Highway

Kaum etwas ist für den gemeinen Cannabiskonsumenten ärgerlicher als mit ein paar Gramm Marihuana aufgegriffen zu werden und dann neben einem eingestellten Verfahren oder ein paar Euro Geldstrafe anschließend die richtige Strafe zu kassieren: den Führerscheinentzug, das Druckmittel der menschenverachtenden deutschen Cannabispolitik.

 

Das dachte sich wohl auch ein 47-jähriger Rheinländer. Wie die „Augsburger Allgemeine“ berichtete, wollte er dem neuen Freund seiner Ex-Freundin eins auswischen. Dazu brach er im bayrischen Senden dessen Auto auf und deponierte 35 Gramm Marihuana beim Fahrersitz des Fahrzeugs. Anschließend rief er bei der Polizei an und informierte diese, dass angeblich jemand aus einem Auto heraus mit Marihuana handele.

 

Dies geschah bereits im Januar. Die Polizei rückte auch direkt aus, um nach dem Auto zu sehen. Dieses war aber nicht aufzufinden. Daher wurde dieser Fall zunächst nicht weiter groß beachtet. Nun meldete sich kürzlich aber ein Fahrzeughalter – der neue Freund der Ex-Freundin des Rheinländers –, dass er in seinem Auto ein verdächtiges Päckchen gefunden habe.

 

Dabei handelte es sich natürlich um die im Januar dort versteckten 35 Gramm Marihuana. Der Mann und die Polizisten, die ihm nach Ermittlungen glaubten, dass er nichts damit zu tun hatte, standen somit vor einem Rätsel.

 

Dieses wurde durch den fingierten Notruf aus dem Januar dann gelöst: Die Beamten erinnerten sich an diesen und hörten sich den Notruf immer wieder an – bis ihnen auffiel, dass der Anrufer kein Bayer war, sondern einen pfälzischen Dialekt hatte. Und so fiel der Verdacht nach weiteren Erkundigungen auf den Ex-Freund aus dem Rheinland.

 

Diesen erwarten nun Anzeigen wegen Besitz von Betäubungsmitteln, Vortäuschen einer Straftat, Sachbeschädigung und falscher Verdächtigung.

Wer hätte das gedacht? Weed ist im Jahr 2017 schon praktisch Mainstream. Jemand, der auch einen nicht zu vernachlässigenden Anteil daran geleistet hat, ist die Rap-Ikone Snoop Dogg. Er dürfte nicht nur einer der bekanntesten Rapper, sondern auch einer der bekanntesten Marihuana-Konsumenten auf dieser Erde sein.

 

Vor allem wegen Erstgenanntem ist er eine äußert gefragte Werbefigur der amerikanischen Industrie. Und auch die Telekom, die auch in den Vereinigten Staaten sehr aktiv auf dem Mobilfunksektor unterwegs ist, hat Snoop Dogg für ihren neuesten Werbeclip engagiert. Und nicht für irgendeinen Werbeclip – Erstausstrahlung war das Super-Bowl-Finale vergangenen Monat.

 

Doch in diesem Werbeclip dreht sich alles vor allem um Snoops Image als Oberkiffer. Zusammen mit „Amerikas bester Hausfrau“ Martha Stewart, einer sehr bekannten Fernsehmoderatorin, drehte Snoop Dogg die Weed-Werbung ab.

 

Die 75-jährige Martha Stewart fragt Snoop dort: „Ist T-Mobile nicht fantastisch, Snoop?“ – und zählt die Vorzüge der Telekom auf (unbegrenztes Datenvolumen, Steuern und Gebühren bereits enthalten). Darauf antwortet Snoop Dogg: „You might even say it's all and a bag of –“ („Du könntest sogar sagen, es ist all das und eine Tüte voll –“) und beginnt in seinen Taschen zu wühlen.

 

Daraufhin versucht Martha Stewart auf verschiedene Weisen seinen Satz zu vollenden – immer mit Bezug auf Weed: So wirft sie unter anderem „purple cushy throw pillows“, „herb-roasted lamb chops“, einfach nur einen roten „Pot“ oder eine „can of bisque“ ein.

 

Aber seht euch den Clip nun einfach selbst an. Wir sagen: Telekom, das habt ihr gut gemacht.

