Highway

Die Legalisierung in Kanada war gerade erst in Kraft getreten, da war sie für Drogenbeauftragte Marlene Mortler auch schon wieder gescheitert. Die Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft hob mal wieder insbesondere die Jugendschutzfrage hervor und sah ein fatales Signal für Minderjährige, dass die Bemühungen Deutschlands, Cannabis weiter zu dämonisieren, durchkreuzte.

 

Ganz anderer Meinung ist dagegen die drogenpolitische Sprecherin der Grünen, Dr. Kirsten Kappert-Gonther, die auf einer Linie mit dem kanadischen Premier Trudeau liegt und im Ende der Prohibitionspolitik eine maßgebliche „Stärkung des Gesundheits- und Jugendschutzes“ sieht. Außerdem wiederholte sie Medien gegenüber noch einmal ausdrücklich die Forderung einer kontrollierten Abgabe auch in Deutschland und betonte die Vorbildrolle Kanadas.

 

Die Grünen, die bei den Landtagswahlen in Bayern einen wahren Höhenflug erlebten und auch im bundesweiten Trend momentan auf Erfolgskurs liegen, fordern schon lange ein Ende der Cannabisprohibition in Deutschland. Leider hat die Partei es versäumt, dieses Anliegen während der rot-grünen Machtperiode Ende der Neunzigerjahre durchzusetzen und seitdem bei Cannabisfreunden stark an Glaubwürdigkeit eingebüßt.

Nach zwei langen Monaten Wartezeit ist ab heute endlich die neue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin an allen (Bahnhofs-)Kiosken, Grow- und Headshops erhältlich. Für schlappe 2,60 Euro (2,99 Euro in Österreich, 4,20 Franken in der Schweiz oder 2,60 Euro als E-Paper, beispielsweise bei United Kiosk oder für Kindle bei Amazon) erhaltet ihr die volle Ladung Infos zu Cannabis, Legalisierung, Anbau indoor und outdoor und vieles mehr.

 

Eine Auswahl der Artikel der aktuellen Ausgabe:

 

Titelstory Oh, Cannada! Versprochen ist versprochen: am 17. Oktober wurde die flächendeckende Legalisierung von Cannabis in Kanada in die Tat umgesetzt. Jeder ab 18 bzw. 19 Jahren darf sich nun im Shop oder beim Online-Händler seines Vertrauens mit Gras eindecken. Wir haben uns die neuen, ab sofort gültigen Regeln in Kanada angesehen.

 

 

Growing Selbstblühende Cannabispflanzen – Die Welt wird immer technischer, so natürlich auch der Cannabisanbau, für den immer neue Gerätschaften erfunden werden. Doch auch die Pflanze selbst wird gekreuzt und gekreuzt und so sind schon seit einigen Jahren die selbstblühenden Cannabissorten, die Autos, auf dem Vormarsch. Eine Anleitung.

 

 

 

Tripbericht Beatles und Bhang in RishikeshRishikesh, Hauptstadt des Yoga, in der die Beatles ihr berühmtes „White Album“ konzipierten, bietet nicht nur Musik- und Yogafans etwas. Auch eine spezielle Cannabis-Kultur wird hier durch die heiligen Sadhus gehegt und gepflegt, um Shiva zu huldigen – dem Gott der Zerstörung... und des Cannabis.

 

 

Growing Gefahr im Garten Teil 6In den vergangenen Ausgaben dieses Jahres zeigte uns Grow-Guru Mr. José, wie man sich der Attacken verschiedenster Schädlinge erwehrt, die auch im Indoor-Bereich zuschlagen. Nun geht es allein um die Outdoor-Schädlinge Raupen, Schnecken, Hirsche und Maulwürfe, welche die Ernte gefährden können.

 

 

Recht Zwischen Handel und Eigenbedarf – Rechtsanwalt Steffen Dietrich klärt in Highway über das Betäubungsmittelgesetz auf. Dieses Mal wird die Frage des Cannabisanbaus in Hinblick auf den Straftatbestand des Handeltreibens in nicht geringer Menge untersucht. Kann ein Gericht automatisch von Anbau auf Handel schließen?

