Highway

In Kalifornien sind Waldbrände eine alljährlich wiederkehrende Gefahr. Bei durchschnittlichen Tagestemperaturen von 30 Grad und ausbleibendem Regen breiten sich die Feuersbrünste rasend schnell aus und hinterlassen auf ihrem Weg bloß Zerstörung, Ruß und Asche. Im Norden des Bundesstaats, der übrigens Anfang des Jahres Cannabis legalisierte, wütete gerade ein Brand riesigen Ausmaßes, als die verdutzten Feuerwehrmänner, mitten in der evakuierten Zone, auf drei Männer trafen, die sich weigerten, ihre Cannabisplantage zu verlassen und verzweifelt versuchten, ihre Pflanzen zu kühlen. Die Outdoor-Grower, die sich in der Zone eigentlich gar nicht hätten aufhalten dürfen, befanden sich gerade einmal 18 Meter von der Feuerlinie entfernt. Den Feuerwehrmännern blieb nichts anderes übrig, als die Cannabisfreunde zu ihrem eigenen Glück zu zwingen und die Polizei zu Hilfe zu rufen, um die Männer abtransportieren zu lassen. Sie wurden aufgrund der Behinderung von Löscharbeiten und des Aufenthaltes in einer Evakuierungszone vorläufig festgenommen.

William Wrigley Jr II, Urenkel des Wrigley´s-Gründers, hatte sich bereits 2008 aus dem Süßigkeiten-Geschäft verabschiedet, als er den Verkauf des Familienunternehmens an den Mars-Konzern begleitete. Sein erstes Investment im Cannabusiness tätigte der Erbe bereits im September 2017, als er in das Medizinalcannabis-Startup Surterra Wellness aus Kalifornien investierte. „Als ich die enormen Vorteile [der Cannabispflanze] verstand, änderte sich meine Meinung über die Branche. Die Chance, als einer der ersten eine gerade erst entstehende Industrie maßgeblich zu prägen, kommt so schnell nicht wieder“, kommentierte Wrigley seine Entscheidung, sein Investment noch zu forcieren und zukünftig als Aufsichtsratsvorsitzender zu fungieren. Der Unternehmer ist davon überzeugt, dass die Legalisierung in Kanada auch zu einer weiteren Lockerung der Cannabisgesetze in den USA führen werde.

In den vergangenen und kommenden Wochen stellen wir einige Ganja-Goodies auf unserer Website und bei Facebook vor, die wir teilweise auch verlosen. Heute gibt es den Test zum Crafty Vaporizer, der in der kommenden Woche bei uns auf der Facebook-Seite verlost werden wird!

 

Crafty Vaporizer von Storz & Bickel - der Volcano für die Hosentasche

Der deutsche Hersteller Storz & Bickel mit Sitz in Tuttlingen ist inzwischen mit zwei mobilen Vaporizern am Markt unterwegs. Zum einen gibt es den robusten Mighty mit einer üppigen Batteriekapazität und LED-Display, zum anderen den hier vorgestellten Crafty, der vor allem durch seine Kompaktheit besticht. Diese Review soll allen Interessierten einen guten Überblick über den Crafty verschaffen, der inzwischen auch über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist und sich international einen Namen machen konnte.

 

 

Optik und Design

Wie auch beim großen Bruder, dem Mighty, ist der Crafty Vaporizer in einem futuristisch anmutenden Kunststoffgehäuse mit Kühlrippen untergebracht. Alle Gehäuseteile zeugen von hoher Qualität. Alle wichtigen Bedienelemente sind in einem, für Storz & Bickel typischen Orange gehalten und leicht zu erreichen. Der Crafty wiegt nur knapp 135 Gramm und ist mit 11 mal 6 Zentimeter besonders klein.

 

Funktionsumfang

Wie es sich für einen namhaften deutschen Hersteller gehört, hat Storz & Bickel dem Crafty Vaporizer eine vorbildliche Bedienungsanleitung und eine stabile Verpackung spendiert. Im Lieferumfang befinden sich eine Kräutermühle und eine Einfüllhilfe sowie Ersatzteile wie Siebe und Dichtungsringe. Ebenfalls enthalten sind ein Tropfenkissen und ein Pinsel zur Reinigung. Die Einfüllhilfe erleichtert die Handhabung des Vaporizers vor allem durch die Möglichkeit, diese auch als Aufbewahrungsbox für die vorbereiteten Kräutermischungen zu nutzen. Das erleichtert die Portionierung ungemein. Sämtliche im Lieferumfang enthaltenen Teile haben einen neutralen Geruch. Ein übler Plastikgestank ist trotz der Verwendung etlicher Kunststoffteile glücklicherweise nicht wahrzunehmen. Auch hier wurde anscheinend deutsche Qualitätsarbeit geleistet.

