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Solche Leute braucht das Land! Gestern stand ein 30-Jähriger gestern in Düsseldorf vor Gericht. Nach elf Vorstrafen war er erneut mit einer geringen Menge Haschisch zum Eigenkonsum erwischt worden. Vor Gericht schimpfte er heftig auf die deutsche Justiz: „Ich habe gebettelt, dass ich eine frühere Strafe von drei Monaten endlich absitzen kann. Ich will einen Schlussstrich, alles vom Tisch haben, dann kann ich einen Job und eine Wohnung suchen“, zitiert ihn „RP Online“ heute.

 

„Bewährung bringt mich keinen Schritt weiter!“, verkündete er weiter vor Gericht. Mit der drohenden Inhaftierung, die nach seiner Ansicht sowieso kommen würde, könne er sich derzeit kein Leben aufbauen: „Irgendwann muss ich die Strafe sowieso verbüßen, weil das Haschischrauchen werde ich nicht lassen.“

 

Er habe sogar bereits absichtlich Gerichtsauflagen verletzt, um inhaftiert zu werden, was bislang aber noch nicht geschehen war. Doch die gestrige Richterin zeigte sich einsichtig und erfüllte dem jungen Mann seinen Wunsch: fünf Monate Haft ohne Bewährung!

 

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Dass Cannabis nicht wenige medizinische Eigenschaften besitzt, darüber muss man inzwischen eigentlich kein Wort mehr verlieren. Wohltuende Wirkung bei Krankheiten wie Morbus Crohn oder Tourette sind inzwischen weitgehend belegt.

 

Bemerkenswerte Fortschritte hinsichtlich einer potenziellen Wirkung auch bei Demenzerkrankungen konnte nun ein Forscherteam aus Bonn erzielen. Das Team um die Naturwissenschaftler Andras Bilkei-Gorzo und Andreas Zimmer forscht seit 15 Jahren am Endocannibonidsystem, das an allen Alterungsprozessen im menschlichen und tierischen Körper beteiligt ist.

 

Sie fanden heraus, dass die Leistung des Endocannabinoidsystems von Mäusen im Alter immer weiter abnimmt, was in der Folge zu Erkrankungen wie Osteoporose führen kann und auch zu einer Schwächung der kognitiven Performance beiträgt. Unter einer geringen, aber stetigen Verabreichung von THC gelang es den Wissenschaftlern jedoch, insbesondere die kognitive Leistung der alten Mäuse in diversen Experimenten deutlich zu steigern. Die Forscher aus Bonn sind vorsichtig optimistisch, die Versuchsreihe auch auf ältere Menschen übertragen zu können und hoffen auf ähnliche Ergebnisse, da eine derartige Übertragung von Forschungsergebnissen bisher in den meisten Fällen gelingen konnte.

 

Einer klinischen Studie am Menschen steht also, auch dank einer finanziellen Unterstützung durch das Forschungsministerium NRW, nichts mehr im Wege. Bereits innerhalb eines Jahres könne man mit der Suche nach freiwilligen Probanden beginnen, so Studienleiter Andras Bilkei-Gorzo gegenüber der Zeit.

 

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Im zurückliegenden Jahr 2016 starben über 1.300 Menschen an Drogen, wie die Bundesregierung nun meldete. Damit stieg diese Zahl bereits das vierte Jahr in Folge. Diese Zahl hätte auch noch ein paar Nullen mehr, wenn die jährlich produzierten Alkohol- und Tabaktoten ebenfalls Eingang in diese Statistik finden würden. Dennoch ist das Ganze natürlich sehr traurig und teilweise auch vermeidbar: denn 98 dieser Drogentode wurden durch die sogenannten Legal Highs hervorgerufen, die durch rechtliche Tricksereien verkauft werden dürfen.

 

Diese Legal Highs zielen vor allem auf Cannabiskonsumenten, die aus verschiedenen Gründen kein Cannabis konsumieren wollen oder können – allesamt Gründe, die mit der herrschenden Gesetzgebung aus dunkleren Zeiten zusammenhängen: Angst vor dem Führerscheinverlust, Angst vor Polizeirepressalien, Angst vor Ärger im Job – oder aber keine Möglichkeit, ungestrecktes Marihuana kaufen zu können. All diese Faktoren würden bei einer Legalisierung von Cannabis hinfällig werden.