 

 

 

Foto-Galerie The Dab Project – Diesen tollen Instagram-Account sollte jeder Stoner kennen! Das witzige Projekt hält in Fotos fest, wie sich die Gesichter von Menschen nach einem, zwei und schließlich drei Dabs verändern. Wir haben die besten Schnappschüsse zusammengestellt und stellen fest: Cannabis macht freundlich und friedlich!

 

 

Biografie Odyssee ins Ungewisse Teil 4 – Immer noch befindet Donald sich, von der deutschen Polizei gesucht, in den Niederlanden und hat sich in der dortigen Kraaker-Bewegung eingebracht. Doch der Trubel der Großstadt ist irgendwann zu viel und Donald sucht auf dem Land nach Unterschlupf (mit möglichst großem Grow-Bereich)...

 

Weitere Artikel Film: Trailer Park Boys: Don’t Legalize It +++ Kiffertypen: Der YouTuber +++ Goodies: Decarboxylator +++ High Five: kanadische Cannabisaktien +++ Sortenportrait: Strawberry Banana +++ News: Südafrika legalisiert Cannabis +++ uvm.

 

Du möchtest mehr Informationen über Cannabis und den Anbau von Cannabis? Wir können dir helfen: An jedem gut sortierten (Bahnhofs-)Kiosk sowie Head- und Growshop kannst du ab morgen, Dienstag, den 22. Oktober, die brandneue Ausgabe von Highway – Das Cannabismagazin für lächerliche 2,60 Euro erwerben:

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Die kanadische Legalisierung ist noch jung, doch schon ist das eingetreten, was Branchenkenner längst prognostiziert hatten. Gras ist fast überall ausverkauft!

Aufgrund der großen Nachfrage kam es vielerorts zu Lieferengpässen, in Montreal warteten Cannabis-Enthusaisten bis zu sieben Stunden vor den Geschäften in der Kälte, bevor sie mit leeren Händen wieder abziehen mussten. Auch die staatlichen Online-Shops warnen vor Wartezeiten von bis zu fünf Tagen. In der Provinz Quebec beispielsweise gingen nach Angaben der Regierung allein in den ersten Stunden nach der Legalisierung 42.000 Bestellungen ein. Von den staatlichen Stellen vernahm man die kleinlaute Erklärung, dass das Interesse der Bevölkerung weit über den Erwartungen liege und man die Nachfrage unterschätzt habe.

Momentan wechselt ein Gramm legales kanadisches Marihuana für umgerechnet etwa 6,70 Euro (10,00 CAD) den Besitzer.

 

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Nachdem in Kanada am gestrigen Mittwoch die Cannabislegalisierung in Kraft getreten ist –  eigentlich schon seit dem Tag, an dem das entsprechende Gesetz das Parlament passiert hatte – stellt sich eine Frage: wie soll mit den Menschen umgegangen werden, die in der Vergangenheit wegen Cannabisbesitz verurteilt wurden? Denn wenige sind das nicht, man spricht von etwa 500.000 Kanadiern, die betroffen sind.

 

Die Liberale Partei unter Führung von Justin Trudeau, der sich seit seiner Ernennung zum Premierminister maßgeblich für die Legalisierung eingesetzt hatte, stellte nun Amnestien und die Löschung von Führungszeugnissen in Aussicht. So weit, so gut – doch leider blieben die Äußerungen mit Verweis auf einen baldigen Gesetzentwurf bisher recht vage und detailarm.

 

Die wichtigste Frage ist dabei wohl, ob die Straftaten gänzlich aus den Akten gestrichen ("expungement") werden und somit keinerlei Hinweis auf Straftaten übrig bleiben oder ob die Regierung sich bloß auf das Aussprechen eines sogenannten "pardon" beschränken wird, nach denen der Betroffene immer noch als in der Vergangenheit verurteilter Krimineller gilt. Vieles ist also noch im Unklaren, das wissen auch Aktivisten und Strafverteidiger. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist die Ankündigung aber in jedem Fall.

