Highway

Mittwochmorgen gegen 3.20 Uhr riefen Anwohner im Ort Peine die Polizei, denn sie wurden durch den Lärm einiger Jugendlicher auf dem REWE-Parkplatz in der Celler Straße gestört. Als die Polizei jedoch an Ort und Stelle nachsah, konnte sie niemanden ausfindig machen. Allerdings hörten sie mehrere Leute, die sich lautstark unterhielten.

 

Eine Recherche auf dem Gelände ergab dann, dass die Stimmen aus einem großen grünen Papiercontainer stammen mussten. Als die Beamten den Deckel öffneten, kam ihnen eine große Qualmwolke aus Cannabis entgegen: im Inneren saßen drei Jungs im Alter von 17, 18 und 19 Jahren, die den Papiercontainer in eine Hotbox umfunktioniert hatten. Trotz des Lachers für die Beamten gab es eine Anzeige...

Black Russian kann man nicht nur trinken – nein, wer weniger auf Alkohol, aber dafür mehr auf den angenehmen und friedlichen Rausch der Cannabispflanze steht, kann sich dennoch mit einem Black Russian berauschen. Die Samenbank Delicious Seeds kreuzte den Strain dieses Namens aus den berühmten Elternpflanzen Black Domina und White Russian (bekanntlicherweise existiert unter diesem Namen ebenfalls ein beliebter Cocktail).

 

 

Die Black Russian ist indica-dominant und das nicht zu knapp. Den 80-prozentigen Anteil merkt man doch deutlich – Black Russian ist eher für den Feierabend oder eine gemütliche Runde im Bett gedacht, die Wirkung ist dabei recht lang anhaltend und bei THC-Werten zwischen 15 und über 20 Prozent auch recht stark – einen Gegenpol in Form von einer guten Ladung CBD kann man bei der Black Russian nicht erwarten.

Beim Riechen erwartet man auch eher einen schwächeren Geschmack, doch dieser ist ungleich stärker und bietet eine ganze Palette tropischer Früchte, Süße, aber auch strengere Aromen. Die Pflanze verzeiht Anbaufehler relativ gnädig und kann im heimischen Garten wie auch unter Kunstlicht gezogen werden. Die geernteten Blüten haben eine hellgrüne Farbe mit hellorangen Haaren.

 

 

 

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Wir freuen uns mit Donald Denzler einen neuen Autor an Bord begrüßen zu dürfen, der über einige Jahre an internationaler Cannabis-Erfahrung verfügt und sich uns und euch in der aktuellen Ausgabe unseres Magazins Highway – Das Cannabismagazin zur Begrüßung mit einer Passage aus seinem Leben vorstellt, die er Gras anbauend in den Niederlanden verbracht hat. An dieser Stelle präsentieren wir euch einen kleinen Auszug – den ganzen Artikel könnt ihr in der aktuellen Ausgabe von Highway lesen.

 

Während meiner Flucht vor den deutschen Behörden habe ich von 2003 bis Ende 2005 in Helmond gewohnt, erst bis 2004 in einem kleinen und dann bis Dezember 2005 in einem größeren Bauernhof. Wie überall habe ich auch in Helmond zunächst indoor unter Lampen und dann später auch im Garten mein Ganja angebaut. Der Bauernhof hatte etwa 80 bis 100 Quadratmeter Fläche und hatte einen ersten Stock.


Fred, der zuständige Wijkagent, so etwas wie ein Kontaktbereichsbeamter oder Revieroberkommisar, war ein freundlicher Mann der seine ersten 17 Jahre in Deutschland verbracht hatte – sein Vater war dort stationiert. Seine Meinung zur deutschen Drogenpolitik war ausgesprochen deutlich und er fand das Verhalten seiner „Kollegen“ äußerst unbegreiflich und schien selbst sehr tolerant. Er kam alle drei bis vier Wochen mal zum Kaffee vorbei und wir haben auf der Terrasse gesessen und geklönt. Ich habe ihm von Rastafari und meinem Verhältnis zu Cannabis erzählt und von den deutschen Grundrechtsverletzungen, wegen denen ich in den Niederlanden Asyl suche, doch da konnte er mir nicht weiterhelfen – zumindest auch kein Gedanke daran, mich auszuliefern; er erklärte sich sogar bereit, meinen Pass zu checken, um mich wegen möglicher Kontrollen in Holland eventuell beruhigen zu können. Da damals noch kein internationaler Haftbefehl gegen mich vorlag, kam er mit der freudigen Nachricht, dass ich in Holland keine Probleme haben werde, wenn ich kontrolliert werde – er habe persönlich alle drei Datenbanken gecheckt. Normalerweise checkt die Polizei nur zwei davon – alles clean.


