Highway

Wie heute berichtet wurde, produzierte Kevin Smith (bekannt unter anderem durch die Filme Clerks, Chasing Amy oder Dogma – sowie natürlich durch seine beiden Kiffer-Helden Jay und Silent Bob) einen Serienpiloten für eine mögliche Serie namens Hollyweed.

 

In dieser Serie soll es um den Betrieb einer legalen Ausgabestelle (Dispensary) von medizinischem Marihuana in Kalifornien gehen: Zwei dichte Typen (einer von beiden wird auch von Kevin Smith verkörpert) versuchen gutes Zeug an den Start zu bringen und bekriegen sich mit einer Keksproduzentin in der Nachbarschaft. Finanziert wurde die Pilotfolge unter anderem von fünf amerikanischen Unternehmen aus der Cannabisindustrie. Nun wird sich zeigen, ob sich ein Sender findet, der die Serie fortführen möchte.

 

Bereits vor einer Woche wurde angekündigt, dass der Erfinder von Two and a Half Man und The Big Bang Theory, Chuck Lorre, gerade ebenfalls an einer Stoner-Serie mit ähnlichem Plot arbeitet. Bei seinem Händchen kann man hierbei auf einen großen kommerziellen Erfolg hoffen, der die Cannabisthematik weiter in die Öffentlichkeit treibt.

 

Doch nicht nur das: Auch Amazon hat eine Cannabis-Serie („Highland“) mit Margaret Cho in Planung, HBO wird zunächst einige Folgen der Webserie High Maintenance für das Fernsehen übertragen und auch NBC werkelt an einer Stoner-Comedy mit dem Namen Buds. Für Unterhaltung dürfte in der nächsten Zeit also gesorgt sein.

Ihr habt euch sicherlich schon oft gefragt, ob bzw. ab wann der Konsum von Cannabis in der Zukunft legalisiert sein wird. Habt ihr euch auch gefragt, ob die Konsumenten der Zukunft sich von denen heutzutage unterscheiden? Die Jungs und Mädels hinter Futurama haben sich anscheinend ebenfalls einige Gedanken zu diesem Thema gemacht.

 

Wir beginnen unsere neue Serie mit den besten Filmen für Kiffer und von Kiffern mit einem der großen Klassiker der 1990er-Jahre. Hauptdarsteller und Hauptdrehbuchautor Dave Chappelle ist zwar rückblickend ein weniger traurig, da er meint, mit diesem Film wäre noch viel mehr (Humor) möglich gewesen, aber dennoch genießt Half Baked in vielen Kreisen ziemlichen Kultstatus. Wer diesen Film bislang verpasst hat, sollte zumindest einmal hereinschauen. Protagonist Thurgood und seine Freunde müssen aus dem Labor gestohlenes Marihuana verkaufen, um ihren Freund Kenny aus dem Knast auszulösen, da dieser versehntlich ein an Diabetes erkranktes Polizeipferd zu Tode gefüttert hat. Zudem verliebt sich Thurgood auch noch in die militante Anti-Kifferin Mary Jane Potman. Gastauftritte von Celebrities wie Tommy Chong als Hörnchenmeister, von Snoop Dogg als Schmarotzerkiffer oder Bob Saget als Kokser runden das Ganze ab.

Spinner oder Gewinner? Andreas Troger bietet mit Hanfgarten eine vielfältige Auswahl an Hanfsorten und Hanftee an. Sein großes Ziel: Die Etablierung von Hanf als Kultur- und Heilpflanze. Wird er damit Erfolg haben? Wird Kabel eins ihn als Spinner oder als Gewinner einsortieren? Und was sagt eigentlich seine Mutti dazu? Heute abend um 20:15 Uhr auf Kabel eins.

Außerdem: Sven Kleucking glaubt, mit seiner Multifunktionskugel das perfekte Transportmittel für Lebensmittel entwickelt zu haben – ob in Freizeit, Schule oder Job. Jetzt muss nur noch der Rest der Welt daran glauben. Lars Grosskurth träumt derweil von einem Braugasthof.

 

Der größte Produzent von medizinischem Gras in Kanada, Canopy Growth Corp., senkte deutlich die Preise für die Bedrocan-Produktlinie des Unternehmens. Diese wurde vergangenes Jahr von Canopy gekauft. Der Preis für Bedrocan-Gras wird von nun an 5 Dollar das Gramm betragen und unterbietet damit durchschnittliche Preise von medizinischem Marihuana in Kanada um ein Drittel.

 

Marc Wayne, Präsident von Bedrocan, stieß die Preissenkung an: Die Produktionsanlage in Toronto werfe bestens ab und benötige dennoch bloß fünf Arbeiter, sodass man sich diesen Schritt erlauben könne.

Wie cannabusiness.com berichtete, hat die größte Einstufungsorganisation Kanadas bestimmt, dass medizinisches Cannabis keine Einstufung als koscher benötigt. Die Firma MedReleaf, Hersteller von medizinischem Marihuana, stellte einen Antrag, in dem um eine Entscheidung gebeten wurde. Nach langer Überlegung wurde entschieden, dass es unerheblich sei, ob medizinisches Cannabis koscher ist oder nicht, da das Wohl eines Patienten wichtiger sei als die Frage nach der Einstufung.

 

Wie bereits Ende Januar kommen heute Abend auf 3sat zur besten Sendezeit zwei Sendungen, die sich mit der Thematik „Cannabis als Medizin“ auseinandersetzen. Um 20.15 Uhr beginnt der Film Cannabis gegen Krebs von Wolfram Giese und Julia Zipfel. 3sat gibt detaillierte Informationen zu der 45-minütigen Sendung:

 

Erste wissenschaftliche Studien deuten an, dass der psychoaktive Inhaltsstoff der Hanfpflanze, das THC, tatsächlich das Tumorwachstum bremsen kann. Doch was bedeutet dies für die Krebsforschung? Ist es Grund genug, die Legalisierung des Rauschmittels zu fordern?