 

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In den vergangenen Wochen haben wir einige Ganja-Goodies auf unserer Website und bei Facebook vorgestellt, die wir teilweise auch verlost haben. Mit diesem Vergleichtest erreichen die Highway-Test-&-Win-Wochen nun ihr Ende... aber keine Sorge, wir lassen uns schon bald etwas Neues für euch einfallen!

 

DaVinci MIQRO vs. DaVinci IQ: wer hat die Nase vorn?

Konkurrenz zwischen Geschwistern, wer kennt es nicht? So ein Fall liegt auch beim neuen DaVinci Miqro und dem DaVinci IQ vor. In der Welt der Vapes hat DaVinci einen exzellenten Ruf hinsichtlich der Herstellung von großartigen Produkten und mit dem IQ und Miqro haben sie zwei der besten verfügbaren Geräte geschaffen. Während der IQ schon seit einigen Jahren auf dem Markt ist und eine starke Fangemeinde aufgebaut hat, wurde der Miqro erst im Sommer 2018 vorgestellt. Der Miqro wurde entworfen, um die gleichen großartigen Funktionen zu liefern, jedoch in einem kleineren Format.

 

Der DaVinci Miqro

 

Design und Technik

Das ältere Modell – der IQ – bietet eine 10-jährige Garantie und wurde im Laufe der Jahre bereits von vielen Fans erprobt. Das neue Modell bietet eine fünfjährige Garantie. Auf den ersten Blick sehen die Modelle sehr ähnlich aus, außer dass die neue Version viel, viel kleiner ist, sozusagen die Miniaturversion des IQ. Beide gehören zu den besseren Vaporizern auf dem Markt. Wie bei den meisten Dingen, die mit dem Vaporisieren zusammenhängen, kommt es bei der Wahl des richtigen Geräts vor allem auf die eigenen Ansprüche und Bedürfnisse an. Der IQ ist mittlerweile einer der beliebtesten Vaporizer am Markt. Es besteht kein Zweifel, dass der IQ aus einem sehr guten Grund populär geworden ist. Er hat viele positive Bewertungen und produziert einen reinen, aromatischen Geschmack.

 

Allerdings kostet der DaVinci Miqro in etwa nur die Hälfte und stellt somit seinen großen Bruder in den Schatten – preislich gesehen. Aber bedeutet das nun, dass DaVinci Kompromisse eingegangen ist? Ist der Miqro etwa billiger aufgrund verminderter Leistung? Die Antwort lautet: nein! Der Miqro ist mit einem Gewicht von knapp 100 Gramm um einiges leichter als der IQ und hat ungefähr ein Drittel der Größe, produziert jedoch tollen Dampf.

 

Der DaVinci Miqro liegt gut in der Hand

 

Aber natürlich bringt die kleinere Größe auch Nachteile mit: die Aufheizzeit. Der Miqro benötigt fast doppelt so lange wie der IQ, um sich aufzuheizen. Das kleinere Miqro-Modell benötigt etwa 40 Sekunden im Vergleich zu den 16 Sekunden des IQ. Eine kleinere Größe hat jedoch auch ihre Vorteile. Der DaVinci Miqro ist viel schneller aufgeladen als der IQ. Um die Batterie des Miqro vollständig aufzuladen, braucht man nur anderthalb Stunden. Der große Bruder benötigt doppelt so lange. Ähnlich wie beim DaVinci kann man beim Miqro auch die Batterie sehr einfach austauschen. Ein toller Vorteil für tragbare Vaporizer.