Cannabis bewässern – klingt eigentlich wie ein einfaches Thema: Wasser rein und fertig? Nicht ganz! Um am Ende eine gesunde und kräftige Cannabispflanze großgezogen zu haben, muss ein Grower bei der Bewässerung einige Dinge beachten. In diesem Artikel liefert Grow-Experte Junior Gong daher einige Tipps zum Bewässern bei einem Grow auf Erde und auf Cocos.

 

Wasser ist quasi das Transportmedium für Nährstoffe und Mineralien, die die Pflanze für ihr Wachstum braucht. Über den Vorgang der Osmose wird Wasser samt der darin gelösten Nährstoffe aus dem Growmedium angesaugt und durch die Pflanze transportiert. Die Nährstoffe werden in den Zellen verarbeitet und anschließend verdunstet das Wasser über die Spaltöffnungen der Blätter.

Ein typischer Anfängerfehler ist es, der Pflanze zu viel oder zu wenig Wasser zu geben. Gerade wenn man nie wirklich mit Zimmerpflanzen zu tun hatte und zum ersten Mal growt, fehlt einem die Erfahrung beim Gießen. Bekommt die Pflanze nicht genug Wasser, kann sie nicht ausreichend Nährstoffe aufnehmen. Es bilden sich dadurch Nährstoffmängel. Die Cannabispflanze benötigt außerdem für die chemischen Vorgänge (etwa die Photosynthese) ausreichend Wasser in den Zellen. Wird zu wenig gegossen, wird der gesamte Stoffwechsel gebremst und das Wachstum stark gehemmt. Die Pflanze droht von innen auszutrocknen. Zu viel Wasser ist aber genauso schädlich. Ist der Boden zu sehr durchwässert, kann Wurzelfäule entstehen, die gerade von Anfängern meist nicht erkannt wird. Zudem steigt die Schimmelgefahr immens, da sich Pilze in feuchten Umgebungen ohne viel Bewegung rasend schnell ausbreiten können. Hinzu kommt, dass die Wurzeln bei zu viel Feuchtigkeit nicht genug Sauerstoff bekommen und absterben können.

Damit die Cannabispflanze prächtig wachsen und gedeihen kann, muss also bei der Bewässerung ein gesundes Mittelmaß gefunden werden. Auch bedacht werden muss, dass die Zusammensetzung des Wassers auch eine wichtige Rolle spielt. Im Idealfall hat Gießwasser für Cannabis einen neutralen pH-Wert von circa 7, einen EC-Wert von 0,2 bis 0,4 und eine Zimmertemperatur von 22 bis 24 °C. Damit kann es den pH-Wert des Bodens nicht kaputt machen und die Pflanze nicht übersalzen. Gleichzeitig ist es damit perfekt geeignet, um Dünger anzumischen.

 
Es wäre zu schön, wenn man ganz unkompliziert das Wasser aus dem Hahn nehmen und damit die Cannabispflanze gießen könnte. Leider ist es aber nicht ganz so einfach. Leitungswasser enthält Kleinstmengen an Salzen, Mineralien und Chemikalien, die zwar für den menschlichen Organismus keine Gefahr darstellen, aber der Cannabispflanze schaden können. Das größte Problem ist der Kalk im Wasser, der das Substrat versalzen kann. Zu viel Salz kann die Wasseraufnahme der Pflanze bremsen. Ab einer bestimmten Salz-Konzentration droht die Umkehrosmose und der Boden beginnt, Wasser aus der Pflanze zu saugen. Ohne Gegenmaßnahmen trocknet die Pflanze rasant aus und stirbt einen schnellen Tod. Je nach Gegend kann der Kalkgehalt im Leitungswasser sehr hoch sein. Kalk ist nichts anderes als ein Salz und muss herausgefiltert werden. Bei hartem, also sehr kalkhaltigem Leitungswasser macht es Sinn, etwa fünfzig Euro in ein EC-Meter zu investieren, um den Salzgehalt des Leitungswassers im Blick zu behalten. Ist der EC-Wert des Leitungswassers nur leicht erhöht, ist eine Filterkanne von der Firma Brita die einfachste Lösung. Diese kann den EC-Wert um 0,15 bis 0,3 senken. Bei EC-Werten über 0,7 kann nur eine Umkehrosmose-Anlage dabei helfen, die Salze aus dem Leitungswasser zu filtern.

