Highway

Wie Reuters berichtet, kann angenommen werden, dass der mexikanische Kongress im Mai den medizinischen Einsatz von Cannabis freigeben wird, da verschiedene Parteien die geplante Gesetzesänderung befürworten. Die Bevölkerung Mexikos geht sogar auch noch weiter und wünscht sich in der Mehrheit eine komplette Legalisierung von Cannabis. Das ist von der Regierung jedoch nicht vorgesehen. Die amerikanische Firma Privateer Holdings schätzt den Cannabismarkt in Mexiko bei einer kompletten Legalisierung auf annähernd zwei Milliarden Dollar pro Jahr.

 

Eigentlich sollten solche Meldungen gar nicht veröffentlicht werden müssen: Schaut man nach Amerika, findet man Hunderte von Schauspielern, die ganz öffentlich zu ihrem Graskonsum stehen und darüber reden oder halt auch nicht. In Deutschland ist es jedoch eine Sensation, wenn eine Tatort-Kommissarin – Maria Furtwängler – im Magazin „Stern“ gesteht, vor Jahrzehnten mal ein paar Haschisch-Joints geraucht zu haben. Auch habe sie im Garten der Mutter zehn Cannabispflanzen angebaut, die allerdings vor der Ernte geklaut wurden. Außerdem ist im „Stern“ zu erfahren, dass sie Besitzerin von einer vermutlich schon abgelaufenen Ecstasy-Tablette ist.

 

Aber dennoch: Man darf sich über jeden Promi freuen, der der deutschen Öffentlichkeit mitteilt, dass nichts dabei ist, wenn man kifft. Daher also: Vielen Dank, Maria Furtwängler.

 

Artist: Social Contact

Titel: Blunts and Liquor

Genre: Rap

Jahr: 1999

 

Prägnante Line: When I die bury me with a ton of Purple Haze

 

Trotz des Namens ist Social Contact ziemlich unbekannt. Im Internet ist auch bloß die Vinyl-Single „Money & The Scuma“ aus dem Jahr 1999 erhältlich, bei „Blunts and Liquor“ handelt es sich um die B-Seite. Angenehmer Weed-Rap aus den letzten Momenten des ausgehenden Jahrtausends – unbedingt reinhören!

Sensi Seeds kreuzte für diesen Strain die klassische Skunk #1 mit dem Afghani-Strain, ebenfalls Elternpflanze der Skunk #1 selbst. Nicht nur der Geruch ist für Skunk typisch heftig, auch die Wirkung dieser Sorte kann so bezeichnet werden. Sensi Seeds wirbt damit, dass Super Skunk eine der ganz wenigen Sorten ist, für die für das Rauchen eventuell mehr Erfahrung benötigt wird als für den Anbau. Die Blütezeit beträgt bis zu 50 Tage. In der Regel wird Super Skunk indoor angebaut. Samen sind auch in einer feminisierten Variante erhältlich.

 

 Super Skunk-Pflanzen

Bis heute wird der Ursprung der White Widow in den 1990er-Jahren diskutiert, erhältlich sind Samen von den verschiedensten Samenbanken. Die Pflanze auf unserem Foto stammt aus dem Hause Dutch Passion. Die Samenbank Green House Seed Company gewann 1995 mit White Widow den High Times Cannabis Cup. Unbestritten ist diese Sorte eine der berühmtesten der Welt – wenn nicht sogar die berühmteste. Da verschiedene Züchter die White Widow anbieten, schlägt mal mehr der Indica- und mal mehr der Sativa-Part durch, die meisten großen Samenbanken bieten jedoch eine genetisch betrachtet indica-dominante Witwe an. Die Wirkung bedient sich jedoch kräftig auf beiden Seiten. Der Anbau kann auch outdoor erfolgen, den Meisten ist White Widow jedoch als klassische Indoor-Sorte bekannt – bei versierten und unerfahrenen Growern gleichmaßen beliebt. Die Blütezeit liegt bei 60 Tagen. Ihren Namen verdankt sie dem Überzug aus Trichomen, der schon einiges von der Wirkung ahnen lässt. Bei den Elternpflanzen handelt es sich um brasilianische und indische Landrassen. Die White Widow selbst hat ihre Gene an eine Vielzahl von Sorten weitergegeben.

 

White-Widow-Pflanzen

Alle Fotos von Dutch Passion: www.dutchpassion.nl/de/

In der ersten Ausgabe (1/2016) unseres Magazins Highway betrachten wir den Mythos, Mangos könnten das Cannabis-High ausdehenen oder verlängern. Unabhängig davon ist zu beobachten, dass viele Sorten das Wort Mango im Namen tragen. Bereits seit den 1960er-Jahren wird eine Cannabissorte angebaut, die sich einzig und allein Mango nennt. Diese ist wohl eine der beiden Elternpflanzen der Mango Dream (auch wenn die genaue Herkunft nicht ganz geklärt ist) und damit auch verantworlich für den starken Mango-Geschmack. Der andere Genetik-Spender hört auf den Namen Blue Dream und ist als sativa-lastiger Hybrid für die starke Sativa-Ausprägung der Mango Dream verantwortlich. Zu finden ist diese Sorte hauptsächlich in amerikanischen Dispensaries.

 

Mit Sicherheit ist jedem Leser der Artikel „Kein Geruch – kein Problem“ in der Ausgabe 1/2016 unseres Cannabismagazins Highway aufgefallen. Dort klärt unser Autor Junior Gong über Geruchsbildung und die Filterung von gewissen Düften auf. Mehr von Junior Gong und mehr über alles, was man über den Anbau von Cannabis wissen sollte, ist auf seiner Website cannabisanbauen.net in Erfahrung zu bringen. Angemeldete User bekommen ein umfangreiches Kompendium zur Verfügung gestellt und der Autor selbst ist im Forum jederzeit erreichbar. Tools wie der Stromkosten-Rechner oder der Growbox-Konfigurator runden das Paket mehr als ab.

Mehr Infos: www.cannabisanbauen.net

 

Irgendwas läuft schief beim Grow? Vielleicht stimmt schon grundsätzlich etwas nicht. Hier fünf Bedingungen, die unbedingt eingehalten werden sollten, um ein positives Ergebnis zu erzielen.

 

#1 Ist genügend Licht vorhanden?

18 Stunden sollten es in der Wachstumsphase schon sein. Ist die Lampe geeignet? In der Blütephase sollte die Lichtzufuhr hingegen auf 12 Stunden täglich begrenzt werden.

 

#2 Ist genügend Platz vorhanden?

Cannabispflanzen weisen teilweise einige Parallelen zu ihren Züchtern auf: Denn auch Cannabispflanzen benötigen ein wenig Abstand zu ihren Nachbarn, um sich wohlzufühlen.

 

#3 Ist die Belüftung ausreichend?

Ein Anbau ohne Belüftung ist zum Scheitern verurteilt, ein Anbau ohne Abluft ist verrückt. Mehr zur Geruchsentwicklung beim Anbau ist in der brandneuen Erstausgabe unseres Cannabismagazins Highway zu erfahren!

 

#4 Ist der pH-Wert richtig eingestellt?

Je nachdem, wen man fragt, und je nach Medium sollte dieser etwa bei 6,5 liegen. Hier sollte nicht geschlampt werden, da durch eine richtige Einstellung die Ergebnisse optimiert werden können.

 

#5 Sind keine Schädlinge aktiv?

Die meisten Anrainer der Cannabispflanzen sind unerwünscht, da sie diesen schaden. Sind Schädlinge ausgemacht worden, muss sich sofort darum gekümmert werden, dass diese auch wieder verschwinden.

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