Highway

Ja, die Clintons und das gute alte Marihuana... Familienvater Bill sorgte vor vielen Jahren für ein denkwürdiges Zitat, als er meinte, er habe Gras geraucht, jedoch ohne dieses zu inhalieren. Ein Spruch, der heute immer noch gerne aufgegriffen wird. Mutter Hillary hingegen wechselt ihre Positionen so wie es gerade passt, mehr oder weniger vertritt sie momentan die Meinung, medizinisches Marihuana dort, wo es notwendig ist, Weed zum Freizeitspaß bitte lieber nicht.

 

Und Tochter Chelsea Clinton? Die scheint auf einem ganz anderen Planet zu leben. Wie die „Huffington Post“ und andere berichteten, sagte sie kürzlich bei einer Rede wortwörtlich: „Es gibt Anekdotische Evidenz aus Colorado, dass, so glaubt der Rechtsmediziner, es Wechselwirkungen mit anderen Drogen gab, die zum Tod führten.“

 

Sehr merkwürdig. Sogar der amerikanische Hauptfeind eines jeden Cannabiskonsumenten, die DEA, sagt öffentlich, dass es noch niemals Cannabistote gegeben habe. Eine Sprecherin von Chelsea Clinton sagte inzwischen, dass diese sich bloß versprochen habe...

Das ist mal eine Nachricht mit Seltenheitswert. Eigentlich würden wir uns ja wünschen, dass auch mehr Sportler in und aus Deutschland zu ihrem Cannabiskonsum stehen, so wie es auch beispielsweise in den Vereinigten Staaten oftmals üblich ist. Aber sich mit 793 Kilo erwischen zu lassen, ist dann vielleicht doch ein bisschen zu viel des Guten. Anscheinend schien hier aber auch die Gewinnabsicht im Vordergrund zu stehen, nicht das Faible für Weed.

 

Die Rede ist von Marcelo Pletsch, dem ehemaligen Bundesliga-Profi, der unter anderem für Borussia Mönchengladbach und den 1. FC Kaiserslautern spielte. Wie der "Express" berichtet, hat sich der inzwischen 40-jährige Verteidiger in Brasilien mit 793 Kilo und 300 Gramm Marihuana erwischen lassen, das auf einem weißen Lastwagen aus seinem Besitz gelagert war. Ebenfalls mit ihm verhaftet wurden ein 33 und ein 39 Jahre alter Mann. Das Marihuana war auf dem Dach und im Fahrgestell des Lastwagens versteckt. Marcelo Pletsch sitzt nun im Staatsgefängnis von Cascavel.

Die Spanier von Sweet Seeds haben inzwischen auch eine äußerst umfangreiche Produktpalette im Angebot, dazu gehören auch verschiedenste Automatik-Sorten. Auch Bloody Skunk ist ein solcher Selbstblüher mit einem sehr hohen Durchschnitts-THC-Gehalt von 17 Prozent bei zugleich niedrigem CBD-Gehalt von bloß einem Prozent.

 

Elternpflanzen sind die Sweet Skunk Auto und die Red Poison Auto, die Pflanzen sehen aus wie typische Skunk-Pflanzen mit vielen Seitentrieben. Die Blüten sind groß und werden von der Haupt-Cola gekrönt.

 

 

Ein Anbau ist drinnen wie draußen möglich und trägt acht Wochen nach der Keimung erntereife Früchte. Die Samenbank Sweet Seeds gibt an, dass 85 Prozent aller Pflanzen über einen „Purple“-Farbton verfügen. Geschmacklich bietet dieser Strain extrem süße Skunk-Aromen.

Da staunten die Bauarbeiter nicht schlecht, als sie auf dem Dach des Kopenhagener Opernhauses zugange waren: 75 Kilogramm Haschisch lagen dort, fein säuberlich verpackt in insgesamt 125 Pakete. Vermutlich gehörte das Hasch einem der Dealer aus der „Pusher Street“ in Christiania, der alternativen Freistadt in der Stadt Kopenhagen, wo jedes Jahr mehr oder weniger ungehindert kiloweise Gras und Hasch umgesetzt wird (wir berichteten vergangenen Monat über die Schießerei in der „Pusher Street“). Das Opernhaus liegt nicht weit von Christiania entfernt.

 

Wie 20min.ch berichtete wurden die Päckchen bereits im Februar entdeckt. Da die Polizei aber die Hoffnung hegte, jemanden bei der Abholung auf frischer Tat zu ertappen, wurde das Ganze bislang geheim gehalten. Nach sieben Monaten hat die Polizei diese Hoffnung nun aber aufgegeben und die Ermittlungen eingestellt.

