Highway

Unser Grow-Guru Mr. José hat sich bereits einige Gedanken zur kommenden Saison gemacht, vor allem über den richtigen Ort für die Pflanzen. Denn dieser muss unter Umständen sorgfältig vorbereitet werden.

 

Die Wahl des richtigen Orts hat einen wichtigen Einfluss auf den Anbauverlauf und die Qualität der Ernte. Falls ein Gewächshaus bereitsteht, wird es wohl nicht mehr versetzt werden. Jedenfalls sollte es sich am besten in sonniger Lage und auch in Wassernähe befinden, damit das Bewässern nicht zur Qual wird. Im Nachfolgenden erläutere ich, wie der optimale Ort für einen Anbau am besten auszusehen hat. Es sollten bei der Auswahl keinerlei Kompromisse eingegangen werden, sondern ein Platz gesucht werden, der den festgelegten Kriterien voll entspricht. Falls ein Gewächshaus gebaut wird, sind besonders die Punkte 1–5 (siehe Grafik unten) zu beachten.

 

 

Töpfe oder Beet?

Bereits bei der Auswahl des Orts sollte entschieden werden, ob man die Pflanzen in Töpfen oder im Beet züchten möchte. Beides hat seine Vor- und Nachteile, mit denen man rechnen muss. Eine klare Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Alles hängt von den Umständen ab. Im Folgenden sollen diese Unterschiede herausgearbeitet werden. Töpfe haben den Vorteil, dass sie überall platziert werden können: unter freiem Himmel, im Gewächshaus sowie am Fenster, auf dem Balkon oder der Terrasse. Das bedeutet auch, dass die Pflanzen verstellt werden können, etwa wenn sie versteckt werden müssen oder die Witterungsverhältnisse dies verlangen, beispielsweise bei mangelnder Sonne, wegen Wind oder bei Hagel. Zwei weitere Vorteile sind die bessere und leichtere Dosierung von Düngemitteln sowie der einfachere Schutz vor Bodenschädlingen, Unkraut und dergleichen. Aber der Anbau in Töpfen birgt auch Nachteile. So haben die Wurzeln weniger Platz, wenn man einen kleinen Topf wählt – ein großer lässt sich dafür nur schlecht bewegen. Bei selbstblühenden Sorten ist dies zu vernachlässigen. Auch müssen Töpfe häufiger bewässert werden, während in Beeten immer ein Teil der Feuchtigkeit im Boden bleibt. Wenn man also verreisen muss und die Bewässerung nicht gesichert wird, werden Pflanzen eher in Beeten als in Töpfen überleben...

 

...den Rest des Artikels (und sehr viele weitere Growing-Artikel) findet ihr in der aktuellen Ausgabe des Cannabismagazins Highway – für nur 2,30 Euro an jedem gut sortierten Kiosk und Head- oder Growshop. Verkaufsstellen in eurer Stadt findet ihr bei mykiosk.com. Oder holt euch das E-Paper für 1,89 Euro erhältlich bei united-kiosk.de.

Wie bereits zum Wochenende vorvergangener Woche von uns gemeldet, trafen sich Vertreter der Schweizer Städte Basel, Bern, Genf, Winterthur und Zürich, um über Modellprojekte für eine kontrollierte, legale Cannabisabgabe zu beratschlagen. Wie nun das Schweizer Radio SRF meldete, sind die Städte bis auf Winterthur gewillt, den legalen Verkauf von Cannabis in die Wege zu leiten. Startschuss soll bereits im kommenden Jahr sein.

 

Hier die Fakten im Überblick:

 

  • maximal 2.000 „Versuchspersonen“ dürfen an dem Experiment teilnehmen (von geschätzt über 500.000 Schweizer Konsumenten)

  • zwei der vier Städte wollen auch Cannabis an Jugendliche ausgeben

  • Ein großer Teil der Teilnehmer soll aus Freizeitkonsumenten bestehen, die ihren Konsum weitestgehend im Griff haben

  • Die Freizeitkonsumenten werden per Los ausgewählt

  • Die anderen Versuchsteilnehmer bestehen aus „Problemkonsumenten“ sowie Menschen, die Cannabis als Medizin nutzen (wollen)

  • Alle Teilnehmer werden wissenschaftlich begleitet

  • Das Pilotprojekt ist auf vier Jahre ausgelegt

 

Das ganze Projekt muss allerdings auch noch von Regierung und Bundesamt für Gesundheit genehmigt werden, was mit Sicherheit kein Selbstläufer sein wird.

Woody Harrelson ist einer der größten Kämpfer für Cannabis aus den Reihen Hollywoods. Der aus unzähligen Filmen und Serien bekannte Schauspieler (Natural Born Killers, True Detective, Die Tribute von Panem) möchte nun auch seine eigene Marihuana-Dispensary eröffnen. Harrelson ist eine von 60 Personen, die eine Lizenz für eine derartige Unternehmung in Honolulu auf Hawaii beantragt haben.

 

Im April werden acht Lizenzen vergeben, ein Jahr nachdem beschlossen wurde, dass medizinische Marihuana-Shops nun eröffnen dürfen. Zwar ist medizinisches Cannabis auf Hawaii schon seit einigen Jahren legal, aber der Besitz von Ausgabestellen war bislang nicht erlaubt. Falls Harrelson eine Lizenz zugeteilt bekommen sollte, darf er zwei Produktionsstätten und zwei Verkaufsstellen errichten. Die Bewohner von Hawaii würden sich bestimmt über „Woody Weed“ auf der Insel freuen.