 

Der Crafty Vaporizer erhitzt die zugefügten Kräuter durch eine Kombination von Luft- sowie Strahlungserhitzung bei einer Temperatur zwischen 180 und 195 Grad Celsius. Dies ermöglicht ab dem ersten Zug einen rasch produzierten und dichten Dampf. Verdampfen lässt sich mit dem Crafty Vaporizer fast alles – nicht nur Kräuter, sondern auch Harze oder Öle verdampft das Handgerät problemlos. Die Füllkammer des Crafty Vaporizers ist für ein Taschengerät verhältnismäßig groß. Ganze 0,2 Gramm an Material passen in den Crafty.

 

 

Eine integrierte Abschaltautomatik setzt bereits nach einer Minute ein. Diese lässt sich jedoch per Knopfdruck problemlos um eine weitere Minute verzögern. Durch ein ausgefeiltes Kühlungssystem im Oberteil des Geräts bleibt der Crafty auch nach längeren Sessions kühl. Das Mundstück des Crafty ist ausklappbar und macht einen stabilen Eindruck. Dem Crafty Vaporizer wurde von Storz & Bickel eine Ein-Tasten-Steuerung verpasst. Durch zweimaliges Drücken des orangenen Knopfs heizt er auf eine voreingestellte Boost-Temperatur (195 Grad Celsius), mit der man den Kräutern so richtig einheizen kann. Auch wenn es an dem Crafty kein volles LED-Display gibt, so ist ein LED-Indikator verbaut, der durch verschiedene Farben den Heizvorgang (rot), die erreichte Temperatur (grün) und den Akkustand (blau) anzeigen kann.

 

Bedienung

Die Bedienung des Crafty Vaporizers geht leicht von der Hand. Alle wichtigen Elemente sind passgenau in das Gehäuse eingearbeitet und die Kräuterkammer schließt luftdicht ab. Das Öffnen und Schließen der Kräuterkammer funktioniert problemlos. Nach einem kurzen Aufheizen zwischen 60 bis 120 Sekunden ist der Crafty Vaporizer betriebsbereit. Ein kurzes Summen in Form eines Vibrationsalarms signalisiert, dass der Aufheizvorgang abgeschlossen ist. Die Inhalation geht bei dem Crafty Vaporizer fast widerstandslos vonstatten. Auch bei stärkeren Zügen wird es nicht zu anstrengend oder zu heiß am Mundstück. Lediglich der Akku des Geräts macht nach spätestens 45 Minuten schlapp und ist damit der Schwachpunkt in der Handhabung des Crafty.

 

Die Aufladung geschieht – wie bei fast allen mobilen Vaporizern inzwischen üblich – über ein MicroUSB-Kabel und ist nach etwa zwei Stunden abgeschlossen. Der Akku ist allerdings ohne Hinzuziehung des Herstellers nicht austauschbar. Jedoch kann der Crafty während des Ladevorgangs benutzt werden – das Gerät muss dafür nur mindestens 20 Prozent Akku haben.

 

 

Bluetooth App

Eine Besonderheit bietet der Crafty Vaporizer in Bezug auf seine Bedienung: auch wenn der Crafty Vaporizer sich durch seine Ein-Tasten-Steuerung klassisch bedienen lässt, so entfaltet er in Kombination mit einem Smartphone und einer entsprechenden Bluetooth-App (Android oder iOS), sein volles Potenzial. Die App ist professionell aufgemacht und bietet genaueste Einstellungsmöglichkeiten. Zum Beispiel kann man mithilfe der App die Temperatur zwischen 40 und 210 Grad Celsius präzise einstellen. Auch liefert die App einen genauen Überblick über den aktuellen Zustand des Geräts. So lassen sich Akkustand und Ist-Temperatur anzeigen, die Lichtstärke der eingebauten LED und die Soll-Temperatur anpassen. Die Boost-Temperatur der Ein-Tasten-Steuerung lässt sich ebenfalls verändern. Die Verbindung zum Vaporizer geschieht über die Bluetooth-Schnittstelle des Smartphones und Einstellungen werden fast in Echtzeit übernommen. Auch ist ein Handbuch in die App integriert worden. So kann man schnell einmal nachschlagen, welche Temperaturen für welche Kräuter von Nöten sind.