Im Winter 2004/2005 hatte ich in einem großen Zimmer im Erdgeschoss sieben Lampen hängen und acht Kübel mit je fünf bis sieben Pflanzen von etwa einem Meter Höhe drunter, alles in der Blüte. Eines Tages kommt Fred und fragt, ob ich Weed hab, es sei so ein Geruch wahrzunehmen auf der Straße. Ich sage: „Ja, heb ik“. Ob er das mal sehen darf. Klar, sage ich. Vor der Tür wurde mir bewusst, dass Fred als Cop eine Knarre trägt. Ich teilte ihm mit, dass ich keine Waffen im Haus haben will und schlug vor, ihm den Vorhang vor dem Fenster von innen zu öffnen, damit er die Pflanzen durchs Fenster sehen könne. Doch das war ihm nicht genug und er schlug vor, seine Waffe zu entladen und das Magazin in seiner Aktentasche zu bewahren. Und so habe ich dem Vorschlag zugestimmt und wir sind in den Growroom. Er schaute sich die hängenden Lampen und die Kübel an und sah darin keine professionelle Anlage, so kam er denn auch zu dem Schluss: „Das ist privat, das ist kein Problem.“ Wir tranken Kaffee und er ging.


Mit dem heranrückenden Frühjahr 2005 habe ich ihn einmal gefragt, ob er damit ein Problem habe, wenn ich im Garten anpflanze. Er meinte nur, solange es nicht mehr ist als drinnen, wäre das okay. Um die nötige Erde und so weiter herbeizuschaffen, habe ich mir einen Anhänger für das Fahrrad gebaut. Da mir als Material nur Holzbretter von Paletten und Nägel zur Verfügung standen, habe ich also aus diesen Brettern einen Hänger mit Mittelachse von zwei Metern Länge und 80 Zentimetern Breite gebaut. Zwei Vorderräder sind in Holland nicht schwer zu finden. Als Anhängerkupplung ein dickes Tau durch ein Loch in einer Holzplatte am Hänger und am Gepäckträger des Fahrrades und oben und unten einen Knoten – funktioniert vorzüglich. Damit habe ich in tagelanger Arbeit von einer benachbarten Farm alten Pferdemist geholt. Immer vier bis fünf dicke Kübel voll und feste strampeln. Dazu Algenkalk, Brenneseln, Kombucha-Algensud und Urin in die Erde eingearbeitet. Kurz: der Acker war bereit und das Frühjahr konnte kommen – Growen mit polizeilicher Erlaubnis!


Durch meine eigenen Kreuzungen und selbstgemachten Steckis hatte ich Anfang 2005 rund 50 Jungpflanzen von sieben verschiedenen Sorten: Amnesia Haze, Lavender, Diesel sowie meine Kreuzungen K1, K3, K4 und Sweedish Summer. Wenn ich aus Samen growe, mache ich von jeder Pflanze schon ganz früh zwei oder drei Stecklinge, die ich zur Bestimmung des Geschlechtes benutze. Sobald die Wurzeln gezogen haben, setze ich sie unter eine Lampe mit zehn Stunden Licht und in wenigen Tagen sehe ich so, ob es sich bei der Mutter um eine Mutter oder einen Vater handelt. So muss ich nicht bis zum Herbst ein Männchen pflegen. Auf diese Weise konnte ich schnell die männlichen Pflanzen bereits im Frühjahr aussortieren. Es blieben 47 Pflanzen, eine erwies sich später als Zwitter...

