Highway

In der berühmten Stadt Oxford im Südosten Englands wurde am Freitag eine kleinere Cannabis-Aufzucht in einem Wald entdeckt und die Polizei verständigt. Als diese anrückte, waren der oder die Besitzer der Cannabispflanzen natürlich nicht zugegen. Was macht man also als guter (und wohlerzogener) Polizist? Man holzt die Cannabispflanzen ab und hinterlässt eine Nachricht für die Grower:

 

Oops! Tut uns leid, dass wir uns verpasst haben, aber ruft uns einfach jederzeit unter 101 an, um einen Deal auszuhandeln. Viel liebe, Küsschen – eure Polizei“

 

Trotz der netten Nachricht meldete sich allerdings bislang komischerweise kein Besitzer...

 

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Ein Thema, zwei Meinungen und 90 Minuten Zeit um zu überzeugen: Die österreichische Fernsehsendung „Im Namen des Volkes“ mit Ex-OGH-Präsidentin Irmgard Griss ging am Wochenende in die dritte Runde. Das Thema war dieses Mal die Legalisierung von Cannabis. Dabei wurden medizinische, psychologische und strafrechtliche Aspekte diskutiert, um den Zuschauern die beste Entscheidungsgrundlage zu liefern. Denn das besondere an diesem TV-Format: die Zuschauer stimmen am Ende der Diskussion darüber ab, welche der beiden vortragenden Parteien sie überzeugt (oder ihre bereits bestehende Meinung bestätigt) hat.

 

Das „Ja“-Lager, die Befürworter einer Cannabis-Legalisierung, wurden von Toni Straka, dem Obmann des Hanfinstituts angeführt. Er war jahrelang Finanz-Journalist und -Analyst, wurde dann wegen Cannabisbesitz zu zwei Jahren bedingter Haft verurteilt. Cannabis-Rauchen ist für ihn eine opferlose Tätigkeit und harmlos im Vergleich zu Alkohol. Er bekam Unterstützung von Anwalt Gottfried Hudl und der Ärztin Dagmar Zidek.

 

Das „Nein“-Lager wurde angeführt von Eleonore Hübner, Assistenz-Professorin am Institut für Strafrecht der Uni Salzburg und Co-Autorin des Berichts „Soziale Kosten des Drogenmissbrauchs“. Sie hält Cannabis-Konsum für wesentlich gefährlicher als dargestellt. Ihre Experten sind der Richter Helmut Wlasak und der Psychiater und Autor Kurosh Yazdi, der vor Kurzem das unsägliche Buch „Die Cannabis-Lüge: Warum Marihuana verharmlost wird und wer daran verdient“ veröffentlicht hat, das völlig zu Recht bei Amazon auf ziemlich knappe 2 von 5 Sternen Durchschnittsbewertung kommt (hier klicken, um das Buch zu bestellen oder zu bewerten).

 

Ex-OGH-Präsidentin und Ex-Bundespräsidentschaftskandidatin Irmgard Griss führte durch den Wettkampf der Argumente. Mit Hilfe von Experten, Kreuzverhören und Video-Zuspielern versuchen Straka und Hübner die Zuschauer von ihrer Sicht der Dinge zu überzeugen. Das von OGM repräsentativ ausgewählte Österreich-Panel entschied am Ende darüber, welche Seite die besseren Argumente hatte. Und per Social Media und Telefon-Hotline konnte ganz Österreich seine Meinung kundtun.

 

Die komplette, 90-minütige Sendung kann auf der Website des Fernsehsenders Puls 4 eingesehen werden (klick!).

 

Wer sich nicht die ganze Sendung oder nur Auszüge anschauen möchte, kann im Folgenden auch unsere Zusammenfassung sowie die Ergebnisse der Zuschauerabstimmung erfahren (Achtung Spoiler).

 

Die beiden Parteien wurden hauptsächlich von den „Anführern“ Toni Straka und Eleonore Hübner vertreten, die einzelne Fragen der Moderatorin beantworteten und sich redlich bemühten, sich nicht gegenseitig ins Wort zu fallen. Toni Straka gebührt an dieser Stelle das weitaus größere Lob, denn er musste sich den ganzen alten Quatsch anhören, den selbst unsere Großmütter nicht mehr glauben.