 

Garantie

Der Hersteller Storz & Bickel verspricht Käufern des Crafty Vaporizers eine zwei Jahre währende Garantie, die sich auf normale Nutzung bezieht. Des Weiteren bietet Storz & Bickel einen Reparaturservice an, sollte außerhalb der Garantieabdeckung einmal etwas schiefgehen.

 

Fazit

Der Crafty Vaporizer ist ein funktionsstarker und kompakter Vaporizer mit einer innovativen Smartphone-App, der jedoch leider nur mit einer durchschnittlichen Akkulaufzeit aufwarten kann. Nichtsdestotrotz sorgen die einfache Bedienung und eine sehr hohe Dampfqualität für ein hervorragendes Dampferlebnis. Es handelt sich bei dem Crafty Vaporizer definitiv um ein deutsches Qualitätsprodukt, vor dem sich so manch anderer tragbarer Vaporizer in Acht nehmen muss.

 

Diese Vaporizer können ganz einfach online, beispielsweise bei NamasteVapes Deutschland, bestellt werden: www.namastevapes.de

Weiter geht es mit den „Highway Test&Win-Wochen“. Heute im Test: der Volcano Vaporizer von Storz & Bickel!

 

Volcano Vaporizer

Die wohl bekanntesten Vaporizer für die Kräuterverdampfung sind die Volcano Vaporizer von Storz & Bickel. Diese Vaporizer werden direkt in Deutschland hergestellt und TÜV-getestet. Im Jahr 2014 sind die Volcano Vaporizer zu den ersten offiziellen medizinischen Vaporizern der Welt gekürt worden.

 

Edles Design

Von den Volcano-Vaporizer-Typen gibt es zwei Modelle, den Volcano Classic und den Volcano Digital. Der Volcano Digital ist das Nachfolgemodell des Volcano Classic. Beide sind Tisch-Vaporizer und von wirklich edlem Aussehen. Beide Verdampfer bestehen aus einem schönen Kegel aus gebürstetem Metall. Die genaue und sehr zuverlässig gesteuerte Temperaturregelung ist ein weiteres Highlight. Beide Volcano-Vaporizer haben keine Schlauchverwendung – die kontrollierte, aber doch sehr effiziente Verdampfung erfolgt über einen Ballon. Das ist wirklich ein Vorteil, denn der Dampf kann im Ballon abkühlen. Selbst wenn es fünf bis zehn Minuten dauert, kommt es zu keinerlei Geschmackseinbußen. Die beiden Volcano-Vaporizer, ob Volcano Classic oder Volcano Digital, sind vom deutschen Hersteller Storz & Bickel. Schon der Name verheißt Wertarbeit.

 

Die Volcano-Vaporizer sind einfach zu handhaben. Der Grund für die einfache Handhabung ist die neuartige Ventiltechnik. Sie sorgt dafür, dass Aromen und Duftstoffe vom Verdampfer produziert und anschließend im Ballon gesammelt werden. Wenn mehrere Ventile zur Verfügung stehen, kann der Volcano Vaporizer auch von mehreren Personen genutzt werden. Mit dem Volcano können sowohl Kräuter als auch Konzentrate verdampft werden. Beim Volcano wird hierfür ein Tropfenkissen aus Edelstahl benutzt, das in die Heizkammer passt. Dieses ist im Lieferumfang enthalten und muss nicht zusätzlich bestellt werden. Besonders hervorzuheben sind auch die Hochleistungspatrone und die starke Membranpumpe bei beiden Modellen – damit macht das Dampfen so richtig Laune. Für die unabhängige Temperatursicherung werden in die Verdampfer ein Luftfilter, ein Schalldämpfer und ein dafür konstruierter Aluminiumheizblock eingebaut. Letztendlich sorgt das für die saubere Luft. Rauchentwicklung gibt es bekanntermaßen keine.

 

 

Volcano Digital und Volcano Classic – worin liegt der Unterschied?

Da der Volcano Digital der Nachfolger des Volcano Classic ist, kann er ein paar kleine, aber feine Neuerungen und Verbesserungen vorweisen. Das Gerät ist ein technisch sehr hochwertiges Gerät, mit dem sowohl Kräuter als auch Konzentrate verdampft werden können. Der Unterschied zum Volcano Classic ist die elektronische Regelung – der Classic hat einen Bimetall-Regler. Die elektronische Reglung ist präziser als durch den Bimetall-Regler. Somit kann die Temperatur zwischen 40 und 230 Grad Celsius eingestellt werden, die Abschaltautomatik sorgt dafür, dass das Gerät nicht überhitzt wird. Praktisch bestehen jedoch keine Ungenauigkeiten bei der Regelung der Temperatur. Darüber hinaus hat der Volcano Digital eine große Digitalanzeige integriert. Hier kann man die genaue IST- und SOLL-Temperatur ablesen. Über die Tasten + und - kann die Temperatur präzise eingestellt werden.

