Highway

Malia Obama, die Tochter des amerikanischen Präsidenten Barack Obama, scheint hoch im Kurs zu stehen. Vor nicht all zu langer Zeit bot ein Anwalt aus Kenia 50 Kühe, 70 Schafe und 30 Ziegen, wenn der US-Präsident ihm seine Tochter zur Frau geben würde. Bereits vergangenes Jahr gab es allerdings ein neues Angebot für Malia, dieses Mal aus einer ganz anderen Ecke der Welt – so berichtet es zumindest das kanadische Cannabisportal „cannaSOS“.

 

Ein jamaikanischer Mann, Roy Chambers aus St. James, soll Barack Obama seinen einzigen Besitz – eine riesige Grasplantage von 10 Morgen Fläche – im Tausch für die Tochter des Präsidenten angeboten haben. Chambers will Malia aber nicht selbst heiraten, sondern diese Ehre soll seinem einjährigen Sohn überlassen werden. Weder persönliche Kontaktversuche des Mannes noch seine Briefe wurden bisher allerdings vom Weißen Haus beantwortet... vermutlich überlegt Obama noch, ob er sich für die 50 Kühe oder die Grasplantage entscheiden soll.

Die Polizei wird gerufen, um Ermittlungen anzustellen. Was hat da Priorität? Na klar: Wenn es irgendwo nach Gras riecht, dann wird das natürlich vorgezogen! Hier die Kurzversion der Geschichte, die am Mittwoch durch die „Tiroler Tageszeitung“ publik gemacht wurde: Am 8. April halten sich zwei Streifenbeamte „zu Erhebungen“ in einem Wohnblock im österreichischen Innsbruck auf. Dort riechen sie durch eine geschlossene Wohnungstür Marihuana und klingeln, um den Bewohner zu belästigen. Dieser agierte aber auch nur bedingt geschickt und händigte den Beamten anscheinend unmittelbar eine kleine Menge Cannabis aus. Die Beamten vermuten aber mehr Cannabis in der Wohnung und forderten daher einen Drogenspürhund ein. Noch bevor dieser eintrifft, lässt der 55-jährige Bewohner der Wohnung die Beamten allerdings herein und führt sie zu 65 Kilogramm Haschisch, die später von der Polizei freudetrunken vorgezeigt werden. Der 55-Jährige scheint allerdings bloß für das Bunkern der Ware und nicht für An- und Verkauf zuständig gewesen zu sein, vermutet die Polizei.

 

Der ein oder andere Verschwörungstheoretiker mag hier anmerken: Wie soll es nach Gras gerochen haben, wenn am Ende foliertes Haschisch aufgefunden wurde? Weswegen kümmerten sich die Polizisten nicht um ihren eigentlichen Zweck, der sie in den Innsbrucker Wohnblock geführt hat? Wieso wurde nicht veröffentlicht, was der eigentlich Grund des Polizeibesuchs dort war? Und wieso feiert sich die Polizei eigentlich anschließend so sehr, wenn sie angeblich alles Kommissar Zufall zu verdanken hat? War hier etwa doch Kommissar Asozial im Spiel?

Die Bremer wieder: Gestern, am Welt-Cannabis-Tag, wurde ein Antrag der rot-grünen Regierungskoalition nach einer kontrovers geführten Debatte durch die Bremer Bürgerschaft angenommen. In diesem Antrag wird der Senat aufgefordert, „alle Möglichkeiten für eine liberalere Handhabung des Cannabis-Konsums von Erwachsenen auf Landesebene auszuschöpfen“ sowie eine Bundesratsinitiative zu starten, um eine dementsprechende Anpassung des Betäubungsmittelgesetzes zu bewirken.

 

Vorgesehen ist laut Antrag, bei Volljährigen in Bremen den Besitz von geringen Mengen Gras und Haschisch sowie den Anbau von wenigen Cannabispflanzen zu tolerieren, also nicht länger strafrechtlich zu verfolgen. Weiterhin sollen Führerscheine nur bei einem akuten Rauschzustand des Fahrenden entzogen und eine Möglichkeit zur Prüfung der Cannabisprodukte auf Verunreinigungen und Streckmittel eingerichtet werden.

 

Wie „NWZ Online“ berichtete, verwies die Fraktionsvorsitzende der Linken, Kristina Vogt, zu diesem Anlass darauf, dass alleine in Bremen 60 Justiz- und Polizeibeamte ausschließlich mit Cannabisdelikten von Konsumenten beschäftigt sind. Der „Weserreport“ zitiert die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Kirsten Kappert-Gonther, dahingehend, dass in Bremen für die Strafverfolgung neun Mal so viel Geld ausgegeben wird wie für die Prävention.

 

Der von SPD und Grünen vorgebrachte Antrag wurde gemeinsam mit der Linken und der FDP beschlossen. Die einzige Partei, die etwas gegen diese Pläne hatte, war die Alkohol-Partei CDU, die aber erfreulicherweise überstimmt wurde. Schauen wir mal, welche Früchte dieses Vorhaben nun tragen wird...

