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Smart Meter werden in Österreich Pflicht: Die Stromzähler sollen Plantagen entdecken können. Bis 2019 müssen die meisten österreichischen Haushalte über diese neuen Stromzähler verfügen. Und das ist schlecht für illegale Cannabisbauern, denn die Smart Meter dienen zwei Zwecken: dem Aufspüren von Stromdieben und dem Aufspüren von Graszüchtern. Oft genug überschneiden sich diese beiden Gruppen auch.

 

Die Geräte werden vom niederländischen Energieversorger Stedin entwickelt und kommen nun auch in den Niederlanden selbst zum Einsatz, wie Stedin auf der Firmenwebsite berichtet. Dort verspricht man sich einigen Nutzen, da durch den Stromklau für Cannabisplantagen jährlich ein Schaden von 200 Millionen Euro entsteht. Auch das Risiko durch den Stromklau für die Bevölkerung, beispielsweise durch Brände, sei hoch. Die Geräte sollen aber nicht nur aus diesem Grund entwickelt worden sein, sondern auch um ganz allgemein gegen den grassierenden Stromdiebstahl vorzugehen.

 

Im vergangenen Jahr sind im Einzugsbereich von Stedin 1.351 Cannabisplantagen entdeckt worden, 16 % weniger als 2014. Wie das Verfahren zum Entdecken der Plantagen genau funktioniert, wird durch den Energieversorger nicht verraten. Es ist aber anzunehmen, dass durch die üblichen Beleuchtungszeiten von 18 bzw. 12 Stunden verräterische Signale von den Plantagen ausgehen, die relativ leicht entdeckt werden können.

Am Freitag wurde wie zu erwarten bekannt, dass der Rechtsausschuss des Senats des US-Bundesstaats Vermont einen Gesetzesentwurf zur Freigabe von Cannabis zuließ. Das Ergebnis fiel mit 4–1 Stimmen aus. Das Gesetz würde den Besitz von bis zu einer Unze Cannabis erlauben und ein Shop-System einführen. Damit wäre Vermont der erste Bundesstaat Amerikas, in dem die Legalisierung nicht per Bürgerentscheid erwirkt würde, sondern durch die Gesetzgebung „von oben“. Allerdings muss das Gesetz dafür zuvor noch einige Station passieren und schlussendlich vom Gouverneur unterzeichnet werden. Somit wird man frühestens in zwei Jahren in Vermont legale Joints rauchen können.

 

Aber, wie bei shareribs.com nachzulesen, wurde nun auch in Hawaii dem Senat ein Gesetzesentwurf vorgelegt, der dort Verkauf und Anbau von Gras auch ohne Bürgerentscheid legalisieren soll. Im Gesetzesentwurf, der von fünf Senatoren vorgelegt wurde, wird betont, dass durch die Legalisierung von Cannabisprodukten in Hawaii keine amerikanischen Bundesgesetze ausgehebelt werden würden – und zwar mit der Begründung, dass die US-Verfassung einzelnen Staaten den Verkauf von Cannabis gar nicht verbieten könne.

 

Was die Österreicher können (siehe unsere Meldung vom 25. Januar), können die Deutschen schon lange – und zwar anderen Leuten THC-haltiges Gebäck unterjubeln. An der Privat-Uni BSP Business School in Berlin verteilte einer der Studenten im Erstsemester Hasch-Brownies an mehrere Kommilitonen und eine Dozentin. Angeblich wusste außer dem Bäcker niemand etwas über die Inhaltsstoffe dieser Brownies. Vier Personen klagten über Übelkeit, man ließ sogar einen Krankenwagen kommen. Die Polizei ermittelt gegen den spendierfreudigen Scherzbold nun nicht nur wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, sondern auch wegen Körperverletzung. Und das zu Recht: Zu Lebensmitteln verarbeitetes Cannabis überrascht schon oft genug Konsumenten, die darauf eingestellt sind. Weiß man allerdings nichts davon, ist kaum davon auszugehen, dass man sich darüber freuen wird – sogar wenn man eigentlich gerne Cannabiskonsument ist.

