Highway

Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder sogar nur 1,89 als E-Paper, beispielsweise bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory Warum LED-Leuchten zu bevorzugen sind Der Ertrag einer Cannabispflanze kann am besten über eine Optimierung der Lichtmenge gesteigert werden, das gilt besonders für den Innenraumanbau. Doch hier buhlen verschiedenste Technologien um die Gunst der Käufer – dabei haben inzwischen die LED-Leuchten die Nase vorn. --> hier eine Vorschau des Artikel ansehen

 

 

Titelstory LED-Technologien: Überblick und Ausblick Von Anfang an war die LED-Technologie recht vielversprechend, doch die Cannabisindustrie schien sich lange nicht richtig davon überzeugen zu lassen. Nun sind LED-Lampen weitverbreitet und auch innerhalb des LED-Sektors gibt es die verschiedensten Moden und Entwicklungen. --> hier eine Vorschau des Artikel ansehen

 

 

Offener Brief Dr. Franjo Grotenhermen gegen Rick SimpsonRick Simpson behauptet seit gut 15 Jahren, dass mit Cannabisöl nach seiner Formel Krebs geheilt werden könne. Innerhalb der deutschsprachigen Cannabisszene wird Rick Simpson größtenteils sehr positiv besprochen, dabei gäbe es auch massive Kritikpunkte zu nennen. Ein Offener Brief.

 

 

Hausbesuch Delta 9 Labs – Wie sieht es hinter den Kulissen einer Seedbank aus und welche Arbeit steckt wirklich hinter dem Züchten einer Cannabissorte? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, haben wir uns nach Amsterdam begeben, um die Seedbank Delta 9 Labs zu besuchen und ihren Besitzer Ed Borg um Antworten zu bitten.

 

 

Story Wem gehört die Tasche mit den dreieinhalb Kilo Weed?Autor Donald Denzler berichtet in dieser Ausgabe von seiner Zeit als Cannabishändler in Deutschland, als es in der Schweiz so aussah, als hätte die goldene Zeit der Cannabislegalisierung gerade begonnen, und man dort kiloweise Marihuana zu Spottpreisen erwerben konnte.

 

 

Story Die Simpsons und das Kiffen – Dieser Artikel setzt sich mit der bekanntesten Zeichentrickfamilie der Welt auseinander. Denn in den bald 30 Jahren ihres Bestehens sind die Simpsons schon des Öfteren mit Cannabis in Berührung gekommen. Und auch vor den Fernsehern lässt sich das Kiffen ganz gut mit den Simpsons kombinieren...

 

Recht Wie fliegt man am schnellsten von der Schule? – Rechtsanwalt Steffen Dietrich betrachtet einen interessanten Fall, bei dem ein Schüler des Gymnasiums verwiesen wurde, da ihm mehrfach Cannabiskonsum während der Schulzeit nachgewiesen wurde. Gegen diesen Beschloss zog der Neuntklässler vor Gericht.

 

 

 

Weitere Artikel Film: Für das Leben eines Freundes +++ Sortenportrait: CannaSutra +++ Kiffertypen: Der Minimalist +++ Produkttest: Vaporizer „Dreamwood Dobby Classic“ +++ High Five: Licht und Lampen +++ Goodies: 420-Bears +++ und vieles mehr...

 

 

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Cannabis anzubauen gelingt outdoor oder im Gewächshaus umso besser, je mehr Sonne zur Verfügung steht. Somit ist die spanische Insel Teneriffa natürlich auch ein beliebter Ort, um Gras anzubauen.

 

Wie „Teneriffa News“ berichtet, wurde bereits im April die Polizei bei Guía de Isora im Westen Teneriffas auf ein ambitioniertes Anbau-Projekt aufmerksam: insgesamt 4.500 Quadratmeter Anbaufläche wurden dort von fleißigen Cannabis-Growern in Gewächshäusern bewirtschaftet – also die Fläche eines kleinen Fußballfelds.

 

Um eine dauerhafte Versorgung mit Cannabisprodukten zu gewährleisten, wurden die Ernten zeitversetzt eingefahren. Nach einigen Monaten der Beobachtung, als genug Beweise gesammelt und die Verkaufsrouten ermittelt worden waren, schlug die Polizei nun zu und nahm zwei Männer im Alter von 40 und 45 Jahren fest.

Kiffen und Sex – für diese beiden wunderbaren Tätigkeiten hat der (und die) ein oder andere schon einige Risiken in Kauf genommen. Beides kann natürlich auch wunderbar kombiniert werden. So oder so ähnlich dachte wohl auch ein 28-Jähriger vergangene Woche Mittwoch in Essen.