Sorten mit „Cookies“ im Namen gibt es einige im Grasgeschäft. Vor allem die Girl Scout Cookies und die davon abgeleiteten unzähligen Varianten sind inzwischen recht bekannt. Aus dem Hause Dutch Passion kommt die Sorte AutoColorado Cookies. Auch hier stellte ein Girl-Scout-Cookies-Steckling einen Elternteil. Da dieser aus Colorado stammte und mit einer AutoBlueberry gekreuzt wurde, ist der Name dieser Sorte schnell erklärt.

 

Diese selbstblühende Sorte kann drinnen wie draußen angebaut werden und wirft recht starke Erträge ab. Die Zeit bis zur Ernte wird mit weniger als drei Monaten angegeben. Auch Geruch und Geschmack dieser Sorte sind stark und im Fruchtig-süßlichen einzuordnen. Das High ist ebenfalls kräftig und kann einem den ein oder anderen Strich durch die Tagesplanung machen. Daher kann man bei diesen Cookies nicht wirklich vom leichten Snack für zwischendurch sprechen. Umfangreiche Sortenportraits findet ihr in der aktuellen Ausgabe von Highway (für 2,30 Euro an jedem gut sortierten Kiosk erhältlich).

 

AutoColorado-Cookie-Pflanze

 

AutoColorado-Cookies-Pflanze

 

Alle Fotos von: www.dutchpassion.nl/de/

Der Trend geht eindeutig zum Familienunternehmen. Vergangene Woche berichteten wir auf unserer Website bereits über den Bonner Gras-Opa, der gemeinsam mit seinen Enkelinnen dealte, und das Mutter-Tochter-Gespann aus Oberösterreich, das jahrelang angebaut und gedealt haben soll. Nun meldete „nachrichten.at“ den Fall eines 45-jährigen Wieners, der laut Polizei in den vergangenen zweieinhalb Jahren etwa 400 Cannabispflanzen angebaut haben soll. Daraus, so schätzt die Polizei, habe er fünf Kilogramm Marihuana gewonnen und diese verkauft. Pikanterweise sollen zwei Kilo für seine 20-jährige Tochter bestimmt gewesen sein, die diese teilweise weiterverkaufte. Bei der Hausdurchsuchung bei dem Vater wurden vierzig erntereife Pflanzen aufgefunden.

Auch eine unschöne Art, mit der eigenen Plantage von der Polizei erwischt zu werden: Einem 51-jährigen Kölner wurde ein anonymer Hinweis an die Polizei zum Verhängnis. Telefonisch wurde gemeldet, er würde Cannabis anbauen, berichtet „RP Online“. Die Polizei fuhr zur angegebenen Adresse in Köln-Deutz und fand einen sofort geständigen Bewohner wieder. In der Dusche fanden sich vier Pflanzen vor, im Keller waren dann ein paar mehr – 210 Pflanzen wurden dort angebaut. Insgesamt wurden auch noch 50 Gramm fertiges Gras beschlagnahmt. Doch nicht nur der Plantagenbetreiber sieht sich nun mit einem Strafverfahren konfrontiert, auch seine 67-jährige Vermieterin und ehemalige Lebensgefährtin erwartet das gleiche Schicksal, da sie verdächtigt wird, gemeinsam mit ihm die Plantage bewirtschaftet zu haben.

Auch in Australien ist Marihuana weit verbreitet. Nun wurde im australischen Parlament eine Gesetzesänderung eingebracht, die den Cannabisanbau zu medizinischen und wissenschaftlichen Zwecken erlauben und gesetzlich regeln soll. Freizeitkonsum ist in der Planung aber nicht vorgesehen. Die Gesundheitsministerin Australiens Sussan Ley sprach von einem „wichtigen Tag“ für Australien. Es darf erwartet werden, dass die Parteien dem Vorschlag zustimmen werden, wie n-tv berichtet.

 

Die letzten Cannabis-News aus Australien betrafen die drei Anti-Kiffer-Werbespots des australischen Bundestaats News South Wales, die ihr euch hier unter der Nachricht noch einmal am Stück ansehen könnt.

Zum Ende letzter Woche ging der vom amerikanischen Urgestein der Stoner-Magazine „High Times“ veranstaltete SoCal Medical Cannabis Cup dem Ende entgegen und die Gewinner wurden prämiert. An dieser Stelle wollen wir die verschiedenen medizinischen Grassorten vorstellen, die Preise abstauben konnten. Die vollständige Liste inklusive aller Konzentrate und Produkte könnt ihr bei High Times nachschlagen.

 

Medical Hybdrid:

1. CannaSutra OG von Chronic Capital, Lorax Labs und CannaSutra

2. LA Dizzy OG von Crown Genetics und Greenwolf

3. Starkiller OG von Rare Dankness

 

Medical Indica:

1. Grape Stomper OG von Mass Cannabis

2. Kushco OG von The W.E.E.D. Studio City und Kushco

3. JAHnetics von JAH Cookies

 

Medical Sativa:

1. Mega Queso von Happy Leaf und Nameless Genetics

2. You Don't Know Jack von Lorax Labs, Cannasutra und 420DLVRY

3. Purple Tangie von Greenwolf und Zienstein Garden

 

CBD:

1. Mai Tai Cookies von WHTC und Terraform Genetics

2. Vitamin CBD von Guild Cannabis

3. Toci von Med Tree Seeds und Brown Dog Cannabis