 

Der DaVinci IQ

 

Die Qualität des Dampfes

Der DaVinci IQ wird zu Recht wegen seines Dampf-Geschmacks gelobt. Er verwendet Zirkoniumkeramik im Mundstück und im Dampfpfad, um sicherzustellen, dass der Dampfgeschmack nicht beeinträchtigt wird, so wie es bei einigen Kunststoffmundstücken der Fall ist. Die Design-Strategie erstreckt sich auch auf den Miqro und obwohl er einen günstigeren Preis bietet und damit am Markt punktet, hat auch er einen präzise einstellbaren Ofen. Das Design des IQ ist mit 51 LEDs ausgestattet, sodass der Benutzer die Temperatur und die verschiedenen Heizeinstellungen präzise steuern kann. Es gibt auch eine Smartphone-App, die bei der Fernsteuerung des IQ hilft. Obwohl er kleiner ist, bietet der Miqro dennoch drei Heizmöglichkeiten. Diese sind ausreichend, leisten jedoch nicht die präzisen Temperatureinstellungen, die der IQ bietet.

 

Der DaVinci IQ kommt mit App

 

Fazit: DaVinci IQ vs. DaVinci Miqro

Der Miqro ist sehr einfach zu bedienen, zu warten und zu reinigen. Der einzige Nachteil ist, dass das Gerät während der Dampfsitzungen sehr warm werden kann und bei längeren Sitzungen sogar heiß. DaVinci hat speziell hierfür eine Silikonhülle für den Miqro entworfen, die als Accessoire für das Gerät zusätzlich erworben werden kann. Der DaVinci IQ hat wie auch das kleinere Modell eine einstellbare Kammergröße und ist sehr einfach zu bedienen, aber die Smartphone-App ist seine echte Attraktion und in puncto präzise Temperaturkontrolle unschlagbar. Jedoch kann auch der IQ während langen Sitzungen echt warm werden. Auch für dieses Gerät gibt es Silikonhüllen. Das verlängerte Mundstück des IQ macht ihn einen Tick unhandlicher als das kleine Modell, aber es kann leicht entfernt und verstaut werden.

 

Für diejenigen, die einen hochwertigen Verdampfer suchen und sich zwischen dem DaVinci IQ und dem DaVinci Miqro entscheiden möchten, bietet der IQ Qualität und ein intelligentes Design für ein rundum beeindruckendes Vaporizer-Erlebnis. Jedoch ist der IQ teurer als der neue Miqro. Es muss jedoch gewürdigt werden, dass der Miqro ein wirklich handlicher tragbarer Vaporizer ist, der dem guten Geschmack von DaVinci treu bleibt. Obwohl der IQ mehr Funktionalität bietet, bietet der Miqro dem Benutzern mehr Flexibilität und nichtsdestotrotz einen guten Dampfgeschmack.

Diese Vaporizer können ganz einfach online, beispielsweise bei NamasteVapes Deutschland, bestellt werden: www.namastevapes.de

Klar, die deutsche Politik hat sich bisher selten durch Mut zur Veränderung und den Willen zum Fortschritt hervorgetan. Skepsis, Misstrauen und Pessimismus scheinen in der Mentalität der deutschen Volksseele tief verankert zu sein. Egal ob es um das Thema Elektromobilität geht oder um die Herausforderungen der Digitalisierung, das ist Neuland, das die deutschen Eliten scheinbar nur widerwillig und zögerlich betreten. Deutschland scheint bereits jetzt in vielen wichtigen Zukunftsthemen den Anschluss verloren zu haben.

 

