Highway

Wer vielleicht schon selbst einmal das ein oder andere Gramm an den Mann (oder die Frau) gebracht hat, der weiß um das leicht beunruhigende Gefühl, eine größere Menge Weed in der Schublade zu haben. Da liegt der Gedanke, ein Versteck außerhalb der eigenen vier Wände zu installieren, nah. Wie man aber ausgerechnet auf den Spind eines öffentlichen Fitness-Studios kommt, ist durchaus fragwürdig. Ein Mann aus Kaiserslautern, von der Polizei als „mutmaßlicher Drogenhändler“ bezeichnet fand jedenfalls, das sei eine gute Idee und verstaute etwa 146 Gramm Marihuana sozusagen zwischen Duschgel, Handtuch und Eiweißriegel. Klar, so ein Spind ist schließlich abschließbar, und außerdem, bei der miefigen Luft, die in den Umkleideräumen oft herrscht, fällt so ein bisschen Grasgeruch gar nicht weiter auch, so mag der 22-jährige Verdächtige überlegt haben. Aber letztendlich war es doch der Duft des Marihuanas, der die Mitarbeiter des Studios alarmierte und zur Durchsuchung des Schranks durch die Polizei führte.

Spektakulärer Fund am internationalen Hafen Malta Freeport! Der Container, um den es geht, war aus Spanien gekommen und dem Zoll gleich als verdächtig aufgefallen. Mit verschiedenen Scannern war die Fracht durchleuchtet worden, wobei den zuständigen Zollbeamten einige Unstimmigkeiten sozusagen „spanisch“ vorgekommen waren. Der Verdacht erwies sich als berechtigt, denn in der physischen Untersuchung, die folgte, konnte man nichts Geringeres als den zweitgrößten Fall von Drogenschmuggel aufdecken, den Malta jemals erlebt hat. Ganze fünf Tonnen Cannabis-Resin, sorgfältig in Schaumstoff eingewickelt und im Inneren von mehreren großen Plastikrohren verstaut wurden von den Zollbeamten zu Protokoll gegeben. Wie man in den lokalen Medien allerdings auf den angegebenen Warenwert von 450.000 Euro kommt, bleibt schleierhaft. Der wahre Wert der Cannabisextrakte dürfte wohl um einiges darüber liegen. Bleibt zu hoffen, dass zu den Feiertagen trotzdem niemand auf seinen Weihnachts-Dab verzichten muss.

Der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, hielt am Montag eine heiß erwartete Rede, in der er seine politischen Pläne für 2019 skizzierte. Genauer gesagt ging es um seine Agenda für die nächsten Monate. Für Legalisierungsbefürworter waren die Ausführungen besonders interessant: das Mitglied der Demokraten gab bekannt, „Marihuana zu Genusszwecken für Volljährige ein für allemal zu legalisieren“. Der 59-Jährige rechnet durch die Maßnahme mit zusätzlichen Steuereinnahmen von etwa 1,7 Milliarden US-Dollar jährlich. Eine vollständige Freigabe wäre für die gesamten USA ein Akt von besonderer Bedeutung, der wohl ähnlich wie im Fall von Kalifornien eine große Strahlkraft auf andere, in der Cannabisfrage bisher unentschlossene US-Bundestaaten hätte. Auch international würde eine derartige Entscheidung mit Sicherheit auf einiges Interesse stoßen. Der Vorstoß Cuomos ist ein weiterer Schritt in der linken Evolution des in Queens geborenen Politikers, der sich in den letzten acht Jahren vom wirtschaftsnahen Prohibitionsbefürworter (Stichwort „gateway drug“) langsam aber sicher zur gegenüberliegenden Seite des politischen Spektrums bewegt hat.

Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder 2,60 Euro als E-Paper, beispielsweise bei United Kiosk oder für Kindle bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory Der große Indoor-Guide für Beginner die Titelstory dieser Ausgabe widmet sich den Grundlagen des Cannabisanbaus, denn nicht jeder fällt gleich als Profi-Grower vom Baum. Und in unserer Liste der zehn vermeidbarsten Fehler bei der Cannabiszucht können vielleicht auch alte Hasen noch den ein oder anderen Tipp entdecken.

 

 

 

Gesellschaft Paragraph 35 BtMG: Mortlers Instrument? – Therapie statt Strafe. Da gibt es nicht viele, die nein sagen, wenn der deutsche Staat es anbietet: ein bisschen dem Therapeuten erzählen, was er hören möchte, und dafür bis zu zwei Jahre Knast geschenkt bekommen? Spielt man so jedoch der Drogenbeauftragten Marlene Mortler in die Karten?

 

 

High School Moonrocks selbst gemacht – Moonrocks, davon hat jeder leidenschaftliche Cannabiskonsument schon einmal etwas gehört. Doch abseits Amerikas sind Verkaufsstellen rar gesät. Also zeigt Do-it-yourself-Profi Chuck Lore auf, wie man Moonrocks selbst produziert. Und auch wie man alle Zutaten dafür in Eigenregie herstellt.

