Highway

US-Rapper Snoop Dogg ist weltweit bekannt dafür, den 420-Lifestyle so zu leben wie kein anderer. Mittlerweile kann er es sich leisten, überall mit einem Joint zwischen den Lippen aufzukreuzen, sogar vor dem Wohnsitz des amerikanischen Präsidenten, dem Weißen Haus in Washington D.C., sah man den mittlerweile 48-Jährigen schon mit einer Lunte zwischen den Fingern. Man würde sich wohl eher wundern, wenn man ihn mal ohne Joint anträfe. Der Cannabiskonsum gehört zu Marke „Snoop Dogg“ einfach dazu.



In einer amerikanischen Talkshow verriet der Star nun, dass er sogar jemanden eingestellt habe, der die alleinige Aufgabe habe, den Maestro mit Joints und Blunts zu versorgen. Das Jahresgehalt, dass er dem Mann zahle, verriet er gleich mit: satte 50.000 Dollar streicht der „Baumeister“ im Jahr für seine Dienste ein. Ob es für aufwändigere Konstruktionen wie Cross-Joints Zuschläge gibt, ist dagegen unklar.



Das Geld scheint gut angelegt zu sein. Denn nicht zur die technischen Fähigkeiten des Drehens an sich seien nötig, um erfolgreich zu sein. „Timing. Das Timing dieses Motherfuckers ist tadellos. Das ist sein Job, sein Beruf“, so Snoop Dogg über die weitere notwendige Fähigkeit, die den jetzigen Angestellten so unverzichtbar mache. Der Joint muss also nicht nur gut gebaut werden, sondern auch genau im richtigen Augenblick hervorgeholt werden.



Auch Seth Rogen, Hollywood-Schauspieler mit Cannabis-Passion und zusammen mit Snoop Doog auf dem Talkshow-Sofa, denkt jetzt ebenfalls darüber nach, eine derartige Stelle auszuschreiben. Wer weiß, vielleicht tut sich da gerade ein weiteres lukratives Geschäftsfeld im Zuge der Cannabis-Legalisierung im US-Bundesstaat Kalifornien auf...

 

Na also, da haben wir's: so cannabisfeindlich ist die CSU gar nicht! All die Hass-Tiraden auf Cannabiskonsumenten, all die Verunglimpfungen, war das etwa alles nur Fassade? Wird in den Hinterzimmern der Partei etwa heimlich am Joint gezogen oder gar Haschisch gespritzt?

Die CSU wird zur Kifferpartei? Unglaublich! Aber wie ist es sonst zu erklären, dass CSU-Kreistagskandidatin Susanne Linhart auf einer Kreisdelegiertenversammlung zur Unterstützung von Landrat Rober Niedergesäß ein Schild hochhält, auf dem ein Hanfblatt-Aufkleber prangt, der zu allem Überfluss auch noch das stolze Wappentier von Grafing beim Joint-Rauchen zeigt?



Ok, aus Sicht aller Cannabisfreunde hätte der Sticker gerne noch etwas größer sein können, aber dass es der Täter (oder einer seiner Follower) überhaupt unbemerkt geschafft hat, die Grafik auf dem Schild anzubringen, verdient unsere Anerkennung. Denn natürlich ist die CSU nicht über Nacht zur Legalisierungspartei geworden (leider), vielmehr handelt es sich um die Tat eines Unbekannten, der unter dem Instagram-Profil „Der_Gaertner_von_Grafing“ aktiv ist und seine Sticker im ganzen Grafinger Stadtgebiet verteilt.