Auch in Bezug auf die Legalisierung von Cannabis trifft dies zu. Das mag nichts Neues sein, doch gerade in diesen aufregenden Tagen, in denen Kanada als erster G7-Staat Cannabis vollständig freigegeben hat, fällt der Kontrast umso deutlicher ins Auge. Denn während dort die ersten Gramm ganz legal den Besitzer wechselten, Amnestien für Cannabisdelikte erlassen wurden und die Polizei mit einer augenzwinkernden Twitter-Kampagne davor warnte, sie mit Cannabislappalien zu belästigen, findet sich in mehr als einer deutschen Zeitung oben stehende Meldung (siehe Bild). Treffender kann man die Weltfremdheit und Rückwärtsgewandtheit, die dieses Land in großen Teilen erfasst hat, nicht beschreiben: Da findet eine Frau am alten Rathaus des Ortes Lohr ein Tütchen mit sage und schreibe 1,4 (einskommavier) Gramm Marihuana. Und es finden sich gleich mehrere Lokalpostillen, die sich nicht zu schade sind, über den Fund zu berichten. Die örtliche Polizei schämt sich nicht, ob des Fundes um die Mithilfe der Bevölkerung zu bitten. Gar eine Notfallnummer richten die Gesetzeshüter ein, falls jemand sachdienliche Hinweise bieten kann. Warum nicht gleich eine Belohnung aussetzen? Oder eine Ausgangssperre?

 

Wie groß muss die Unkenntnis und die Ignoranz sein, um im Jahr 2018 einem solchen Vorfall überhaupt nur eine Sekunde seiner Aufmerksamkeit zu schenken? Fragen über Fragen, die eine ganz bestimmt nicht beantworten kann: Unsere Drogenbeauftragte Marlene Mortler, die stattdessen wahrscheinlich darauf verweisen würde, dass „Cannabis verboten ist, weil es illegal ist.“

Ian Power ist einer der ersten Menschen, die in Kanada legal Cannabis erworben haben. Kurz nach Mitternacht war es für den Neufundländer, der seit etwa acht Uhr des gestrigen Abends in der Warteschlange gestanden hatte, soweit: Die mit dem Firmenlogo des Cannabisproduzenten Tweed bedruckte Papiertüte mit dem begehrten Inhalt ging über die Theke und wechselte ganz legal den Besitzer. Doch Power, der kernige Mittvierziger mit dem karierten Flanellhemd, denkt gar nicht daran, das gerade gekaufte Weed zu rauchen. Nein, viel lieber will er es sich als Andenken an 50 Jahre Legalisierungsaktivismus einrahmen und an die Wand hängen, damit er sich immer an diesen bemerkenswerten Tag erinnern wird. Für den Konsum kann der Kanadier sich ja dann ganz einfach jederzeit noch eine weitere Portion besorgen.

 

 

So zumindest die Theorie, in der Praxis startet der noch sehr junge Cannabisverkauf durchaus holperig, vor allem bezüglich Nachfrage und Angebot. Noch gibt es nämlich noch schlicht und einfach zu wenig von dem begehrten Kraut, je nachdem in welchem Teil Kanadas man sich befindet. In der Pazifik-Provinz British Columbia wird es beispielsweise zum heutigen Stichtag nur eine einzige staatliche Dispensary geben.

Mehr zur Cannabislegalisierung in Kanada erfahrt ihr im neuen Highway, der ab dem 23. Oktober im gut sortierten Kiosk erhältlich ist.

 

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Ein 59-jähriger Mann aus Süddeutschland hat es geschafft, das Münchener Amtsgericht davon zu überzeugen, dass die in seiner Wohnung sichergestellten 3,8 Kilogramm Marihuana nur und ausschließlich seinem Eigenbedarf dienten. Er gab an, seit dem zwölften Lebensjahr mehr oder weniger ununterbrochen Cannabis zu konsumieren, zuletzt etwa 500 Gramm im Monat, durchgängig von drei Uhr nachts bis um 20 Uhr. Unterstützt wurden seine Aussagen von den Ergebnissen diverser Haaranalysen, die im Verlauf von sechs Monaten auf Druck des Gerichts immer wieder beim Angeklagten durchgeführt wurden. Die daraus resultierenden Cannabinoid-Werte waren nach Angaben des Gerichts die höchsten, die dort in den letzten 25 Jahren überhaupt festgestellt werden konnten. Der Mann, vom Gericht infolgedessen herablassend als „Rekordkiffer“ bezeichnet, leidet schon lange an den schmerzhaften Folgen eines Wirbelbruchs, dessen Auswirkungen er mit dem Konsum von Marihuana lindert.