 

 

Recht Zwischen Handel und Eigenbedarf – Rechtsanwalt Steffen Dietrich aus Berlin klärt in Highway über das Betäubungsmittelgesetz auf. Dieses Mal wird die Frage der Haftung betrachtet, wenn ein Mitbewohner in Grasgeschäfte verwickelt ist und der andere Mitbewohner davon Kenntnis hat.

 

 

Grow-Report Girl Scout Cookies Auto – wir haben die neue LED „SOLaris“ der Firma Growking unter die Lupe genommen. Heimwerkerkönig Chuck Lore testete jedoch nicht nur die Leuchte auf Herz und Nieren, sondern im gleichen Atemzug auch den Anbau des Cannabisstrains Girl Scout Cookies von der Samenbank FastBuds.

 

 

Gesellschaft High Society – Auch die Stars und Sternchen aus Hollywood und dem Musik-Business greifen gerne mal auf und neben der Bühne zum Joint... wer könnte es ihnen verdenken? Wir jedenfalls nicht – Dr. Dope hat sich für Highway mit dem Thema auseinandergesetzt und sich auf die Suche nach prominenten Potheads gemacht.

 

 

Growing Gefahr im Garten Teil 7In unserer Reihe Gefahr im Garten stehen dieses Mal die Gefahren im Garten im Vordergrund, die nicht durch kleine (oder auch große) Tiere verursacht werden, sondern durch Feinde anderer Art, allen voran aus dem Reich der Pilze. Besonders die tückische Grauschimmelfäule steht im Zentrum der Betrachtungen.

 

 

High School CBD-HypeNichts boomt derzeit so sehr wie CBD. Die Schweizer und Österreicher machen es vor und auch die deutschen Bürger durften sich derzeit so stark mit CBD konfrontieren lassen, wie noch nie. Mr. Haze Amaze hat sich auf einer Cannabismesse ins Getümmel gestürzt und die ausstellenden CBD-Händler aufgesucht.

 

 

Weitere Artikel TV-Tipp: South Park: Tegridy Farms +++ News: Cannabis Normal! Die Konferenz des Deutschen Hanfverbands +++ Goodies: Gizeh King Size Pink Edition +++ High Five: fünf Pro-Cannabis-Politiker +++ Sortenportrait: Black D.O.G. +++ uvm.

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

 

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Die Legalisierungs-Welle rollt unaufhaltsam weiter! Die Regierung Neuseelands kündigte an, die eigene Bevölkerung per Referendum über eine komplette Freigabe abstimmen zu lassen.

 

Im Rahmen der nächsten Parlamentswahlen 2020 soll auch über die Cannabis-Zukunft des Landes abgestimmt werden. Premierministerin Jacinda Ardern hält damit ihr Versprechen, dass sie in den Koalitionsverhandlungen mit der grünen Partei im Jahre 2017 abgegeben hatte, Highway berichtete. Einem konkreten Termin verweigerte sie sich damals, doch nun wurden endlich Nägel mit Köpfen gemacht. Cannabisfreunde können zuversichtlich nach vorne schauen: aktuelle Umfragen sehen eine deutliche Mehrheit von 65 Prozent der Bevölkerung für eine komplette Freigabe. Unweigerlich fragt man sich, welches Ergebnis ein derartiges Referendum in Deutschland hätte, würde man es denn zulassen. In Anbetracht der zur Legalisierung Kanadas veröffentlichten, teilweise äußerst cannabisfeindlichen Kampagnen deutscher Leitmedien scheinen Zustimmungswerte wie in Neuseeland unter der hiesigen Bevölkerung allerdings unrealistisch, zuletzt lag der Wunsch nach einer vollständigen Legalisierung unter der deutschen Bevölkerung bei 46 Prozent.

 

Übrigens wurde in Neuseeland erst kürzlich medizinisches Cannabis freigegeben, zurzeit sorgt eine unverblümte Plakatkampagne des Medizin-Cannabis-Produzenten Helium Therapeutics für mediales Aufsehen.

 

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Was Cannabisfreunde hierzulande schon seit Jahrzehnten herbeisehnen, ist in vielen Bundesstaaten der USA bekanntlich bereits Realität. Zuletzt wurde im Bundesstaat Michigan vollständig legalisiert. Was sich traumhaft anhört, läuft allerdings nur, gelinde gesagt, schleppend an: aufgrund bürokratischer Prozesse wird es Expertenschätzungen zufolge noch bis zum Frühjahr 2020 dauern, bis die ersten Dispensaries endlich ihre Pforten öffnen dürfen.

 

Alle Freizeit-Konsumenten, also die, die nicht im Besitz eine Medical Marihuana Card sind, werden bis dahin wohl oder übel mit dem Vorlieb nehmen müssen, was ihnen der Schwarzmarkt anbietet. Wären da nicht findige Unternehmer wir Brandon Anthony, Betreiber eines Online-Shops namens onhighroad.com. Anthony macht sich in Absprache mit seinem Anwalt ein Schlupfloch in der Gesetzgebung zu Nutze, nach dem das Verschenken von bis zu 2,5 Unzen (entspricht gut 70 Gramm) Marihuana bereits zum jetzigen Zeitpunkt vollkommen legal ist. Und so bestellen die Interessenten online sogenannte „munchie bags“, Beutel voller Süßigkeiten, zum stolzen Preis von 55 bis 120 US-Dollar und bekommen ihr Marihuana sozusagen als Bonus dazu. Damit auch jeder das Geschäftsmodell auf Anhieb versteht, kommen die Werbe-Claims sympathischerweise auch direkt auf den Punkt: Buy some chocolate, get some weed.

