Highway

In den vergangenen Wochen haben wir einige Ganja-Goodies auf unserer Website und bei Facebook vorgestellt, die wir teilweise auch verlosen. Langsam steuern die Highway-Test-&-Win-Wochen nun auf ihren Höhepunkt zu! Zu diesem Zweck testen wir heute die Rosin-Presse Ronsinbomb Rocket, die in der kommenden Woche auf unserer Facebook-Seite verlost werden wird!

 

Rosinbomb Rocket

Der ein oder andere hat sicherlich schon einmal mit dem Gedanken gespielt, sich eine eigene Rosin-Presse zuzulegen. Eine eigene Rosin-Presse erlaubt es jedem, ganz unabhängig eigenen Erzeugnisse und Dabs herzustellen. Mit einer solchen Presse kann man zum Beispiel sein eigenes, sauberes Hasch gewinnen – ganz ohne Chemikalien oder Lösungsmittel. Rosinbomb, ein amerikanisches Familienunternehmen aus der Maschinenbaubranche, bietet mit der Rosinbomb Rocket eine solche Presse an. In dem Unternehmen wird ständig an der Technik gefeilt und Verbesserungen vorgenommmen. Das verspricht Qualität und lange Haltbarkeit. Die Rosinbomb Rocket selbst ist eine stylische Rosin-Presse für die Herstellung von natürlichem Konzentrat und anderen Produkten – sozusagen eine Dab-Bar fürs Wohnzimmer. Die Rosinbomb Rocket ist technisch ausgereift und mit einem Gewicht von etwa sechs Kilo ist sie sehr handlich. Auch die Größe von 25 Zentimetern erlaubt es, die Presse einfach zu verstauen und zu transportieren. Sie passt bequem in einen Rucksack. Überhaupt ist das Gerät diskret, denn die Rosinbomb Rocket funktioniert ganz ohne Kompressor und laute Hydraulik und macht dieses Gerät somit ideal für den persönlichen Gebrauch.

 

Um ein natürliches Konzentrat herzustellen, braucht man drei Dinge: Zeit, Hitze und Druck. Die Rosin-Presse von Rosinbomb erfüllt diese drei Dinge vorbildlich. Mit der Rosinbomb Rocket kann jeder Dabber sein eigenes Rosin bequem, sauber und schnell herstellen. Die Bedienung benötigt nur sechs Knöpfe und geht leicht von der Hand. Was außerdem auffällt, ist die aufwendige Verarbeitung. Die Kontaktstellen und die Kabel sind aus Sicherheitsgründen extra isoliert und verfügen über eine besondere Ummantelung, sodass sie durch Knicke oder andere Beanspruchung nicht beschädigt werden können.

 

 

Dabs ganz einfach selbst herstellen!

Die zwei Druckplatten der Rosin-Presse können eine Temperatur bis zu 149 Grad Celsius erreichen, die Temperatur ist leicht einstellbar. Die beste Temperatur zur Rosin-Gewinnung liegt zwischen 95 und 105 Grad. Am besten heizt man die Presse vor Benutzung auf 100 Grad auf. Die zu pressenden Materialien müssen dann lediglich zwischen zwei Stück Backpapier gelegt werden. Noch einfacher ist es, wenn man das Pflanzenmaterial in spezielle Kräuterbeutel legt, da diese die Kräuter fest zusammen halten und auch als Sieb fungieren, damit am Ende nur reine Dabs am Backpapier hängen bleiben und keine Kräuterreste. Das Backpapier-Päckchen oder den Kräuterbeutel schiebt man dann einfach zwischen die zwei Druckplatten. Die Rosinpresse besitzt zwei Knöpfe für „Up“ und „Down“, damit besorgt man den Druck zwischen den Druckplatten. Der ganze Prozess beginnt sehr zügig und dauert kaum länger als zwei Minuten.

 

Durch die Hitze und dem Druck verflüssigt sich das Harz in dem Pflanzenmaterial und tritt aus. Mit der Rosinbomb Rocket können bis zu fünf Gramm Kräuter auf einmal gepresst werden – für den Hausgebrauch ist das schon eine ordentliche Portion. Mit einem Druck von 680 Kilogramm wird mit der Rosinbomb Rocket der letzte Tropfen Harz aus Kräutern oder Kief gepresst. Das Rosin sammelt sich auf der beschichteten Einlage (Backpapier) und lässt sich, nachdem es etwas abgekühlt ist, leicht mit einem Dab-Tool abkratzen.