Vier Männer aus Deutschland und den Niederlanden wurden heute für den Schmuggel von drei Tonnen Marihuana durch das Landgericht Hagen zu Haftstrafen verurteilt. Ein 52-Jähriger aus Viersen erhielt eine Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten, ein 50-jähriger Mann aus Kevelaer kassierte fünf Jahre und neun Monate. Die beiden Haupttäter aus den Niederlanden wurden zu achteinhalb beziehungsweise neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Zwei der vier Männer legten Berufung ein.

 

Die Täter gründeten Tarnfirmen und importierten das Gras zwischen Palmkernschalen aus Ghana. Das Zollfahndungsamt Essen konnte in Gemeinschaftsarbeit mit den belgischen Behörden im Hafen von Antwerpen einen Schiffscontainer mit drei Tonnen Weed sicherstellen. Mehr Informationen sind dem Artikel auf rp-online.de zu entnehmen.

Wie unter anderem bei „B.Z. Berlin“ zu lesen, begann heute der Prozess gegen drei Männer zwischen 46 und 61 Jahren, die über einen Zeitraum von zwei Jahren in einer 3.000 Quadratmeter großen Lagerhalle in Berlin-Mariendorf eine Anlage mit 19.000 Cannabispflanzen betrieben haben. Die Anklage geht von einer Produktionsmenge von 729 Kilogramm monatlich aus. Die von einem Kreuzberger Szenewirt geführte Plantage soll über sieben weitere Mitarbeiter verfügt haben und war als Dachdecker-Firma getarnt. Hinweise eines Nachbarn, dem einige Ungereimtheiten auffielen, führten die Polizei auf die richtige Fährte und schließlich im Juli 2015 zur Razzia mit 130 Beamten. Zuvor wurde noch keine solch große Pflanzenanlage in Berlin bekannt. Das Urteil wird für Ende März erwartet.

 

Die Zeit ist reif. Von allen Seiten werden die Rufe nach einer Legalisierung der Kulturpflanze Cannabis immer lauter, viele Länder Europas akzeptieren bereits still und heimlich die neue gesellschaftliche Realität. In vielen Bundesstaaten Amerikas ist Cannabis bereits erlaubt, Kanada legalisiert in Kürze landesweit.

Highway ist das neue Cannabismagazin für Deutschland, Österreich und die Schweiz, das dem geneigten Leser die Wartezeit bis zur Legalisierung mit frischer und hochwertiger Gestaltung, interessanten und sorgfältig geschriebenen Artikeln und einem spannenden Mix aus Entertainment und Information versüßt.

Highway versteht sich als Sprachrohr der neuen Generation von Cannabiskonsumenten – Konsumenten aus allen Gesellschaftsschichten, die sich nicht aufgrund ihres Cannabiskonsums einer bestimmten Gruppe zuordnen lassen (möchten). Ein junges und professionelles Team von Journalisten und Kommunikations-Designern treibt das Magazin voran. Dieses Magazin bedient keine Vorurteile – es räumt mit ihnen auf!

Highway erscheint alle zwei Monate zu einem Verkaufspreis von 2,30 €.

Inhalte der ersten Ausgabe (Auswahl):

Titelstory: USA im Umbruch – Cannabis legal? Das Millionengeschäft mit Marihuana
Systemvergleich: USA vs. Holland – Partielle Legalisierung vs. Politik des Wegschauens
Artikel: Sparen, aber wo? Sparmaßnahmen beim Cannabisanbau
Sorten: Die Marihuana-Varietäten „American Kush“ sowie „Green Crack“ auf dem Prüfstand
News: Aktuelle Entwicklungen aus Deutschland, Österreich und der ganzen Welt
Medizin: Medizinische Cannabis-Nachrichten sowie Artikel über die Besonderheiten des Anbaus von medizinischem Marihuana
Szeneberichte: Berühmte Cannabiskonsumenten und Cannabis konsumierende Berühmtheiten – in dieser Ausgabe unter anderem mit Louis Armstrong
Artikel: Reine Frauensache! Sexismus im Grow-Raum
Artikel: Mango Madness! Können Mangos wirklich das High verlängern oder intensivieren?
Artikel: Kein Geruch – kein Problem, Geruchsvermeidung beim Anbau

Die Erstausgabe (01/2016) von Highway ist ab dem 29. Januar im gut sortierten Kiosk und in ausgewählten Head- und Growshops erhältlich.