 

Expertenmeinungen ist diese Praxis in juristischer Hinsicht tatsächlich unbedenklich, solange darauf geachtet wird, dass nicht mehr Weed als gesetzlich erlaubt verschenkt wird und das nur Volljährige in den Genuss der „Schenkungen“ kommen. Wer jetzt auf Ideen kommt, der sei aber gewarnt: der Onlineshop liefert natürlich nur an Kunden aus dem Raum Michigan.

In den USA setzt sich der Paradigmenwechsel bezüglich der Cannabispflanze auch unter der Regierung Trump unaufhaltsam fort. Ein weiterer großer Schritt in die richtige Richtung wurde am Dienstag getätigt.

 

Die „Farm Bill 2018“, ein fettes Paket voller größtenteils agrarpolitischer Gesetzesänderungen, das etwa alle fünf Jahre neu aufgelegt wird, hat sowohl den Senat als auch das Repräsentantenhaus passiert. Der Entwurf, der jetzt nur noch auf die Unterzeichnung durch Präsident Trump wartet, beinhaltet eine lang ersehnte Wohltat für Cannabisfreunde. Der Anbau von Nutzhanf (der laut Definition nicht mehr als 0,3 % THC enthalten darf), wird demnach auf nationaler Ebene endlich legalisiert. Hanfbauern wären dann erstmals seit Jahrzehnten wieder in der Lage, sich gegen eventuelle Ernteausfälle versichern zu können, so wie es beim Anbau von, beispielsweise Mais, problemlos möglich ist. Außerdem wird nach Inkrafttreten der Farm Bill auch ein bundesstaatenübergreifender Nutzhanf-Handel möglich sein. Auch wird besagter Hanf nicht mehr als Schedule-1-Substanz im "Controlled Substances Act (CSA)" eingestuft und damit in Zukunft nicht mehr mit sogenannten harten Drogen wie Heroin gleichgesetzt. Das widerum ermöglicht eine deutliche Verbesserung der Forschungssituation.

 

Klar ist, dass Donald Trump immer für eine unangenehme Überraschung gut ist, allerdings gilt seine Unterschrift, die nächste Woche erwartet wird, als reine Formsache.

Cannabiskonsum ist schlecht für die Gedächtnisleistung. Das ist wohl eine der wenigen vermeintlichen Nebenwirkungen, auf die sich Befürworter und Gegner des Rausch- und Heilmittels einigen können. Forscher der Universität Florida haben nun eine Studie veröffentlicht, die nahe legt, dass unter bestimmten Voraussetzungen tatsächlich eher das Gegenteil der Fall ist. Die Wissenschaftler hatten eine Versuchsumgebung entwickelt, in der Ratten beiderlei Geschlechts für die Gabe von Futter einen Hebel betätigen mussten. Bevor die Tiere jedoch die Chance auf ihre kleine Zwischenmahlzeit hatten, wurden sie teilweise dem Rauch von Marihuana ausgesetzt. Es zeigte sich, das ein Teil der Nager, die zuvor dem Rauch ausgesetzt waren, die Aufgabe deutlich besser umsetzte als die „unbekifften“ Artgenossen. Besonders die weiblichen Ratten profitierten vom Konsum, aber auch ein Teil der männlichen Exemplare konnte ihre Performance verbessern. Die Forscher sprechen hinsichtlich der Versuchsergebnisse von einer Verbesserung des Arbeitsgedächtnisses. Die gezeigten Effekte blieben ohne die Gabe von Cannabisrauch bzw. unter dem Einfluss von Placebo-Qualm völlig aus. In Folgeexperimenten wurde isoliertes THC in unterschiedlich hohen Dosen verabreicht, was zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsgedächtnisleistung führte. Fast alle bisher durchgeführten Studien zum Thema Cannabis und Gedächtnisleistung wurden mit Injektionen durchgeführt. Da unter Menschen das Rauchen von Cannabis allerdings die mit Abstand am weitesten verbreitete Darreichungsform darstellt, entschieden sich die Forscher aus Florida in ihrem primären Versuchsaufbau für diese Konsummethode. Angesichts des überraschenden Ergebnisses weisen sie darauf hin, dass der Komplex dringend weiter untersucht werden müsse, da durch variierende Konsumformen und -mengen offenbar unerwartete, teilweise der bisherigen Meinung entgegengesetzte Resultate erzielt werden könnten. Ähnlich überraschende Entdeckungen zum Thema Cannabis und Demenz machten auch deutsche Wissenschaftler in einer Studie aus dem Jahr 2017.

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