Das war ein Kampf! Im April wurde einem an Multipler Sklerose erkrankten, inzwischen 53 Jahre alten Mann, der sich durch alle Instanzen geklagt hatte, durch das Bundesverwaltungsgericht Recht gegeben – das Recht, selbst Cannabis anzubauen.

 

Wie wir berichteten, kann der Mann nur durch den Konsum von Cannabis die Symptome seiner Krankheit bekämpfen. Nach seinen Angaben und nach Ansicht seiner Ärzte, gibt es für ihn keine Alternative zur Therapie mit Marihuana. Der Tagesbedarf des Klägers liegt bei etwa drei bis vier Gramm pro Tag. Zwar hat der Mann auch eine Ausnahmeerlaubnis für den Erwerb von Cannabisblüten in Apotheken, doch ist dies bei Preisen ab 15 Euro für ein Gramm Gras für ihn nicht bezahlbar. Da die Krankenkassen (noch) nicht zahlen (müssen), baut der Mann bereits seit Jahren privat Cannabis an. Bereits im Jahr 2005 urteilte das Amtsgericht Mannheim, dass ihm seine Notstandssituation keine andere Wahl lasse als anzubauen.

 

Nun wurde das Urteil endlich umgesetzt und dem Patienten die Ausnahmeerlaubnis erteilt. Jetzt darf er komplett legal bis zu 20 Cannabispflanzen gleichzeitig und bis zu 130 Pflanzen jährlich in seinem Badezimmer züchten. Die Genehmigung ist bis zum 30. Juni 2017 befristet, all zu viele Runden wird der Mann daher zunächst mit seiner Anlage nicht drehen können. Vermutlich will man seitens der Regierung die Ausnahmeerlaubnis wieder aufheben, sobald eine Krankenkassenübernahme der Kosten für Schwerkranke eingeführt worden ist.

Das Foto der Bundespolizei Kleve in Nordrhein-Westfalen zeigt eine aufblasbare Sexpuppe in einem Auto. Sie war schick angezogen und im Auto pflichtgemäß angeschnallt – trotzdem hat eine lebensgroße Sexpuppe einem 22-Jährigen in Kempen am Niederrhein ziemlichen Ärger eingebracht.

 


Foto: Polizei Kleve/dpa

 

Der Mann war mit der aufblasbaren Puppe auf dem Beifahrersitz in eine Polizeikontrolle geraten. Schuldbewusst händigte er den Beamten einen Joint aus. Die schöpften daraufhin Verdacht und durchsuchten das gesamte Fahrzeug.

 

Wie „tz.de“ berichtete, fummelte die Polizei auch im Intimbereich der Gummipuppe herum – und tatsächlich, dort fand sich ein kleines Baggy mit Marihuana. Nach der Aufnahme einer Anzeige durfte der Fahrer aber wieder mit seiner Süßen abdüsen.

 

Gut nur, dass die Bullen nicht im Arsch nachgeschaut haben...

Im Gegensatz zum grassierenden Haze-Trend in unseren heimischen Gefilden, erfreuen sich auf der anderen Seite des großen Teichs Kush-Strains besonders großer Beliebtheit. Neben populären Kush-Sorten wie Master Kush (zweimaliger Gewinner des High Times Cannabis Cups), haben auch unbekanntere Vertreter nicht nur wirkungstechnisch, sondern auch optisch einiges zu bieten. Zumindest von Letzterem könnt ihr euch heute in unserer Kush-Galerie überzeugen:

 

Blackberry Kush

 

Bubba Kush

 

Canadian Kush

 

Cotton Candy Kush

 

Hindu Kush

 

Master Kush

 

Pineapple Kush

 

Quantum Kush

 

Strawberry Banana Kush

 

Vanilla Kush

Und so etwas im Jahr 2016! Wir dachten eigentlich, langsam wäre die Zeit des dunklen Cannabis-Mittelalters vorbei, über die sich die Menschen in fünfzig Jahren kaputt lachen werden. Aber nein... die Stadt Berlin verballert weiter sinnlos immense Summen im „Kampf“ gegen die schlimme, böse Droge Cannabis. Als ob es keine anderen Probleme gäbe. Immerhin scheint ja genug Kohle da zu sein, um vergebliche und lächerliche Versuche zu starten, die Berliner Kifferquote zu senken.