Dem CSU-Kreisverband Eberswalde blieb nichts weiter übrig, als die Sache mit Humor zu nehmen. Über einen Instagram-Kommentar ließ man lapidar verkünden: „Die CSU Ebersberg macht sich eben auch für die heimische Gartenbauszene stark, jedenfalls so lange der THC-Gehalt der Pflanzen im gesetzlichen Rahmen bleibt.“ Die Razzien, die zurzeit mal wieder viele süddeutsche Head-und Growshopbesitzerinnen und -besitzer an den Rand des Ruins treiben, sprechen eine andere Sprache

Ein ungewöhnlicher Cannabis-Fall wird gerade vor dem Landgericht in Chemnitz verhandelt. Dem Angeklagten, einem 49-jährigen Mann, wird vorgeworfen, in den Handel mit kiloweise Marihuana verwickelt gewesen zu sein – und das in elf Fällen. Dabei sei er, eigenen Angaben zufolge, an derartigen illegalen Geschäften eigentlich überhaupt nicht interessiert, er sei nur immer tiefer in die Geschäfte hineingeschlittert. Warum? Sozusagen aus Nächstenliebe – handelt es sich bei dem geständigen Angeklagten doch tatsächlich um einen Pfarrer.



Um einem jungen Mann mit finanziellen Problemen aus der Patsche zu helfen, ließ sich der Mann Gottes immer weiter in die verbotenen Deals hineinziehen, zunächst nur vorsichtig begleitend, später führte er dann geschäftliche Verhandlungen sogar selbst durch. Vor Gericht gab er reumütig an, die ganze Sache vielleicht unterschätzt zu haben und generell zu liberal gegenüber Cannabis eingestellt zu sein – es sei ihm einfach wichtig gewesen, dass keine harten Drogen im Spiel gewesen seien. Außer dem Glas Rotwein zum Feierabend sei er „nicht drogenaffin“, so der Pfarrer. Ob ihm das bei der Festsetzung des Strafmaßes hilft, bleibt vorläufig abzuwarten. Das Urteil wird erst in etwa einer Woche erwartet, ist aber vielleicht gar nicht so wichtig. Denn wir alle wissen ja, dass man sich in letzter Instanz immer vor dem Herrgott selbst verantworten muss...

Noch kürzlich berichtete Highway über das neue Hanfbier aus dem Hause der Oettinger-Brauerei, da flattert schon die nächste Meldung bezüglich der Verflechtung Brauerei- und Cannabisindustrie ins Haus. Demecan, ein deutsches Start-up aus Berlin mit Lizenz zum medizinischen Cannabisanbau, konnte in einer Finanzierungsrunde sieben Mio. Euro einsammeln, die für den Auf- und Ausbau der firmeneigenen Plantage in der Nähe von Dresden genutzt werden sollen. Ende 2020 sollen dort dann die ersten Pflanzen geerntet werden und die Deutsche Cannabisagentur sagte bereits zu, zwischen 600 und 900 Kilogramm Medizinalcannabis pro Jahr aufkaufen zu wollen.

 

Doch woher kommen die Millionen, mit denen die Produktion so richtig ins Rollen gebracht werden soll? Zu einem großen Teil wohl aus der Tasche der Krombacher-Brauerei, die unter dem Deckmantel einer Beteiligungsgesellschaft unter der Leitung von Bernhard Schadeberg, Chef der populären Brauerei aus Nordrhein-Westfalen, die Investition tätigte. Demecan, Tochterfirma des kanadischen Produzenten Wayland, konnte sich im Kampf um die begehrten medizinischen Anbaulizenzen durchsetzen. Auch bei den anderen Firmen, die Zuschläge erhielten, handelt es sich um Ableger kanadischer Unternehmen.

Zum 12. Mal fand am vergangenen Wochenende die Hanfmesse Cultiva vor den Toren Wiens statt. Die Messe in der Event-Pyramide ist ein echter Klassiker unter den europäischen Cannabismessen. Auch diesmal fanden sich wieder viele interessante Aussteller zusammen, um den Besuchern ihre Produkte zu präsentieren und B2B-Netzwerke zu knüpfen. Leider wurde das ansonsten gelungene Event von dem großen Polizeiaufkommen rund um die Halle überschattet. Was sich schon im letzten Jahr abgezeichnet hatte, erwischte viele Cultiva-Interessenten und auch zahlreiche Aussteller diesmal mit voller Wucht. Die Polizei hatte sich sowohl mit Uniformierten als auch Zivilbeamten rund um das Gelände positioniert, auch Drogenspürhunde waren im Einsatz.


