Highway

Rapper Snoop Dogg berichtete kürzlich in einer Ausgabe der amerikanischen TV-Sendung Cocktails with Khloe mit Khloe Kardashian, dass er durch sein Engagement in der von ihm gegründeten Jugend-Football-Liga Snoop League dazu gebracht wurde, für ein halbes Jahr mit dem Weed Rauchen aufzuhören: Er sei eines Tages dicht zum Training mit einigen Kindern gegangen. Eines der Kinder sagte zu Snoop: „Trainer, du riechst wie der Freund meiner Mutter.“

 

Dieses Ereignis führte nach eigenen Aussagen bei Snoop Dogg zu einer Rauchpause von sechs Monaten: „Das machte mich zum besseren Trainer und zu einer besseren Person.“ Nun rauche er jedes Jahr drei Monate lang nicht – immer solange er mit den Kindern zusammen ist. Bekannt wurde Snoop Dogg durch seine Rap-Musik, inzwischen ist er aber auch in der amerikanischen Cannabisindustrie sehr umtriebig und hat zuletzt seine eigenen Grassorten herausgebracht.

 

Die Stadt Wichita, größte Stadt des amerikanischen Bundesstaats Kansas, verabschiedete vergangenes Jahr ein Gesetz, das die im Zusammenhang mit Cannabis stehenden Strafen reduzierte. Noch Anfang des Monats hieß es sogar an verschiedenen Stellen, dass man auch über eine solche Regelung ganz Kansas betreffend nachdenke.

 

Doch nun kassierte der Oberste Gerichtshof dieses Gesetz wieder ein, wie shareribs.com heute berichtete. Der Generalstaatsanwalt von Kansas argumentierte damit, dass der Gesetzesentwurf von Wichita nicht mit den Gesetzen von Kansas in Einklang stehe – ein Problem, das übrigens auch im Großen besteht, da Gesetze der Legalisierungs-Bundesstaaten wie etwa Colorado gegen die geltenden Gesetze der Vereinigten Staaten von Amerika stehen.

 

Wie es im genau in der Mitte der USA liegenden Staat Kansas nun weitergeht, bleibt abzuwarten. Mehr zur aktuellen Cannabis-Gesetzgebung in Amerika und über die Diskrepanz zwischen der Gesetzgebung auf Bundesebene und der Gesetzgebung der einzelnen Bundesstaaten erfahrt ihr in der aktuellen Ausgabe unseres Cannabismagazins Highway – ab dem 29. Januar an jedem gut sortierten Kiosk für schlappe 2,30 Euro erhältlich.

Im vergangenen Sommer wurde im Offenbacher Stadtwald eine verbrannte Männerleiche entdeckt. Die französische Zeitung „Dernières Nouvelles d’Alsace“ berichtete nun, dass wegen Freiheitsberaubung mit Todesfolge ermittelt wird. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 31-jährigen Straßburger, der erschossen und anschließend verbrannt wurde.

 

Wenige Wochen vor dessen Ableben ersetzte er vermutlich seinen gerade frisch in den Knast gewanderten Bruder, der bis dahin als Cannabisverkäufer tätig war. Die Polizei ermittelte, dass das spätere Opfer bei einem 50-jährigen Cannabishändler 25 Kilogramm abholen sollte, allerdings habe er einen Großteil dort liegen lassen – wegen dieser 20 Kilo ist der 50-Jährige bereits vor einigen Monaten verhaftet worden. Inzwischen ist er zum Hauptverdächtigen im Mordfall avanciert.

 

Es bleibt zu hoffen, dass sich schon bald eine vernünftige Drogenpolitik in ganz Europa durchsetzen wird und dass solche Horrormeldungen damit der Vergangenheit angehören werden.