 

 

Aufbewahrung und Resteverwertung

Sobald das Rosin etwas abgekühlt ist, kratzt man es mit einem kleinen Werkzeug ab. Es ist sofort einsatzbereit und kann mit einem Dab-Rig oder einem entsprechenden Vapo genossen werde. Falls man es lieber aufbewahren möchte, geschieht dies am besten in einem luftdichten Behälter. Die Lagerung sollte kühl erfolgen. Die Überreste der gepressten Kräuter, der „Pfannkuchen“, der zwischen dem Backpapier übrig bleibt, ist übrigens nicht unbrauchbar. Obwohl die meisten Wirkstoffe mit dem Rosin aus der Pflanze entzogen wurden, bleiben immer noch ein paar Wirkstoffe zurück. Deshalb ist dieser Rest auch noch weiter verwendbar. Man kann ihn beispielsweise rauchen oder vapen, sogar Canna-Butter lässt sich aus den Überresten herstellen. Zwar sind der Geschmack und die Wirkung nicht mehr so intensiv, aber durchaus nicht ohne jegliche Wirkung.

 

Fazit

Die Rosinbomb Rocket ist durchaus eine sinnvolle Anschaffung. Mit selbst gepresstem Rosin ist man auf der sicheren Seite, was chemische Zusätze anbelangt, denn es ist sauber, frisch und gänzlich frei von Lösungsmitteln. Du kannst dir jederzeit frische Dabs zubereiten, was langfristig auch Geld spart. Das Gerät ist handlich, leicht und ohne jede Vorkenntnisse zu betätigen und überaus effizient in der Leistung. Druck und Hitze sind mehr als ausreichend. Diese Rosin-Presse ist kompakt und kann dank dem 220-V-Netzstecker überall angeschlossen werden.

 

Las Vegas, die sündige Stadt inmitten der Wüste Nevadas, ist mal wieder um eine Attraktion reicher. Im Rahmen der Cannabislegalisierung im Juli 2017 eröffnete dort vergangenen Freitag ein Museum, dass sich einzig und allein dem Thema Weed widmet. Auf über 10.500 Quadratmetern hat Gründer und CEO J. J. Walker (39) die Cannabition auf die Beine gestellt, eine spektakuläre Ausstellung, die das Ziel verfolgt, die Akzeptanz und das Wissen rund um das Thema Cannabis zu fördern.

 

 

Und da man sich eben in Las Vegas befindet und nicht etwa in Berlin, wird geklotzt statt gekleckert. Highlights unter den Ausstellungsstücken sind unter anderem der feuerrote 1973 Chevrolet Caprice von Hunter S. Thompson, den Johnny Depp in „Fear and Loathing in Las Vegas“ im Drogenrausch durch Fledermausland lenkte, und die mit über sieben Metern Höhe weltgrößte Glasbong, liebevoll „Bongzilla“ genannt. Die überdimensionale Wasserpfeife ist tatsächlich rauchbar, vorausgesetzt man hat genug Weed (etwa 125 Gramm für einen Kopf) dabei.

 

Weiter geht es mit den „Highway Test&Win-Wochen“. Nachdem wir bereits einige Vapos verlost haben, wollen wir doch auch sicherstellen, dass diese nicht völlig fachfremd angewendet werden. Daher gibt es diese Woche eine Übersicht über die fünf größten Fehler beim Vaporisieren. Und nächste Woche stellen wir dann etwas ganz besonderes vor...

 

Die 5 häufigsten Fehler beim Vapen

Auch wenn das Vapen durchaus gesünder als das Rauchen ist – wenn man gerade erst beginnt, Vaporizer zu nutzen, kann man leicht Fehler begehen, die einem den Spaß etwas verderben können. Daher informieren wir an dieser Stelle über die häufigsten Fehler, die beim Vapen begangen werden können. Nachdem dem Lesen dieses Guides, wird Vaping zum puren Vergnügen und jeder Vaporizer wird wie ein Traum funktionieren.

 

1. Schlechte Vaporizer-Qualität

Der erste genannte und häufigste Fehler, der gemacht wird, ist die Wahl eines Vaporizers von niedriger Qualität. Die Qual der Vapo-Wahl wird auch nicht einfacher dadurch, dass von einigen Verkäufern versucht wird, die Leute zu überzeugen, dass ein Kunststoff-Verdampfer für 15 Euro von einem völlig unbekannten chinesischen Herstellern ein jedes Dampfer-Leben für immer verändern wird. Ein guter Vaporizer kostet normalerweise mindestens das Dreifache. Wer also am Anschaffungspreis spart, wird höchstwahrscheinlich keine zufriedenstellenden Resultate erzielen. Bei der Wahl des richtigen Vaporizers sollte man immer die Qualität der verarbeiteten Materialien begutachten. Die besten Materialien haben Lebensmittelstandard und sind geschmacksneutral. Auch ist es von Vorteil, die besten Vaporizer zu vergleichen, um einen guten Überblick zu bekommen, beispielsweise bei dieser Übersicht der besten Vaporizern 2018.