 

Eleonore Hübner kramte so tief wie möglich in der Schwachsinnskiste und präsentierte halt den üblichen Schmarrn, den man ansonsten von Alkohol- und Pharma-Lobbyisten hört: Cannabis löst überall und dauern Psychosen aus, Cannabis ist eine Einstiegsdroge und der Jugendschutz kann nur durch ein Verbot aufrecht erhalten „bleiben“. Jeder, der sich anständig mit dieser Thematik beschäftigt, kann bei diesen Passagen nur müde lächeln – oder aber auch herzergreifend weinen.

 

Doch es kam noch schlimmer: Sogar das Flashback-Argument, das wir eigentlich seit Mitte der Neunzigerjahre für ausgestorben hielten, wurde angeführt (und wie auch in den Neunzigern, wurde gerne mal von Flashback, mal von Backflash geschwafelt). Lächerlich bis zum geht nicht mehr. Aber was soll man von einer Person erwarten, die des Weiteren ernsthaft behauptete, dass man nicht arbeiten gehen könne, wenn man ein Kiffer ist oder von Cannabis als „das Gift, das das Leben zerstört“ faselt.

 

Toni Straka entgegnete eigentlich schon zu Beginn alles, was man dazu sagen müsste, wenn ein guter Teil der Menschheit nicht seit Anfang des letzten Jahrhunderts durch solch miese Gehirnwäsche schon auf dumm gepolt worden wäre. Denn er führte an, dass sich die Cannabis-Prohibition auf Jahrzehnte alte Gesetze stützt, deren Grundlagen seit Mitte des letzten Jahrhunderts nicht mehr überprüft wurden – beziehungsweise nicht vom Gesetzgeber überprüft wurden, denn die Gegenargumente Strakas trafen alle ins Schwarze.

 

Und so sah Eleonore Hübner nur noch eine Möglichkeit, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen: den Rest der Sendung darauf hinweisen, dass Tausende Leben von Jugendlichen durch Cannabis zerstört würden – immer und immer wieder. So wurde die Diskussion leider kaputt gemacht, aber Frau Hübner konnte so vermutlich noch einige Stimmen aus der nicht zu vernachlässigenden Gruppe der Eltern auf ihre Seite ziehen. Alle anderen, die nicht emotional an die Sache herangingen, konnten sehen, dass sie keinerlei stichhaltigen Argumente hatte, die gegen eine Cannabislegalisierung sprechen würden.

 

Das Ergebnis fiel dann interessant aus: Nur Sekunden, nachdem ein Moderator verkündete, dass im äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass die Abstimmung der Österreicher über die Cannabis-Frage 50 zu 50 ausgehen würde, die Nein-Fraktion gewonnen hätte, da die Befürworter einer Gesetzesänderung die Mehrheit der Bevölkerung überzeugen müssten, wurde das Ergebnis bekanntgegeben: 50 zu 50!

 

Auch wenn es nach dem Reglement die denkbar knappste Niederlage für die Cannabis-Befürworter war, war es im Endeffekt doch ein riesiger Erfolg: dass 50 Prozent der Österreicher für eine Cannabislegalisierung stimmen würden, wurde von großen Teilen beider Seiten wohl nicht unbedingt vermutet.

 

Die Abstimmung mit 50 Prozent Ja- und 50 Prozent Nein-Stimmen schlüsselte sich im Detail unter anderem so auf:

 

Frauen: 46 % JA, 54 % NEIN

Männer: 56 % JA, 44 % NEIN

16 – 29 Jahre alt: 54 % JA, 46 % NEIN

30 – 49 Jahre alt: 47 % JA, 53 % NEIN

Über 50 Jahre alt: 51 % JA, 49 % NEIN

Eltern mit Kindern bis 18 Jahren: 42 % JA, 58 % NEIN

Städte über 50.000 Einwohner: 46 % JA, 54 % NEIN

Gemeinden bis 2.000 Einwohner: 70 % JA, 30 % NEIN

 

Damit stach einzig das Abstimmungsergebnis der Gemeinden bis 2.000 Einwohner heraus, alle anderen Werte pendelten grob in der Mitte. Von den Moderatoren befragt, wie dies wohl zustande kommen könne, antwortete Toni Straka, dass man sich in so kleinen Dörfern halt besser gegenseitig kenne als in den Städten und daher auch genauer wisse, dass die Kiffer auch nicht dümmer oder fauler sind als die Nicht-Kiffer.