 

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Seit März dürfen deutsche Apotheken Cannabis auf Rezept herausgeben – ein Themenkomplex, über den wir in diesem Jahr schon oft berichtet haben. Doch gefällt den Apothekern, dass sie nun Cannabis in Form von Marihuana und anderen Produkten an Kranke abgeben dürfen?

 

Mehr als die Hälfte (51,1 %) der etwa 200 befragten Apotheker einer Umfrage des Instituts für Handelsforschung Köln befürworteten den Erlass des Cannabis-als-Medizin-Gesetzes. Ein knappes Fünftel (18,6 %) sprach sich dagegen aus, der Rest zeigte sich unentschlossen.

 

Die (durch Ärzte und Krankenkassen gesteuerte) „Nachfrage“ nach Cannabisprodukten sei aber nach Aussage von 68,1 Prozent der befragten Apotheker nicht gestiegen. 1,5 Prozent gaben sogar einen Rückgang an – 30,4 Prozent der Befragten gaben hingegen gesteigerte Verkäufe an.

 

Einig waren sich (so gut wie) alle (98 %) der Apotheker, dass die geforderte Prüfung der Cannabisblüten nach der Apothekenbetriebsordnung für sie mit einem (zu) hohen Aufwand verbunden sei. Rund 80 Prozent der Apotheker wünschen sich zudem Fortbildungsangebote, um ihre Mitarbeiter vernünftig in Bezug auf Cannabis zu schulen.

Die deutsche Cannabispolitik ist mehr als weltfremd und so sind es praktisch von Berufs wegen auch viele deutsche Richter. Dieser Umstand kam nun am Dienstag einen 28-jährigen Mann teuer zu stehen, der vor Gericht angeklagt war, im Landkreis Aichach-Friedberg Marihuana und Haschisch verkauft zu haben.

 

Wie bei der „Augsburger Allgemeinen“ zu lesen war, gab es um die Größe seiner Einkäufe wohl keine Zweifel (dreimal 50 Gramm Marihuana, je einmal 150 und 180 Gramm Marihuana sowie zweimal 100 Gramm Haschisch). Dies wurde wohl vom Angeklagten, der angab etwa drei Joints täglich zu rauchen, auch eingeräumt.

 

Doch die Staatsanwaltschaft wollte ihm Dealerei unterstellen, während er auf Eigenbedarf plädierte. Und mal ganz im ernst: viele Leute, die ein halbwegs passables Einkommen haben, kaufen sich 50 oder 100 Gramm zum Eigenbedarf. Es geht ja auch niemand jeden Tag in den Supermarkt (okay – niemand unter 70 Jahren), um sich mit Lebensmitteln für nur einen einzigen Tag einzudecken. Ganz davon abgesehen, dass der Kurs für Marihuana und Haschisch sich schon mal um das Doppelte unterscheiden kann, abhängig davon, ob man sich nun ein oder hundert Gramm kauft.

 

Doch einen riesigen Fehler hat der Angeklagte gemacht: er wohnt in Bayern! Hier wird nicht die Realität verhandelt, sondern unerträgliche Sinnlosigkeiten. Der junge Cannabiskonsument verstaute, wie so viele, sein Gras in einer Box. Und das wurde ihm zum Verhängnis.

 

Der vorsitzende Richter Walter Hell verurteilte ihn, obwohl laut dem Bericht der „Augsburger Allgemeinen“ ansonsten keinerlei Beweise dafür vorlagen, wegen einer angeblichen Tätigkeit als Dealer und nicht etwa als vorausschauenden Cannabisraucher. Begründung: „Größere Mengen Marihuana gehören in den Kühlschrank oder in den Tiefkühlschrank, so was weiß man. Es sei denn, man verkauft es gleich wieder weiter.“ Für diese völlig abstruse Behauptung gab es dann 2 Jahre und 6 Monate Haft – ohne Bewährung.

 

Der gleiche Richter verurteilte übrigens im März einen 33-Jährigen, der einem 15-jährigen Mädchen Masturbationsvideos und Ähnliches schickte zu 16 Monaten auf Bewährung – und vergangenen Monat ließ er einen 34-Jährigen, der mit 2,3 Promille zwei Autos anfuhr und versuchte, eine komplette Polizeiwache auseinanderzunehmen, zu einer lächerlichen Geldstrafe von 3.900 Euro – und das, obwohl der Richter selbst anmerkte, dass es bei seiner Aktion durchaus Tote hätte geben können.