 

 

2. Falsche Vorbereitung des Weeds

Der am zweithäufigsten begangene Fehler ist die falsche Vorbereitung. Anfänger denken oft, dass das Verdampfen von einem Vaporizer den gleichen Richtlinien unterliegt wie das traditionelle Rauchen. Dennoch unterscheiden sich beide Methoden sehr voneinander. Es ist bekannt, dass die Verdampfung eine viel stärkere Erfahrung bietet, wenn man sich etwas Mühe bei der Zubereitung des Weeds macht. Zuallererst muss man die Kräutermaterialien wirklich gut mahlen. Fast jeder Vaporizer benötigt sehr fein gemahlene Kräuter. Dies gibt dem Weed eine größere Oberfläche und ermöglicht es, mehr aktive Substanzen aus dem Material herauszubekommen als wenn man es einfach mit den Fingern zerdrückt wurden. Die Art und Weise wie die Kräuter zubereitet werden beeinflusst die Qualität des Dampfes. Wer die Kräuter nicht gut zerkleinert, verschwendet einfach einen Teil der herrlichen Wirkstoffe. Daher sollte man sicherstellen, dass man einen guten Grinder besitzt. Eine weitere Sache, auf die man achten sollte, ist auf welche Weise die Kammer des Geräts befüllt wird. Diese ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich, aber es gibt einige allgemeine Regeln: In allen Konduktions-Vaporizern müssen die Kräuter relativ fest in die Kammer gepackt werden, damit die Hitze gleichmäßig verteilt werden kann. Dies ist entscheidend für die optimale Dampfproduktion. Im Fall von Konvektions-Geräten ist es umgekehrt. Die beste Dampf-Qualität erhält man dort, wenn man die Kräuterkammer locker befüllt, sodass der Weg der heißen Luft nicht blockiert wird. Wenn die Kräuter zu fest gepresst werden, wird die Dampfproduktion reduziert.

 

3. Falsche Inhalationstechnik

Die Technik der Dampfinhalation unterscheidet sich gegenüber der des Rauchens. In den meisten Fällen erfordert das Verdampfen eine sehr langsame Inhalation des Dampfes. Wenn man zu schnell und zu stark zieht und einen Konduktions-Vaporizer verwendet, kann die Heizkammer zu sehr abkühlen (aufgrund einer großen Menge an kalter Luft die von außen kommt), was dann zu einer geringeren Qualität des Dampfs führt. Wenn man bei einem Konduktions-Vaporizer zu schnell zieht, kann es vorkommen, dass die heiße Luft nicht genug Zeit hat, um die Kräuter richtig zu erhitzen, und somit das Vapen weniger wirksam ist. Aus diesen Gründen sollte man beim Vapen (bei Konduktion und Konvektion) lange und langsam ziehen. Wer sich an diese Technik hält, wird bei der Verdampfungserfahrung viel bessere Resultate erzielen.

 

 

4. Vernachlässigter Vaporizer

Die Vernachlässigung eines Vaporizers ist auch einer der häufigsten Fehler, den Anfänger machen. Langfristig wird der Mangel an richtiger Reinigung die Qualität und die Menge an erzeugtem Dampf verringern und die Auswirkungen des Vapen werden abnehmen. In einigen extremeren Fällen kann das Gerät sogar kaputt gehen, wenn man es nicht richtig reinigt. Die Kräuter müssen nach jedem Gebrauch aus der Kammer entsorgt werden und die Rückstände aus dem Inneren der Kammer mit einem kleinen Pinsel oder einer Reinigungsbürste entfernt werden. Abhängig vom Typ des verwendeten Vaporizers und der Häufigkeit der Benutzung, sollte man die Kammer und das Mundstück von Zeit zu Zeit gründlich reinigen. Zu diesem Zweck kann man in den allermeisten Fällen Isopropylalkohol oder spezielle Reinigungsmittel für Vaporizer verwenden.

