Highway

Lügen über Cannabis gibt es viele – und auch wenn sich einige der langjährigen Cannabis-Hetzen inzwischen nicht mehr in den Köpfen der Menschen halten können, bleiben manche der nicht belegten oder sogar widerlegten Vorwürfe – wie etwa die Einstiegsdrogentheorie – in Teilen der Gesellschaft immer noch bestehen und werden weiter verbreitet.

 

Oder es werden einfach gleich neue Vorwürfe und Lügen über Cannabis kreiert. Die englische „Daily Mail“ veröffentlichte gestern in ihrer Print- wie Online-Ausgabe ein besonders ekelhaftes Stück Cannabis-Hetze, das nur wenige Tage nach dem feigen Terroranschlag in Manchester islamistischen Terrorismus mit Cannabis in Verbindung bringt.

 

„Dr. Max Pemberton“, der so aussieht, als hätten ihn die coolen Jungs auf dem Pausenhof damals nicht am Joint ziehen lassen, rächt sich in dem von ihm verfassten Artikel nun also auf schäbige Weise: „Potheads – Ist Marihuana ein Faktor bei Dschihad-Morden?“, fragt er in der Titelzeile und gibt im Text dann auch sogleich die Antwort: „Der Beweis für die gefährlichen Effekte von Cannabis könnte nicht klarer sein.“

 

Im Artikel zählt er einige der zuletzt bekannt gewordenen Terroristen auf und behauptet, dass diese allesamt chronische Cannabiskonsumenten seien, früher mal Cannabis geraucht haben oder irgendwo bei ihnen Cannabis entdeckt wurde: „Es ist sicher kein Zufall, dass wir immer wieder in der Nacharbeitung von Terroranschlägen, wenn wir mehr über die Täter und ihre Motivation erfahren, entdecken, dass Cannabis ein Teil ihres alltäglichen Lebens war.“

 

Dann geht es in bester Reefer-Madness-Manier weiter – Sätze wie der folgende stehen dem Anti-Cannabis-Propagandafilm von 1936 in nichts nach: „Nur allzu regelmäßig hören die Gerichte von Individuen, die nach dem Rauchen der Droge psychotisch geworden sind und im Griff von Paranoia und Wahn kaltblütige Morde begangen haben.“

 

Dann behauptet der Autor, Cannabis lasse das Gehirn schrumpfen und ähnlichen Unfug, um abschließend entgegen seinen vorherigen Worten zu behaupten: „Natürlich sage ich nicht, dass Cannabis-Gebrauch jemanden in einen Selbstmordattentäter verwandeln kann.“ Nein, nur mit einer riesigen Schlagzeile andeuten wollte der gute Doktor das. Vermutlich, damit zwischen all den Kim-Kardashian- und Side-Boob-News auch mal etwas anderes in der „Daily Mail“ zu finden ist.

Cannabis ist weltweit auf dem Vormarsch. Das macht auch nicht vor Exekutive und Judikative halt – auch nicht in Deutschland. Und so fanden sich nun zwei Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Kiel plötzlich hinter Gittern wieder: Wie „shz.de“ meldete, ließ die Staatsanwaltschaft Itzehoe zwei ihrer Kieler Kollegen nun verhaften, da ihnen vorgeworfen wird, versucht zu haben, aus der Asservatenkammer an ihrem Arbeitsplatz Cannabis im Kilobereich zu entnehmen. Gegen beide beschuldigten Mitarbeiter wurde Haftbefehl aufgrund von Verdunklungsgefahr erlassen.

 

Da die beiden in nun in einem deutschen Gefängnis sitzen, dürften sie eigentlich jetzt genug Cannabisquellen zur Verfügung stehen haben – vorausgesetzt die anderen Inhaftierten haben nichts gegen Beschäftigte der Staatsanwaltschaft...

