Highway

Cannabisanbau wird teilweise hart bestraft und auch die Beihilfe zum Anbau von Marihuana wird immer wieder mal mit empfindlichen Haftstrafen belegt. Ein 35-Jähriger, der im Wissen, dass dort Marihuana angebaut wurde, eine Lagerhalle in Goch bei Kleve vermietet hatte, wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Darstellung, habe er mit Aufzucht, Handel und Vertrieb nichts zu tun gehabt, lediglich 900 Euro monatlich als Miete empfangen.

 

Ein 54-Jähriger, der in der Halle gelebt und diese auch bewacht haben soll, wurde hingegen – ebenfalls wegen Beihilfe – lediglich zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Die Anlage bestand zum Zeitpunkt der Entdeckung aus 1.760 Cannabispflanzen, wie „RP Online“ berichtet. Der eigentliche Betreiber der Cannabiszucht konnte im Prozess nicht ermittelt werden.

Ein Gericht in Puerto del Rosario auf Fuerteventura (Spanien) hat ein wegweisendes Urteil gesprochen: nach Razzien hatte die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei Personen erhoben, die mit 12 beziehungsweise 9,7 Kilogramm Marihuana erwischt worden waren. Gefordert wurden jeweils bis zu vier Jahre Haft für die Beschuldigten.

 

Die Anwälte der beiden argumentierten jedoch mit Eigenbedarf – das Marihuana sei für die Bekämpfung chronischer Schmerzen gedacht gewesen. Um dies zu untermauern, wurden diverse ärztliche Gutachten vorgelegt, wie „Atlantis FM“ berichtete.

 

Und siehe da: Das Gericht sprach beide Angeklagten frei. Damit stellen 12 Kilogramm Marihuana nun die höchste jemals als Eigenbedarf akzeptierte Menge in Spanien dar.

Marihuana auf Deutschlands Straßen – wenn man sich nicht gerade im Süden des Landes rumtreibt, ist es eigentlich in jeder größeren Stadt problemlos möglich, sich von Unbekannten auf der Straße mit Cannabisprodukten versorgen zu lassen. Besonders problemlos gelingt dies in Berlin oder den Städten in NRW. Auch auf dem Kölner Ebertplatz kann man anscheinend Gras und Co. erwerben. Denn wie der „General-Anzeiger“ mitteilte, trug sich Dienstagabend ein für deutsche Verhältnisse recht ungewöhnlicher Vorfall zu.

 

 

 

Ein Zivilpolizist der Kölner Polizei bemerkte, dass eine Gruppe junger Männer mutmaßlich Drogen am Ebertplatz verkaufte oder verkaufen wollte und erteilte ihnen einen Platzverweis, dem sie zunächst auch nachkamen. In einem Beet fand der Polizist dann aber verkaufsfertige Marihuana-Beutel, die sich die Männer nicht von einem Zivilpolizisten abnehmen lassen wollten. Durch ihr zunehmend aggressives Verhalten beunruhigt, sah sich der Polizist derart bedroht, dass er seine Dienstwaffe zückte und einen Warnschuss abgab, um die Marihuana-Händler zum Ablassen zu bewegen. Die herbeigefunkte Unterstützung konnte anschließend zwei Tatverdächtige im Alter von 19 und 26 Jahren stellen, der Rest der Truppe floh – zusammen mit dem zuvor eigentlich bereits sichergestellten Marihuana...

 

Marihuana wird in Deutschland sehr häufig angebaut – sogar holländische Coffeeshops werden teilweise mit deutschen Züchtungen versorgt. Täglich werden von der Polizei Kilos und Cannabiszelte gefunden. Doch seit gestern wird vor dem Arnsberger Landgericht einer der größten Cannabisfunde des Landes verhandelt: und zwar geht es um nicht weniger als 2.500 Kilo Marihuana, die in verschiedenen Lagerhallen angebaut worden sein sollen.

 

Aufgeflogen waren die Beschuldigten durch – wie man es in Versicherungskreisen nennt – höhere Gewalt: Bei einem Hochwasser vor zehn Jahren in Sundern wurde eine Lagerhalle überflutet. Als die Feuerwehr diese inspizierte, stellte sich heraus, dass die ganze Halle allein der Marihuanaproduktion diente. Wie beim „WDR“ zu lesen war, führte dies zur Entdeckung weiterer Cannabisplantagen in ganz Deutschland.

 

Einige der Beschuldigten, die als Helfer und Kuriere eingestuft wurden, sind bereits in früheren Prozessen verurteilt worden. Der gestern gestartete Prozess dreht sich nun vor allem um den Hauptangeklagten, der sich ins Ausland abgesetzt hatte, vergangenes Jahr aber in Kroatien festgenommen wurde.