 
Im Gegensatz zu Leitungswasser ist Regenwasser schon etwas besser zum Gießen geeignet, da es nahezu keine Salze enthält. Doch es enthält auch nahezu keine Mineralien. Problematisch wird dies beim Anmischen von Dünger, da die Dünger-Lösungen vom Salz- und Mineraliengehalt her auf Leitungswasser abgestimmt sind. Beim Gießen mit reinem Regenwasser entstehen deshalb oft Calcium- oder Magnesiummängel in der Pflanze. Eine häufige Lösung ist das Mischen von Leitungs- und Regenwasser, sodass man am Ende einen EC-Wert von 0,2 bis 0,4 herausbekommt. So erhält die Pflanze genug Mineralien und der Boden kann auch nicht versalzen. Wichtig dabei ist es, kaltes Wasser aus dem Hahn zu nehmen, da warmes Wasser in der Heizanlage mehr Mineralien aufnehmen und den EC-Wert dadurch erhöhen kann. Zusätzlich sollte das Leitungswasser vor dem Mischen und der Messung über Nacht in offenen Eimern „lüften“, sodass sich die unerwünschten Chloride verflüchtigen können. Die Eimer dürfen nicht aus Metall sein, da sonst Mineralien aus dem Metall in das Wasser diffundieren können.

 

...wir wollen aber an dieser Stelle natürlich nicht zu viel verraten, denn in unserem druckfrischen Magazin Highway 02/2017 findet man den vollständigen Artikel zur optimalen Bewässerung von Cannabis. Weiter geht es mit diesen Punkten:

 

  • die passende Gießmenge

  • Wassermangel

  • Überwässerung

  • Gieß-Häufigkeit

  • verschiedene Methoden des Gießens

  • Wasserverbrauch

  • Wasseraufnahme verschiedener Grow-Medien

 

Highway – Das Cannabismagazin ist für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

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Hört sich eigentlich ein wenig wie der halbgare Plot einer zukünftigen Seth-Rogen-Komödie an. Ist aber die Realität aus England: In einem Atom-Schutzbunker aus den 1980er-Jahren, der im Kalten Krieg in Wiltshire, England gebaut wurde, entdeckte die Polizei nun eine wirklich riesige Cannabisplantage.

 

Das Marihuana wurde in 20 Räumen, die alle innerhalb des Bunkers lagen angebaut. Jeder der 20 Räume enthielt etwa 200 Cannabispflanzen in verschiedenen Stadien. Betrieben wurde die Anlage jedenfalls von drei Vietnamesen, von denen zwei noch Teenager sind, einer vermutlich erst 15 Jahre alt.

 

Wie die Polizei berichtete, werden diese Cannabis-Erntehelfer als Opfer und nicht Verbrecher angesehen. „Niemand würde das hier freiwillig machen“, sagte einer der beteiligten Polizisten dem „Guardian“. Noch ist unklar, ob die Vietnamesen die alleinige Besetzung des Bunkers darstellen oder sich eventuell in Schichten mit anderen Personen abwechselten „durften“.

 

Es wurden drei Briten dingfest gemacht und wegen des Anbaus von Cannabis und Sklavenhaltung angezeigt. Die Vietnamesen wurden mit dem Versprechen, sie nicht weiter juristisch wegen dieser Angelegenheit zu behelligen, freigelassen.

 

„Das war Sklavenarbeit. Kein natürliches Licht, kein fließendes Wasser – es musste reingebracht werden. Das ist harte Knochenarbeit, nicht nur mit der Gießkanne rumlaufen. Keine frische Luft, nur der alles durchsetzende Geruch der Pflanzen, der alles einnimmt“, sagte ein Sprecher der britischen Polizei.

 

Die Nachricht erinnert an die Story aus Düsseldorf, wo ein 78-jähriger Mann mehrere Vietnamesen als Cannabis-Erntesklaven hielt (wir berichteten kürzlich).

 

Der Atom-Schutzbunker ist übrigens noch voll einsatzfähig und wurde 1985 für die Regierung gebaut. Daher musste die Polizei den richtigen Moment abwarten, bis die britischen Chefs der Plantage diese mit ihren Schlüsseln verließen, da ansonsten weder ein Eindringen und unter Umständen auch ein Rauskommen nicht möglich gewesen wäre.