Update vom 24.5.2017: Inzwischen hat sich der 21-Jährige, dem die Wohnung mit den Cannabispflanzen gehört, bei unserer Redaktion gemeldet und uns darum gebeten, die untenstehende, gestern von uns veröffentlichte Meldung zu korrigieren, beziehungsweise seine Darstellung der Geschehnisse zu veröffentlichen. Da uns bewusst ist, dass man weder Bild-Zeitung noch Polizei über den Weg trauen darf, sehen wir die Schilderung des angeblichen „Pizzaräubers“ als durchaus realistische Variante des Tathergangs an. Wir werden diesen Vorfall dazu nutzen, unsere eigenen Richtlinien zu überdenken, inwiefern wir zukünftige Meldungen dieser Art auf Aussagen der Polizei stützen werden.

 

Hier findet ihr die Darstellung des Tathergangs des 21-jährigen Erkrathers, im Anschluss findet ihr unsere ursprüngliche Originalmeldung:

 

Zunächst ist zu sagen, dass nicht richtig ist, dass die Pizza nicht bezahlt wurde. Zuerst wurde eine per Internet aufgegebene Bestellung an eine falsche Adresse, geliefert, wo diese auch entgegengenommen und bezahlt wurde. Da wir diese dort selber abholen mussten, haben wir uns bei dem Laden in Erkrath (Hallo-Pizza) beschwert und man versicherte uns nach einer Diskussion, dass man uns zwei neue Jumbo Pizzen zuzüglich einer Cola als Entschädigung auf Kosten des Hauses liefern würde. Der Lieferant wollte diese aber nicht kostenlos überlassen und rief seinen angeblichen Vorgestezten an, um sich zu vergewissern. Die Dame, die mit dem Herrn aus dem Laden gesprochen hatte, sagte dann zu meiner Freundin, dass das nicht die gleiche Stimme sei, wie die mit dem sie vorher gesprochen hatte. Daraufhin beendete meine Freundin die Diskussion nahm die Pizza an sich und wollte die Türe schließen. Daraufhin hat der Lieferant sofort heftigst aggressiv vor die Wohnungstür getreten und im Hausflur rumgeschrien, beleidigt und gedroht.
 
Wie Sie der Anzeige entnehmen können, hat der Lieferant versucht meine Haustür einzutreten, woraufhin ich sogar zunächst freundlich reagiert habe, indem ich ihm die Pizza zurückgegeben habe und ihm geraten habe "sich zu verpissen". Danach hat er wieder vor die Tür getreten und diese ist dann aufgeflogen. Hinter der Tür standen meine Freundin und ihre Schwägerin. Erst, als er die Tür aufgetreten hatte und mir eine ins Gesicht schlagen wollte, habe ich mich zur Wehr gesetzt.
 
Auch ist nicht richtig, dass ich weiter mit den Resten des Baseballschlägers auf ihn eingeschlagen habe. Dieser ist zuvor an der Hauswand zerbrochen und auf den Boden gefallen. Wir hatten lediglich ein Handgemenge im Aufzug. Und der Pizzabote hat laut Angabe eines Polizisten auch keine Verletzungen.
 
Den Baseballschläger hatte meine Freundin der Polizei bereits ausgehändigt und Ihnen versichert, dass ich mich nicht mehr in der Wohnung befinde. Dementsprechend gab es nichtmal einen Anlass überhaupt noch die Wohnung zu betreten, geschweigedenn zu durchsuchen. 
 
Da aber alle vier Polizisten zu ihr sagten, dass sie nun doch noch in die Wohnung müssten, hat sie diese nichtwissend und ohne Einzuwilligen in die Wohnung gelassen, um ihnen die Räume zu zeigen, wie sie es verlangten. Hierbei zeigte meine Freundin ihnen zuerst das Schlafzimmer, in dem sich ein Gewächshaus befand. Dieses übersahen sie aber und schlossen stillschweigend die Tür. Demnach kann man also auch nicht behaupten, dass die Polizei aufgrund des Cannabisgeruches auf die Pflanzen beim Betreten der Wohnung aufmerksam geworden ist. Erst bei Zutritt zum Balkon hat sie das Gewächshaus gesehen und ohne zu Fragen den Verschluss geöffnet, wofür es auch keinen ersichtlichen Grund gab, woraufhin, sie dann erst auf meine paar Cannabispflanzen gestoßen sind. Dafür gibt es Zeugen.
 