 

Böse Zungen werden diese 98 Drogentoten der deutschen Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler (CSU) und ihrer heiß gebliebten Cannabis-Prohibition ankreiden. Dass ihre teils Jahrzehnte alten „Argumente“ keinerlei Bestand haben, ist nun in vielen Fällen auch endlich durch die amerikanischen Cannabislegalisierungen schwarz auf weiß belegt: Cannabis schadet nicht – im Gegenteil! Mehr Jobs, mehr Steuern, weniger Verkehrstote, weniger kiffende Jugendliche, weniger verschreibungspflichtige Medikamente. Dies ist das bisherige Fazit der US-Legalisierungen.

Seit dem 10. März ist Cannabis offizielle Medizin in Deutschland – die bisherigen Ausnahmegenehmigungen sollen nun durch Rezepte ausgetauscht werden, zudem steht jetzt theoretisch einer größeren Bevölkerungsgruppe medizinisches Cannabis zur Verfügung. Doch die Verwirrung ist noch groß, bei Patienten, Ärzten, Krankenkassen. Und auch diejenigen, die nicht schwer krank sind, aber ihre alltäglichen Leiden gerne und erfolgreich mit Cannabis anstelle von Tabletten lindern, sind natürlich grundsätzlich an einem Apotheken-Bezug von Marihuana interessiert. Doch kann man mit seinen Zipperlein einfach so zum nächstbesten Arzt und sich etwas verschreiben lassen? Wir haben den Selbstversuch gemacht – und zwar direkt in der ersten Woche nach der Gesetzesänderung. Unser neuer Autor Dr. Dope hat in seiner Heimatstadt die Ärzte abgeklappert...

 

Es rauscht so gehörig im deutschen Blätterwald wie schon lange nicht mehr. Und das betrifft beileibe nicht nur die einschlägigen Szene-Magazine. Einige aktuelle Überschriften bekannter Tageszeitungen von links nach rechts seien hier stellvertretend für Dutzende zur Auswahl gestellt: „So funktioniert das Kiffen auf Rezept“, „Für Schwerkranke – Bundestag erlaubt Kiffen auf Rezept“ oder „Auf Rezept: Wer bekommt Cannabis aus der Apotheke?“. Bei so viel medialer Präsenz in den deutschen Mainstream-Medien könnte doch nicht nur den wirklich Kranken, also der ursprünglichen Zielgruppe der Gesetzesänderung, sondern auch den gewöhnlichen Cannabiskonsumenten das Wasser im Munde zusammenlaufen. Und aus den USA ist ja bestens bekannt, wie der Hase auch höppeln kann. Denn Kiffen auf Rezept ist in einigen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika dermaßen einfach und chillig, dass es beinahe schon absurd ist. Das Marihuana-Rezept kann dort – im richtigen Bundesstaat – online oder per Telefon beantragt werden, die medizinischen Gründe sind kaum in irgendwelche Richtungen eingegrenzt. Von Schlaflosigkeit, Stress bis hin zu Ermüdungssymptomen lassen die Ärzte alles gelten, um die heiß begehrten Rezepte auszustellen. Werden diese paradiesisch anmutenden Zustände jetzt auch nach Deutschland „exportiert“? Kann nun jeder, der ein wenig Einschlafprobleme hat oder der Stress verspürt – und wer tut das nicht? –, Cannabis auf Rezept bestellen? In der Theorie müsste diese Frage vorsichtig mit ja beantwortet werden. Denn das Gesetz, das im Januar den Bundestag passiert hat, erlaubt es deutschen Ärzten, Cannabis als Medizin ohne weitere Auflagen und auch ohne Einschränkung, das heißt nicht nur bei bestimmten Krankheitsbildern, zu verschreiben. Im Gegensatz zu früher muss in Deutschland auch nicht mehr nachgewiesen werden, dass andere Medikamente nicht oder nicht mehr wirken. Und der Gesetzgeber hat den Anwendungsbereich von Cannabis auf Rezept nun mal offen gehalten.