 

Tja, die alte Menschheitsfrage – Fenster auf versus Aktivkohlefilter – hat erneut zwei Opfer gefordert: Wie die „Tiroler Tageszeitung“ berichtete, war eine Streife der Bereitschaftseinheit der Wiener Polizei am Dienstagabend in der Andersengasse patrouillieren, als ihnen wohlbekannter Geruch entgegenschlug. Durch ein offenes Fenster erschnüffelten sie, was sich später als 170 Gramm Marihuana sowie 60 Stecklinge herausstellte. Als die Beamten durch das offene Fenster hereinriefen, ließen die beiden Anwesenden (22 und 23 Jahre alt) die Polizei mit der Ankündigung, es sei nichts Illegales zu finden, herein: Da die Beamten allerdings trotzdem fündig wurden, setzte es zwei Anzeigen für die beiden, die allerdings nicht die Mieter der Wohnung sein sollen.

 

Im März ist in Pichl bei Wels ein Treffen aller Obmänner und Vorstände der Cannabis Social Clubs in Österreich geplant. Das letzte Treffen dieser Art liegt schon über anderthalb Jahre zurück. Außerdem sind auch alle Menschen eingeladen, die sich gerne aktiv in den jeweiligen Clubs beteiligen möchten. Talente aus den Bereichen Organisation, Marketing und Networking sind besonders gerne gesehen. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Treffen nicht um eine öffentliche Informationsveranstaltung handelt.

 

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem diese Themen:

1. Wie kann man den Bekanntheitsgrad der Clubs steigern?
2. Wie viele Leute werden für welche Aufgaben gebraucht?
3. Wie kann man sich besser vernetzen?
4. Was dürfen die Clubs?
5. Mit welchen Vorgehensweisen sind die Clubs sicher?
6. Offene Fragen und Anregungen der verschieden Clubs.

 

Mehr Informationen zum Treffen und Ansprechpartner findet ihr auf der Facebook-Seite:

https://www.facebook.com/events/984526411637950/

Vergangenen Donnerstag wurde in Wien-Simmering die Plantage eines 31-Jährigen vom Wiener Landeskriminalamt besucht. Zu seinem Ärger fanden die Beamten mehr als 900 teils blühende, teils abgeerntete Pflanzen. Der Verdächtige wird sich nicht nur vor dem Suchtmittelgesetz verantworten müssen, sondern wird zudem angezeigt, da er Strom für den Betrieb der Anlage abgezweigt hatte. Aufgeflogen ist der Verdächtige durch einen Hinweis an die Polizei.

 

Seltsamer Notruf von seltsamem Pärchen: Eine 21-Jährige rief vergangen Samstag den Notruf, weil ihr fünf Jahre älterer Lebenspartner aus Marktoberdorf nach dem Konsum von von ihr gebackenen Muffins – laut Polizei – „völlig abdrehte“. Angeblich wusste der 26-Jährige nichts von seinem „Glück“ und kam auch dementsprechend schlecht auf die auftretende Wirkung klar. Bei seiner Freundin wurden nach dem Notruf einige Gramm Marihuana sichergestellt. Neben Ärger mit ihrem Freund wird sie sich auch auf eine Anzeige einstellen müssen.

Wie der „Kurier“ berichtete, hat heute ein interessanter Prozess vor dem Landesgericht Steyr begonnen. Dort müssen sich neun Angeklagte verantworten – ein Dealer, sechs verurteilte Häftlinge und tatsächlich auch zwei Justizwachebeamte. Den beiden (ehemaligen) Beamten wird vorgeworfen, die Häftlinge mit Cannabis sowie teilweise auch mit weiteren Drogen und außerdem mit Mobiltelefonen versorgt zu haben.

 

Besonders fällt auf, dass die beiden Justizwachebeamten unabhängig voneinander gehandelt haben sollen. Es ist bekannt, dass sich mit Cannabis im Knast eine Menge Geld verdienen lässt. Auch weiß man, dass viele Vollzugsbeamte froh sind, wenn die Insassen ihre Eimer rauchen – denn das Risiko für Ärger sinkt dadurch enorm.

 

Eine der beiden angeklagten Beamten gab übrigens an, aus Liebe gehandelt zu haben und vor allem deswegen einen Sträfling mit knapp 200 Gramm Cannabis versorgt zu haben. Dieser behauptet interessanterweise das Gegenteil: Er habe das Gras aus Liebe gekauft...

 

 

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