Unglaublich aber wahr. Bereits das dritte Mal innerhalb von einem Jahr berichten wir davon, dass jemand, der Cannabis anbaut, durch die Polizei erwischt wird, indem er Sachen aus dem Fenster wirft.

 

Vergangenen Juli schmiss ein Spezialist seinen Fernseher aus dem 6. Stock, um seine Cannabisplantage zu offenbaren, im November krakeelte ein Wiener durch seine Straße und warf alles, was gerade zur Hand war, auf die Straße. Ergebnis des anschließenden Polizeibesuchs: Der Fund von 144 Cannabispflanzen und 812 Gramm Marihuana.

 

Gestern morgen gegen zwei Uhr wollte sich wohl auch ein Mann aus Aachen mit den beiden Vollprofis gemein machen – eine bessere Erklärung, warum er mitten in der Nacht eine Glasflasche und einen brennenden Karton aus dem Fenster warf, gibt es bislang nicht.

 

Nachdem ein Nachbar der von Passanten gerufenen Polizei Zugang zum Haus verschaffte, öffnete der Wohnungsinhaber auch nach mehrfachem Klingeln, machte aber keine Angaben zu seiner Fensteraktion. Die Polizei wurde dabei jedenfalls auf „tütenweise geerntetes Cannabis“ sowie mehrere anscheinend selbstgebaute Grow-Kästen aufmerksam.

 

Was die Polizei unter „tütenweise“ Cannabis versteht, kann man sich zusammenreimen, wenn man einen Blick auf das Originalfoto eines der aufgefunden Grow-Kästen wirft (siehe Bild oben). Den Mieter und zwei weitere in der Wohnung anwesende Personen nahm die Polizei vorläufig fest; das Cannabis, mehrere Computer und Datenträger wurden beschlagnahmt. Die Kripo hat die Wohnung versiegelt und Ermittlungen aufgenommen.

In der Schweiz kann man THC-freie Cannabisblüten als Tabakersatzprodukt an jeder Straßenecke kaufen. Die begehrten Blüten, die nicht high machen, kann man jedoch auch in sogenannten Hanftheken erwerben. Diese Läden haben mit einem Coffeeshop Marke Amsterdam jedoch nur wenig zu tun: Klinisch wirkende, sterile und helle Räumlichkeiten, dutzende Ampullen, Lotionen und Öle in den aufgeräumten weißen Regalen, ein Verkäufer mit akkurater Kurzhaarfrisur im hellen Sakko hinter der Theke.

 

In Deutschland ist etwas Derartiges leider noch nicht umsetzbar, doch spätestens seit dem Cannabis-Medizin-Gesetz erkennt man auch dort das geschäftliche Potenzial der Hanfpflanze. Das beliebte „Wissensmagazin" Galileo des deutschen Privatsenders Pro7 hat nun einer Zürcher Hanftheke sowie einer medizinischen Stecklingsplantage einen Besuch abgestattet und mit Verkäufern, Betreibern, Botanikern und Kunden gesprochen. Aber seht selbst:

Vergangenes Jahr öffnete die Mary Jane Berlin erstmals ihre Pforten und erfreute sich bei den Ausstellern und vielen Tausend Besuchern bester Resonanz. Klar, dass dieses Jahr eine Neuauflage ansteht: Da Cannabis immer mehr zu einem Thema und vor allem auch zu einem Investitionsfeld wird, wundert es nicht, dass die Mary Jane bereits im zweiten Jahr den Standort wechselt, um allen Ausstellern Obdach zu gewähren. Dieses Jahr wird mit etwa 150 Messeständen gerechnet. Mit dabei sind etwa auch Samenbanken und Fachhändler von Cannabissamen, so zum Beispiel das Team von Samenwahl.com. Auch die Besucherzahlen sollen noch einmal einen Zuwachs erfahren – die Messeleitung um Duc Anh Dang geht von bis zu 15.000 Gästen aus, die sich am Wochenende vom 16. bis zum 18. Juni auf dem neuen Messegelände im und ums „Funkhaus Berlin“ an der Mary Jane erfreuen werden. Ein Bus-Shuttle fährt vom Ostkreuz aus im 10-Minuten-Takt zur Messe und von der Stadtmitte aus kann sogar kostenlos die „Mary-Jane-Fähre“ genutzt werden, die direkt am Messegelände andockt.