 

In einer Drogerie am Essener Hauptbahnhof öffnete er eine Packung Kondome und entnahm zwei Kondome, die er in seine Tasche steckte, ohne sie zu bezahlen. Dies blieb nicht unbemerkt, sodass ein Mitarbeiter des Geschäfts den 28-Jährigen festhielt, bis die Polizei eintraf.

 

Während der Überprüfung des Kondom-Diebs versuchte der Mann dann das von ihm mitgeführte Haschisch – immerhin 6,9 Gramm – diskret zu entsorgen, was aber nicht funktionierte. Zu allem Überfluss stellte sich heraus, dass er im August 2016 wegen Erwerb von Betäubungsmitteln zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt wurde, die er aber niemals gezahlt hatte.

 

Da er kein Geld mit sich führte, wurde er direkt in die JVA Essen verfrachtet, wo er nun die Alternativstrafe von 40 Tagen absitzen muss. Obendrein wurden Strafverfahren wegen Diebstahls und unerlaubten Drogenbesitzes eingeleitet. Und auf die vermutlich geplante Nummer musste er auch verzichten...

Haschisch ist ein Produkt, das überall auf der Welt sehr beliebt ist. Eines der klassischen Herkunfts- und Exportländer ist Marokko. Das weiß auch Algeriens Außenminister Abdelkader Messahel. Wie man sich auf dem internationalen Parkett benimmt, weiß er aber anscheinend nicht – oder er ist bei Donald Trump in die Lehre gegangen.

 

Denn am Freitag deutete der algerische Außenminister bei einem Wirtschaftsforum in Algier so einiges an – etwa, dass Marokko seine steigenden Investitionen in afrikanischen Ländern durch den Verkauf von in Marokko angebautem Haschisch finanziere.

 

Wie die „Aargauer Zeitung“ meldete, sagte Messahel wörtlich: „Bei den marokkanischen Banken geht es um Geldwäsche aus dem Haschischgeschäft, das weiß doch jeder. Afrikanische Staatschefs haben mir das gesagt.“ Außerdem: „Dass die Royal Air Maroc auch anderes als Passagiere transportiert, weiß die ganze Welt.“

 

Diese Äußerungen sorgten nicht gerade für eine Besserung des angespannten Verhältnisses zwischen den beiden Nachbarländern. Marokkos Außenministerium sprach von einer „Ignoranz, die ebenso tief wie unentschuldbar“ sei und zog seinen Botschafter aufgrund der „unverantwortlichen und kindischen“ Bemerkungen des algerischen Außenministers aus dem Land ab.

Während in den Sondierungsgesprächen der FDP und der Grünen deutsche Cannabiskonsumenten mal wieder verraten werden, sind Politiker anderer Länder in puncto Cannabis deutlich fortschrittlicher.

 

In Neuseeland kündigte die designierte Premierministerin Jacinda Ardern nun an, dass die Bürger Neuseelands innerhalb der nächsten drei Jahre per Volksentscheid über eine mögliche Legalisierung von Cannabis abstimmen dürfen, wie die „taz“ berichtete. Begründung: Das bisherige System funktioniere nicht und niemand soll aufgrund von Cannabiskonsum ins Gefängnis gesteckt werden.

 

Ob sie selbst für oder gegen eine Legalisierung ist, verriet sie nicht. Der genaue Gesetzestext für das geplante Referendum soll in Gesprächen mit der Bevölkerung geformt werden.

Wer kennt es nicht? Schnell das Weed angebaut und dann auf dem Wäscheständer zum Trocknen aufgehängt – doof nur, wenn man sich während des Trockenprozesses derart laut streitet, dass die Nachbarn die Polizei rufen. Auf diese Art und Weise liefern sich übrigens immer wieder Konsumenten, Dealer und Grower selbst ans Messer.

 

Dieses Mal traf es einen 36-jährigen Mann und seine 31-jährige Freundin in Simbach am Inn in Niederbayern. Dienstagabend gegen 20 Uhr wurde die Polizei zu der Wohnung der beiden gerufen, da sie sich lautstark stritten. Nachdem sich die Lage wieder beruhigte, entdeckten die Beamten einen Wäscheständer der speziellen Art: 1,6 Kilogramm Marihuana war dort mit bunten Wäscheklammern zum Trocknen aufgehängt.

 

Wie die „Welt“ berichtete, machten die beiden keinerlei Angaben zur Herkunft des Weeds und wurden nach polizeilichen Maßnahmen der Kripo Passau und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut am Mittwoch wieder auf freien Fuß gesetzt.

