ihn „RP Online“ heute.

 

„Bewährung bringt mich keinen Schritt weiter!“, verkündete er weiter vor Gericht. Mit der drohenden Inhaftierung, die nach seiner Ansicht sowieso kommen würde, könne er sich derzeit kein Leben aufbauen: „Irgendwann muss ich die Strafe sowieso verbüßen, weil das Haschischrauchen werde ich nicht lassen.“

 

Er habe sogar bereits absichtlich Gerichtsauflagen verletzt, um inhaftiert zu werden, was bislang aber noch nicht geschehen war. Doch die gestrige Richterin zeigte sich einsichtig und erfüllte dem jungen Mann seinen Wunsch: fünf Monate Haft ohne Bewährung!

 

Weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch findet ihr ab sofort in der brandneuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

 

Weblink: Highway am Kiosk finden // Weblink: Highway 03/2017 als E-Paper kaufen // Interner Link: Mehr über Highway 03/2017 erfahren

Dass Cannabis nicht wenige medizinische Eigenschaften besitzt, darüber muss man inzwischen eigentlich kein Wort mehr verlieren. Wohltuende Wirkung bei Krankheiten wie Morbus Crohn oder Tourette sind inzwischen weitgehend belegt.

 

Bemerkenswerte Fortschritte hinsichtlich einer potenziellen Wirkung auch bei Demenzerkrankungen konnte nun ein Forscherteam aus Bonn erzielen. Das Team um die Naturwissenschaftler Andras Bilkei-Gorzo und Andreas Zimmer forscht seit 15 Jahren am Endocannabinoidsystem, das an allen Alterungsprozessen im menschlichen und tierischen Körper beteiligt ist.

 

Sie fanden heraus, dass die Leistung des Endocannabinoidsystems von Mäusen im Alter immer weiter abnimmt, was in der Folge zu Erkrankungen wie Osteoporose führen kann und auch zu einer Schwächung der kognitiven Performance beiträgt. Unter einer geringen, aber stetigen Verabreichung von THC gelang es den Wissenschaftlern jedoch, insbesondere die kognitive Leistung der alten Mäuse in diversen Experimenten deutlich zu steigern. Die Forscher aus Bonn sind vorsichtig optimistisch, die Versuchsreihe auch auf ältere Menschen übertragen zu können und hoffen auf ähnliche Ergebnisse, da eine derartige Übertragung von Forschungsergebnissen bisher in den meisten Fällen gelingen konnte.

 

Einer klinischen Studie am Menschen steht also, auch dank einer finanziellen Unterstützung durch das Forschungsministerium NRW, nichts mehr im Wege. Bereits innerhalb eines Jahres könne man mit der Suche nach freiwilligen Probanden beginnen, so Studienleiter Andras Bilkei-Gorzo gegenüber "Zeit Online".

 

Weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch findet ihr ab sofort in der brandneuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

 

Weblink: Highway am Kiosk finden

Im zurückliegenden Jahr 2016 starben über 1.300 Menschen an Drogen, wie die Bundesregierung nun meldete. Damit stieg diese Zahl bereits das vierte Jahr in Folge. Diese Zahl hätte auch noch ein paar Nullen mehr, wenn die jährlich produzierten Alkohol- und Tabaktoten ebenfalls Eingang in diese Statistik finden würden. Dennoch ist das Ganze natürlich sehr traurig und teilweise auch vermeidbar: denn 98 dieser Drogentode wurden durch die sogenannten Legal Highs hervorgerufen, die durch rechtliche Tricksereien verkauft werden dürfen.

 

Diese Legal Highs zielen vor allem auf Cannabiskonsumenten, die aus verschiedenen Gründen kein Cannabis konsumieren wollen oder können – allesamt Gründe, die mit der herrschenden Gesetzgebung aus dunkleren Zeiten zusammenhängen: Angst vor dem Führerscheinverlust, Angst vor Polizeirepressalien, Angst vor Ärger im Job – oder aber keine Möglichkeit, ungestrecktes Marihuana kaufen zu können. All diese Faktoren würden bei einer Legalisierung von Cannabis hinfällig werden.

 

Böse Zungen werden diese 98 Drogentoten der deutschen Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler (CSU) und ihrer heiß gebliebten Cannabis-Prohibition ankreiden. Dass ihre teils Jahrzehnte alten „Argumente“ keinerlei Bestand haben, ist nun in vielen Fällen auch endlich durch die amerikanischen Cannabislegalisierungen schwarz auf weiß belegt: Cannabis schadet nicht – im Gegenteil! Mehr Jobs, mehr Steuern, weniger Verkehrstote, weniger kiffende Jugendliche, weniger verschreibungspflichtige Medikamente. Dies ist das bisherige Fazit der US-Legalisierungen.