 

Nach der neuen Gesetzeslage ist es deutschen Ärzten 2017 also theoretisch möglich, nicht nur Schwerstkranken Cannabis zur Linderung zu verschreiben. Vielmehr könnte nach meinem Verständnis der Lage nun auch Cannabis bei den oben genannten Indikationen wie Schlaflosigkeit, mangelndem Appetit, Kopfschmerzen und so weiter verordnet werden. Auf den ersten Blick sieht es also so aus, als ob wir (und damit meine ich auch ausdrücklich die aufs Vergnügen ausgerichtete Cannabis-Community) rosigen Zeiten entgegen gehen, denn eine dieser Indikationen kann beinahe jeder Mensch ohne valide medizinisch-empirische Überprüfbarkeit für sich geltend machen. Und es bleibt ernsthaft zu hoffen, dass dies nur ein erster Schritt in Richtung einer vollständigen Legalisierung von Marihuana und Co. ist, welche die Entscheidung in die Eigenverantwortlichkeit eines jeden erwachsenen Menschen legt, ob er nun kiffen möchte oder aber eben auch nicht.

 

Soweit die schön und verlockend klingende Theorie. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert es tatsächlich auch so, wie ich und viele andere es sich wünschen? Hier werden schnell erste Zweifel laut, wenn man diesbezüglich im Netz nachforscht. Eine Schreckensnachricht jagt die andere. Um einige Betroffene direkt zu Wort kommen zu lassen, haben wir in den Randspalten rund um diesen Artikel einige Stimmen von unserer Facebook-Seite sowie denjenigen von DHV und ACM gesammelt, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt und ihre ersten Erfahrungen mit den Ärzten und Krankenkassen gemacht haben.

 

Glaubt man einigen der Meldungen im Internet, dann stellen sich die Ärzte stur und die Krankenkassen legen einem hinsichtlich einer Kostenübernahme einige Steine in den Weg – und das selbst dann schon, wenn man tatsächlich und dauerhaft erkrankt ist. Alles klar, das war ja beinahe nicht anders zu erwarten. Denn Cannabis ist für die Pharmaindustrie und den Krankheits- – oder politisch korrekter: – Gesundheitskomplex aus Ärzten, Krankenkassen, Arzneimittelherstellern, Zulieferern von chemischen Rohstoffen und so weiter ein Schreckgespenst ohnegleichen, denn sie befürchten, dass die Verschreibung von Marihuana viele andere Medikamente (zumindest in den Augen der Nutzer) überflüssig machen könnte.

 

Wie sieht es aber konkret in diesen ersten Tagen nach der Gesetzesverabschiedung aus? Ist es überhaupt möglich, sich ohne Weiteres Marihuana auf Rezept verschreiben zu lassen? Logisch, von den teilweise paradiesischen Zuständen in den USA sind wir meilenweit entfernt, das liegt schon alleine an der deutschen Klein-Klein- und Beamten-Mentalität. Highway – Das Cannabismagazin hat deshalb die Probe aufs Exempel gemacht. Und zwar in einer deutschen Großstadt, wo die Chancen, auf verständnisvolle, offene Ärzte zu treffen, doch eigentlich höher sein sollten als auf dem platten Land. Eins vorneweg: ich habe allen Ärzten, mit denen ich gesprochen habe, Anonymität zugesichert und keiner hat mir diesbezüglich widersprochen und auf einer namentlichen Nennung bestanden. Ich denke, die Anonymität war ein notwendiger Schritt, um die Ärzte zur Offenheit und überhaupt zum Reden zu bringen. Zumindest in dieser Hinsicht war ich erfolgreich – so viel sei an dieser Stelle schon einmal verraten.

 

Der erste Arzt, den ich aufsuche, ist dafür bekannt, dass er auf alternative Medizin setzt. Er verschreibt gerne homöopathische Globuli und setzt auf Extrakte von Rinderleber und anderes Zeug zur Stärkung des Immunsystems. Dass der Doc bereits die 60 Jahre überschritten hat, dürfte doch bei solch einem positiv-ganzheitlichen Gesundheits- und Heilmittelverständnis kaum erschwerend ins Gewicht fallen. Als ich in seiner Praxis sitze, taste ich mich vorsichtig an das heikle Thema heran. Ich bin bei ihm ab und an wegen Kopfschmerzen in Behandlung und seit Jahren verschreibt er mir – entgegen seiner äußeren Fassade – ein Codein- und Paracetamol-Gemisch dagegen. Cheers! Wohl bekomms, denn was Paracetamol mit der Leber anrichtet, ist ja allgemein bekannt. Und dass Codein als Opiatderivat auch nicht unbedingt unter die Rubrik „sanfte und ganzheitliche Medizin“ fällt, ist auch jedem intuitiv klar. Ich setze ihm die neue Gesetzeslage vor und frage dann: „Könnten wir hier nicht einen Präparat-Wechsel anstreben? Zufällig weiß ich, dass Marihuana gegen starke Kopfschmerzen hilft.“ Als das Wort Marihuana fällt...