Die Cannabispflanze produziert eine Menge unterschiedlicher Cannabinoide, nicht zuletzt das beliebt-berüchtigte Tetrahydrocannabinol. Doch auch das immer häufiger genutzte und untersuchte CBD ist in aller Munde. In diesem Artikel gibt Grow-Guru Mr. José einen Überblick über die wichtigsten Cannabinoide.

 

THC

THC – Delta-9-Tetrahydrocannbinol – zählt zu den psychoaktiven Cannabinoiden und ist der mit Abstand berühmteste Vertreter. Dies liegt daran, dass THC den größten Einfluss auf das Rauscherlebnis nach dem Cannabiskonsum hat. Die Auswirkungen hängen von der Dosis ab, beginnen bei guter Laune und können bei Einnahme von großen Mengen bei eingeschränkter Koordination und Gedächtnisfunktion enden.

 

 

 

CBD

Neben THC ist in der Cannabispflanze auch Cannabidiol (CBD) zu finden. Die ernsthafte Forschung zu CBD steckt noch in den Kinderschuhen und fördert laufend neue Erkenntnisse zu Tage, etwa zu den Auswirkungen von CBD auf den menschlichen Körper oder zum komplexen Verhältnis von CBD und THC. Der CBD-Anteil an den gesamten Cannabinoiden kann von Pflanze zu Pflanze sehr unterschiedlich ausfallen. Der CBD-Anteil des Endprodukts, der Blüten, hängt auch vom Zeitpunkt der Ernte ab.

CBD zählt nicht zu den psychoaktiven Cannabinoiden und zeichnet sich durch beruhigende und schmerzstillende Wirkung aus. Dadurch ist CBD aus medizinischer Sicht ein äußerst nützlicher Stoff: Er lindert Krämpfe, Entzündungen, Übelkeit, kann eventuell das Wachstum von Tumorzellen eindämmen und auch seine Auswirkungen bei Schizophrenie und multipler Sklerose werden getestet. Auf dem Markt tauchen daher zunehmend Cannabissorten mit höherem CBD-Gehalt zu Ungunsten des THC-Gehalts auf.

 

CBN

Das Cannabinoid Cannabinol (CBN) wird nicht während Wachstums- oder Blütephase durch die Pflanze produziert, sondern entsteht erst beim Abbau von THC. Es ist nicht psychoaktiv. Einen niedrigen CBN-Gehalt findet man in frisch geernteten Cannabispflanzen. Durch falsche Trocknung und Lagerung wird der Cannabinol-Anteil auf Kosten des THC-Gehalts erhöht. Durch eine richtige, langsame Trocknung (im Dunkeln, gute Belüftung und Temperatur um 18 °C) und richtige Lagerung (im Dunkeln, kühle Umgebung, verhinderte Luftzufuhr) kann der CBN-Anteil minimiert werden.

 

CBC

Cannabichromen (CBC) hat keine direkten Auswirkungen auf die Psyche. Allerdings wird angenommen, dass CBC die Auswirkungen von CBD und THC erhöht, so vor allem die schmerzstillenden Wirkungen.

 

THCV

Tetrahydrocannabivarin (THCV) und Delta-8-trans-Tetrahydrocannabinol werden im Allgemeinen zum THC gezählt, da sie ähnliche Wirkungen wie dieses aufweisen und da ihr Gesamtanteil an den Cannabinoiden äußerst gering ist. Neben diesen und vielen weiteren Cannabinoiden sind in Cannabispflanzen außerdem eine Reihe anderer Wirkstoffe vertreten.

Altmeister und Ex-Haschisch-Weltmarktführer Howard Marks alias Mr. Nice hat einen kultigen Cameoauftritt im Englischen Film Human Traffic von 1999 und erklärt die „Spliff Politik“, die Verhaltensregeln des Joint-Herumreichens. Eigentlich geht es in diesem Film um fünf Mittzwanziger, die ein Wochenende voller Drogen verbringen. Schauspieler sind unter anderem Danny Dyer, der hier sein Debüt gab, und John Simm.

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