Anlässlich des gestrigen 420-Days (Highway berichtete) veröffentlichte Snapchat einen neuen Filter für seine Lenses (Echtzeit-Gesichtsfilter). Und zwar konnten sich die Nutzer gestern statt Zombies oder Nachbarsgesicht die Visage von Bob Marley auf ihr eigenes Konterfei legen lassen. Dies stieß in den sozialen Medien unmittelbar auf einige Kritik. Zum einen wurde das „blackfacing“ kritisiert, da die Hautfarbe des Nutzers angepasst wird. Allerdings äußerten sich auch sehr viele Stimmen kritisch dazu, dass Bob Marley durch den 420-Filter auf seinen Cannabiskonsum reduziert werden würde. Dieser Vorwurf erscheint uns jedoch ziemlich lächerlich, da Bob Marley sich Zeit seines Lebens sehr stark für Cannabis und dessen Legalisierung einsetzte und der Snapchat-Filter zudem in Zusammenarbeit mit seiner Familie entwickelt wurde, deren Hauptprodukt zudem neuerdings der Cannabisverkauf mittels der Marke „Marley Natural“ ist.

 

Website von Marley Natural: www.marleynatural.com

Update vom 21. April: Die Gewinner unseres gestrigen 4/20 Gewinnspiels wurden soeben von uns per Mail kontaktiert. Platz 1 (großer CVault & ProMouse 500g) geht an Tim aus 31xxx, Platz 2 (kleiner CVault & KD-Germany Flash Pfeife) geht an Lena aus 47xxxx, Platz 3 (2 Mary-Jane-Tickets) geht an Gabriel aus 10xxx und Platz 4 (Highway-Jahresabo) geht an Tanja aus 92xxx. Vielen Dank fürs Mitmachen!

 

Heute ist der 20. April – oder auch 4/20, also sozusagen der inoffizielle Welt-Cannabis-Tag. Anlässlich dieses Freudentags haben wir für euch ein kleines Gewinnspiel vorbereitet. Alles was ihr dafür tun müsst, ist uns per E-Mail oder über unser Kontaktformular die Antworten auf die drei untenstehenden Fragen zu schicken. Der Rechtsweg ist so wie auch alle Personen unter 18 Jahren ausgeschlossen. Alle Antworten, die uns bis zum Ende des 20. Aprils erreichen, nehmen an der Verlosung teil.

 

Four Twenty Solutions GmbH und Highway – Das Cannabismagazin präsentieren:

DAS HAPPY-420-GEWINNSPIEL

 

Folgende Preise könnt ihr heute gewinnen:

1. Platz: Zu gewinnen gibt es einen CVault-Vorratsbehälter XL für Kräuter. Mit den eingelegten Boveda-Packs wird die Luftfeuchtigkeit auf konstant 62 % gehalten – ist das Enthaltene feuchter, wird diese Feuchtigkeit aufgenommen, ist das Enthaltene zu trocken, wird die relative Luftfeuchtigkeit erhöht. Zusätzlich bekommt der Gewinner die ProMouse 500g, die wir in Highway 01/2016 vorgestellt haben. Dabei handelt es sich um eine normale USB-Maus für den Computer, im Inneren ist jedoch eine Digitalwaage für bis zu 500 Gramm verborgen.

 

2. Platz: Auch der zweite Platz kann sich über doppelte Geschenke freuen. Den Gewinner erwartet ein CVault-Vorratsbehälter XS, der wie auch die anderen Modelle aus der CVault-Serie für die Regulierung der relativen Luftfeuchtigkeit auf 62 % zuständig ist. Mit im Paket ist eine edle und unauffällige Pfeife Flash aus dem Hause KD-Germany, die nach dem Gebrauch durch Aufschrauben des Deckels wieder geruchsfrei und brandsicher verschlossen wird.

 

3. Platz: Habt ihr am Wochenende vom 27. bis zum 29. Mai schon etwas vor? Falls nicht, solltet ihr euch die Mary Jane Berlin in der deutschen Bundeshauptstadt nicht entgehen lassen. Drei Tage lang werdet ihr auf dieser Messe über Cannabis in allen Facetten informiert. Der dritte Platz gewinnt zwei Tickets für das ganze Wochenende.

 

4. Platz: Der vierte Platz gewinnt ein Jahres-Abo von Highway – Das Cannabismagazin.

 

Mehr Informationen zu den Lagermöglichkeiten von CVault findet ihr auf www.tt-trade.at

Mehr Informationen zu den Pfeifen von KD-Germany findet ihr auf www.kd-germany.de

Mehr Informationen zur Cannabismesse Mary Jane Berlin findet ihr auf www.maryjane-berlin.com

 

Wenn ihr besonders gerne die Tickets für die Messe gewinnen möchtet – oder aber wenn ihr im Gegenteil wisst, dass ihr nicht teilnehmen könnt, dürft ihr dies gerne bei der Teilnahme an unserem Gewinnspiel vermerken.

 

Um teilzunehmen, müsst ihr folgende drei Fragen beantworten. Alle Antworten findet ihr ganz einfach auf unserer Website!