 

...Ja, wir wissen es ist gemein, den Artikel an dieser Stelle abzubrechen, aber immerhin handelt es sich um die Titelstory der neuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin, die derzeit für schlappe 2,60 Euro in jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop erhältlich ist. Unser Autor Dr. Dope hat verschiedenste Ärzte in seiner Heimatstadt mit verschiedenen Geschichten aufgesucht und versucht, sich Marihuana auf Rezept verschreiben zu lassen. Ob das funtkioniert hat – und wenn ja, wie – könnt ihr selbst im aktuellen Magazin nachlesen. Weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch sind ebenfalls wie in jeder Ausgabe enthalten.

 

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Die Outdoor-Growing-Saison klopft in Mitteleuropa bereits an die Tür. Guerilla-Grower (und solche, die es werden wollen) sollten spätestens jetzt mit der Grow-Spot-Suche anfangen. Doch was macht einen guten Platz für einen Guerilla-Anbau aus? Unser Grow-Experte Junior Gong hat sich ausführlich Gedanken zu dieser Thematik gemacht und teilt sie im Folgenden mit der Leserschaft.

 

Als Guerilla-Grow bezeichnet man eine Art des Outdoor-Growings, bei der man im Optimalfall nicht nur einen, sondern gleich mehrere Growplätze sucht, vorbereitet und anschließend mehrere Pflanzen auf diese Grow-Spots verteilt. Doch bevor es mit dem Guerilla-Grow losgeht, sollte man als Grower rechtzeitig mit den Vorbereitungen anfangen, um am Ende nicht hetzen zu müssen. Die Vorbereitung kann hier grob in vier Punkte unterteilt werden: Punkt eins ist das Finden von passenden Grow-Spots, an denen man später seine Pflanzen aussetzen möchte. Punkt zwei ist die Bestimmung des optimalen Zeitpunkts zum Aussetzen, sodass noch genug Zeit für den Einkauf von Cannabissamen und des ganzen Equipments sowie die Vorzucht bleibt. Denn Punkt drei ist das Aussuchen und Bestellen von Cannabissamen, die zu den gewünschten Spots und dem gewünschten Aussaat-Zeitpunkt passen. Punkt vier ist das Kaufen von benötigtem Equipment und Werkzeug.

 

Der erste Punkt – die Suche nach dem oder den passenden Grow-Spots – ist oft der langwierigste Teil der gesamten Vorbereitung. Es ist zwar der aufwendigste Punkt, aber auch der größte Erfolgsfaktor für einen ertragreichen und sicheren Guerilla-Grow. Es sind eine Menge Faktoren, die bei der Auswahl eine Rolle spielen: Zunächst sollte man wissen, dass es nicht DEN perfekten Grow-Spot gibt. Alle Spots haben ihre Vor- und Nachteile, die beachtet werden müssen. Welche Spots am Ende die passenden sind, hängt auch oft von der persönlichen Situation des Growers ab. Steht ein Auto zur Verfügung? Dann kann man auch weiter entfernte Spots in Betracht ziehen. Gleichzeitig muss man aber auch bedenken, dass die Nummernschilder mit dem Besitzer in Verbindung gebracht werden. Wenn man beispielsweise einen Hund hat, hat man auch stets eine Ausrede, falls ein Förster nachfragt, warum man denn mitten im Wald sein Auto abstellt. Im Idealfall beginnt die Spot-Suche für das darauffolgende Jahr bereits zwischen Ende September und Mitte Oktober. Zu dieser Zeit ist noch genügend Sonne da, um die Licht-Situation zu beurteilen. Auch sind Sträucher und Gestrüpp voll ausgewachsen. So kann man sehen, ob sie ausreichend Sichtschutz bieten. Aber auch kurz vor dem Start des Guerilla-Grows ist es noch gut möglich, einen passenden Spot zu finden. Nur dann muss man sich darüber klar sein, dass manche Büsche noch nicht ausgewachsen sind und auch dass viele Unkraut-Pflanzen sich noch nicht dort befinden, wo sie später sprießen werden. Die wohl wichtigste Bedingung für einen Grow-Spot ist, dass er zum Süden – oder noch besser Süd-Osten – hin offen sein sollte. Sonnenlicht aus Süd-Osten hat den Vorteil, dass die Morgensonne das Wachstum der Pflanzen schon früh am Morgen anregt.

