Highway

Frühaufsteher aufgepasst! Ein Spaziergang an Floridas einladenden Stränden kann sich dieser Tage besonders lohnen. Innerhalb von 27 Tagen wurden Nähe Florida Keys und an der Ostküste Floridas zwischen Mitte September und Mitte Oktober insgesamt 15 Pakete mit einer Gesamtmenge von knapp 400 Pfund Marihuana angespült.

 

Wie der amerikanische Zoll- und Grenzschutz CBP mitteilte, haben sich die Funde von angespültem Weed mit 95 Vorfällen in 2016 damit gegenüber dem Vorjahr schon fast verdoppelt. Der Wert der Gras-Funde der letzten Wochen wird mit 300.000 Dollar angegeben. Der Zoll- und Grenzschutz warnt die Bürger davor, gefundene Päckchen aufzugabeln – die kriminellen Vorbesitzer könnten auf der Suche nach ihren abgeworfenen oder verlorenen Ladungen sein und versuchen diese wiederzubeschaffen.

Ab sofort ist die aktuelle Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin erhältlich. Für schlappe 2,30 Euro findet ihr das brandneue und schon jetzt heiß geliebte Cannabismagazin an jedem Bahnhof und Flughafen, in vielen Head- und Growshops und auch an einigen Tausend Kiosken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Übersicht der deutschen Kioske, die Highway führen findet ihr bei mykiosk.com – alternativ könnt ihr Highway auch preisgünstig als E-Paper erwerben. Highway bedient keine Vorurteile, sondern räumt mit ihnen auf!

 

Inhalte von Highway Ausgabe 05/2016 (Auswahl):

 

Titelstory CPure: Legales Cannabis aus der Schweiz Die CBD-Revolution: Das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) ist in aller Munde – in der Schweiz sind nun gänzlich legale, da zugelassene CBD-Blüten im Handel erhältlich. Bericht und Interview mit dem Geschäftsführer der Bio Can AG Dario Tobler.

 

 

Ländercheck Volksabstimmungen in den USA – Im November wird in den USA nicht nur darüber abgestimmt, wer es sich als nächstes im Chefsessel des Weißen Hauses gemütlich machen darf, die Einwohner von neun US-Bundesstaaten dürfen außerdem wählen, ob sie für oder gegen die Legalisierung von Cannabis sind.

 

 

Story Das Haschisch-Lexikon – Nicht nur bei Marihuana gibt es unzählige Sorten und Varianten. Auch beim weltweiten Exportschlager Haschisch gibt es viele Unterschiede. Wir geben daher einen Überblick über einige der klassischen Haschischsorten, die teilweise auch schon seit vielen Jahrzehnten in Europa bekannt sind.

 

 

High School Decarboxylierung – Der Königsweg zur THC-Anreicherung: Do-it-yourself-Experte Chuck Lore beschreibt leicht verständlich verschiedene Möglichkeiten zur einfachen Decarboxylierung von Cannabismaterial, um dieses bestmöglich weiterverarbeiten zu können.

 

 

Lounge Spezial Bernard Rappaz: Der PionierDer Schweizer Hanfpionier Bernard Rappaz wurde wegen seines Einsatzes für den Hanf, seinem kämpferischen Wesen sowie seiner Präsenz in der Politik und den Medien immer wieder zu sehr hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Wir drucken Auszüge seiner nun erschienenen Autobiographie.

 

 

Growing Grow-Report: WappaIn den vorhergegangenen Ausgaben hat sich Autor Mr. José als Spezialist fürs Growen gezeigt. In diesem Artikel wird jedoch nicht eine bestimmte Thematik des Cannabisanbaus betrachtet, sondern eine bestimmte Sorte – und zwar der Strain Wappa von Paradise Seeds, der vom Samen bis zur Ernte begleitet wurde.

 

 

Who’s Who Mila Jansen: Die Hash Queen – Im Zuge des Haschisch-Spezials in dieser Ausgabe, haben wir uns nach Amsterdam begeben, um uns mit der „Hash Queen“ Mila Jansen zu treffen. Sie ist die Gründerin der „Pollinator Company“ und die Erfinderin des „Pollinators“, einer Maschine zur Haschherstellung.

 

 

Weitere Artikel in Highway 05/2016 Growing: Runterbinden von Pflanzen +++ High Court: Haschkekse beim Familienfest +++ Kiffertypen: Der Sexmuffel +++ Film: Haschisch – Der Film +++ Sortenportrait: Hash Plant +++ u.v.m.