In Deutschland wurde erst kürzlich gewählt und die Koalitionsverhandlungen sind noch lange nicht abgeschlossen. Die „Süddeutsche“ meldete heute, dass eine Cannabislegalisierung durch die vermutlich ins Haus stehende Jamaika-Koalition durchaus möglich wäre.

 

Mit etwa anderthalbmal soviel Stimmen für die Union aus CDU und CSU halten wir von Highway das allerdings für äußerst unrealistisch. Vor nichts hat die Union mehr Angst als vor Weed und Hasch und erst recht vor dem Anbau von Cannabis – und den Grünen und der FDP kann auch nicht über den Weg getraut werden, wenn es darum geht, die Legalisierung von Cannabis mit allen Mitteln einzufordern und nicht etwa gegen einen schönen Ministerposten einzutauschen. Mit größter Freude würden wir uns aber natürlich bei dieser Einschätzung eines Besseren belehren lassen.

 

Auch in den Niederlanden wurde gewählt – allerdings bereits im März. Nicht zuletzt, da sich vier Parteien zusammenraufen mussten, um eine Regierung bilden zu können, dauerten die Koalitionsverhandlungen nun tatsächlich sieben Monate lang. Die Regierung aus rechtsliberaler VVD, den Christdemokraten des CDA, der linksliberalen D66 und der calvinistischen ChristenUnie hat im Parlament nur einen einzigen Sitz Mehrheit.

 

Für Cannabis-Interessierte und vor allem diejenigen Niederländer, die im legalen oder illegalen Cannabusiness tätig sind, sieht die Koalition eine wichtige Änderung für 2018 vor. Bislang ist es in der Niederlanden bekanntermaßen so, dass die Coffeeshops und ihre Kundschaft toleriert werden, solange nicht mehr als fünf Gramm Cannabis pro Tag und Kunde abgegeben und weitere Regeln eingehalten werden.

 

Die Belieferung der Coffeeshops geschieht jedoch durch die „Hintertür“, das bedeutet, dass der komplette Anbau von Marihuana und die Belieferung der Shops illegal ist. Große Grower aus den Niederlanden kommen zwar gelegentlich äußerst glimpflich davon, wenn sie erwischt werden, andere haben aber wenig Glück und müssen für einige Jahre ins Gefängnis. Auch für die Konsumenten ist diese Regelung nicht befriedigend, weil keine Cannabis-Standards herrschen und die Qualität daher sehr leiden kann, was eventuell auch gesundheitliche Nachteile mit sich bringt.

 

Wie unter anderem „Spiegel Online“ berichtete, soll ab dem kommenden Jahr nun in einigen niederländischen Gemeinden die offizielle, legale und staatlich geprüfte Herstellung von Marihuana und der Vertrieb dieses Materials an die Coffeeshops getestet werden.

Cannabis wird überall in Deutschland angebaut. Auch viele Sorten, die in niederländischen Coffeeshops angeboten werden, kommen aus deutschen Indoor-Anlagen. Dies weiß inzwischen auch ein 56-Jähriger Familienvater aus Würselen, der fünf Jahre lang in einer Lagerhalle in Schönau große Mengen Cannabis angebaut hat.

 

In dieser Zeit soll er mindestens 260 Kilo angebaut haben, für die er Erlöse in Höhe von 650.000 Euro kassiert haben soll. Die Höhe der Erträge bestritt der Mann vor Gericht, da es anfangs einige Probleme beim Grow gegeben haben soll, aber ansonsten räumte er die Vorwürfe ein.

 

Der Vater von drei Söhnen ging sogar noch weiter und verpfiff seinen Partner, einen Holländer, der ihn 2012 angesprochen hatte, ob er in seiner Lagerhalle nicht Cannabis anbauen wolle, um viel Geld zu verdienen, und der die Stecklinge für den Grow besorgte. Die Einkünfte aus dem Projekt teilten sich die beiden. So sitzt der 56-Jährige nun auf 325.000 Euro Schulden, da der Staat diese Summe von ihm einzog.

 

Seinen Partner, dessen genauen Wohnort er nicht mehr kannte, verriet der Mann, indem er mit der Polizei die Strecken in Holland abfuhr, an die er sich von einem einmaligen Besuch bei seinem Partner erinnern konnte. So entdeckte er irgendwann dessen Wohnhaus. Im Gegenzug darf der Mann seine Haftstrafe im offenen Vollzug ableisten. Obwohl verschiedene Medien über den Fall berichteten (beispielsweise die „Kölnische Rundschau“), wurde leider nirgendwo über die Höhe der Haftstrafe berichtet.

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