 

Als Guerilla-Grower sollte man einkalkulieren, dass im Schnitt einer von vier Spots pro Jahr entdeckt wird. Das passiert sogar Outdoor-Growern mit jahrelanger Erfahrung. Genau voraussagen lässt sich das nicht, denn meist ist es purer Zufall, dass ein Förster oder ein Wanderer auf Abwegen eine Pflanze entdeckt. Diesen Verlust sollte man als Grower einfach hinnehmen und von vornherein einkalkulieren. Vor dem Auskundschaften sollte man wissen, dass bestimmte Areale und Grundstücke absolut tabu sein sollten. Dazu gehören Militär-Übungsgelände, Spots im Fünf-Kilometer-Sichtradius von Jäger-Hochsitzen sowie Spots unmittelbar neben Straßen-Schildern, Zäunen, Zaunpfählen, Stellplätzen, Markierungen, Schlagbäumen. Auch sind Spots tabu, an denen schon einmal Cannabispflanzen gestohlen oder durch Dritte gefunden wurden. Solche Spots sind für mindestens fünf Jahre „verbrannt“ und man sollte einen großen Bogen um sie machen.

 

Mit Einschränkungen geeignet sind Landschafts- und Vogelschutzgebiete. Hier sollten sich Grower informieren, wie oft und zu welchen Zeiten dort Jäger, Förster, Kontrolleure und so weiter verkehren oder ob eventuell der Zugang gänzlich untersagt ist. Auch sollte man beachten, dass Flächen in öffentlichem Besitz stets besser geeignet sind als Privatgelände. Kommunen-Flächen werden in der Regel seltener besucht, wobei es hier durchaus Ausnahmen gibt. Am Ende sollte man sich also informieren, auf was für einer Fläche der potentielle Spot liegt und was die Verwaltung in den nächsten zwölf Monaten dort vor hat. Oft sind solche Informationen den Bürgern öffentlich zugänglich.

 

Den vollständigen Artikel zur Outdoor-Spotsuche findet ihr in der druckfrischen Ausgabe unseres Magazins Highway – Das Cannabismagazin, das für schlappe 2,60 Euro an jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk und Head- und Growshop erhältlich ist. Im Heft gibt es den ganzen Artikel und die Fortsetzungen der wie folgt beginnenden Absätze:

 

Am besten geeignete Bereiche sind beispielsweise Waldränder. Dort finden sich oft...

Die Suche nach passenden Grow-Spots lässt sich am besten in zwei Schritte einteilen....

Ein sicherer Spot sollte möglichst zugewachsen und nicht von außen einsehbar sein. Je dichter und unzugänglicher der Wuchs, desto besser. Zu achten ist zum Beispiel auf...

Hat man nun eine potentielle Lichtung oder Aue entdeckt...

Die Qualität des Bodens wird auch durch sogenannte Zeigerpflanzen klar, die...

Hat man einmal einen ausreichend sicheren und gleichzeitig hinsichtlich Boden und Licht geeigneten Spot gefunden...

 

Ihr möchtet wissen, wie diese Absätze weitergehen? Dann kommt ihr nicht um die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin herum. Ebenfalls im Magazin enthalten sind viele weitere Cannabis-News und Cannabis-Entertainment sowie viele Informationen zum Anbau und zur Verarbeitung von Cannabis, Marihuana und Haschisch. Ab sofort zu finden in der brandneuen Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin. Erhältlich für lächerliche 2,60 Euro an jedem gutsortierten (Bahnhofs-)Kiosk, Grow- und Headshop.

 

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Cannabis ist schädlich, schlecht, böse und eine Legalisierung von Cannabis in Deutschland, Österreich und der Schweiz würde das Ende der Welt bedeuten. So die herrschenden Politik-Verbrecher hierzulande. Dass die ganze Anti-Cannabis-Propaganda reine Lüge ist, ist vielen Menschen schon lange bewusst. Durch die Legalisierungswellen in den USA werden die Verantwortlichen aber in den letzten Jahren immer wieder ganz offiziell Lügen gestraft.