 

Weblink: Highway am Kiosk finden

Weblink: Highway 05/2016 als E-Paper (PDF) kaufen

Bereits vor einem Jahr wurde durch den Düsseldorfer Stadtrat entschieden, dass eine legale Cannabisabgabe an Erwachsene zum Freizeitgebrauch eingerichtet werden soll. Doch nur weil die Stadt Düsseldorf (und Millionen von Bürgern) das gerne hätten, heißt das leider noch lange nicht, dass so etwas auch möglich ist: Berlin hatte Anfang des Jahres ein ähnliches Projekt in der Mache, das aber wie zu erwarten an den Widerständen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) scheiterte (wir berichteten).

 

Die in Düsseldorf eingerichtete „Arbeitsgruppe Cannabis“ plant Cannabis rezeptfrei über Apotheken ausgeben zu lassen. Dem steht natürlich wie auch in Berlin das deutschlandweit gültige Betäubungsmittelgesetz im Weg. Daher versucht man es in Düsseldorf nun mit einer Art Trick: Es soll eine Ausnahmegenehmigung für eine wissenschaftliche Studie beantragt werden, die die Auswirkungen von einer partiellen Legalisierung von Cannabis untersuchen soll. Wie der WDR berichtet, organisiert das Düsseldorfer Gesundheitsamt Anfang Dezember eine „Fachtagung Cannabis“, um gemeinsam mit Experten die Pläne genauer auszuarbeiten.

 

Wir bleiben am Ball und berichten, sobald sich etwas Neues ergibt.

Wer schon länger anbaut, der ist im Laufe der Jahre eventuell schon über verschiedene Brainstorm-Genetiken der niederländischen Traditions-Samenbank Dutch Passion gestolpert. Dort hieß die Sorte bei der Ersteinführung auch noch Hempstar und ging auf Skunk-, Oasis- und Haze-Eltern zurück. 1998 beschloss der Züchter Henk van Dalen dann, dass es Zeit ist, die Sorte neu zu mischen.

 

 

Seitdem geht Brainstorm auf die originale Northern Lights #5 und die originale Haze zurück – dass da nur wenig schief gehen konnte, war schon fast im Vorhinein klar. 2006 wurde die Sorte dann nochmals minimal überarbeitet. Da die Northern Lights über recht wenig Eigengeschmack verfügen, konnten sich bei Brainstorm die Haze-Aromen klar durchsetzen. Auch das High ist hazig und klar.

 


 

Wer diese Sorte outdoor anbauen will, muss sich darauf einstellen, dass der perfekte Erntezeitpunkt erst im späten November liegt. Indoor wird die Blütezeit mit neun Wochen angegeben. Der THC-Gehalt schwankt um die 13 Prozent, auch wenn einige Grower vereinzelt auch schon höhere Ergebnisse einfahren konnten.

„Weed oder Walmart?“ – Dieser Fragestellung hat der ein oder andere Amerikaner sicherlich schon nachgehangen, der nur noch einen Zehner in der Tasche hatte. Doch im Fall von Miley Cyrus bekommt diese Frage eine neue Dimension, denn hier ging es sicherlich nicht nur um einen Zehner.

 

Miley Cyrus hat eine Klamottenlinie entworfen, der nächste logische Schritt des TV- und Musikstars, um noch mehr Geld zu verdienen. Tausende kleine Mädchen müssen aber nun vorläufig darauf verzichten, Hosen und Shirts ihres Idols anzuziehen. Denn Walmart stellte plötzlich fest, dass Miley Cyrus wohl ganz gerne Gras raucht... dieser Fakt ist zwar schon seit Langem bekannt (schon mal in ihren Twitter- oder Instagram-Account geguckt?), aber nun gut.

 

Daher stellte Walmart Miley vor die Wahl: „Weed oder Walmart?“ Da musste sie nicht lange überlegen, wie sie Dienstag bei Twitter mitteilte:

Miley Cyrus auf Twitter

 

Ich hatte meine eigene Kollektion bei Walmart, aber wurde jetzt rausgeworfen, weil sie gesagt haben, ich solle mich zwischen Weed und Walmart entscheiden – und ihr seht, was ich getan habe. Ich habe mich für Weed entschieden.“

 

Brave Miley!

 

Aber ganz ehrlich: Das war auch kein Wunder... vor geraumer Zeit sollte sie sich schon zwischen ihrem Freund und Weed entscheiden (wir berichteten). Und auch auf der Bühne wurde sie sowohl schon in diversen Marihuana-Outfits gesichtet, als auch Joints rauchend, wie etwa in diesem Video zu sehen ist:

Als passionierter Grower registriert man das Wachstum seiner Babies natürlich mit Wohlwollen. Schließlich fiebert man gespannt der Ernte und den damit verbundenen Annehmlichkeiten entgegen. Gerade unerfahrene Grower sind aber auch einfach fasziniert vom Wachstumsprozess an sich: Tägliche Veränderungen der Pflanze werden gespannt beobachtet, hier sprießen neue Blätter, dort wächst ein neuer Zweig, was sind das bloß für seltsame gelbe Flecken? Und endlich, sie beginnt zu blühen, tausende und abertausende Kristalle glitzern im Grün. Eine Pflanze lebt, und daran teilzuhaben kann genauso spannend sein wie die zu erwartende Ernte.