Wird das Weiße Haus unter Donald Trump zum Angriff auf die in von verschiedenen Bundesstaaten legalisierte Cannabis-Industrie blasen? Trumps Sprecher Sean Spicer kündigte genau das Donnerstagabend an.

 

Viele Amerikaner dachten, Trump hätte bei dem ganzen rassistischen Verhalten, Lügen und Grabschen gar keine Zeit sich um Kleinigkeiten wie Gras wieder zu verbieten zu kümmern.

 

Aber das ist offenbar falsch: Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag sprach sein Presse-Sprecher Sean Spicer schockierende Worte für die amerikanische Cannabisindustrie. Zwar im üblichen Trump-Duktus, also drohend, lügend und reichlich unkonkret, sodass noch Platz für Hoffnungen bleibt, aber dennoch sind dies äußerst schlechte Nachrichten.

 

Lange Zeit war unklar, welche Position Donald Trump als Präsident zu Cannabis einnehmen wird. Zwar ließ sein sonstiges Verhalten und die Wahl seiner Berater und Untergebenen nichts Gutes erwarten, allerdings war Trump schon einmal positiv bezüglich medizinischem Marihuana zitiert worden und Anfang der 1990er-Jahre hatte er sogar öffentlich die Legalisierung sämtlicher Drogen gefordert.

 

Zudem sorgt legales Marihuana für hohe Steuereinnahmen und erschafft neue Arbeitsplätze, während es praktisch keinerlei Probleme verursacht. Eigentlich alles Dinge, die jemandem wie Trump gefallen sollten.

 

Aber von wegen. Trumps Sprecher Sean Spicer kündigte nun an, dass mit umfassenden Razzien gegen die Freizeit-Cannabis-Industrie gerechnet werden müsse. „Recreational marijuana“ sei im Gegensatz zu medizinischem Marihuana vom Weißen Haus unerwünscht und man könne von Maßnahmen durch die Drogenbehörde DEA und das Justizministerium der USA ausgehen, auch wenn die letzte Entscheidung dort gefällt werden soll.

 

Der neue Justizminister Jeff Sessions, der seit dem 9. Februar im Amt ist, ist allerdings ein Wunschkandidat Trumps, der in letzter Zeit mit unangenehmen Äußerungen aufgefallen ist, so etwa: „Gute Menschen rauchen kein Marihuana.“ oder aber „Wir brauchen in Washington endlich Erwachsene, die sagen: Marihuana ist nichts, was legalisiert werden sollte, sondern ist in Wirklichkeit etwas sehr Gefährliches.“ Traurige Berühmtheit erlangte Jeff Sessions mit dieser Aussage: „Ich dachte der Ku-Klux-Klan wäre okay, bis ich herausgefunden habe, dass sie Marihuana rauchen.“

 

Der Hintergrund ist, dass auch wenn Cannabis – teilweise bereits seit 2014 – in acht der fünfzig amerikanischen Bundesstaaten sowie in der Bundeshauptstadt Washington, D.C. vollständig legalisiert wurde, dies auf Bundesebene nicht geschehen ist. Und die Bundesebene der Vereinigten Staaten von Amerika sticht in diesem Fall sozusagen die Entscheidungen der einzelnen Staaten. Theoretisch könnte (und konnte auch in der Vergangenheit) die Bundesdrogenbehörde DEA jederzeit in alle Unternehmen, die in direktem Zusammenhang mit der Produktion und dem Verkauf von Marihuana stehen, einfallen, alles konfiszieren und zerstören und damit das Experiment von legalem Cannabis in den USA um viele, viele Schritte zurückwerfen.

 

Dies wäre im Bereich des medizinischen Marihuanas nicht so ohne Weiteres möglich, allerdings trennte Spicer hier auch scharf und machte deutlich, dass seine Drohungen nicht das Thema medizinisches Marihuana betreffen würden. Das macht seine Aussagen aber kaum besser.