Im weiteren Verlauf habe ich dann verlangt, dass man einen Richter bezüglich der Beschlagnahmung und Durchsuchung anrufen solle. Dies wurde mir zunächst verweigert, da es keinen richterlichen Notdienst nach 21 Uhr geben soll. Somit liegt hier eine systematische Umgehung des Richterentzugs vor. Eine Beamtin entfernte sich dann aus der Wohnung um angeblich zu versuchen einen Staatsanwalt zu erreichen. Dies schien ihr nicht gelungen zu sein, so zumindest hat sie es angegeben.
 
Bei der weiteren Durchsuchung wurden keine weiteren BTM-Mittel gefunden, da ich diese bereits vorher ausgehändigt hatte. Ich habe meine fertigen Cannabisblüten zurück bekommen. Meine Pflanzen und mein Zubehör wurden beschlagnahmt.
 
Weiterhin ist zu erwähnen, dass ich im Besitz einer Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle bin, die es mir erlaubt Cannabisblüten zu erwerben, da ich diese medizinisch benötige. Auch hiervon wird in keinem Artikel ein Wort erwähnt. Ich bin Patient und habe den Anbau bereits 2013 beantragt, zweimal eine Ablehnung bekommen, welche sich auf Standardschreiben beruft, da die Bundesopiumstelle nichts rausgeben will, muss man Klage erheben, wozu mir im Moment die Mittel fehlen.
 
 
Hier die ursprüngliche Meldung vom 23.5.2017:

 

Es ist mal wieder so weit – wir bringen Lach- und Sachgeschichten aus dem beliebten Themen- und Newsbereich „Sich selbst ficken mit Cannabis“. Schon seit einigen Wochen hatten wir keinen Spezialisten mehr im Angebot, der die Polizei auf seine (Anbau-)Fährte brachte, indem er einen Fernseher aus dem Fenster warf, sich die Ernte-Schere ins Bein rammte und deswegen zu laut vor Schmerzen brüllte oder mit einem Rucksack voller Gras freiwillig ins Polizei-Auto stieg.

 

Nein, heute präsentieren wir einen 21-jährigen Möchtegern-Gauner, mit dem man echt keinerlei Mitleid haben muss. Zwar schade um seine Pflanzen, aber ihm und seinen Freunden scheint das Kiffen anscheinend sowieso nicht zu bekommen. Und zwar trug sich am Wochenende eine Geschichte zu, die so dermaßen bescheuert ist, dass man es kaum glauben mag:

 

Am Samstagabend gegen 22:30 Uhr wurden mehrere bestellte Pizzen an eine Adresse in Erkrath geliefert. Wie „Bild“ und weitere Zeitungen berichteten, nahmen zwei junge Frauen die heiße Ware entgegen und verschlossen dann dem Pizza-Boten die Tür vor der Nase – ohne zuvor gezahlt zu haben. Was macht ein tapferer Pizza-Bote in so einer Situation? Natürlich nochmals klingeln und klopfen.

 

Daraufhin öffneten ihm allerdings nun zwei junge Männer die Haustür, einer von ihnen mit einem Baseballschläger ausgestattet. Dieser wurde auch zugleich eingesetzt und zunächst an der Wand zerschlagen, dann aber gegen den Pizza-Boten genutzt, der verständlicherweise die Flucht antrat – und, Überraschung, die Polizei alarmierte.

 

Damit hatte anscheinend niemand der hochintelligenten Personen in der Wohnung gerechnet. Denn neben den schon sicheren Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und, äh, Pizza-Raub oder so ähnlich, schaute die Polizei direkt einmal genauer in der nach Cannabis riechenden Wohnung nach und fand auch direkt noch zwei Stellen in der Wohnung, an denen Cannabis angebaut wurde: Sowohl im Schlafzimmer als auch auf dem Balkon befand sich jeweils ein Pflanzenzelt mit insgesamt über zwei Dutzend Cannabispflanzen.