 

Nicht nur wohlbekannte Firmen und über 20 Start-ups aus Europa, Israel und den USA werden sich auf der Mary Jane präsentierten – auch nationale und internationale Cannabisexperten diverser Fachgebiete werden zum Austausch nach Berlin kommen. An allen drei Messetagen werden Vorträge von Szenebekanntheiten wie dem Chef des Deutschen Hanfverbands, Georg Wurth, unserem Grow-Autor Mr. José oder aber auch des berühmt-berüchtigten Rick Simpson (dem Entdecker des Rick-Simpson-Cannabisöls, von dem er sagt, dass es Krebs heilen könne) und vielen weiteren geboten. Auch abseits der Vorträge wird die sicherlich wie auch bereits vergangenes Jahr angenehme Atmosphäre zu einem Austausch unter allen interessierten Besuchern beitragen.

 

Für unsere Ticket-Verlosung in der aktuellen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin haben wir bereits 5 x 2 Wochenend-Tickets an glückliche Gewinner verlost. Heute hauen wir noch einmal 10 x 1 Ticket raus, die natürlich ebenfalls an allen drei Tagen gültig sind.

 

Um zu gewinnen, müsst ihr uns nur bis spätestens morgen früh um 11 Uhr eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken, in der ihr uns die nachfolgende Preisfrage beantwortet. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahme ab 18 Jahren.)

 

Wie heißt der Grow-Autor von Highway – Das Cannabismagazin, der auf der Mary Jane Berlin einen Vortrag halten wird? Die Antwort findet ihr oben im Text.

 

Alternativ könnt ihr unseren Facebook-Post zur Mary Jane teilen, um an die Karten zu kommen. 5 Tickets gehen an E-Mail-Teilnehmer, 5 Tickets an Facebook-Teiler. Ihr könnt an beiden Verlosungen teilnehmen. Teilnahme ab 18 Jahren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Die Mary Jane Berlin im Überblick:

Termin: 16. Juni 2017 bis 18. Juni 2017 (11 bis 20 Uhr, Sonntag bis 18 Uhr)

Veranstaltungsort: Berlin, Funkhaus Berlin (Nalepastraße 18)

Preis: Tagesticket 15 Euro, 3-Tagesticket 30 Euro

Website: www.maryjane-berlin.com

Aurora Cannabis Inc. hat bekanntgegeben, dass Aurora sämtliche Geschäftsanteile der Pedanios GmbH erworben hat. Pedanios ist der führende Großhändler, Importeur und Distributor für medizinisches Cannabis, nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten Europäischen Union.

 

Pedanios hält alle erforderlichen arzneimittelrechtlichen Zulassungen für den Großhandel und Import von medizinischem Cannabis und anderen Betäubungsmitteln und ist seit Dezember 2015 im Handel mit Medizinalcannabis aktiv.

 

Aurora ist ein lizenzierter Hersteller von Medizinalcannabis in Kanada mit einer Anbaufläche von insgesamt 8.800 Quadratmetern. Derzeit wird eine weitere Produktionsstätte gebaut, die 74.000 Quadratmeter reine Anbaufläche bieten und jährlich über 100.000 Kilogramm Cannabis abwerfen soll.

 

Seitdem in Deutschland das neue Cannabis-Medizin-Gesetz in Kraft trat, haben sich die monatlichen Umsätze von Pedanios überproportional gut entwickelt. Pedanios konnte bereits kurz nach dem Start die Position als Marktführer in Deutschland erobern und verkauft an über 750 Apotheken. Pedanios bietet 10 der 14 für den deutschen Markt zugelassenen Cannabissorten an. Der Kaufpreis betrug 15,7 Millionen Euro, die durch Geld und Aurora-Aktien geleistet wurden.

 

Terry Booth, Geschäftsführer von Aurora, äußerte sich begeistert: „Pedanios ist der Cannabis-Pionier in der EU und hat sich als vertrauenswürdiger und skalierbarer Importeur, Exporteur und Distributor von Medizinalcannabis etabliert. Patienten, Ärzte und Apotheken in ganz Europa erkennen in der Marke Pedanios die Quelle für hochwertiges und unter GMP-Bedingungen angebautes Cannabis für medizinische Zwecke.“

 

Der Geschäftsführer und Mitgründer von Pedanios, Patrick Hoffmann, der mit seinem Kompagnon Florian Holtzapfel weiter bei Pedanios verbleiben wird, freut sich ebenfalls auf die Zusammenarbeit mit Aurora: „Kanada und Deutschland sind die weltweit wichtigsten Märkte für medizinisches Cannabis, und als Pioniere in unseren jeweiligen Ländern sind Aurora und Pedanios jeweils bestens positioniert, um mit innovativen Produkten ihre Kundenbasis zu verbreitern und signifikante Marktanteile zu gewinnen.“