 

Im Gegenteil – es kam sogar noch schlimmer. Allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz behauptete er, dass Marihuana schuld an der derzeitigen landesweiten Heroin-Epidemie sei. Nicht die Industrie-finanzierte Ärzteschaft, die viel zu viele Opiate verschreibt, wird dafür verantwortlich gemacht, sondern Marihuana sei verantwortlich dafür, dass die Menschen ihre Schmerzmittel überdosierten und in die Heroin-Sucht rutschten. Solche Aussagen im 21. Jahrhundert sind wirklich zum Verzweifeln.

 

Eigentlich wäre unsere heutige Meldung auch gewesen, dass die Cannabis-Industrie in den Vereinigten Staaten neuesten Berechnungen zufolge in den nächsten drei Jahren 300.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen wird. Aber Donald Trump, der ankündigte zuhauf neue Arbeitsplätze zu schaffen, scheint diese lieber serienweise zerstören zu wollen.

 

Es bleibt zu hoffen, dass dies ein leeres Versprechen bleibt, auch wenn die Zeichen schlecht zu stehen scheinen. Die Marihuana-Industrie ist der mit Abstand am schnellsten wachsende Industriezweig der USA und produziert Millionen über Abermillionen an Steuereinnahmen. Auch gibt es Millionen von Cannabisrauchern, die sich dies mit Sicherheit nicht bieten lassen möchten. Und einige aus der Cannabis-Industrie würden mit Sicherheit vor die Gerichte ziehen, was zusammen mit zu erwartenden Protesten für einige längere Medienaufmerksamkeit sorgen könnte.

 

Umfragen zufolge sind 71 Prozent der Amerikaner für eine vollständige Legalisierung von Marihuana. Dies bedeutet, dass auch mindestens 40 Prozent der Trump-Wähler für eine Cannabislegalisierung sind. Und da die Zustimmungswerte des Präsidenten zuletzt bei mageren 41 Prozent standen, bleibt die Hoffnung, dass er diese durch solch wahnsinnigen Schritte nicht noch weiter senken lassen möchte.

 

Quellen:

Hightimes.com – White House Warns: Fed Crackdown on Recreational Marijuana Coming

Merryjane.com – Trump Administration Signals a Crackdown on Recreational Marijuana

Marijuana.com – Sean Spicer: Expect Greater Enforcement on Recreational Marijuana

Die ersten zarten Sonnenstrahlen bescheinen wieder Deutschland, Österreich und die Schweiz. Da juckt es den ein oder anderen Hobbygärtner bereits in den grünen Daumen. Auch wenn man sich noch ein paar Wochen gedulden muss, bis die Outdoor-Saison wieder startet, kann man bereits jetzt schon erste Vorbereitungen treffen – etwa die Erde für das Frühjahr vorbereiten. Unser Grow-Guru Mr. José zeigt in diesem Artikel, wie dies am besten gelingt.

Grow-Guru Mr. José

 

Der Frühling ist für jeden Gärtner eine schöne Zeit: es können endlich wieder neue und hoffnungsvolle Pflänzchen in den Gärten gesät und angepflanzt werden. Schauen wir uns nun an, wie dies am besten gelingt.

 

Zunächst einige grundlegende Aussagen darüber, wie es im Substrat aussehen sollte: Die Vorbereitung des Substrats muss sich von der genauen Art des Anbaus herleiten. Allgemein existieren beim Züchten in Erde drei Grundarten. Entweder wird in Blumentöpfen gezüchtet, auf einem bereits bearbeiteten Beet im Freien oder im Glashaus oder auf einem neuen, bisher nicht landwirtschaftlich bearbeiteten Platz. Wenn man sich entscheidet, in Blumentöpfen zu züchten, sollte man abwägen, ob es sich nicht vielleicht eher lohnt, das Substrat im Geschäft zu besorgen. Eine 50-Liter-Packung hochwertigen Substrats kostet nicht viel und entspricht perfekt den Bedürfnissen. Heute bekommt man leicht ein Substrat, das auf die Pflanzen zugeschnitten ist, die man züchten will, und noch dazu mit genügend Nährstoffen für die ersten Wachstumswochen angereichert ist. Wenn man keinen eigenen Kompost zur Verfügung hat oder nicht mehr als 100 Liter Substrat benötigt, lohnt sich der Einkauf einer fertigen Lösung garantiert.