 

a) Wie teuer ist das Cannabismagazin „Highway“ am Kiosk?

b) Wie teuer ist das Cannabismagazin „Highway“ als E-Paper?

c) Wie heißt die Rubrik auf highway-magazin.de, in der über Cannabisanbau informiert wird?

 

Schickt eure Antworten an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder ganz einfach über unser Kontaktformular auf unserer Website.

Diese Nachricht geht schon fast als kleines Lehrstück in Sachen Growing und gesunder Menschenverstand durch: Im November 2015 wurde in der Wohnung eines 24-Jährigen aus Innviertel eine professionelle Indoor-Anlage zur Cannabiszucht aufgefunden und von der Polizei einkassiert. So berichtet es „nachrichten.at“ – wie es zu der Hausdurchsuchung kam, wurde leider nicht bekanntgegeben.

 

Jedenfalls wurde zwar die Indoor-Anlage, die der 24-Jährige nach eigenen Aussagen im Internet bestellt hatte, vorgefunden, von den Pflanzen fehlte jedoch jede Spur. Wie die Polizei aber nun mal so ist, nahm sie den Laptop des Innviertlers an sich und fand dort diverse Schnappschüsse seiner gärtnerischen Leistungen, inklusive Aufnahmen von ihm, wie er vor der Plantage posiert.

 

Das reichte natürlich dicke für eine Anklage und so wurde ihm gestern der Prozess gemacht. Zu seinen Ungunsten fabulierte der Staatsanwalt Sinnlosigkeiten, etwa dass indoor problemlos ein halbes Kilo pro Pflanze zu erwirtschaften seien, und der Angeklagte froh sein könne, dass man ihm nur 100 Gramm pro auf den Fotos zu sehenden Pflanzen zur Last lege. Der 24-Jährige betonte, dass er nur einmal in die Blüte gegangen sei und auch nur insgesamt 260 Gramm aus seiner Zucht gewinnen konnte. Erfreulicherweise folgte das Gericht seinen Angaben, sodass er nur zu drei Monaten bedingter Haft (Bewährung in Deutschland) verurteilt wurde. Noch ist das Urteil jedoch nicht rechtskräftig.

 

Diese Nachricht könnte allerdings auch als kleines Lehrstück in Sachen dringend notwendiger Legalisierung durchgehen. Denn wie „nachrichten.at“ berichtet, antwortete der Angeklagte auf die Frage des Richters nach dem Grund seines Anbaus: „Ich habe bei einem Musik-Festival ganz schlechtes Cannabis bekommen, ich war im Anschluss sogar eine Woche krank. Daher habe ich beschlossen, mir das Cannabis für den Eigenverbrauch selber zu produzieren.“

Zehn Kilo Gras soll klein-klein für 100.000 Euro den Besitzer gewechselt haben. Zusätzlich wurden gefälschte LSD-Trips und Speed-Kapseln, die mit Koffeinpulver gefüllt waren, an den Mann gebracht. Im Fall der Speed-Kapseln sollen Ausgaben von 50 Euro Einnahmen von 6.000 Euro gegenübergestanden haben. Verkauft hat den ganzen Kram eine Salzburger Jugendbande, die sich in Anlehnung an die deutsche Rap-Gemeinschaft mit dem gleichen Namen ebenfalls „187 Straßenbande“ genannt hat.

 

Die Jungs von den Hamburger 187ern werden sich jedenfalls bedanken: Große Teile des Salzburger „Ablegers“ sind noch im Jugendalter, auch ein guter Teil der Kundschaft ging wohl noch zur Schule, wie das „Wochenblatt“ berichtet. Insgesamt wurden nun 90 Anzeigen erstattet. So wie es scheint, gingen die jugendlichen Dealer nicht nur äußerst dilettantisch (prahlend und mit der Kohle winkend) vor, sondern sollen nach eigenen Aussagen sogar „gerne einmal im Gefängnis sitzen“ wollen, wie bei der „Kronenzeitung“ zu lesen ist. Vielleicht wird ihr Wunsch nun erfüllt.

Hierzulande ist es schon eine Sensation, wenn Maria Furtwängler bekanntgibt, vor ein paar Hundert Jahren mal am Joint gezogen zu haben (Highway berichtete). Da bleibt nur wieder der neidvolle Blick nach Amerika, wo die Jungs schon lange zu ihrem Cannabiskonsum stehen und die Mädels auch immer offener mit ihrem Pot-Faible umgehen.

 

Film- und Serien-Schauspielerin Olivia Wilde (unter anderem bekannt aus Tron: Legacy, Cowboys & Aliens oder Dr. House) ist schon länger als Mitglied der „High Society“ bekannt. Ihr Verlobter und der Vater des gemeinsamen Sohns, Schauspiel-Kollege Jason Sudeikis (Saturday Night Live, Wir sind die Millers), scheint damit auch keine Probleme zu haben. Denn nun kündigte er an, dass Olivia Wilde und er ihr Heiratsversprechen erst einlösen möchten, wenn Marihuana in allen Bundesstaaten Amerikas legalisiert wurde. Dies verriet Sudeikis am Donnerstag in der Show „Watch What Happens Live“. Hoffen wir also gemeinsam mit den beiden, dass sie schon so bald wie möglich vor den Traualtar treten können.