So, jetzt sind wieder die wahren Experten unter euch gefragt!
Wer hat das magische Auge und kann sagen, wie viel Gramm Weed (auf eine Nachkommastelle) hier auf der Waage liegen?

 

 

 

Unter allen richtigen Antworten verlosen wir 10 x 50er-Boxen lange Blättchen von Seedsman.com. Die Lösung wird morgen um 12.00 Uhr als Bild in die Kommentare auf unseres entsprechenden Facebookartikels gepostet. Kleiner Tipp: Bei dem Weed handelt es sich um kompaktes Haze. Und nutzt die Blättchenpackungen als Maßstab! Viel Spaß beim Schätzen!

 

 

 

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Cannabisbesitz ist auch in der Schweiz derzeit noch illegal. Doch dies könnte sich nun ändern – dank einem jungen Jura-Studenten, über den wir erst im vergangenen September berichteten, als er in Zürich vor Gericht einen Freispruch für einen Freund erwirkte, der mit acht Gramm Marihuana von der Polizei erwischt wurde.

 

Damals war der Jura-Student (oder Jus-Student wie es in der Schweiz heißt) im ersten Semester und wurde vor Gericht zunächst noch belächelt. Doch am Ende seiner Ausführungen gratulierte ihm der Richter sogar: Acht Gramm Cannabis seien eine geringe Menge und demnach nicht strafbar. Die Ordnungsbuße, die sein Freund ursprünglich zahlen sollte, sei demnach nicht zu zahlen. Besonders schön: die Stadtpolizei Zürich musste sich vom Gericht anhören, ungesetzlich gehandelt zu haben.

 

Und darauf will der Student namens Till Eigenheer, der inzwischen bei der Rechtsanwaltskanzlei Bühlmann & Fritschi in Zürich arbeitet, nun aufbauen, wie „watson.ch“ berichtet: denn seine erfolgreiche Argumentation vor Gericht stützte sich vergangenes Jahr auf Artikel 19b im schweizerischen Betäubungsmittelgesetz. Dieser Artikel besagt, dass geringe Mengen für die „Vorbereitung“ von Eigenkonsum straffrei bleiben. Unklar ist jedoch, was diese Vorbereitung genau darstellen soll, und auch, was eine geringe Menge ist.

 

Derzeit ist es in der Schweiz so, dass jeder, der mit Cannabis unter zehn Gramm aufgegriffen wird, eine Ordnungsbuße von 100 Franken zahlen muss – dies ist sogar bei legalem CBD-Gras aus der Schweiz immer wieder vorgekommen, wie wir berichtet haben. Doch diesen Umstand möchte Eigenheer nun ändern. Er vertritt nun einen Mandanten, der zweimal von der Stadtpolizei Zürich mit Cannabismengen unter zehn Gramm erwischt wurde.

 

Wie bei „watson.ch“ zu lesen ist, sieht der Plan des jungen Anwalts vor, dass das Bezirksgericht sein Urteil von 2016 bestätigt und das Stadtrichteramt daraufhin Einspruch einlegt. Dies würde zu einem Grundsatzentscheid des Obergerichts des Kantons Zürich führen. Dass das Stadtrichteramt mitspielt ist wahrscheinlich, da der Gemeinderat ebenfalls an einem Grundsatzentscheid interessiert ist.

 

Auch einen Gang bis vors Bundesgericht möchten Eigenheer und sein Mandant nicht ausschließen – dann müsste allerdings ein Kollege mithelfen, denn als Jus-Student kann Eigenheer nicht zur Verteidigung zugelassen werden. Eine Entscheidung des Bundesgerichts würde allerdings nicht nur Auswirkungen auf den Kanton Zürich, sondern die ganze Schweiz haben – die über 19.000 Ordnungsbußen für Cannabisbesitz, die 2016 in der Schweiz verhangen wurden, könnten sich dann in Zukunft auf null reduzieren.