 

Auf der Facebook-Seite des Senders Puls 4 war die Entscheidung übrigens noch deutlich deutlicher: 86 Prozent stimmten hier für eine Legalisierung von Cannabis, nur 14 Prozent störten sich an dem Gedanken.

 

Die komplette, 90-minütige Sendung kann auf der Website des Fernsehsenders Puls 4 eingesehen werden (klick!).

 

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Der Wirtschaftsphilosoph und Autor Anders Indset, unter anderem Gründungs- und Aufsichtsratmitglied des German Tech Entrepreneur Center, setzt große Stücke auf die Cannabisbranche, wie „Business Insider“ berichtet.


Der Norweger, der bereits vor einigen Jahren den Verfall des Ölpreises prognostizierte (und sich heute bestätigt findet), sieht dagegen im Cannabisöl „das einzige wertvolle Öl der Zukunft“. Indset ist sich sicher, dass Cannabis ein größerer Wirtschaftsfaktor als Erdöl werden könne, sofern der Ölpreis weiter sinke (wovon er ausgeht) und die Cannabisbranche weiter wachse.


Eine begünstigende Gesetzeslage und Investitionsbereitschaft der Wirtschaft seien auf lange Sicht die wichtigsten Erfolgsfaktoren, die dazu führen würden, dass die weltweite Abhängigkeit vom Erdöl zugunsten der Cannabisindustrie immer weiter abnehme.


Doch Indset erhofft sich neben ökonomischen Erfolgen auch eine Deeskalation der angespannten Lage zwischen den großen Öllieferanten im Mittleren Osten, wenn die wirtschaftliche Bedeutung des „schwarzen Golds“ in Zukunft weiter abnimmt.

Seit Monatsbeginn sind Cannabisprodukte im amerikanischen Bundesstaat Nevada, in dem auch die Zockermetropole Las Vegas liegt, legal. Marihuana und Haschisch können nun in einem der 47 lizenzierten Shops, den sogenannten Dispensaries, erworben werden.

 

Doch die Freude war wohl zu groß: Über das Wochenende wurden praktisch alle Dispensaries – vor denen die Käufer stundenlang anstanden – leergekauft, wie „USA Today“ meldete. Nun plant man in Nevada bereits eine neue Regelung, die weiteren Geschäften den Verkauf von Marihuana erlauben soll und über die bereits am Donnerstag abgestimmt werden wird.

 

Ersten Berechnungen der Nevada Dispensary Association zufolge nahm der Staat Nevada allein in den ersten vier Tagen zwischen Samstag und Dienstag über eine Million Dollar an Steuereinnahmen ein. Offizielle Zahlen werden allerdings erst Ende September erstmals präsentiert.

 

Die Einnahmen der Anbausteuer (15 Prozent) gehen an die Schulen des Staates, die Einnahmen der Verkaufssteuer (10 Prozent) werden im sogenannten „Rainy day fund“ eingespeist und können für beliebige Zwecke genutzt werden.

 

Auch ein Hochzeitspaar nutzte den 1. Juli – sogleich Hochzeitstag und erster Tag der Legalisierung von Cannabis in Nevada – auf eine interessante Weise und heiratete in einem Growroom, wie das untenstehende Video zeigt:

 

 

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Die moderne Technik – Fluch und Segen zugleich. Dies wurde nun mehreren jungen Männern aus Wales zum Verhängnis. Im Gefängnis wären sie so oder so gelandet, doch vielleicht nicht ganz so lange.

 

Der Waliser Liam Wall (Foto oben) und drei seiner Freunde betrieben den größten Drogenlieferdienst Cardifs, die sogenannte „Lewis Line“, wo sie nicht nur das Heilkraut Marihuana sondern auch gefährliche Drogen wie Amphetamin und Kokain anboten und verkauften. Der Tagesumsatz soll dabei durchschnittlich bei umgerechnet 7.000 Euro gelegen haben, wie bei „Wales Online“ berichtet wurde.

 

Erstmals ins Visier der Ermittler geriet Liam Wall, als er an einem Automaten versuchte 2.000 Pfund in Münzen in Scheine umzutauschen. Doch erst als die Polizei im November 2016 sein Auto durchsuchte, fanden sie Drogen im Wert von weit über 10.000 Euro. Der Aussage, dass er und seine Freunde sich damit ein nettes Wochenende in den Bergen machen wollten, kaufte die Polizei ihm nicht ab.

