Highway

Artist: Carl Murphy

Titel: Lick I Pipe

Genre: Reggae

Jahr: 1971

 

Prägnante Line: I man a go lick I pipe

 

Entspannte Klänge aus Jamaika, die bald schon 50 Jahre auf dem Buckel haben. Der legendäre Carl Murphy brachte bereits 1971 zusammen mit den Impact All Stars diesen Ganja-Tune unters Volk. Interessenten, die das Lied bei einer schönen Pfeife über die heimische Anlage hören möchten, beziehen das Lied am besten zusammen mit dem Trojan Ganja Reggae Box Set. Auf dieser Zusammenstellung gibt es 50 Tracks von unter anderem Max Romeo, Horace Andy oder Barrington Levy. Hier ein kleine Auswahl der Titel des Sets, damit ihr wisst, was euch inhaltlich erwartet: Sensi Man, Collie Weed, Marijuana in My Brain, Ganja Baby, Marijuana in My Soul, Free the Weed, Feeling High, Ganja Plane...

Erst gestern haben wir über den Gras-Opa (69) aus Bonn berichtet, der mit seinen beiden Enkelinnen kiloweise Gras vertickte – heute können wir von einem Mutter-Tochter-Gespann aus Österreich berichten, das jahrelang mit Marihuana in nicht unerheblichen Mengen gehandelt haben soll.

 

Die 51-jährige Mutter unterhielt mit ihrer 22 Jahre alten Tochter auf einem Bauernhof im Bezirk Berg (Oberösterreich) jahrelang drei Indoor-Anlagen zur Cannabisaufzucht. Auch der Innenhof des Bauernhofs wurde eigens zu diesem Zweck umgebaut. Nun gibt es für die beiden Gefängnis statt Bauernhof. Am Dienstag wurden sie in Linz für den Anbau und Verkauf von einigen Kilogramm Cannabis verurteilt: Der ORF berichtet von neun angebauten und sechs verkauften Kilo, „Nachrichten.at“ meldet sogar 18 Kilo angebautes Marihuana, wovon die Hälfte verkauft worden sein soll. Die Staatsanwaltschaft warf den beiden sogar noch größere Mengen vor.

 

Mutter und Tochter sind geständig und gaben an, mit dem Anbau und Handel ihren Lebensunterhalt bestritten zu haben. Die Mutter wurde zu zwölf Monaten unbedingter und weiteren 24 Monaten bedingter Haft verurteilt, die Tochter zu zehn Monaten unbedingter und 20 Monaten bedingter Haft.

Augenscheinlich nach einer der berühmtesten Waffen der Welt benannt, hat es auch die Grassorte AK-47 (oder AK47) zu beachtlicher Verbreitung gebracht. Den Namen verdankt die Sorte ihren Qualitäten als schnellem Ausschalter – sei es von Schmerzen oder aber auch von unvorsichtigen Coffeeshop-Besuchern in den Niederlanden. Zu den Vorfahren der AK-47 zählen klassische Afghani-, Thai-, Columbian- und Mexican-Strains. Diese Hybrid-Sorte (65 % Sativa, 35 % Indica) wurde im Jahr 1992 von der niederländischen Samenbank Serious Seeds entwickelt und ruft einen vornehmlich Sativa-lastigen Zustand hervor. Diese Sorte sowie zahlreiche Varianten sind aber auch von vielen anderen Samenbanken erhältlich.

 Relativ einfach zu growen, erreicht AK-47 eine durchschnittliche Höhe und blüht nach grob 60 Tagen. Der CBD-Gehalt liegt zwischen 0 und 2 Prozent. Mit einem THC-Gehalt um die 20 Prozent ist AK-47 ein wahres „One-Hit-Wonder“. Der hohe THC-Anteil und das beim Rauchen zum Tragen kommende fruchtige Aroma sind zwei Gründe für die weltweite Beliebtheit. Insgesamt konnte diese Sorte schon zwanzig verschiedene Preise einheimsen, etwa den dritten Platz für Hybride beim Amsterdamer Cannabis Cup 2011. Bei AK-47 handelt es sich um eine klassische Indoor-Sorte, die aber theoretisch auch draußen angebaut werden kann und dort im Laufe des Oktobers fertig werden müsste.