 

Hochwertige Materialien und beste Funktionalität

Bei dem Volcano Digital haben die Hersteller Storz & Bickel nur die besten Materialien verwendet, allesamt lebensmittelecht und geschmacksneutral. Wie auch der Volcano Classic, besitzt der Volcano Digital eine Hochleistungspatrone, eine sehr starke Membranpumpe, einen Luftfilter und einen gut verarbeiteten Schalldämpfer. Der Aluminiumheizblock bringt die Luft auf die gewählte Temperatur und sorgt dafür, dass sie beibehalten wird. Nach 30 Minuten ohne Aktivität, kommt die Abschaltautomatik in Aktion und schaltet das Gerät ab. Der Benutzer muss nicht mehr daran denken – perfekt!

 

 

Ventilsystem: Easy-Valve-System

Ausgestattet ist der Volcano Digital mit zwei Ventilsystemen. Das Easy-Valve-System benötigt nur wenig Wartung. Ist die Zeit gekommen, kann es einfach durch ein neues Ventil ersetzt werden. Ballon und Ventil sind beim Volcano Digital miteinander verbunden und deshalb müssen einfach nur Ventil und Ballon ersetzt werden. Das Easy-Valve-System enthält im Lieferumfang immer fünf Ballone, ein Mundstück und die dazugehörige Füllkammer. Das System kommt praktischerweise fertig montiert. Das Aufziehen des Ballons auf das Ventil fällt also weg. Es muss nur noch die Füllkammer vor dem neuen Gebrauch gereinigt werden. Eine wirklich einfache Handhabung.

 

Die kleinen aber feinen Unterschiede

Der Volcano Digital ist wirklich ein Verdampfer der Premiumklasse. Er hat ein LED-Display und lässt sich gradgenau einstellen. Er nutzt das Easy-Valve-System und verdampft sowohl Kräuter als auch Öle. Das verbaute Material ist sehr hochwertig und äußerst strapazierfähig. Mit dem Volcano Vaporizer wird jeder Vaper glücklich werden, der einen Tisch-Vaporizer sucht. Wer sich den Volcano Digital Vaporizer anschafft, wird spätestens bei Benutzung feststellen, dass der Preis durchaus gerechtfertigt ist.

Diese Vaporizer können ganz einfach online, beispielsweise bei NamasteVapes Deutschland, bestellt werden: www.namastevapes.de

Auch in Österreich ist Cannabis verboten – und auch in Österreich scheint das komplett sinnlos zu sein. Allein die Konsumentenzahlen belegen schon: wer kiffen will, der kifft auch, unnötige und teure Strafverfolgung hin oder her. Erwischt wird man ja doch nicht (bis man dann doch erwischt wird – und aus Frust darüber erst mal einen rauchen muss).

 

Nichtsdestotrotz: der österreichische Staat möchte offenbar unglaubliche Mengen an Energie und Geld für die Strafverfolgung von Cannabiskonsumenten ausgeben, ohne damit irgendetwas von dem zu erreichen, was angeblich damit erzielt werden soll – man schämt sich noch nicht mal, das öffentlich zuzugeben:

 

Denn das Bundeskriminalamt meldete nun, dass 2017 zwei Drittel (28.549 von 42.610) aller angezeigten Vergehen nach dem Suchtmittelgesetz Cannabis-Delikte im Bereich von wenigen Gramm betrafen. Der „Kampf“ wird also auf dem Rücken derjenigen ausgetragen, die kaum über Cannabis verfügen, offensichtlich nichts verkaufen und auch sonst niemandem etwas getan haben (außer einen Joint zu rauchen anstatt besoffen in der Altstadt zu randalieren). Bravo!

 

2017 entdeckte die Polizei 948 Cannabis-Anbauanlagen, von denen allerdings bloß 133 mit mehr als 50 Pflanzen bestückt waren. Insgesamt wurden 1,6 Tonnen Cannabis beschlagnahmt – ein Witz gegenüber den geschätzt 250 Tonnen, die in Österreich vergangenes Jahr verbraucht wurden. Und was hat der Spaß gekostet?


„Die gesetzliche Verfolgung des einzigen opferlosen Verbrechens im österreichischen Strafrecht kostet den Staat nach unseren Schätzungen rund 430 Millionen Euro, denen gerade einmal beschlagnahmtes Cannabis im Wert von 20 Millionen Euro gegenübersteht“, kritisierte Toni Straka vom Hanf-Institut.