 

Bei der anschließenden Durchsuchung seines Mobiltelefons tauchten dann einige Bilder auf, die Wall lieber gar nicht erst geschossen hätte, etwa das oben abgebildete Foto, das ihn mit 20.000 Pfund und einem Joint zeigt, oder das seines Kollegen Lee Smith, der gerade mit zwei Kilogramm Kokain hantiert.

 

 

Diese Woche gab es nun die Verhandlung für die insgesamt vier Angeklagten – und die fiel für diese ziemlich ungünstig aus. Der 27-jährige Drahtzieher Wall, dessen Anwalt die Taten unter anderem mit einer Cannabis-Sucht begründen wollte, wurde zu 9 Jahren und 7 Monaten Haft verurteilt, der 28-jährige Smith zu 8 Jahren und die beiden anderen Täter zu 8 Jahren beziehungsweise zu 3 Jahren und 7 Monaten. Alle Beteiligten hatten zusammen bereits über 100 Vorstrafen aller Arten auf ihrem Konto.

 

Von links nach rechts: Liam Wall (27), Lee Smith (28), Christopher Elgifari (25), Connor Morse (22)

 

In einem Pressegespräch nach dem Prozess bedankte sich Detective Constable Rod Lewis, der die Ermittlungen gegen die vier Männer leitete, noch einmal für die schönen Fotos, welche die Jungs beim posieren mit verschiedensten Drogen und Bargeldmengen zeigten und für die Polizei so astreines Beweismaterial lieferten.

Viele haben nicht daran geglaubt, dass das Crowdinvestment-Projekt der DCI Cannabis Institut GmbH um Wenzel Vaclav Cerveny die benötigte Schwelle von 100.000 Euro erzielen kann. Doch gestern wurde dieses vorläufige Ziel tatsächlich erreicht. Wir präsentieren an dieser Stelle die Pressemitteilung, die uns zu diesem Anlass erreicht hat:

 

Private und institutionelle Anleger haben sich mit 108.550 Euro über die Plattform Transvendo beteiligt/Lukratives Nachrangdarlehen mit 5,0 Prozent p. a. Verzinsung und 10 Prozent freiwilligem Bonus nach fünfjähriger Laufzeit/Crowdinvestment läuft weiter.

 

MÜNCHEN (06.07.17) – Erfolgreiches Crowdinvestment-Projekt: Das Cannabis-Start-up-Unternehmen DCI Cannabis Institut GmbH (München) hat die erste Fundingschwelle von 100.000 Euro erreicht. Private und institutionelle Anleger haben sich nach Angaben der Plattform Transvendo mit Stand vom 6. Juli 2017 mit einem klassischen Nachrangdarlehen in Höhe von 108.550 Euro an der DCI beteiligt. „Damit rückt die Finanzierung des bundesweit ersten Cannabis-Therapie-Zentrums in greifbare Nähe“, betonte Wenzel Vaclav Cerveny, geschäftsführender Gesellschafter der DCI Cannabis Institut GmbH (www.cannabis-institut.de).

 

Nach dem Start des „Cannabis als Medizin“-Gesetzes am 10. März 2017 haben laut Cerveny viele Patienten Hoffnung geschöpft und sind bitter enttäuscht worden. Nur für 20 Prozent der 1.000 Patienten mit früherer Ausnahmeerlaubnis der Bundesopiumstelle hätten die Krankenkasse die Kosten übernommen. Der jetzige Zustand kommt, so Cerveyn, „unterlassener Hilfeleistung gleich“: „Es wird Zeit, dass Cannabis-Patienten eine kompetente Anlaufstation bekommen.“ Das bundesweit erste Cannabis-Therapie-Zentrum soll Mitte September 2017 im Raum München eröffnet werden.

 

Das Geschäftsmodell der DCI Cannabis Institut GmbH sieht als bundesweiter Vorreiter ein komplementäres und synergetisches Angebot rund um die Therapie von Cannabis-Patienten vor. Dazu gehört als Zentrum der Aktivitäten ein Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC). Auf 600 bis 1.000 Quadratmetern soll eine Arztpraxis mit Schwerpunkt Allgemeinmedizin und Schmerztherapie die Patienten mit Cannabis-basierter Medizin betreuen. Ein Informationszentrum mit Bistro, Show- und Produktionsküche soll über den Rohstoff „Hanf“ informieren. Ein Rechtsanwalt steht für rechtliche Fragen rund um Cannabis zur Verfügung. Angeschlossen ist ein Einzelhandel für Hanfprodukte.