 

Nun gibt es auch wieder eine äußerst positive Meldung aus Colorado, wo die Steuereinnahmen, die aus Verkäufen von legalem Cannabis generiert wurden, seit Beginn im Jahr 2014 immer wieder sinnvoll eingesetzt werden (wir berichteten mehrfach). In 2017 sollen 475.000 Dollar, von denen 425.000 Dollar aus Cannabisverkäufen stammen, an finanziell benachteiligte Studenten vergeben werden, wie „Boston 25 News“ meldet. 300 bis 400 Studenten bekommen 1.000 Dollar, Überschüsse werden nach den Nöten und Noten verteilt. So werden auch junge Menschen studieren können, die ansonsten keine Möglichkeit dazu hätten.

 

Das müssen sie also sein, die schlimmen Effekte der Cannabis-Legalisierung – vermutlich wachsen so weitere schlaue und mündige Bürger heran, die keinen Sinn in einer Kriminalisierung von Cannabis sehen. So wie inzwischen bereits 68 Prozent aller Amerikaner.

Alle Jahre wieder – im Dezember Weihnachten und im Mai natürlich Global Marijuana March (GMM). Denn wenn das Gras immer noch nicht legal ist, muss man halt weiterhin auf die Straße gehen und sich lautstark dafür einsetzen. Der GMM wird dieses Jahr sozusagen volljährig – zum bereits 18. Mal gehen die Menschen in Hunderten Städten dieser Erde auf die Straße. Wenn eine baldige Legalisierung da nicht mal ein schönes Geburtstagsgeschenk wäre.

 

Alle Cannabiskonsumenten sind daher aufgerufen, sich mit den Gleichgesinnten ihrer Stadt (oder der nächstgelegenen) zusammenzutun und beim GMM friedlich und eine riesige Rauchwolke hinterlassend durch die Straßen zu ziehen, um allen übrigen Bürgern zu zeigen, dass wir uns nicht kriminalisieren lassen möchten. Das diesjährige Motto: Legalisierung macht Sinn! Deutschland ist mit über 20 Städten und Österreich mit der Hauptstadt Wien vertreten.

 

Stichtag ist Samstag, der 6. Mai. In der Regel geht es um 14 Uhr los. Nur drei deutsche Städte weichen von diesem Datum ab und veranstalten die Demo eine Woche später. Vergangenes Jahr gab es noch deutlich mehr Termin-Abweichungen, die von einigen Organisatoren nicht ganz so gerne gesehen werden, etwa weil es die Berichterstattung für die unparteiische Presse erschwert. Die teilnehmenden Städte sowie abweichende Daten könnt ihr unserer Übersichtskarte entnehmen.

 

Bei vielen GMMs wird kostenlos Highway – Das Cannabismagazin verteilt werden, also haltet die Augen auf!

Cannabis in Deutschland: Alltag? Normalität? Ja! Außer ein paar rechten Dumpfbacken sowie ein paar alten Leutchen jenseits der 70 Jahre gibt es praktisch niemanden mehr, der Cannabiskonsumenten in Deutschland Böses will. Warum auch? Praktisch niemanden?

 

Ja – nur der Staat hat aufgrund seiner Verpflichtungen der Alkohol- und Pharmamafia gegenüber ein berechtigtes Interesse daran, sogenannte Kiffer zu verfolgen und dafür zu bestrafen, dass sie eine friedlich machende Pflanze rauchen. Und wie! Im Jahr 2016 wurden so viele reine Cannabiskonsumenten in Deutschland verfolgt wie niemals zuvor, wie du nun veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik 2016 aufzeigt. 182.399 Cannabis-Delikte wurden von der deutschen Polizei vergangenes Jahr aufgenommen – davon entfielen genau 80 Prozent auf reine Konsum-Delikte, also Kleinstmengen.

 

Seit den 1990er-Jahren, in denen vermutlich grob in etwa genau so viel Cannabis konsumiert wurde wie heutzutage, haben sich die Fallzahlen mehr als verdoppelt. Ein absolutes Armutszeugnis für die deutsche Regierung und Polizei. Pfui!