 

Also alles wie gehabt in Bayern: Sexuelle Kontakte mit Kindern und Leute fast totfahren – nicht so schlimm, ein bisschen Gras kaufen – Knast!

Cannabis aus dem World Wide Web? Wie lange wird es wohl noch dauern, bis auch Amazon Weed und Hasch versendet – am besten mit ordentlich Rabatt am Prime Day? Bis dahin muss man sich noch auf andere Quellen aus dem Netz verlassen, doch auch diese scheinen teilweise recht zuverlässig zu liefern, sogar bei größeren Mengen Cannabiskraut.

 

Die Kriminalpolizei Würzburg überwachten Ende vergangener Woche aufgrund von „vorliegenden Ermittlungserkenntnissen“ einen Paketautomaten an der Rottendorfer Straße. Als ein 21-Jähriger zwei große Pakete aus der Paketstation entnahm, gaben sich die Polizisten als solche zu erkennen. Nach einem kurzen Fluchtversuch ließ sich der junge Mann widerstandslos festnehmen.

 

Die Pakete enthielten anderthalb Kilogramm Weed, die anschließende Wohnungsdurchsuchung brachte noch ein bisschen Gras, 2.000 Euro und „umfangreiche Unterlagen“ über seine Geschäfte zutage, wie die „Fränkischen Nachrichten“ berichteten. Die Polizei geht davon aus, dass der junge Mann schon seit Jahren derartige Weed-Sendungen empfangen hat – es wurde Haftbefehl erlassen.

 

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Cannabisblüten kann man in der Schweiz, eingestuft als Tabakersatzprodukt, mittlerweile in jedem Headshop und an vielen Kiosken ganz einfach legal kaufen – vorausgesetzt, es handelt sich um CBD-Gras, dessen THC-Gehalt unter 1 % liegt.


Betrachtet man die große mediale Aufmerksamkeit um das legale Gras und das rege Käuferinteresse, verwundert es nicht weiter, dass die große Supermarktkette Coop jetzt auf den Zug aufspringt und ein ähnliches Produkt in ihr Sortiment aufnimmt. Ab dem 20. Juli bietet Coop Hanfzigaretten der Marke „Heimat“ an: Die Glimmstengel bestehen aus einem Tabak-CBD-Hanf-Gemisch und werden komplett in der Schweiz produziert. Eine Packung enthält rund 4 Gramm CBD-Hanf und wird 19,90 Franken kosten (umgerechnet ca. 18 Euro).

 

Das Coop-Management verspricht sich viel von der Produkteinführung und verweist optimistisch auf andere erfolgreiche Produkte aus dem Coop-Regal, wie Hanfeistee oder Hanfblütenbier, die von den Kunden hervorragend angenommen werden.

 

 

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Marihuana ist Medizin – nun auch in Puerto Rico! Die Nachbarinsel der Dominikanischen Republik, die das größte US-amerikanisches Außengebiet darstellt und daher auch wohl oder übel Donald Trump als Staatsoberhaupt akzeptieren muss, hat immerhin einen etwas intelligenteren Gouverneur.

 

Denn Puerto Ricos republikanischer Gouverneur mit dem schönen Namen Ricky Rosselló ist seit Jahresbeginn im Amt und hat nun ein Gesetz unterzeichnet, dass die medizinische Verwendung von Marihuana und anderen Cannabisprodukten legalisiert. Seine Vorgänger hätten diesen Schritt vermieden, ohne jemals auf die Diskussionen und die Forderungen verschiedener Gruppen und Volksvertreter zu hören, zitiert ihn „Karibik News“. Als Wissenschaftler sehe er die vielen Vorzüge von Marihuana.

 

Zehn Prozent der Erlöse aus dem Verkauf von medizinischem Marihuana gehen an das medizinische Trauma-Zentrum Rio Piedras in San Juan.