 

5. Zu starke Verdampfung in zu kurzer Zeit

Ein weiterer Fehler ist das Ergebnis mangelnder Kenntnisse hinsichtlich der Geschwindigkeit, mit der die Wirkung beim Vapen auftreten. Vaping unterscheidet sich stark vom traditionellen Weed-Rauchen, bei dem man sofort eine Wirkung verspürt, die in der Regel aber auch einfach nur vom Tabak kommt, der ja in Mitteleuropa leider immer noch in fast jedem Joint zu finden ist. Wie bekannt ist, ist die Verdampfung sehr effizient. Jedoch sollte man wissen, dass beim Benutzen eines Vaporizers die Ergebnisse mit einer kleinen Verzögerung von bis zu einigen Minuten verbunden sind. Ein unerfahrener Benutzer würde vielleicht denken, dass das Vapen keine Wirkung hat und wird die Inhalation fortsetzen, bis die zufriedenstellenden Ergebnisse eintreten. Das ist jedoch ein Fehler! Wer das tut, wird höchstwahrscheinlich eine viel stärkere Wirkung verspüren, als erwarten wurde. Dies bedeutet, dass die Erfahrung dann zu überwältigend werden kann. Deshalb sollten Anfänger vielleicht vier- oder fünfmal inhalieren, ein paar Minuten warten und dann prüfen, wie es sich anfühlt. In der Regel sollte die Füllmenge einer Kräuterkammer mehr als genug sein...

Für viele Cannabisfreunde ist es ein Traum, einen Job in der Cannabisbranche zu ergattern. Im Zuge der globalen Legalisierungswelle ergeben sich mittlerweile tatsächlich vielfältige Möglichkeiten, sich den lang gehegten Traum auf die eine oder andere Art und Weise zu erfüllen. Aber vielleicht ist so ein Knochenjob als Erntehelfer ja auch doch gar nicht das Richtige. Irgendwas in Richtung Qualitätssicherung wäre für die meisten wohl schon eher interessant. Da kommt das (ernstgemeinte) Job-Angebot des kanadischen Cannabis-Unternehmens Ahlot gerade recht. Gesucht werden fünf Weed-Enthusiasten, deren Hauptaufgabe es sein wird, die neuesten Strain-Kreationen der Firma zu testen und zu bewerten. Das beste daran: es gibt 50 kanadische Dollar (etwa 33 Euro) pro Stunde (limitiert auf 16 Stunden im Monat) plus bis zu 200 Dollar Spesen. Es ist wahrscheinlich, dass nur Bewerber aus Kanada zugelassen werden, aber die Stellenausschreibung bleibt in der Beziehung vage. Also, wer volljährig ist und sein Glück probieren möchte, kann sich hier online bewerben.

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

 

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Es gibt wenig, dass nach einem anstrengenden Tag so entspannend wirkt, wie ein schöner Joint oder ein tiefer Zug aus dem Vapo. Daran dachte wohl auch eine kanadische Restaurantbesitzerin, die sich auf die Zubereitung von Hummer spezialisiert hat. Nachdem die Geschäftsfrau gelesen hatte, dass es nach neuestem Stand der Wissenschaft höchstwahrscheinlich so sei, dass auch Hummer Schmerzen empfinden, überkam sie vielleicht das schlechte Gewissen. Neugierig informierte sie sich über die Gesetzeslage in der Schweiz, wo es verboten ist, Krustentiere bei lebendigem Leib ins kochende Wasser zu tauchen. Wie also könnte man den Tieren unnötiges Leiden ersparen, ohne gleich ihr Gehirn zerschmettern zu müssen (wie es bei den Eidgenossen inzwischen Pflicht ist)? Die gefundene Lösung erscheint ebenso fragwürdig wie öffentlichkeitswirksam: die Meerestiere werden vor ihrer Reise in die ewigen Jagdgründe zum Hotboxen gezwungen. Ja, richtig gelesen, vor dem Kochen werden die Hummer in eine Box gesteckt, in die dann Marihuana-Qualm gepumpt wird. Nach Angaben des Restaurants wird dadurch nicht nur das Leid gemindert, nein, auch der Geschmack des Fleischs soll stark profitieren. Es ist zwar völlig unklar, ob Hummer Cannabinoidrezeptoren besitzen, das heißt, ob sie überhaupt dicht werden können, aber vielleicht kam es der cleveren Restaurantbesitzerin dann doch eher darauf an, von dem anstehenden Legalisierungs- und Cannabishype in Kanada zu profitieren