 

 

Weitere, ausführlichere Sortenportraits findest du in der aktuellen Ausgabe von Highway: Für nur 2,60 Euro an jedem gut sortierten Kiosk oder für 1,89 Euro als E-Paper erhältlich.

Als der Zugriff erfolgte, fand die Polizei 22 Kilogramm Gras und 215.000 Euro bei dem mittelständischen Familienunternehmen: Bereits im Sommer 2015 wurden im Bonner Umkreis fünf Personen in diesem Zusammenhang festgenommen – nun zeigt die Anklage, dass der Fall noch viel größer ist, als bislang öffentlich wurde, wie beim „Express“ zu lesen ist.

 

Inzwischen wurde bekannt, dass hinter den Geschäften ein Dealer-Opa von stolzen 67 Jahren steckte, der sowohl seinen 27 Jahre jüngeren Sohn als aber auch seine beiden Enkelinnen, die erst 16 bzw. 20 Jahre alt sind, in seine Machenschaften verwickelte. Die vier Familienmitglieder müssen sich bald gemeinsam mit einem Komplizen vor dem Landgericht verantworten. Insgesamt wirft ihnen die Staatsanwaltschaft den An- und Verkauf von 190 Kilogramm Gras in gerade einmal drei Monaten der Observation vor. Hinzu kommt noch das beschlagnahmte Weed.

 

Das Marihuana wurde in den Niederlanden besorgt und im Bonner Umkreis an den Mann gebracht. Auch die Enkelinnen des Drahtziehers sollen an den Deals beteiligt gewesen sein. Die 20-Jährige mietete eine 35-Quadratmeter-Wohnung als Bunker an, um das ganze Gras zu deponieren. Großvater und Vater gaben Teilgeständnisse ab. Vater und Komplize sitzen in U-Haft, die anderen Angeklagten sind derzeit auf freiem Fuß.

Vor einigen Monaten ist die Seite graspreis.de online gegangen, inzwischen sind schon einige Graspreise aus Deutschland und Österreich eingereicht worden, sodass nun die Durchschnittswerte angesehen werden können. Wie der ein oder andere sicherlich vermutet hätte, kann man gut sehen, dass im Norden und in der Mitte Deutschlands Cannabisprodukte günstiger sind als im Süden.

 

Gestern wurde bekannt gegeben, dass die Seite nun auch hundertprozentig auf allen Smartphones lauffähig ist. Vor Kurzem wurde auch eine Preisliste, nach Sortennamen sortiert, eingeführt. Diese muss aber noch fleißig von den Usern gefüllt werden.

 

Derzeit sind Fürth, Kassel, Mainz und Zweibrücken traurige Spitzenreiter mit gemeldeten Preisen von 13 Euro pro Gramm. Sparfüchse werden gleich Google Maps aufrufen und nach Heiligenstadt suchen – dort kostet das Gramm Gras angeblich nur 3,75 Euro. Leider ist allerdings nicht vermerkt, welches Heiligenstadt gemeint ist.

 

Graspreisvergleich: www.graspreis.de

Am Freitag konnte die Bundespolizei aus Bad Bentheim im ostfriesischen Bunde 32 Kilogramm Marihuana sicherstellen, wie der „Weser Kurier“ heute berichtete. Das war allerdings nur ein Teilerfolg für die Polizei: Denn als gegen fünf Uhr morgens der Fahrer eines Mercedes Combi durchsucht werden sollte, der aus den Niederlanden einreiste, gab dieser stattdessen Gas. In einer Kurve verlor er die Kontrolle über den Wagen, landete im Graben und flüchtete anschließend zu Fuß weiter. Zu seinem Glück wurde er bislang nicht von der Polizei aufgegriffen. Bei der anschließenden Prüfung ergab sich, dass die Oldenburger Kennzeichen des Wagens gefälscht waren. Im Kofferraum fand sich noch eine schöne Überraschung. 32 Kilogramm Weed warteten dort auf die Asservatenkammer.