 

Auf der einen Seite versucht man es mit möglichst teurer und ineffektiver Verfolgung von Kleinstdealern und Konsumenten auf öffentlichen Flächen. Wie wir in Highway 03/2016 und auch hier auf unserer Website berichteten, gab es im ersten Jahr der sogenannten „Null-Toleranz-Politik“ allein im Görlitzer Park weit über 50.000 Arbeitsstunden für die Kiffer jagende Polizei. Das Ergebnis: 1,1 Gramm Cannabis wurden pro Arbeitsstunde der Polizei konfisziert, die stolze Anzahl von zwölf Dealern wurde in den Knast gesteckt. Tolle Leistung, das hat sich richtig gelohnt!

 

Im gleichen Atemzug der Bekanntgabe der „Null-Toleranz-Politik“ wurde den gemäßigteren Stimmen aber auch eine 500.000 Euro schwere Präventionskampagne versprochen. Und so versucht es Berlin jetzt hintenrum: Für die genannte Summe wurde die Anti-Cannabis-Werbeoffensive „Zu breit?“ ins Leben gerufen. Da angeblich nirgendwo in Deutschland die Jugendlichen so viel und so früh Cannabis konsumieren wie in Berlin, richtet sich die Kampagne vorrangig an Jugendliche. Erklärtes Ziel ist es, diese vom Kiffen abzuhalten oder wenigstens vom Rund-um-die-Uhr-Kiffen. Die Macher der Kampagne sind sich offenbar bewusst, dass die Öffentlichkeit langsam aber sicher bereit für eine Legalisierung ist. Daher richtet sich die Kampagne auf der anderen Seite auch an Erwachsene – also Eltern, Lehrer, Sporttrainer –, da auch Teile dieser Gruppe Cannabiskonsum nicht mehr so problematisch wahrnehmen, wie man es bei der Pharma- und Alkohol-Lobby gerne hätte.

 

Und wofür wurden die 500.000 Euro jetzt verballert? Neben 500 in der Stadt aufgehängten Plakaten ergibt sich auf den ersten Blick dieses Bild: Es wurde die Website www.berlin.de/zu-breit/ ins Leben gerufen. Dort kann man sich Zeichnungen und Zeichentrickfilmchen anschauen, die zeigen, wie Jugendliche versuchen ihre Waschmaschine mittels Fernbedienung zu bedienen oder die versehentlich ihre Katze auf ihr Sandwich schmieren... die typischen Kiffer-Probleme also. Ganz klar. Natürlich kann man sich auch per Chat beraten lassen, falls man Probleme hat. Es gibt genau fünf Stunden pro Woche einen Live-Chat, ansonsten wird eine Antwort innerhalb von 24 Stunden garantiert. Genau das, was man braucht, wenn man ernsthaft Hilfe sucht...

 

Dann gibt es noch den „Fakten-Check“ auf der Website: Dort wird angeblich mit diversen Mythen rund um Cannabis aufgeräumt. So wird dem unbedarften Leser dort gegenüber etwa behauptet, das Gras, was in den 1970er-Jahren geraucht wurde, hätte nichts mehr mit dem heutigen Weed zu tun; Cannabis wäre trotzdem gefährlich, auch wenn es ein Naturprodukt ist – Pilze seien schließlich auch giftig; Cannabis sei überhaupt gar nicht harmloser als Alkohol, auch wenn dies immer wieder behauptet würde; oder, aber, damit auch wirklich jeder Bescheid weiß, wes Geistes Kind man bei „Zu breit?“ ist: „Bei Cannabis kann der Kater sogar noch tagelang anhalten. Man fühlt sich träge und antriebslos, dazu kommen Übelkeit, Gereiztheit, Müdigkeit oder Nervosität. Im Extremfall können auch Halluzinationen und Panikattacken auftreten.

 

Abgerundet wird das Paket durch ein Musikvideo des „Rappers“ Drob Dynamic. Dieser hat ein Musikvideo produziert, in dem er einen normalen Tag im Leben eines Cannabiskonsumenten durchspielt. Das sieht in seiner Vorstellung dann so aus: Vier Stunden verschlafen, dann in einen Scheißhaufen treten, der in seiner Wohnung liegt (!), dann die Zähne mit einer Klobürste putzen (!!), dann Salami mit Schokocreme essen, um festzustellen, dass auch in der Schokocreme Scheiße ist (!!!), dann geht der gemeingefährliche Kiffer natürlich ohne Hose aus dem Haus und läuft gegen eine Laterne. Was einem halt so passiert, wenn man am Abend vorher einen Joint geraucht hat...

 

Wer sich traut, kann das Video nun hier auf unserer Seite ansehen:

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