Insgesamt wurden ganze 184 Fahrer aus dem Verkehr zu gezogen, 161 Führerscheine wurden einkassiert, 710 Gramm Marihuana und 36 vorgedrehte Joints wurden konfisziert. Das Interesse der Polizei an der österreichischen Hanfmesse ist mit dem parlamentarischen Rechtsruck der letzten Zeit neu aufgeflammt, nachdem in den Jahren zuvor am Veranstaltungswochenende vergleichsweise wenig von den Ordnungshütern zu sehen gewesen war. Für den Normalbürger mag die Aufregung in der Cannabisbranche darüber nicht nachzuvollziehen sein, schließlich setzt man sich ja nicht berauscht hinters Steuer, ganz einfache Sache. Wie Betroffene wissen, ist die Sache so einfach dann aber doch nicht, schließlich reicht es unter Umständen, vor Wochen am Joint gezogen zu haben, um das Testgerät zum Ausschlag zu bringen und damit vor dem Gesetz als akut bekifft zu gelten. Und zack, da ist der Lappen erst mal weg.

 

Die Annahme, dass auch die sinkenden Besucherzahlen der Messe mit dem ausuferndem Polizeiaufgebot zu tun haben, liegt natürlich nahe. Ein Paradebeispiel, welche Drangsalierungen sich Cannabisfreunde auch im Jahre 2019 gefallen lassen müssen und mit welch rigiden Mitteln die Polizei noch immer gegen das Cannabusiness vorgeht. Glücklicherweise haben die deutschen Cannabismessen momentan weniger Probleme mit Polizeikontrollen. Sowohl auf der Mary Jane in Berlin als auch der Cannafair in Düsseldorf gab es 2019 von staatlicher Seite glücklicherweise nur ein sehr zurückhaltendes Auftreten zu verzeichnen.

Ja, tatsächlich, bald ist es schon wieder so weit, die Adventszeit steht vor der Tür. Ob man nun Bock darauf hat oder nicht, dem langsam, aber sicher aufkommenden Weihnachtstrubel kann sich niemand entziehen. Damit alle Weihnachtsmuffel die stark „Last-Christmas“-haltige Zeit bis zum Heiligabend einigermaßen entspannt durchstehen können, bietet sich der Adventskalender der Kollegen des Hanf Magazins an: hinter 25 Türchen warten hochwertige CBD- und Hanfprodukte im Gesamtwert von 400 Euro auf die neugierigen Cannabisfreunde.

 

Damit würde dem ersten beschaulich-ruhigen Weihnachtsfest seit Menschengedenken ja im Prinzip nichts mehr im Wege stehen, vorrausgesetzt man schafft es, sich bis zusammenzureißen und auch wirklich nur ein Türchen pro Tag zu öffnen. Aber moment mal, wieso denn 25 Türchen? Richtig gelesen, denn eine Silvester-Überraschung gibt es auch noch. Den ansprechend gestalteten Kalender, der auf 1.000 Exemplare limitiert ist, kann man für 149,90 Euro (versandkostenfrei) ausschließlich über den Online-Shop des Hanf Magazins bestellen. Ho Ho Ho...äh...High High High!

Wer in der Vergangenheit mal wieder Lust verspürte, in einem Coffeeshop zu entspannen, dem blieb bisher nichts anderes übrig, als sich auf den Weg in die Niederlande zu machen. Anstatt wieder einmal gen Amsterdam aufzubrechen, hat man seit diesem Oktober die Möglichkeit, den ersten Coffeeshop in den Vereinigten Staaten zu besuchen. Der befindet sich mitten in West Hollywood, Los Angeles, und dürfte aus dem Stand eine der glamurösesten Cannabis-Adressen der Welt geworden sein.