 

Irgendjemand wird gestern Nachmittag auch vergeblich auf seinen Riesenbeutel Gras gewartet haben. Denn in Aachen-Lichterbusch konnte ein etwas kleinerer Schmuggel vereitelt werden, wie bei „RP Online“ zu lesen ist: Ein 31-Jähriger mit gefälschten Papieren versuchte mit fünfeinhalb Kilo Gras im Gepäck die Grenze von Belgien nach Deutschland zu passieren, was aber durch die Bundespolizei sabotiert wurde.

Smart Meter werden in Österreich Pflicht: Die Stromzähler sollen Plantagen entdecken können. Bis 2019 müssen die meisten österreichischen Haushalte über diese neuen Stromzähler verfügen. Und das ist schlecht für illegale Cannabisbauern, denn die Smart Meter dienen zwei Zwecken: dem Aufspüren von Stromdieben und dem Aufspüren von Graszüchtern. Oft genug überschneiden sich diese beiden Gruppen auch.

 

Die Geräte werden vom niederländischen Energieversorger Stedin entwickelt und kommen nun auch in den Niederlanden selbst zum Einsatz, wie Stedin auf der Firmenwebsite berichtet. Dort verspricht man sich einigen Nutzen, da durch den Stromklau für Cannabisplantagen jährlich ein Schaden von 200 Millionen Euro entsteht. Auch das Risiko durch den Stromklau für die Bevölkerung, beispielsweise durch Brände, sei hoch. Die Geräte sollen aber nicht nur aus diesem Grund entwickelt worden sein, sondern auch um ganz allgemein gegen den grassierenden Stromdiebstahl vorzugehen.

 

Im vergangenen Jahr sind im Einzugsbereich von Stedin 1.351 Cannabisplantagen entdeckt worden, 16 % weniger als 2014. Wie das Verfahren zum Entdecken der Plantagen genau funktioniert, wird durch den Energieversorger nicht verraten. Es ist aber anzunehmen, dass durch die üblichen Beleuchtungszeiten von 18 bzw. 12 Stunden verräterische Signale von den Plantagen ausgehen, die relativ leicht entdeckt werden können.

Am Freitag wurde wie zu erwarten bekannt, dass der Rechtsausschuss des Senats des US-Bundesstaats Vermont einen Gesetzesentwurf zur Freigabe von Cannabis zuließ. Das Ergebnis fiel mit 4–1 Stimmen aus. Das Gesetz würde den Besitz von bis zu einer Unze Cannabis erlauben und ein Shop-System einführen. Damit wäre Vermont der erste Bundesstaat Amerikas, in dem die Legalisierung nicht per Bürgerentscheid erwirkt würde, sondern durch die Gesetzgebung „von oben“. Allerdings muss das Gesetz dafür zuvor noch einige Station passieren und schlussendlich vom Gouverneur unterzeichnet werden. Somit wird man frühestens in zwei Jahren in Vermont legale Joints rauchen können.

 

Aber, wie bei shareribs.com nachzulesen, wurde nun auch in Hawaii dem Senat ein Gesetzesentwurf vorgelegt, der dort Verkauf und Anbau von Gras auch ohne Bürgerentscheid legalisieren soll. Im Gesetzesentwurf, der von fünf Senatoren vorgelegt wurde, wird betont, dass durch die Legalisierung von Cannabisprodukten in Hawaii keine amerikanischen Bundesgesetze ausgehebelt werden würden – und zwar mit der Begründung, dass die US-Verfassung einzelnen Staaten den Verkauf von Cannabis gar nicht verbieten könne.

 

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