Wer sich in dieser Beschreibung wiedererkennt, für den sind die Videos der Hemp Embassy Vienna genau das Richtige: Mit staatlicher Genehmigung werden in Wien Cannabispflanzen verschiedenster Herkunft und Art (nur) zu Ausstellungszwecken zur Blüte getrieben. Und das kann man sich entweder live vor Ort in Wien anschauen oder eben direkt als Clip im Web. Denn da die Pflanzen der Hemp Embassy 24/7 gefilmt werden, gibt es prächtige Zeitraffer-Videos von den verschiedenen Grows zu bestaunen. Knapp vierzig davon können sich Interessierte auf der Website zur Zeit ansehen, von Breedern wie Dinafem, Sensi Seeds oder Humboldt Seeds, von Atomical Haze bis Pineapple Skunk.

 

In der im Dezember erscheinenden Ausgabe Highway 01/2017 werden wir ausführlich über die Hemp Embassy berichten.

 

Weblink: Website der Hemp Embassy Vienna

Der Weed-Strain, den wir heute betrachten, lässt vom Namen her schon einmal Gutes erahnen: Haoma heißt die Kreation aus dem Hause der kanadischen Seedbank House of the Great Gardener. Haoma ist ein anderes Wort für „Soma“ – Rauschtrank der Götter aus den indischen Veden. Der Soma-Kult in Indien und Persien ist inzwischen ausgestorben, nicht aber die Vorliebe der Menschen für den Rausch.

 

 

Diese kanadische Kreuzung vereint Mendocino Purps und die klassische Afghani-Indica, die bei House of the Great Gardener unter dem Namen GG1 läuft. Im Ergebnis haben wir mit Haoma eine 70-prozentige Indica vorliegen, die kleine, aber dichte und schwere Blüten hervorbringt. Die Wirkung ist entsprechend beruhigend und entspannend und wird nicht nur für den bereits im Namen enthaltenen Rausch genutzt, sondern auch zur Linderung diverser Beschwerden wie Schmerzen und Spastiken.

 

 

Getestet haben die Sorte nämlich die Mitglieder des Medical Cannabis Clubs der Züchter von House of the Great Gardener. Diesen wurden die besten Phänotypen der Haoma-Experimente gegeben, damit sie ihre Favoriten auswählen konnten. Die Sorte blüht sehr schnell und lässt sich auch von Neulingen gut anbauen. Der CBD-Gehalt ist bei Haoma deutlich unter einem Prozent gehalten und damit sehr niedrig. Samen sind feminisiert oder regulär erhältlich.

Trainwreck ist eine Sorte, die unglaublich populär ist. Weit über ein Dutzend Samenbanken haben eine Sorte mit diesem Namen im Programm, dazu kommen unendliche Varianten wie etwa The Wreck, Train Dog, White Trainwreck, Purple Trainwreck, Blue Trainwreck, Wreckage, MK-Ultrawreck, Pineapple Trainwreck, Blackberry Trainwreck, Ice Wreck, Ultimate Trainwreck und viele weitere.

 

Trainwreck (feminisiert)

 

Wir haben uns Trainwreck von der niederländischen Samenbank Green House Seeds angeschaut: In diesem Fall ist der Hybrid mit 60 zu 40 leicht indica-dominant, bei anderen Samenbanken kann das Verhältnis auch schon einmal andersherum aussehen. Klassische mexikanische und thailändische Sativas wurden hier mit einer Afghani vereint. Erntezeit ist draußen Anfang Oktober, im Inneren kann man sich auf neun Wochen Blütezeit einrichten.

 

Der Name wurde nicht einfach so gewählt: die ersten Minuten nach dem Rauchen fühlt man sich noch fit und inspiriert, doch schon wenige Minuten später fragt man sich, welcher Zug einen da denn über den Haufen gefahren hat. Dieser Strain ist gegen sehr viele Beschwerden einsetzbar, die grundsätzlich mit der richtigen Sorte Gras gut angegangen werden können. Der CBD-Gehalt tendiert allerdings gegen null, hier wartet die volle Ladung THC auf den Patienten oder Freizeitnutzer.

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