Südafrika legalisiert Cannabis! Das Verfassungsgericht Südafrikas hat beschlossen, dass das bisher geltende Cannabis-Verbot gegen das von der Verfassung garantierte Recht auf Privatsphäre verstoßen hat. Somit ist vom einen auf den anderen Moment der Besitz, Konsum und Eigenanbau von Marihuana in Südafrika legal geworden. Das Verfassungsgericht lässt der Regierung 24 Monate Zeit, sich die entsprechenden Regeln auszuarbeiten – bis dahin darf ab sofort niemand mehr belangt werden, der für sich selbst Marihuana erwirbt oder anbaut. Der Konsum wird in privaten Räumen gestattet sein, allerdings nicht in der Öffentlichkeit. Die Redaktion von ZDFheute wartete übrigens genau bis 16:20 Uhr, um die News zu posten. Ob das wohl Zufall war?

 

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Für Cannabisfreunde, die entlang der Küste des US-Bundesstaats Florida leben, könnte es sich dieser Tage lohnen, gleich bei Sonnenaufgang aufzustehen und den Tag mit einem ausgedehnten Strandspaziergang zu beginnen. Nicht nur, um die Atmosphäre zu genießen, sondern um Weed zu sammeln. Das wächst zwar natürlich nicht am Strand, wird aber zurzeit immer wieder, in wasserdichten Paketen verpackt, an der Küste angespült. Insbesondere in den letzten Tagen, nachdem Hurrikan „Florence“ über die Region hinweggefegt war und so gab es offenbar einen regelrechten Andrang von Spaziergängern, die über die wertvollen Päckchen herfielen.

 

 

Sogar zu einer Festnahme kam es, als sich ein 61-jähriger Mann (siehe Foto) mit einem Fünf-Kilo-Batzen davon stehlen wollte, ohne die Polizei zu informieren und den Fund abzugeben. Nach eigenen Angaben hatte er nur vorgehabt, so lange auf das Paket aufzupassen, bis die Gesetzeshüter einträfen. Auch andere Strandbesucher hatten sich daran gemacht, die Pakete zu öffnen und sich mit dem kostbaren Inhalt aus dem Staub zu machen. Der zuständige Sheriff gab an, dass im Bereich Flagler County allein seit Dienstag circa 50 Kilogramm Marihuana an den Stränden angespült wurden.

 

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Angesichts der unaufhaltsam näher rückenden vollständigen Cannabis-Legalisierung in Kanada und des immer weiter um sich greifenden Umschwungs in den USA kristallisieren sich Edibles als das große Ding heraus. Innerhalb dieses Bereichs weist immer mehr darauf hin, dass Cannabisgetränke zum veritablen Trend werden könnten. Namhafte Lebensmittel-, Getränkekonzerne und Bierbrauer wie Constellation Brands und Heineken haben bereits Vorstöße in diese Richtung getätigt. Nun klopft ein weiterer Riese an die Tür der Cannabisbranche: die Coca-Cola Company.

 

Cannabis und Coca-Cola? Ein Joint und ein schönes kaltes Glas Cola passen sicherlich gut zusammen. Doch der größte Getränkehersteller der Welt im Geschäft mit Cannabis? Das war noch vor kurzer Zeit völlig undenkbar. Doch die Welt dreht sich schnell und so heißt es heute plötzlich in einer E-Mail von Coca-Cola-Sprecher Kent Landers an die Nachrichtenagentur Bloomberg News, man sei an Getränken mit Cannabidiol (CBD) interessiert:

 

„Wir beobachten intensiv das Wachstum von nicht-psychoaktivem CBD als Bestandteil von funktionellen Wellnessgetränken auf der ganzen Welt. Der Bereich entwickelt sich schnell. Derzeit sind noch keine Entscheidungen getroffen worden.“

 

Wie Bloomberg Television berichtete, ist Coca-Cola momentan in Gesprächen mit dem kanadischen Cannabisproduzenten Aurora Cannabis. Dennoch konnte heute bislang vor allem die Tilray-Aktie von der Meldung profitieren und bereits sieben Prozent steigen (zusätzlich zu den unglaublichen 40 Prozent der Vorwoche).

 

Coca-Cola wäre, wie bereits eingangs erwähnt, nicht das erste Getränke-Unternehmen, das in den Cannabissektor einsteigt. Der weltgrößte Weinproduzent Constellation Brands kaufte sich zu 38 Prozent beim größten kanadischen Cannabisproduzenten Canopy Growth ein und plant die Entwicklung sogar THC-haltiger Getränke, viele weitere Firmen haben den Markt ebenfalls im Auge.

 

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