Renate leidet an einem inoperablen Hirntumor. Ihre Prognose ist sehr schlecht, aber weder sie noch ihre Tochter wollen das hinnehmen. Nach langem Suchen im Internet hat sich Renate ein Cannabismedikament verschreiben lassen. Ihre Hoffnung basiert auf einem regelrechten Hype, der sich in der letzten Zeit wie ein Lauffeuer im Internet verbreitet: Cannabis heilt Krebs! Internetforen und Facebookgruppen sind voll von anekdotischen Erfolgsgeschichten. Die Israelin Natalie hat - wie mittlerweile viele andere Krebspatienten - Chemotherapie und Bestrahlung abgebrochen und setzt alles auf die heilende Wirkung eines Cannabisöls. Woher kommt der Hype um dieses Öl und was steckt dahinter?

Erste Hinweise führen zu Rick Simpson. Der Kanadier behauptet, seinen eigenen Hautkrebs mit Cannabisöl geheilt zu haben. Angeblich hat er etlichen Menschen das Leben gerettet: Tausende hätten das Öl nach seinem Rezept hergestellt und überlebt. Doch Beweise gibt es dafür nicht. Stattdessen finden sich erste Hinweise auf die Wirksamkeit in der Wissenschaft. Der Rostocker Pharmakologe Burkhard Hinz hat es geschafft, mit einem Cannabismolekül Tumorzellen regelrecht zum Platzen zu bringen. Der Biologe David Meiri aus Israel untersucht gerade die Wirkung von verschiedenen Cannabissorten auf Tumorzellen. Warum tötet eine Cannabiskonzentration Brustkrebszellen – und zeigt keine Wirkung auf Pankreaskrebs? Der Spanier Manuel Guzman hat die weltweit erste Studie an Patienten durchgeführt und nachgewiesen, dass THC das Tumorwachstum bremst. In Israel wird Cannabis in Mengen verschrieben wie nirgendwo sonst auf der Welt. 24.000 Patienten bekommen mittlerweile Cannabis auf Rezept, 40 Prozent davon haben Krebs. Doch durch Cannabis geheilte Patienten findet man dort nicht.

Sven Gottschling behandelt an der Kinderklinik in Homburg den elfjährigen Luca mit einem THC-haltigen Medikament. Luca leidet ebenfalls an einem inoperablen Gehirntumor. Für ihn und seine Mutter ist es ein "Wundermittel", denn es hilft ganz ohne Nebenwirkungen gegen das ständige Erbrechen und die Spastiken, die der Tumor auslöst.

Die Wissenschaftsdokumentation versucht eine erste Bilanz zu Cannabis als Krebsmedikament. Was kann es und wo sind seine Grenzen?

 

Im Anschluss wird die Sendung scobel ausgestrahlt, die heute mit dem Titel „Cannabis – Medizin oder Droge“ aufwartet. Als Gäste begrüßt Gert Scobel den Rechtswissenschaftler, Psychologen und Psychotherapeuten Prof. Dr. Lorenz Böllinger, den Suchtforscher Prof. Dr. Rainer Thomasius, der die Drogenambulanz und Suchtklinik für Jugendliche am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf leitet, und den Diplom-Soziologeen und wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitbegründer des Centre for Drug Research Frankfurt, Dr. Bernd Werse.

Keine Lust auf einen Fernsehabend bei dem schönen Wetter? Dann schau die Dokumentation Cannabis gegen Krebs auf YouTube, wann immer du willst:

Der „Arizona Daily Star“ veröffentlichte gestern Statistiken, die den Verbrauch von medizinischem Marihuana im amerikanischen Bundesstaat Arizona belegen. Der Staat im Südwesten grenzt unter anderem an Kalifornien und an den Länder-Nachbarn Mexiko. 2010 stimmten die Bürger Arizonas über die Zulassung von medizinischem Cannabis ab und konnten mit einem hauchdünnen Vorsprung (50,13 Prozent der Stimmen waren dafür) eine Verbesserung für alle kranken Bürger Arizonas erwirken.

 

Dies führte unter anderem dazu, dass im vergangenen Jahr insgesamt 19 Tonnen medizinisches Marihuana über die legale Ladentheke gingen. Legt man die von „High Times“ ermittelten durchschnittlichen 0,4 Gramm pro amerikanischem Joint zugrunde, kommt man so auf fast 50 Millionen medizinische Joints, die 2015 in Arizona geraucht wurden. Bei 88.000 Cannabispatienten in Arizona ergibt dies 540 Joints pro Patient und Jahr.

 

Ein Gramm Weed kostet in Arizona durchschnittlich knapp über 10 Dollar, sodass letztes Jahr in Ariozona insgesamt 184 Millionen Dollar für medizinische Cannabisprodukte ausgegeben wurden.

 

Weitere interessante Fakten zu Arizona:

  • Zwei Drittel der Cannabispatienten sind männlich.

  • Im Vergleich zu den anderen Monaten wurde das meiste Gras im Dezember verkauft.

  • Der umsatzstärkste Tag war an Silvester (137,5 Kilogramm).

  • Die Marihuana-Verkäufe im Jahr 2015 waren fast doppelt so hoch wie die Verkäufe 2014.

  • Meist wurden Blüten gekauft. Weniger als zehn Prozent der Verkäufe entfielen auf THC-haltige Lebensmittel.