Einfach nur traurig und unnötig! Österreich hat seit Dienstag einen weiteren Cannabisverbotstoten. Doch der Reihe nach: in der Nacht zum Mittwoch wurde auf einem Spielplatz in Vorarlbrück ein lebloser junger Mann aufgefunden. Die Reanimationsmaßnahmen des Rettungsdienstes erwiesen sich leider als wirkungslos, die Ärzten konnten letztlich nur noch den Tod des 19-Jährigen feststellen. Die genaue Todesursache muss noch durch eine Obduktion festgestellt werden, Ermittlungen der Polizei ergaben aber schon, dass der junge Mann am besagten Abend mit ein paar Freunden synthetisches Cannabis konsumiert hatte, das er zuvor im Internet bestellt hatte.

 

Die Kräutermischungen werden unter irreführendem Namen wie etwa Pink Kush, K2 oder Spice verkauft, um zu suggerieren, es handele sich um normales Cannabis. Doch Vorsicht! Mit Marihuana haben diese gefährlichen Produkte nicht das Geringste zu tun, es handelt sich um ein rein synthetisches Produkt, dessen genaue Inhaltsstoffe unbekannt oder in irreführender Weise angegeben werden und deren Wirkung auf den menschlichen Körper unberechenbar ist. Weltweit gehen zahlreiche Todesfälle auf das Konto der „Kräutermischungen“. Gerade erlebt etwa Neuseeland eine regelrechte Schwemme mit 45 Toten in nur einem Jahr. Der letzte mit einer Kräutermischung in Verbindung gebrachte Todesfall in Österreich liegt dagegen glücklicherweise schon etwa zehn Jahre zurück.

Bei einer ausgeprägten Verkehrskontrolle im Raum Frankfurt am Main überprüften Polizeibeamte eine ältere Mercedes-E-Klasse. Der Fahrer hatte angegeben, sich auf dem Weg zum Burg-Herzberg-Festival zu befinden, einem Hippie-Festival nähe Kassel. Ein Hippie in einem Mercedes (wenn auch ein alter), wie passt das denn zusammen? Gut möglich, dass sich den Gesetzeshütern diese eigentlich berechtigte Frage gar nicht erst stellte, da sie bereits beim Blick auf die Motorhaube des Fahrzeugs ins Stutzen gerieten. Dort prangte nämlich nicht einfach nur der begehrte Stern, nein, der Fahrer hatte seiner Kreativität freien lauf gelassen und das Markenzeichen mit einem schönen Joint verziert. Falls der betroffene Fahrer das hier liest: wir schicken dir gerne eine Ladung Highway-Sticker, mit denen du dein Joint-Mobil noch weiter dekorieren kannst!

Der ein- oder andere Cannabisfreund mag sich noch an den Wahlkampf 1998 erinnern, in dem die Grünen bei vielen jungen Menschen mit dem Versprechen, endlich die Legalisierung herbeizuführen, punkten und letztendlich zusammen mit der SPD eine rot-grüne Regierung stellen konnten. Leider versäumte man es, in der darauf folgenden Legislaturperiode, der vollmundigen Ankündigung Taten folgen zu lassen. Heute trommeln die Grünen, aus der Opposition heraus, wieder lautstark für eine Freigabe des beliebten Krauts, doch die Glaubwürdigkeit beim Pöbel hat natürlich gelitten...

 

Doch Rettung naht aus Rostock: In einem Lagerraum fanden Polizeibeamte gerade eine kleine, aber sorgfältig betriebene Cannabisanlage, die insgesamt acht Pflanzen umfasste. Die Beamten hatten den Raum aufgrund eines Lecks in der Wasserversorgung aufbrechen müssen. Wie sich herausstellte, gehörten Raum und Pflanzen dem Rostocker Bündnis-90/Die-Grünen-Mitglied Henning Wüstemann, seines Zeichens unter anderem Bürgerschaftsmitglied, Vorsitzender des Kulturausschusses und Mitglied des Finanzausschusses. Fraktionschef Flachsmeyer dazu: „Auch wenn die Grünen für eine begrenzte Legalisierung von Cannabis für den Eigenbedarf eintreten, gilt natürlich die bestehende Gesetzeslage.” Wüstemann, gegen den nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, wird seine Ämter ruhen lassen und beteuerte, dass das Cannabis nur für den Eigenbedarf gedacht war. Wie dem auch sei, schön zu sehen, dass die Grünen ihren Worten zur Abwechslung auch mal Taten folgen lassen.