 

Ziel ist der Aufbau von Cannabis-Therapie-Zentren in allen deutschen Landeshauptstädten. Nach Expertenschätzung benötigen in Deutschland bis zu 1,6 Millionen Menschen eine Cannabis-basierte Medizin. Schmerztherapie, neurologische und psychische Erkrankungen, Übelkeit und Erbrechen bei AIDS oder Krebs sowie chronisch-entzündliche Leiden wie Rheuma oder Morbus Crohn seien Einsatzgebiete von Cannabis.

 

Die am 1. März 2017 gestartete Crowdinvestment-Kampagne läuft unter www.transvendo.de/dci weiter. Die Expansionspläne der DCI GmbH sehen Investitionen in Höhe von einer Million Euro vor. Anleger können sich mit einem klassischen Nachrangdarlehen ab einer Mindestanlagesumme von 100 Euro beteiligen. Das Darlehen wird mit 5,0 Prozent p. a. verzinst, am Ende der fünfjährigen Laufzeit wird ein freiwilliger Bonus von 10 Prozent ausgeschüttet.

Cannabis-Edibles liegen, zumindest dort, wo sie legal sind, schwer im Trend: Gummibärchen, Cookies, Hundeleckerli, Kuchen, ja sogar mit THC oder CBD versetztes Wasser – die (insbesondere US-amerikanische Cannabisbranche) gibt sich alle Mühe, jedwede Geschmäcker und Erscheinungsformen zu befriedigen und zu bedienen.

 

Gerade medizinische Konsumenten legen natürlich häufig großen Wert darauf, ihre Medizin in möglichst gesundheitsschonender Wirkung einzunehmen – und da sind Edibles natürlich eine gute Wahl. Doch leider haben die ess- beziehungsweise trinkbaren Cannabisleckereien auch einen gewaltigen Haken. Jeder, der schon mal vom Space-Brownie genascht hat, wird das Problem kennen: Edibles wirken oft sehr stark und die richtige Dosierung ist daher schwierig. Verschreibt der Arzt eine tägliche Dosis von beispielsweise 7,5 mg THC täglich, ist es für den Patienten, der darauf besteht, sein Cannabis oral zu sich zu nehmen, nicht so einfach, diese Vorgabe auch einzuhalten.

 

Hier kommt nun Potent Rope ins Spiel, ein lebensmitteltaugliches Cannabis-Filament, mit dem derartige Problematiken endgültig der Vergangenheit angehören könnten. Besagtes Filament (also das Material, aus dem der Drucker das Objekt erstellt) besteht aus getrocknetem Cannabisöl, lebensmitteltauglichem, wasserlöslichem Kunststoff und Freisetzungsmitteln, die für eine rasche Aufnahme im Körper sorgen. Abgesehen davon, dass eine genaue Dosierung nun keine Hürde mehr darstellt, lässt sich das Filment auch in den verschiedensten Formen ausdrucken. Kranken Kindern zum Beispiel kann mit einer Tablette in, sagen wir, Katzengestalt, die Einnahme erleichtert werden.

 

Potent Rope durchläuft in diversen US-Bundesstaaten derzeit den Lizensierungsprozess und werkelt schon, so wird verlautbart, bereits an weiteren Innovationen im Bereich der Edibles.

 

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Die Reutlinger Polizei suchte am Montagabend nach einem 15-jährigen Mädchen, dass als vermisst gemeldet wurde. Im Zuge dessen klingelte die Polizei bei einer Anlaufadresse des Mädchens, bei einer 23-jährigen Reutlingerin und ihrem gleichaltrigen Mitbewohner. In der Wohnung der beiden befand sich nicht nur tatsächlich das vermisste Mädchen, sondern es roch auch stark nach Marihuana, wie die Polizei bemerkte.

 

Und das lag wohl am Marihuana. Denn in der Wohnung befanden sich auch noch ein 17-jähriger Junge und ein 30-Jähriger Mann, wie beim „Schwäbischen Tagblatt“ zu lesen war. Letzterer warf beim Eintreffen der Polizei eine Tasche und einen Rucksack aus dem Fenster, was aber bemerkt wurde. Darin fanden sich über ein Kilogramm Marihuana, mehr als 2.000 Euro und weitere Drogen. Die anschließende Hausdurchsuchung bei dem Mann brachten weitere 100 Gramm Marihuana und eine Indoor-Zuchtanlage für Cannabis zutage.

 

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