 

Bis es so weit wäre, müssen allerdings noch ein oder zwei Jahre ins Land ziehen – zunächst einmal wird vor dem Bezirksgericht Zürich verhandelt werden, was im kommenden Monat der Fall ist.

Wer kennt nicht das Problem? Man sitzt auf 30 Kilo Weed und weiß nicht, wie man die heiße Fracht am besten durchs Land transportiert. Na gut, die meisten kennen das Problem wohl nicht – aber wenn es auftaucht, muss man erfinderisch werden! So auch ein 28-jähriger Amerikaner, der in der Stadt Tucson, die an der mexikanischen Grenze liegt, unterwegs war.

 

Getarnt hatte er sich in einem weißen Leichenwagen, sein Weed lag hinten im Sarg. Damit der Marihuana-Geruch bei einer zufälligen Kontrolle übertüncht werden würde, lagerte er noch Mist neben dem Weed. Allerdings hilft das alles nicht, wenn sich der US-Zoll über einen Leichenwagen auf dem Highway wundert und man sich in seinen Aussagen verstrickt: Wie der Zoll twitterte, schlug der herbeigerufene Drogenspürhund direkt an, woraufhin der Weed-Sarg geöffnet wurde.

Was die Champions League für die Fußballer ist, das ist die National Joint League (kurz NJL) für Joint-Künstler. Hier treten die fantasievollsten, kreativsten und geschicktesten Bauer gegeneinander an und kämpfen mit Weed und Blättchen um die Gunst der anspruchsvollen Cannabis-Fans. Und trotz des "National" im Namen darf von jedem Land aus teilgenommen werden.

 

Denn im Rahmen eines gut besuchten Instagram-Accounts kann hier jeder durch Kommentieren zum Jury-Mitglied werden und seine Stimme für den favorisierten Joint abgeben. Das Werk, das die meisten Stimmen für sich verbuchen kann, kommt eine Runde weiter und muss sich einem neuen Joint-Gegner stellen. Über 30.000 Fans verfolgen die NJL auf Instagram, an den Abstimmungen beteiligen sich regelmäßig hunderte Joint-Kritiker. Den NJL-Instagram-Account, über den ihr auch an den Abstimmungen teilnehmen könnt, findet ihr hier. (Übrigens hat auch Highway einen Instagram-Account, den ihr hier begutachten könnt.)

 

Vor gut einem Monat wurde übrigens der Gewinner von Saison 7 der National Joint League bekanntgegeben: Eine kunstvoller Iron-Man-Joint von Artist „FlipU4Real“ (siehe unten).

 

Der Gewinner-Joint von Saison 7

 

Ein weiters Kunstwerk von FlipU4Real

 

 

 

Jointbau-Profis bei der Arbeit

Blöd gelaufen für einen 22-Jährigen, der sich mit seinem Sitznachbarn im Zug von Nürnberg nach München über Cannabis und Cannabiskonsum austauschte, wie „merkur.de“ meldete: Nicht wissend, dass die Polizei ebenfalls im Zug anwesend war, erschrak der 22-Jährige vielleicht zu heftig, als er die zwei mitreisende Polizisten als solche wahrnahm und äußerte sich dann merkwürdigerweise lauthals dahingehend, dass er die „Taschen voller Joints und Marihuana“ habe.

 

Nun gut: da dieser Vorfall in Bayern spielte, werden viele wieder vermuten, dass dieser Satz fiktiv und eventuell nur im Nachhinein ganz allein in den Ohren der beiden Polizisten erklungen ist. So oder so, der junge Mann wurde untersucht. Dabei fand sich ein Joint und eine Tüte mit Cannabis. Da die Polizei kein Gewicht angab, darf hier von einer minimalen Menge ausgegangen werden. Zudem fand die Polizei auch noch etwas im Gepäck des jungen Mannes, das es wohl auch nur in den Gehirnen der bayrischen Polizei gibt: ein „Drogenbesteck“ für Cannabis. Was das ist und wie man damit sein Weed raucht, wurde von den Profis der bayrischen Polizei allerdings nicht verraten.