 

Vorbereitung eines Substrats für Beet und Glashaus

Wenn man ein schon bearbeitetes Beet oder Glashaus zur Verfügung stehen hat, muss die Erde nur belebt, also aufgelockert und mit Nährstoffen angereichert werden. Optimal ist es, wenn man Kuh- oder Pferdemistdünger zur Hand hat. Für die Frühlingserde hat sich für mich Pferdemist bewährt. Den Mist wirft man einfach auf das Beet, nimmt einen Spaten und einen Rechen und arbeitet ihn gleichmäßig in die bereits vorhandene Erde ein. Diese Düngerart ist zu hundert Prozent organisch, billig und einfach. Wenn man keinen solchen frischen Dünger zur Verfügung hat, macht das auch nichts. In der Gärtnerei kann man ohne Probleme granulierten Kuh- und Pferdedünger kaufen, mit dem man sehr gut arbeiten kann und der außerdem nicht so sehr stinkt. Wenn man beim Auflockern des Bodens feststellt, dass dieser zu kompakt ist, kann man ihn durch Zugabe von Stroh und Sägemehl ein bisschen lockerer machen. Auch Perlit und Sand lassen sich benutzen, aber Stroh und Sägemehl zersetzen sich im Boden, sodass man für die nächste Saison wieder reine Erde hat, die verschiedensten Einsatzzwecken angepasst werden kann...

 

...wir wollen aber an dieser Stelle natürlich nicht zu viel verraten, denn in unserem druckfrischen Magazin Highway 02/2017 findet man den vollständigen Artikel über die beste Erde für den Outdoor-Anbau von Cannabis. Weiter geht es mit der besten Vorbereitung des Outdoor-Substrats, den Arbeitsschritten, wenn man einen neuen Grow-Platz anlegt und Tipps für extragroße Pflanzen. Highway – Das Cannabismagazin ist für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.

 

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So, jetzt sind die wahren Experten unter euch gefragt! Wer hat das magische Auge und kann sagen, wie viel Gramm Weed (auf eine Nachkommastelle) hier auf der Waage liegen? Auf unserer Facebook-Seite könnt ihr euren Tipp in die Kommentare schreiben. Außerdem findet ihr dort ein weiteres Foto aus einer anderen Perspektive. Die Lösung wird um 16.20 Uhr als Bild in die Facebook-Kommentare gepostet. Die ersten fünf richtigen Antworten gewinnen die aktuelle Highway-Ausgabe. Viel Spaß beim Mitraten!

 

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Cannabis ist Medizin und die beiden Haupt-Cannabinoide THC und CBD können bei zahlreichen Krankheitsbildern zumindest Linderung verschaffen. Beide Cannabinoide sind aber auch im Gespräch, für die Heilung diverser Krankheiten genutzt werden zu können.

 

Nun gibt es Interessantes aus Jamaika zu melden. Dr. Henry Lowe, ein Pionier auf dem Gebiet der Untersuchung von medizinischem Cannabis und seiner Einsatzmöglichkeiten, hat Erstaunliches entdeckt: Dr. Lowe und sein Team haben im Fachjournal „Pharmacognosy Research“ bekanntgemacht, dass das Cannabinoid CBD (Cannabidiol) sehr geeignet für die Behandlung von Hepatitis C ist. Gegen Hepatitis B zeigt CBD übrigens keine Wirkung.

 

Dr. Lowe von der University of the West Indies sagte, dass seine Forschungen das Potential haben, zur Entwicklung eines günstigen und standardisierten Medikaments auf CBD-Basis gegen Hepatitis C zu führen.

 

Und das wäre dringend nötig – denn bis jetzt gibt es keinen Impfschutz gegen Hepatitis C und auch nur ein einziges Medikament, das zur Behandlung eingesetzt werden kann. Und dieses kostet bis zu 100.000 Dollar. So bleibt zu hoffen, dass die Erforschung der entsprechenden CBD-Medikamente nicht zu lange auf sich warten lässt. Denn an Hepatitis C, die langfrisig zu Leberzirrhose und Leberkrebs führt, sterben jedes Jahr 700.000 Menschen.

 

MEHR BOCK AUF CANNA-NEWS? AB SOFORT GIBT ES DIE NEUE AUSGABE VON HIGHWAY AN JEDEM GUT SORTIERTEN (BAHNHOFS-)KIOSK UND HEAD- UND GROWSHOP FÜR SCHLAPPE 2,60 EURO.

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