 

Der Freizeitkonsum von Cannabis ist in Kalifornien zwar schon seit 2017 erlaubt, aber in den Dispensarys ist der Konsum ausdrücklich verboten. Cannabisproduzent Lowell Farms hat sich nicht lumpen lassen und hat nun für genau diesen Zweck eine „Erlebnisgastronomie“ geschaffen, die die meisten holländischen Coffeeshops in den Schatten stellen dürfte. Schummrige Ausleuchtung und abgewetztes Mobiliar sucht man hier vergeblich, das Interieur ist blitzsauber, (sonnen-)lichtdurchflutet und stylisch.

 

Alkohol wird nicht ausgeschenkt, denn wie auch in den Niederlanden ist Mischkonsum durch den Gesetzgeber nicht gestattet. Dafür gibt es aber nicht nur die üblichen Snacks zum Joint, nein, stattdessen erwartet den Gast eine reichhaltige Speisekarte mit hochwertigen Gerichten aus dem Topf von Spitzenköchin Andrea Drummer. Anstelle von Sommeliers steht dem unerfahrenen Besucher der sogenannte „tableside flower service“ zur Verfügung, der dabei hilft, die richtige Strain-Wahl zu treffen.

 

Man merkt schon, die ganze Angelegenheit ist gutes Stück exklusiver als Chocomel und Haschisch-Joint, aber das ist wohl einfach Hollywood. Und wo sonst kann man schon Pop-Star Miley Cyrus und Produzent Mark Ronson (die bei der Eröffnung gesichtet wurden) auf einen Gute-Nacht-Joint treffen? Na ja, wenn man es mal genauer bedenkt, so ein bisschen was Abgeranztes, das kann ja hin und wieder auch ganz gemütlich sein

Branchenkenner prognostizieren Cannabis-Getränken eine große Zukunft. Besonders die Biermischgetränke sind offenbar vielversprechend, einige große internationale Hersteller haben bereits mit entsprechenden Produktentwicklungen für Aufsehen und Gesprächsstoff gesorgt. Nicht umsonst hat sich Constellation Brands, einer der größten Weinbrand-Hersteller der Welt und Eigner zahlreicher Brauereien, bereits ein gutes Stück vom kanadischen Cannabisproduzenten Canopy Growth einverleibt. Das große Geschäft mit dem Rauschmittel der Zukunft will sich natürlich keiner entgehen lassen, denn eines haben Studien aus „legalisierten“ Ländern schon zeigen können: junge Menschen sind ausgesprochen offen für Cannabis, während der Absatz von alkoholischen Produkten in den betroffenen Regionen merklich zurückgeht.



Auch in Deutschland hat sich jetzt die erste große Brauerei an das Thema Cannabis gewagt und im Sommer ein Hanfbier in die Testmärkte gebracht: dasHanfkiss“ aus dem Hause Oettinger soll dort aber so überzeugend gelaufen sein, das schon bald eine bundesweite Einführung anstehen soll. „Hanfprodukte sind in Deutschland noch eine Seltenheit am Point of Sale und damit automatisch aufmerksamkeitsstarke Produkte. Sie wecken die Neugier der Verbraucher, denn der Geschmack von Hanf dürfte vielen Menschen noch weitgehend unbekannt sein", zeigt sich Peter Böck, Betriebsgeschäftsführer von Oettinger, zuversichtlich.



THC enthält eine Dose Hanfkiss natürlich so gut wie gar nicht (höchstens 0,2 Prozent), dafür aber 2,5 Prozent Alkohol und ist in dieser Hinsicht mit einem gewöhnlichen Radler/Alsterwasser zu vergleichen. Dass ausgerechnet die süddeutsche Firma Oettinger, deren Eigenmarke ein Billigbier-Ruch anhaftet, den Vorstoss wagt, mag überraschen. Doch das Unternehmen mit Sitz in Bayern, das fast komplett auf Marketing verzichtet und daher immer etwas unter dem Radar fliegt, zählt schon lange zu den umsatzstärksten Brauereien in ganz Deutschland.

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